Lehrplan PLUS

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Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München

Deutsch M10

D10 Entwicklungsbezogene Kompetenzen
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Die Auswahl der angestrebten Kompetenzen trifft die Lehrkraft in pädagogischer Verantwortung auf der Basis der ermittelten Lernausgangslage sowie des individuellen Förderbedarfs der einzelnen Schülerin bzw. des einzelnen Schülers. Die Kompetenzen werden vernetzt mit den Kompetenzerwartungen aus dem LehrplanPLUS der Mittelschule im Unterricht angebahnt.

D10 Motorik und Wahrnehmung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen individuelle visuelle/taktile Wahrnehmungsfähigkeiten sowie die akustische Wahrnehmung, um gezielt Informationen aus alltäglichen visuellen/akustischen Phänomenen (z .B. Schildern, Zeichen, Töne, Tier- und Umweltgeräusche) zu entnehmen.
  • wenden ihre Vorstellung vom eigenen Körperschema zur Strukturierung und Erfassung kontinuierlicher und diskontinuierlicher Texte an, indem sie Positionsbegriffe wie oben, unten, rechts, links, vorne, hinten handelnd und in der Vorstellung nutzen.
  • setzen ihre Kenntnisse von Lagebeziehungen im Raum und auf einer Fläche ein, um ihren eigenen Arbeitsplatz den Anforderungen der Erstellung und Bearbeitung von Texten anzupassen sowie Ordnungssysteme im Klassenzimmer einzurichten und zu nutzen.
  • , die Punktschrift verwenden, setzen die Tastfähigkeiten beider Hände sowie Taststrategien (z. B. Abtasten des rechten Blattrandes, Auffinden des Beginns einer neuen Zeile, eines neuen Absatzes), z. B. beim Lesen der Punktschrift, zur Orientierung innerhalb von Texten sowie bei der Erfassung von taktilen Tabellen und Schaubildern automatisiert ein.

D10 Denken und Lernstrategien
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • überprüfen immer wieder, inwieweit sie für konkrete und abstrakte Dinge, Handlungen und Bildzeichen verbale Beschreibungen und Begriffe korrekt verwenden, und klären Missverständnisse, die sich aufgrund von Wahrnehmungsunterschieden ergeben, aktiv auf.
  • setzen selbständig in Abhängigkeit von ihren individuellen Wahrnehmungsfähigkeiten und je nach Art der medialen Darstellung von Texten oder Schreibanforderung das individuell passende Hilfsmittel (z. B. Lineaturen, Schreibgeräte, Diktiergerät, Lupen, Bildschirmlesegeräte, Vergrößerungssoftware, Sprachausgabe) ein und korrigieren bei Bedarf Art, Einsatz und Umfang der Hilfs- und Arbeitsmittel.
  • nutzen bei Bedarf Taststrategien (z. B. Lesen mit beiden Händen) oder visuelle Strategien (überfliegendes Lesen) und setzt ihre erworbenen Lesefertigkeiten ein, um z. B. beim Erfassen diskontinuierlicher Texte und beim Ausfüllen von Formularen die Orientierung zu bewahren und visuellen oder taktilen Tabellen, Grafiken und Schaubildern Informationen zu entnehmen. Sie wenden dabei ein strukturiertes System aus farbigen, akustischen und/oder grafischen Symbolen zur Kennzeichnung sprachlicher Strukturen an.
  • reflektieren und bewerten im Austausch mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern ihre Erfahrungen aus dem individuellen Lese- und Schreibprozess (z. B. Ausdauer, Orientierung, Übersicht, sukzessives Erfassen, Informationsentnahme aus verschiedenen medialen Darstellungsformen). Sie erläutern, welche Strategien und Unterstützungsangebote hilfreich sind, setzen diese selbständig ein oder erbitten sie in angemessener Form.
  • wählen und begründen ihre individuelle Form der Überarbeitung und Korrektur, indem sie Stelle und Umfang (z. B. Einfügungen am Ende eines Wortes, eines Satzes oder am Textende) mit farbigen oder taktilen Markierungen (z. B. durch die Prägezange), so gestalten, dass die Lesbarkeit des Schriftstücks erhalten bleibt.
  • wählen analoge oder digitale Nachschlagewerke zur Überarbeitung von Texten oder zur Recherche von Informationen aus.
  • nutzen das Angebot von Punktdruck- oder Hörbuchbüchereien, um Zugang zu verschiedenen medialen Darstellungsformen von Kinder- und Jugendliteratur zu haben, und wenden dabei Recherchestrategien selbständig an.
  • , die Punktschrift verwenden, schreiben sicher und flüssig unter Einhaltung des korrekten Fingersatzes auf der Punktschriftmaschine und wenden Gestaltungskriterien innerhalb des Systems der Punktschrift (z. B. Unterstreichen der Überschrift) der Art des Schreibanlasses entsprechend aus.
  • , die Punktschrift verwenden, setzen ihr Wissen um den Einsatz- und die Funktionsweise z. B. verschiedener Punktschriftmaschinen, der Nutzung von mobilen Braillezeilen und der Sprachausgabe ein, um Texte möglichst fehlerfrei zu schreiben.
  • , die Punktschrift schreiben, wenden Überarbeitungs- und Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb des Systems der Punktschrift (z. B. Verwendung des Vollschriftzeichens als Korrekturzeichen, Schlusslinie am Ende eines Textes, Muster) selbständig an und nutzen Strategien wie (z. B. den Einsatz der Tastfähigkeiten beider Hände), um beim notwendigen ständigen Wechsel zwischen Lese- und Schreibstück die Orientierung zu bewahren.

D10 Kommunikation und Sprache
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • schätzen ihre räumliche Distanz zum Sprecher ausgehend von individuellen Rückmeldungen und unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation als passend oder unpassend ein und korrigierten diese bei Bedarf selbständig.
  • nutzen unterschiedliche auditive Eindrücke (z. B. Aspekte einer sprachlichen Äußerung oder eines Geräusch: Lautstärke, Tonlage, Klangfarbe, Umweltgeräusche, Gesprächspausen) als Informationsquellen in Bezug auf verschiedene Sprecher und die Gesprächssituation. Sie schildern ihre Vorstellung, vergleichen diese mit ihren eigenen visuellen Eindrücken oder mit der ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und der Lehrkraft.
  • verwenden in automatisierter Form Gesprächsrituale, die auf akustische Wahrnehmung zielen, wie z. B. sich gegenseitig namentlich begrüßen, verabschieden, mit Namen aufrufen, die Sprecherrolle mit entsprechender Verbalisierung weitergeben, um alle Schülerinnen und Schüler in Gesprächen und Diskussionen einzubinden.
  • wenden körpersprachliche Mittel wie z. B. Kopfnicken, Kopfschütteln, Schulterzucken, sowie Mimik und Gestik bewusst und situationsangemessen an. Sie beachten dabei, dass z. B. eine nachlässige Körperhaltung und Abwenden des Kopfes von Mitmenschen als Desinteresse, Müdigkeit oder Traurigkeit gedeutet werden kann. Sie vermeiden Missverständnisse oder Irritationen, die sich aus nonkonventionellen Gesten oder Köperhaltungen ergeben können.

D10 Emotionen und soziales Handeln
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • informieren sich und andere fundiert und mithilfe von Medien über blinden- und sehbehindertenspezifische Inhalte, wie z. B. Auswirkung ihrer individuellen Seheinschränkung, Unterstützungsbedarf, rechtliche Regelungen, Umgang mit Hilfsmitteln, Verhalten im Straßenverkehr.
  • erfragen zielgerichtet und situationsangemessen lebensbedeutsame Informationen (z. B. Busfahrpläne, Formularinhalte).
  • wenden Formulierungen, um um Hilfe zu bitten, selbständig in schulischen Situationen und im Praktikum an und formulierten ihren Unterstützungsbedarf genau. Sie nutzen gemeinsam erarbeitete Formulierungen, um unangemessene oder übertriebene Hilfsangebote abzulehnen.
  • reflektieren und diskutieren ihre Erfahrungen in Bezug auf Mitleidsbekundungen und Unterstellung von Hilflosigkeit und erproben Reaktionsmöglichkeiten darauf im Rollenspiel.

D10 1.1 Verstehend zuhören
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verfolgen Gesprächsbeiträge anderer sinnerfassend und vernetzend, um daraus Informationen aufzunehmen und kritisch zu bewerten.
  • sichern Inhalt und Gehalt längerer Ausführungen selbständig (z. B. durch Notizen), nutzen dies zur Reproduktion des Gehörten und stellen dabei sachlogische sprachliche Verknüpfungen her.
  • interpretieren verbale und nonverbale Äußerungen (z. B. Stimmführung, Körpersprache) und setzen sie so in den situativen Kontext.
  • untersuchen und werten bei Hörmedien (z. B. literarisches Hörspiel, Podcast zu Sachthemen) Inhalts- und Strukturelemente sowie stilistische und symbolische Ausdrucksmittel.

D10 1.2 Zu und vor anderen sprechen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entscheiden sicher zwischen situativ erzählendem oder berichtendem Darstellungsstil, setzen die passenden mündlichen Sprachmittel und einen angemessenen Wortschatz ein, wählen die adressatenrelevante Sprachebene und präsentieren argumentierend bzw. appellativ (z. B. Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen).
  • präsentieren frei, nutzen bei komplexeren Präsentationen Strukturierungshilfen (z. B. Stichwortzettel, Präsentationsprogramme) und setzen ihre Sprechweise zielgerichtet mit Blick auf die Wirkungsabsicht ein, wobei sie den Situations- und Adressatenbezug beachten und den Vortrag durch informationstragende und veranschaulichende Präsentationsmedien unterstützen.
  • beurteilen und bewerten selbständig eigenes und fremdes Vortragsverhalten, indem sie Feedbackmethoden gezielt nutzen und konkrete Alternativen anbieten.

D10 1.3 Mit anderen sprechen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beteiligen sich konstruktiv an Gesprächen und führen diese unter Beachtung sowohl verbaler und nonverbaler Gesprächstechniken als auch der Wechselbeziehungen von eigenem und fremdem Gesprächsverhalten.
  • reflektieren kriterienorientiert und kritisch eigenes sowie fremdes Gesprächsverhalten und geben konstruktiv Rückmeldung.
  • diskutieren und debattieren, gehen dabei sachlich auf die Gegenposition ein, wählen die entsprechende Sprachebene und berücksichtigen dabei Inhalts- und Beziehungsebene.
  • planen, leiten und moderieren selbständig und versiert Gespräche und reflektieren diese.
  • übernehmen Verantwortung für ihren Lernprozess, reflektieren und bewerten ihn kritisch im Hinblick auf die Abschlussprüfung.

D10 1.4 Szenisch spielen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • stellen eigene Erlebnisse, Haltungen und Situationen szenisch dar und setzen dabei verschiedene Ausdrucksformen und sprechgestaltende Mittel bewusst ein.
  • reflektieren szenische Darstellungen und beschreiben die Wirkung der einzelnen Aspekte hinsichtlich stimmlicher Variation, Ausdruck in Mimik, Gestik und Körperhaltung.
  • nutzen zur Adaption von Texten ein angemessenes Repertoire an sprachlichen, körpersprachlichen und stimmlichen Mitteln.

D10 2.1 Lesetechniken und -strategien anwenden
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden erworbene Lese- und Texterschließungstechniken eigenständig in komplexen kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten an und erfassen dabei z. B. Textmuster.
  • nutzen zur Interpretation anspruchsvoller Texte aus unterschiedlichen Medien selbständig recherchiertes Hintergrundwissen (z. B. biografischer und/oder soziokultureller Hintergrund).

D10 2.2 Literarische Texte verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • interpretieren auf der Basis erworbener literarischer Kategorien lyrische, epische und dramatische Werke aus dem Zeitraum vom Sturm und Drang bis zum 21. Jahrhundert fachgerecht.
  • vergleichen und reflektieren unterschiedliche Interpretationen eines literarischen Werkes (z. B. Theateraufführung, Literaturverfilmung) und entwickeln eigene Deutungshypothesen.
  • rezensieren ein auf der Basis von Leseempfehlungen ausgewähltes literarisches Werk (z. B. klassische Literatur, Jugendliteratur).
  • nutzen zur Interpretation komplexer literarischer Texte ein umfangreiches Repertoire von Fachbegriffen (z. B. Euphemismus, Retardierung).

D10 2.3 Pragmatische Texte verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen komplexe pragmatische Texte aus unterschiedlichen Medien zur Entwicklung von Standpunkten und zur interessengeleiteten Ausweitung von Kenntnissen (z. B. zu lebensrelevanten, berufsorientierenden Themen).
  • werten selbständig, sicher und kritisch den Informationsgehalt komplexer kontinuierlicher und diskontinuierlicher Texte auch unter Einbeziehung ihrer Funktion (z. B. Informationstexte, Appelltexte, Deklarationstexte) und ziehen daraus begründete Schlussfolgerungen.
  • erkennen die Intention eines Textes, indem sie zwischen Information und Wertung unterscheiden, Zusammenhänge zwischen Textmerkmalen, unterschiedlichen Sprachcodes, biografischem oder soziokulturellem Hintergrund der Autorin bzw. des Autors herstellen, aber auch Leseerwartungen und ‑wirkungen reflektieren.
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen

D10 2.4 Weitere Medien verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • zeigen Darstellungsmittel und wesentliche Elemente der Sprache audiovisueller und digitaler Medien und ihre Wirkung kritisch auf.
  • beurteilen selbständig Informations- und Wahrheitsgehalt unterschiedlicher medialer Darstellungsformen (z. B. Hypertexte, Infotainment, Film, Hörtext, Print- und Onlinezeitungen, Werbekommunikation, soziale Netzwerke) und werten deren Intention und Wirkung.
  • nehmen wertend Stellung zu unterschiedlichen medialen Darbietungsformen eines Themas oder einer literarischen Vorlage (z. B. Computerspiel, Film, Hörbuch, Graphic Novel und Buch).
  • unterscheiden Informations- und Unterhaltungsgehalt unterschiedlicher Medien und reflektieren den ästhetischen Genuss sowie den Freizeitwert von Medieninhalten.
  • reflektieren mithilfe der Auswertung von themenbezogen recherchierten Texten aus unterschiedlichen Medien (z. B. empirische Untersuchungen, Beiträge aus Fachzeitschriften) ihren Medienkonsum kritisch.
  • beurteilen und nutzen die aktuellen digitalen Medien und sozialen Netzwerke kritisch und verantwortungsbewusst, unter Beachtung wesentlicher rechtlicher und sozialer Grundlagen und verwenden deren spezifische Sprache bewusst und adressatenbezogen.
  • nutzen digitale Medien selbständig und zielorientiert zur Präsentation von komplexen Sachverhalten und anspruchsvollen literarischen Themen sowie zur ästhetischen Produktion.

D10 3.1 Über Schreibfertigkeiten bzw. -fähigkeiten verfügen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen zielgerichtet und situationsangemessen neben der gut lesbaren Handschrift digitale Medien zur eigenen Textproduktion und wählen für eine textkohärente Darstellung spezifische Gestaltungselemente (z. B. Layout, Hypertext-Elemente).
  • füllen unterschiedliche Formulare selbständig auch digital aus.
  • integrieren Zitate formal und syntaktisch korrekt sowie sachlogisch in eigene Texte und fügen auch Quellen formgerecht in den Textfluss ein.
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen

D10 3.2 Texte planen und schreiben
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erstellen individuelle Planungsübersichten zu komplexen inhaltlichen Zusammenhängen und aktuellen Ereignissen und reflektieren ihre Ergebnisse.
  • nutzen kreative und produktive Schreibformen, um Gefühle auszudrücken, zur Klärung des eigenen Standpunkts sowie zur schriftlichen Auseinandersetzung mit Themen.
  • nutzen wesentliche Formen der Informationsverdichtung und ‑darstellung, auch für medial gestützte Präsentationen und zur Prüfungsvorbereitung (z. B. Abstract, Inhaltszusammenfassung).
  • setzen sich argumentativ mit komplexen Themen auseinander, begründen dabei ihre Schlussfolgerungen plausibel, verfassen stilsicher abwägende wie auch meinungsbildende Texte und nutzen hierzu auch journalistische Textformen (z. B. Leitartikel, Glosse).
  • setzen sprachliche und stilistische Mittel des Schreibens zielgerichtet in eigenen Texten ein (z. B. Verstärkung der eigenen Argumentationskette, Verwendung rhetorischer Figuren).
  • stellen die Ergebnisse einer Textuntersuchung auch im Vergleich mehrerer Texte strukturiert dar und belegen die Wirkungsweise unterschiedlicher Textsorten durch geeignete Beispiele.
  • erstellen in Kooperation mit dem Fach Wirtschaft und Beruf und den berufsorientierenden Wahlpflichtfächern formalisierte Texte (z. B. Geschäftsbrief, Versicherungsantrag) und verfassen individuell aussagekräftige Bewerbungen. Hierzu wählen sie zweck- und adressatenorientiert das geeignete Medium.

D10 3.3 Texte überarbeiten
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • überprüfen fremde sowie eigene Texte kritisch und achten auf Angemessenheit und Wirksamkeit sprachlicher Gestaltungsmittel mit Blick auf Situations- und Adressatenbezug. Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
  • nutzen zur Textrevision situationsabhängig bekannte Feedbackmethoden.
  • überarbeiten eigene Texte inhaltlich und sprachlich (z. B. durch das Umstellen von Textpassagen oder Straffung des Textes) und achten auf eine fehlerfreie Darstellung.
  • reflektieren und bewerten den eigenen Schreibprozess mit Blick auf die Textrevision und das Schreibprodukt und setzen sich Ziele für weitere Schreibaufgaben.

D10 4.1 Sprachliche Verständigung untersuchen und reflektieren
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • zeigen die Herkunft und Bedeutung ausgewählter Begriffe aus Fachsprachen auf und stellen die Merkmale unterschiedlicher Fachsprachen dar.
  • nutzen die Mehrsprachigkeit (andere Erstsprache, Fremdsprachen) sowie Einblicke in die Sprachgeschichte des Deutschen (z. B. Änderungen der Rechtschreibung) zur Entwicklung von Sprachbewusstsein und zum Sprachvergleich.
  • wählen gezielt sprachliche Mittel aus ihrem Sprachwissen aus, um sich treffend und differenziert mündlich und schriftlich auszudrücken.
  • nutzen ihre Kenntnisse über Sprache in den Medien zur Bewertung und zum bewussten Gebrauch verschiedener Medienangebote.

D10 4.2 Sprachliche Strukturen untersuchen und reflektieren
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • setzen den erweiterten Fach- und Bildungswortschatz in allen Fächern ein, um sich fachgerecht treffend auszudrücken.
  • nutzen gezielt unterschiedliche Wortbildungsmöglichkeiten bei der Produktion und Analyse von Texten.
  • unterscheiden die bekannten Wortarten und setzen ihre Kenntnisse bewusst beim reflektierten Sprachhandeln ein.
  • flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten sicher.
  • verwenden die indirekte Rede zur distanzierten, berichtenden Wiedergabe von Äußerungen.
  • setzen ihre Kenntnisse über Satzglieder begründet zum variantenreichen Sprachhandeln ein.

D10 4.3 Richtig schreiben
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beherrschen die Grundregeln der Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik (u. a. Nominalisierungen von Pronomen, Präpositionen und Konjunktionen) sicher, um eigene Texte fehlerfrei zu verfassen und fremde zu überarbeiten.
  • schreiben häufig vorkommende Wörter mit rechtschriftlichen Besonderheiten sowie Fach- und Fremdwörter in unterschiedlichen Verwendungssituationen richtig.
  • wenden gesicherte Rechtschreibstrategien zur individuellen Fehlervermeidung und Fehlerbehebung in selbst verfassten und fremden Texten an (z. B. durch die gezielte Auswahl von Lösungshilfen).
  • erkennen eigene Fehlerschwerpunkte und bearbeiten diese gezielt mithilfe entsprechender Übungen und Programme.
  • klären Zweifelsfälle der Rechtschreibung selbständig durch Verwendung entsprechender Nachschlagewerke.