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Heimat- und Sachunterricht 3/4

Hinweis: Die aufgeführten Kompetenzen beschreiben das Ergebnis eines zweijährigen Lernprozesses.

HSU3/4 Entwicklungsbezogene Kompetenzen
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Die aufgeführten Kompetenzen beschreiben das Ergebnis eines fünfjährigen Lernprozesses. Die Auswahl der angestrebten Kompetenzen trifft die Lehrkraft in pädagogischer Verantwortung auf der Basis der ermittelten Lernausgangslage sowie des individuellen Förderbedarfs der einzelnen Schülerin bzw. des einzelnen Schülers. Die Kompetenzen werden anhand der Inhalte aus den Lernbereichen im Unterricht angebahnt.

HSU3/4 Motorik und Wahrnehmung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erkunden Tiere und Pflanzen, indem sie visuelle und taktile Techniken einsetzen (z. B. Tasten mit beiden Händen, den Handinnenflächen, Strategien, um den Überblick zu erhalten), um unterschiedliche Merkmale zu erschließen.
  • erkunden Realobjekte und Modelle aus den Themenbereichen Menschen, Tiere und Pflanzen, um nachhaltige Begriffe und Vorstellungen zu erwerben.
  • beziehen zum Beschreiben und Überprüfen der Themenbereiche Menschen, Tiere und Pflanzen auch akustische und haptische Eindrücke ein.
  • bitten um Hilfe und Auskunft, wenn sie diese aufgrund ihrer visuellen Wahrnehmungsmöglichkeiten benötigen.
  • benennen Körperteile korrekt, setzen sich selbst in Beziehung zu den Dingen in ihrer Umgebung, indem sie Begriffe wie oben, unten, rechts, links, vorne, hinten anwenden und ihnen Richtung und Bedeutung zuordnen.
  • führen Untersuchungen und Dokumentationen zu ausgewählten Stoffen in Abhängigkeit von ihren visuellen und taktilen Wahrnehmungsfähigkeiten durch und nutzen hierfür zielgerichtet optische, akustische, taktile und technische Hilfsmittel (z. B. Bildschirmlesegeräte, Lupen, sprechendes Thermometer etc.).
  • wählen für die Dokumentation von Ergebnissen visuell und taktil eindeutig wahrnehmbare Materialien, wie zum Beispiel Bausteine oder Steckwürfel, aus.
  • erkennen markante Punkte, wie z. B. Klassenzimmertür, Handlauf im Schulhaus, Bodenmarkierungen in Räumen, Gebäuden und in der Schulumgebung, bewusst und nutzen sie als Orientierungshilfe.
  • erproben mit Anleitung und Unterstützung sicheres Verhalten im Straßenverkehr (z. B. Überqueren einer Straße mit und ohne Ampel) durch das Beachten von Verkehrsregeln und -geräuschen.

HSU3/4 Denken und Lernstrategien
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • benennen, ordnen und unterscheiden Gegenstände, indem sie visuelle und/oder taktile Merkmale wie Form, Größe, Aussehen und/oder Oberflächenbeschaffenheit berücksichtigen.
  • wählen Messegeräte und Arbeitsweisen aus, die es ihnen ermöglichen, ihre Ergebnisse taktil oder unter Zuhilfenahme von Hilfsmitteln zu erfassen (z. B. Messbecher mit taktiler Markierung oder Waage mit Sprechfunktion).
  • dokumentieren Ergebnisse mit visuell und taktil eindeutig wahrnehmbaren Materialien (z. B. Muggelsteine, Bausteine, Steckwürfel, Zeichenbrett etc.).
  • erschließen sich den Aufbau des Auges, um ihre eigene Seheinschränkung einzuschätzen und deren Auswirkung zu verstehen.
  • beschreiben ihrem Alter entsprechend ihre Sehschädigung und die damit verbundenen Auswirkungen.
  • beurteilen gemeinsam mit der Lehrkraft, welche Werkzeuge und Geräte für sie im Hinblick auf ihre individuellen visuellen Wahrnehmungsfähigkeiten sinnvoll verwendbar sind.

HSU3/4 Kommunikation und Sprache
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • ordnen mimische, gestische und körperliche Ausdrucksformen (wie z. B. Lächeln) Stimmungen und Gefühlen zu.
  • setzen ein Repertoire an Mimik und Gestik ein, um Gefühle und Stimmungen angemessenen auszudrücken.
  • verbalisieren je nach individuellem Sehvermögen ggf. auch ihre Schwierigkeiten, visuelle Naturerscheinungen zu erfassen.
  • leiten aus verbalen Beschreibungen der Mitschülerinnen und Mitschüler oder der Lehrkraft Rückschlüsse ab.
  • verbalisieren mögliche Auswirkungen, die ihre visuelle Wahrnehmungsmöglichkeit auf soziale Interaktionsprozesse (z. B. das Erkennen und Beurteilen von Mimik und Gestik) in einer Gesprächs- oder Konfliktsituation haben können.

HSU3/4 Emotionen und soziales Handeln
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • deuten mithilfe des Rollenspiels die Abläufe von Alltagssituationen und nutzen ggf. Hilfsmittel.
  • nehmen Gefühle, Interessen und Bedürfnisse auch unter dem Gesichtspunkt ihrer individuellen Wahrnehmungsfähigkeiten wahr und erkennen die Notwendigkeit, über ihre Seh- und Tasteindrücke zu sprechen.
  • erbitten in manchen Lebenssituationen Hilfe und Auskunft.
  • lehnen unerwünschte Hilfsangebote situationsangemessen ab.

HSU3/4 1.1 Zusammenleben in Familie, Schule und Gemeinschaft
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • kritisieren konstruktiv, schließen in Konfliktsituationen Kompromisse oder nutzen andere konfliktfreie Lösungen.
  • reflektieren ihre Rechte und Pflichten innerhalb der Gemeinschaft und übernehmen Verantwortung in der Klasse und der Schule.
  • wenden bei Entscheidungsprozessen in ihrem Umfeld demokratische Prinzipien an (z. B. bei der Klassensprecherwahl).
  • beschreiben Aufgaben und Ämter in der Kommune und erklären Merkmale demokratischer Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse (z. B. bei der Stadtrats- oder Gemeinderatswahl).
  • vollziehen bei politischen Entscheidungen (z. B. zur Errichtung eines Spielplatzes) die Perspektiven und Bedürfnisse unterschiedlicher Interessengruppen nach und wägen mögliche Alternativen ab.
  • beschreiben die Bedeutung der Kinderrechte und reflektieren deren Umsetzung in ihrem Umfeld.
  • hinterfragen Rollenklischees für Mädchen und Buben und akzeptieren die Vielfalt an Interessen, Stärken und Handlungsmöglichkeiten aller Kinder.
  • vergleichen kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Alltagsgewohnheiten und Gebräuchen und zeigen Interesse und Offenheit für andere Kulturen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Merkmale demokratischer Mehrheitsentscheidungen
  • persönliche Interessen und Gemeinwohl
  • Ämter (z. B. Bürgermeister, Gemeinderat/Stadtrat) und Aufgaben in der Gemeinde (z. B. Feuerwehr, Ver- und Entsorgung, Verkehr, Schulen, Kultur)
  • Kinderrechte (z. B. Recht auf Bildung, Recht auf Mitbestimmung, Inklusion – Recht auf gemeinsames Lernen)
  • unterschiedliche Kulturen im Vergleich (z. B. religiöse Feste und Feiertage, Essens- und Kleidungsgewohnheiten, Umgangsformen etc.)
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen ihr Wissen um die Möglichkeit, dass eine eingeschränkte visuelle Wahrnehmung Auswirkungen auf soziale Interaktionsprozesse, wie z. B. das Erkennen und Beurteilen von Mimik und Gestik in einer Gesprächs- oder Konfliktsituation, haben kann, um Missverständnisse zu vermeiden.
  • hinterfragen und bewerten Klischees im Zusammenhang mit einer körperlichen Einschränkung.

HSU3/4 1.2 Leben in einer Medien- und Konsumgesellschaft
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • unterscheiden Medien nach ihrer Funktion und bewerten die eigenen Motive der Mediennutzung.
  • bewerten Medienangebote kritisch, beurteilen dabei die Wirklichkeitsnähe medialer Darstellungen und beschreiben Kriterien eines verantwortungsvollen Umgangs mit Medien.
  • beschreiben Maßnahmen und Instrumente zur Beeinflussung des Kauf- und Freizeitverhaltens und reflektieren ihre eigene Beeinflussbarkeit.
  • bewerten Gründe und Kriterien für Konsumentscheidungen und reflektieren das eigene Konsumverhalten.
  • erklären die Bedeutung eines bewussten Handelns als Verbraucher für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Medien im Alltag (z. B. Unterhaltung und Zeitvertreib, Information, Kriterien für sinnvolle Nutzung, emotionale Erwartungen)
  • Maßnahmen und Instrumente zur Beeinflussung von Kauf- und Freizeitverhalten (z. B. Werbung, Standort der Ware, Gestaltung der Umgebung)
  • Kinder als Konsumenten
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beurteilen digitale Medien unter dem Aspekt des Hilfsmittels und wählen geeignete Medien aus.
  • nehmen ihre Rolle als Konsument verantwortlich wahr, indem sie auf Kriterien von Produkten Wert legen, die für ihre individuellen Wahrnehmungsprozesse wichtig sind, z. B. Schriftgröße, farbige Gestaltung, Kontrast, taktile Eigenschaften etc.
  • nutzen Strategien, z. B. des Mobilitätstrainings, um reale Einkaufssituationen zu bewältigen.

HSU3/4 2.1 Körper und Entwicklung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • achten körperliche Grenzen bei anderen und fordern die Einhaltung von Grenzen für sich selbst.
  • beschreiben Aufbau, Funktionsweise und Schutz des Auges.
  • beschreiben die physischen und psychischen Veränderungen in der beginnenden Pubertät.
  • beschreiben die Entwicklung menschlichen Lebens von der Zeugung bis zur Geburt.
  • beschreiben die Bedeutung von Erster Hilfe und wenden einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen beim Auftreten von leichten Verletzungen und Beschwerden an.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Schutz vor Missbrauch
  • das Auge
  • Entwicklung des Menschen sowie physische und psychische Veränderungen in der Pubertät
  • Erste-Hilfe (z. B. Wundversorgung, Kühlen oder Wärmen, Schockbekämpfung, stabile Seitenlage, Beine hochlagern), Notruf absetzen
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Inklusion Inklusion
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben Situationen des Alltags, in denen sie sich aufgrund ihrer individuellen Seheinschränkung unsicher, unverstanden oder gefährdet fühlen, z. B. beim Einschätzen von angemessener Nähe und Distanz in der sozialen Interaktion. Sie erproben und bewerten (z. B. im Rollenspiel) Handlungsmöglichkeiten für diese Situationen.
  • sind sich der Auswirkung ihrer individuellen Seheinschränkung auf das Sehen bewusst und schützen ihre Augen vor Gefahren.
  • geben über ihre individuellen visuellen und taktilen Wahrnehmungsfähigkeiten sowie die damit verbundenen besonderen Bedürfnisse Auskunft.
  • beschreiben den Aufbau des Auges zum Beispiel mithilfe von Modellen.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Art und Grad der eigenen Seheinschränkung
  • Schutz des Auges
  • Schutztechniken
  • Körpermodelle

HSU3/4 2.2 Gefühle und Wohlbefinden
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erklären die Bedeutung von Achtsamkeit gegenüber eigenen Gefühlen für Gesundheit und Wohlbefinden.
  • beschreiben Merkmale körperlicher Selbstbestimmung und Situationen, in denen diese Selbstbestimmung von Bedeutung ist (z. B. bei Berührungen).
  • hinterfragen Schönheitsideale und Körperbilder und reflektieren den Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung, auch unter dem Gesichtspunkt einer möglichen Behinderung.
  • nutzen Möglichkeiten der aktiven Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche in der erweiterten Umgebung.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Schutz vor Missbrauch
  • Schönheitsideale (z. B. in Medien und Werbung)
  • Möglichkeiten aktiver Freizeitgestaltung
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Inklusion Inklusion
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben vor dem Hintergrund der individuellen visuellen und taktilen Wahrnehmungsfähigkeit Bedürfnisse an die aktive Freizeitgestaltung und den Erhalt der körperlichen Selbstbestimmung und Maßnahmen dazu.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Umgang mit Hilfs- und Unterstützungsangeboten, Notwendigkeit sehender Begleitung
  • Möglichkeiten aktiver inklusiver Freizeitgestaltung

HSU3/4 3.1 Tiere, Pflanzen, Lebensräume
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beobachten und betrachten ausgewählte Tier- und Pflanzenarten und dokumentieren ihre Beobachtungen.
  • beschreiben das Prinzip der Angepasstheit von Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum und zeigen dies anhand ausgewählter heimischer Vertreter.
  • untersuchen mit einfachen Hilfsmitteln Umweltfaktoren (z. B. Temperatur, Lichtverhältnisse, Boden) und deuten sie als Ursachen für unterschiedliche Lebensbedingungen von Tier- und Pflanzenarten.
  • stellen wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Lebewesen dar, indem sie Nahrungsbeziehungen aufzeigen und Einflüsse des Menschen darstellen.
  • beschreiben die Entwicklung einer ausgewählten Tierart über verschiedene Stadien hinweg.
  • vergleichen Verhaltensweisen eines Wildtieres und des entsprechenden Haustieres am Beispiel von Wolf und Hund und leiten Konsequenzen für einen artgerechten, verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit dem Haustier ab.
  • beschreiben Herkunft und Produktion pflanzlicher oder tierischer Produkte in einem regionalen Betrieb (z. B. Bauernhof).
  • erklären anhand eines Beispiels aus der Region (z. B. Hühnerei, Getreide) den Zusammenhang zwischen der Art der Produktion, dem Preis von Nahrungsmitteln sowie Tier- bzw. Umweltschutz und beschreiben ihre Verantwortung als Verbraucher.
  • reflektieren, woher unsere Lebensmittel kommen, überlegen, warum regionale und überregionale Produkte angeboten werden, und bewerten das ganzjährige Angebot von Obst und Gemüse mit Blick auf ökologische Kosten.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Kenntnis der Artenvielfalt in den Lebensräumen Wald und Gewässer
  • typische Merkmale ausgewählter Tierarten aus den Lebensräumen Wald und Gewässer (z. B. Atmungsorgane, Fortpflanzung)
  • Besonderheiten von Bäumen (z. B. Verholzung, Laubwechsel) sowie von Sumpf- und Wasserpflanzen (z. B. Schwimmfähigkeit von Pflanzenteilen)
  • Entwicklung eines Tieres (z. B. Ei – Larve – Marienkäfer, Kaulquappe – Frosch)
  • Einfluss des Menschen auf die Lebensräume Wald und Gewässer (z. B. positive Einflüsse wie Gewässerschutz; negative Einflüsse wie Baumaßnahmen, Schadstoffe)
  • regionale und überregionale Lebensmittel
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • schätzen ein, wie viel Unterstützung sie bei der Beobachtung und Betrachtung von ausgewählten Tier- und Pflanzenarten brauchen, erbitten Hilfe und verwenden individuelle Hilfsmittel.
  • stellen bei der Durchführung von Untersuchungen auch haptisch und akustisch überprüfbare Kriterien auf.
  • nutzen für die Beschreibung von Entwicklungsstadien Modelle und taktile Materialien, wie z. B. Puppen von Schmetterlingen.
  • gestalten die unmittelbare Begegnung mit Tieren und Pflanzen verantwortungsvoll und wenden Sicherheitsregeln an.

HSU3/4 3.2 Stoffe und Energie
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • unterscheiden Stoffe nach elektrischer Leitfähigkeit.
  • stellen einfache Stromkreise her und skizzieren diese unter Verwendung entsprechender Symbole.
  • erproben und beschreiben Wirkungen der elektrischen Energie und erklären ihre Bedeutung für den Menschen.
  • beurteilen Gefahrensituationen im Umgang mit elektrischer Energie und beachten Sicherheitsregeln.
  • unterscheiden verschiedene Methoden der Stromerzeugung und beschreiben deren Vor- und Nachteile.
  • erklären Merkmale eines umweltbewussten Umgangs mit Energie, um in ihrem eigenen Einflussbereich entsprechend zu handeln.
  • beschreiben Voraussetzungen für den Verbrennungsvorgang und begründen daraus Löschmethoden.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Strom und Elektrizität (Leiter, Stromkreis, Wirkungen und Erzeugung elektrischen Stroms)
  • Verbrauch elektrischer Energie und Umweltschutz
  • Feuer, Verbrennung und Brandschutz
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erstellen Skizzen möglichst exakt. Ggf. ersetzen sie Skizzen durch Darstellungen, die aus vorgefertigten Symbolen für die Einzelteile eines Stromkreises bestehen und von ihnen zusammengesetzt werden.
  • setzen bei der Durchführung von Untersuchungen aufgrund ihrer individuellen visuellen Wahrnehmungsfähigkeiten besondere Sicherheitsmaßnahmen um.
  • arbeiten bei Untersuchungen, die für sie visuell oder taktil nicht wahrnehmbar sind, mit verbalen Erläuterungen der Vorgänge durch die Lehrkraft.

HSU3/4 3.3 Luft, Wasser, Wetter
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • formulieren Forschungsfragen und Vermutungen zum Thema Wasser, planen dazu den Einsatz einfacher naturwissenschaftlicher Erkenntnismethoden, führen diese durch und werten die Ergebnisse aus.
  • beschreiben und dokumentieren den natürlichen Wasserkreislauf als Modellvorstellung und führen dazu einfache Experimente durch.
  • erklären die Bedeutung von Wasser als natürlicher Lebensgrundlage (lokal und global) und beschreiben die Verwendung von Wasser zur Erzeugung industrieller Produkte.
  • erläutern die Gefährdung von Wasser sowie die Bedeutung von Schutzmaßnahmen und zeigen eine verantwortungsbewusste Haltung.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Wasser, seine Eigenschaften und Wirkungen (z. B. Nutzbarkeit als Lösungsmittel, Auftrieb) und seine Zustandsformen
  • der natürliche Wasserkreislauf
  • Wasserverbrauch (z. B. in privaten Haushalten und bei der Fertigung industrieller Produkte), Wasserverschmutzung (z. B. durch Waschmittel, Lösungsmittel) und Wasserverschwendung (gedankenloser Wasserverbrauch) und deren Bedeutung bei unterschiedlichen klimatischen Bedingungen
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • formulieren Forschungsfragen auch mit einer Auswahl von haptisch, akustisch und/oder visuell eindeutig wahrnehmbaren Kriterien.
  • wenden ihr Wissen in Bezug auf Messgeräte und Arbeitsweisen an, indem sie diejenigen heranziehen, die es ihnen ermöglichen, Ergebnisse taktil oder unter Zuhilfenahme von Hilfsmitteln zu erfassen, z. B. Messbecher mit taktiler Markierung, Waage mit Sprechfunktion.
  • erbitten je nach individueller Sehfähigkeit beim Erfassen von Naturerscheinungen Hilfe, um fehlende Informationen zu kompensieren.

HSU3/4 4.1 Zeitbewusstsein und Orientierung in der Zeit
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • unterscheiden Begriffe für größere Zeiträume und wenden sie zur Einordnung und Beschreibung von Ereignissen, Zeiträumen und Veränderungen an.
  • dokumentieren wichtige Ereignisse und Zeitabschnitte aus der Geschichte ihres Wohnortes oder der Region auf einer Zeitleiste und gewinnen dadurch einen Einblick in die Geschichte ihrer Lebenswelt.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Zeiteinteilung und Zeiträume: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft, Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert, Jahrtausend, Epoche
  • Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Wohnortes
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden ihre Vorstellung von zeitlichen Begriffen an, indem sie eingrenzbare Zeiteinheiten schätzend bestimmen.
  • wählen für die Darstellung von Zeitspannen visuell und/oder taktil geeignete Materialien, wie z. B. einen Holzstab mit Einkerbungen oder eine taktile Zeitleiste aus.

HSU3/4 4.2 Dauer und Wandel
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • begründen den Wert der Erhaltung von Quellen und beschreiben deren Bedeutung und Grenzen als Grundlage unseres geschichtlichen Wissens.
  • reflektieren die Bedeutung von Museen und Archiven für die Erhaltung von Quellen.
  • berichten über einen für den Heimatort oder die Region bedeutsamen geschichtlichen Zeitraum und beschreiben hierfür typische Entwicklungen und Geschehnisse anhand altersgemäßer Quellen.
  • beschreiben die Entwicklung eines technischen Alltagsgegenstandes und erklären die jeweiligen Auswirkungen auf unsere Lebenswelt.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Vergangenheit und Geschichte des Wohnortes (z. B. für den Ort und die Region bedeutsame Ereignisse, Zeiträume und Veränderungen)
  • Quellen als Grundlage historischen Wissens (soweit zugänglich: Text-, Bild- und Sachquellen sowie Zeitzeugen)
  • Erfindung und Weiterentwicklung eines Alltagsgegenstandes (z. B. Fahrrad, Auto, Haushaltsgerät)
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beurteilen Museen und Ausstellung nach ihrer Barrierefreiheit.
  • beurteilen Quellen nach der Zugänglichkeit für Menschen mit Seheinschränkungen und wenden individuelle Hilfsmittel an.

HSU3/4 4.3 Fakten und Fiktion
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • unterscheiden zwischen Realität und Fiktion, indem sie sich mit der Darstellung von Geschichte in populären Medien auseinandersetzen.
  • beschreiben Herkunft und Bedeutung von historischer Erinnerung in der Region und setzen sich mit deren Bedeutung auseinander.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Heimat- und Stadtmuseen; regionale historische Feste und Gedenktage
  • Darstellungen von Geschichte (z. B. in Sagen, Legenden, Kinderbüchern, Filmen, Hörmedien, digitalen Medien)
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen

HSU3/4 5.1 Räume wahrnehmen und sich orientieren
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verwenden natürliche (z. B. Sonnenstand, markante Punkte) und technische Hilfsmittel (z. B. Kompass, Navigationsgeräte, GPS) zur Orientierung in Räumen.
  • lesen Karten und berücksichtigen dabei zentrale Kartenmerkmale (z. B. Höhendarstellung, Maßstab, Kartenzeichen und Legende, Generalisierung, Nordung).
  • reflektieren das Verhältnis von Wirklichkeit und ihrer Darstellung auf Karten oder Plänen und beschreiben dieses als von Menschen zu bestimmten Zwecken konstruiert.
  • setzen den Heimatort in Beziehung zu größeren räumlichen Einheiten.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Himmelsrichtungen
  • unterschiedliche Karten (z. B. topographische und thematische Karten) und ihre Merkmale
  • Einheiten der politischen (Stadt oder Gemeinde, Landkreis, Bayern, Deutschland, Europa) und geographischen (z. B. Gebirge, Gewässer, Kontinente) Gliederung
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Inklusion Inklusion
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • benennen die Bedeutung und Funktion von Karten und entnehmen Informationen je nach ihren individuellen visuellen und/oder taktilen Wahrnehmungsfähigkeiten.
  • erfassen wesentliche Merkmale auf verschiedenen Karten anhand taktiler oder visueller Markierungen und unterschiedlicher Oberflächenstruktur.
  • finden und benennen auf einer Karte ihren Heimatort und auch den der Mitschülerinnen und Mitschüler. Hierbei nutzen sie diverse Informationen hinsichtlich Entfernungen, Lage, Landschaft und Größe der Orte.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Ausschnitte
  • vergrößerte, kontrastreiche Karten
  • taktile Karten

HSU3/4 5.2 Räume nutzen und schützen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • vergleichen ihre eigene Lebenssituation mit der von Menschen in anderen Räumen und erklären die Unterschiede.
  • erklären, inwiefern bestimmte Interessen Einfluss auf die Veränderung und Gestaltung von Räumen haben.
  • erläutern anhand eines Beispiels aus der Region die Verflechtung zwischen natürlichen und kulturellen Einflüssen (z. B. Tourismus, Mobilität, Landwirtschaft, Industrie).
  • zeigen Problembewusstsein und entwickeln Handlungsmöglichkeiten für Maßnahmen zum Schutz von Räumen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Lebensweisen in anderen Räumen und Regionen der Welt
  • Schutz von Natur und Kultur in Räumen
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • benennen Unterschiede zwischen typische Gegebenheiten des Schulorts und denen ihres Heimatorts.

HSU3/4 5.3 Mobilität im Raum
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • unterscheiden Gründe und Ursachen für Mobilität im Alltag und in besonderen Situationen (z. B. Ferienreisen, Flucht).
  • vergleichen frühere und heutige Formen von Mobilität (von Menschen, Waren und Informationen) und reflektieren, was die Veränderung für ihre Lebenssituation bedeutet.
  • schätzen für sie gefährliche Situationen im Verkehr richtig ein und nehmen dabei mögliche Verhaltensweisen anderer Verkehrsteilnehmer gedanklich vorweg.
  • achten als Verkehrsteilnehmer (z. B. mit Fahrrad, Roller oder Inlineskates) auf eine verkehrssichere Ausrüstung und verhalten sich sicherheitsbewusst.
  • beachten Verkehrszeichen und wenden Verkehrs- und Sicherheitsregeln routiniert an, indem sie ihr verkehrskundliches Wissen und ihre Routinen aus der Schonraumausbildung in den Realverkehr übertragen.
  • bewerten Vor- und Nachteile unterschiedlicher Fortbewegungsarten und Verkehrsmittel (z. B. im Hinblick auf ihre Umweltfreundlichkeit und die eigene Gesundheit) und entscheiden sich verantwortungsvoll.
  • beschreiben die Veränderungen in der Region, die durch das Bedürfnis nach Mobilität entstehen und reflektieren ihre Bedeutung für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Sicherheit im Straßenverkehr (durch verkehrssichere Ausrüstung und sicherheitsbewusste Kleidung sowie angemessenes Verhalten, z. B. vorausschauendes Handeln, Vermeidung von Ablenkungen)
  • Ausbildungsinhalte der Jugendverkehrsschule laut GemBek vom 15.05.2003
  • Veränderungen in Stadt und Region durch Straßen und Verkehrswege
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Inklusion Inklusion
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verhalten sich im Straßenverkehr entsprechend ihrer Rechte und Pflichten (Kennzeichnung, Wahl des Verkehrsmittels).
  • erarbeiten sich Orientierungspunkte (akustische und taktile Eindrücke, Straßenbeläge, Einfahrten, etc.), um sich sicher fortzubewegen.
  • verwenden geeignete Hilfsmittel, um sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen (z. B. Monokular, Langstock, digitale Medien).
  • bewegen sich mit einem geeigneten Verkehrsmittel fort und beachten die Regeln des Straßenverkehrs.
  • beschreiben den Aufbau von Fahrplänen und nutzen diese in Abhängigkeit von ihren individuellen visuellen Wahrnehmungsfähigkeiten.
  • ordnen Geräuschen Fahrzeuge und Verkehrssituationen zu.
  • erklären anhand von einfachen Karten oder Modellen den Aufbau von Straßen und Kreuzungen.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • gesetzliche Regelungen zur Kennzeichnung und Teilnahme am Straßenverkehr
  • Orientierungspunkte
  • Umgang mit Hilfsmitteln
  • Umgang mit Fahrplänen

HSU3/4 6.1 Arbeit, technische und kulturelle Entwicklung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erklären anhand von Beispielen, welche Prinzipien bei einfachen technischen Erfindungen zu einer Arbeitserleichterung führen und inwiefern sie Kulturleistungen möglich machen.
  • stellen die Entwicklung von Werkzeugen zu Maschinen dar und bewerten die damit verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt.
  • vergleichen handwerkliche Fertigung mit industrieller oder Massenproduktion und reflektieren die Auswirkungen auf Arbeitsprozesse und Menschen.
  • bewerten die Herstellung von Waren in Massenproduktion mit Blick auf Umweltschutz und einen verantwortungsvollen, nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Arbeitserleichterung durch technische Hilfsmittel (z. B. das Hebelprinzip bei Flaschenöffner, Locher), Nutzung der Fliehkraft (z. B. Wäsche-, Salatschleuder), Kraftübertragung mit Zahnradgetriebe (z. B. Handrührgerät, Salatschleuder, Dosenöffner)
  • Entwicklung von Werkzeugen und Geräten (z. B. vom Handbohrer zur elektrischen Bohrmaschine, vom Waschbrett zur Waschmaschine, vom Federkiel zur Druckerpresse)
  • Arbeitsprozesse in Industrie und Handwerk (z. B. Fertigung von Kleidung)
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • stellen die Entwicklung der spezifischen Schreib- und Lesetechnik von blinden und sehbehinderten Menschen an Beispielen dar.

HSU3/4 6.2 Bauen und Konstruieren
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • überprüfen und begründen die Stabilität selbst gebauter Brückenmodelle und beschreiben die Merkmale stabiler sowie instabiler Bauweisen.
  • fertigen Zeichnungen und einfache Anleitungen ihrer selbst gebauten Modelle an.
  • beschreiben Bauweisen von Brücken in ihrer Umgebung oder der Region und greifen dabei auf ihre Erkenntnisse aus dem handelnden Umgang mit Modellen zurück, um ihre Wahrnehmung für die Anwendung von Konstruktionsprinzipien im Alltag zu schärfen.
  • erläutern den Zusammenhang zwischen natürlichen Voraussetzungen, technischen Leistungen auf dem Gebiet der Konstruktion und kulturell bedeutsamen Bauten anhand von Beispielen aus der Region.
  • überprüfen und begründen anhand selbst gebauter Balancegeräte deren Funktionsfähigkeit und erläutern die Bedeutung von Gleichgewicht für die Konstruktion.
  • vergleichen und bewerten ihre Modelle hinsichtlich Zweck, Materialökonomie und Originalität.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Konstruktionsprinzipien bei Brückenmodellen (z. B. Balken-, Bogen-, Fachwerk- und Hängebrücken)
  • Mittel zur Erhöhung der Stabilität: Umformungen aus Papier, Pappe (z. B. Winkel-, Zickzack-, U- und Rundprofile), Aussteifungen (z. B. Dreiecksverbindungen)
  • kulturell bedeutsame Bauten (z. B. Brücken, Straßen, Gebäude)
  • Gleichgewichtsprinzip bei Balancegeräten (z. B. Wippe, Balkenwaage)
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beziehen zum Beschreiben und Überprüfen von Modellbauten auch akustische und haptische Eindrücke ein.
  • leiten aus verbalen Beschreibungen der Mitschülerinnen und Mitschüler oder der Lehrkraft Rückschlüsse für ihre Konstruktionen ab.