Alltags- und berufsbezogene Aufgabenstellungen nehmen eine zentrale Stellung in der Unterrichtsgestaltung ein. Kompetenzorientierte Aufgaben bilden die Herausforderungen und Problemstellungen des realen Lebens ab und veranlassen die Schülerinnen und Schüler, diese zu lösen.
Die Schülerinnen und Schüler erwerben durch die selbständige und eigenverantwortliche Bearbeitung dieser Aufgaben die erforderlichen Kompetenzen und wenden vielfältige Lern- und Arbeitsstrategien an. Um der heterogenen Sozialisation und den verschiedenen Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, sind unterschiedliche Aufgabenstellungen zur Binnendifferenzierung erforderlich – auch im Rahmen eines inklusiven Unterrichts.
Der Zugang zum nachhaltigen Lernen wird dadurch ermöglicht, dass die Schülerinnen und Schüler die Bearbeitung von kompetenzorientierten Aufgabenstellungen als große Hilfestellung erleben. Sie können somit alltägliche Lebenssituation besser bewältigen und sind auf zukünftige berufliche Herausforderungen vorbereitet.
Fester Bestandteil der Bearbeitung kompetenzorientierter Aufgaben ist hierbei die Reflexion und Bewertung der eigenen Arbeitsprozesse und Arbeitsergebnisse. Dabei überdenken die Schülerinnen und Schüler kritisch ihre Arbeitsweisen und ziehen entsprechende Schlüsse für ihr künftiges Vorgehen. Sie werden so schrittweise dazu befähigt, Verantwortung für ihren eigenen Lernfortschritt mitzutragen.
Zudem fördert der konsequente Einsatz kompetenzorientierter Aufgaben die Zusammenarbeit der Lehrkräfte und ist dazu geeignet, Binnendifferenzierung und individuelle Förderung im Unterricht umzusetzen. Dabei werden auch die Möglichkeiten von Intensivierungsstunden genutzt.