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Geschichte/Politik/Geographie 5

gültig ab Schuljahr 2019/20

GPG5 Entwicklungsbezogene Kompetenzen
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Die aufgeführten Kompetenzen beschreiben das Ergebnis eines fünfjährigen Lernprozesses. Die Auswahl der angestrebten Kompetenzen trifft die Lehrkraft in pädagogischer Verantwortung auf der Basis der ermittelten Lernausgangslage sowie des individuellen Förderbedarfs der einzelnen Schülerin bzw. des einzelnen Schülers. Die Kompetenzen werden anhand der Inhalte aus den Lernbereichen im Unterricht angebahnt.

GPG5 Motorik und Wahrnehmung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • orientieren sich zeitlich und räumlich in ihrem direkten Lebensumfeld und nutzen dies zur Organisation ihres Alltags, z. B. Ortskenntnis, Terminplanung.
  • nutzen ihre direkten Erfahrungen mit den Dimensionen Zeit und Raum und übertragen diese auf größere, nicht anschauliche, Begebenheiten außerhalb ihres direkten Lebensumfeldes, indem sie z. B. historische Ereignisse ordnen bzw. einander zuordnen oder räumliche Entfernungen einschätzen.
  • nutzen Hilfsmittel (z. B. Zeitleiste, Kompass), um abstrakte Zeit- und Raumbegriffe konkret anschaulich zu machen und sich in Zeit und Raum auch außerhalb ihres direkten Lebensumfeldes zu orientieren.

GPG5 Denken und Lernstrategien
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen gezielt W-Fragen, um historische, räumliche oder gesellschaftspolitische Problemstellungen zu thematisieren, bringen die Antworten zueinander in Bezug und erschließen sich so Zusammenhänge.
  • erweitern ihr Allgemein- und Alltagswissen, indem sie im Unterricht die Inhalte erfahren, die ihnen im außerschulischen Bereich aufgrund ihrer individuellen Hörvoraussetzungen nicht in vollem Umfang zur Verfügung stehen.
  • entnehmen Informationen aus verschiedenen Quellen nach sachbezogenen Gesichtspunkten.
  • vergleichen und reflektieren historische, geographische oder gesellschaftspolitische Fakten, um sich in verschiedene Situationen hineinzuversetzen und flexibel unterschiedliche Sichtweisen bei ihrer Urteilsbildung miteinzubeziehen.
  • nutzen Strategien (z. B. im Umgang mit Tageszeitungen, Sachbüchern, Quellen, dem Internet), um sich Informationen zu historischen, geographischen und gesellschaftspolitischen Themen zu beschaffen.

GPG5 Kommunikation und Sprache
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entwickeln Fragen, formulieren Problemstellungen sowie Antworten und Lösungen zu historischen, geographischen oder gesellschaftspolitischen Themen in schriftlicher, mündlicher und ggf. gebärdensprachlicher Form.
  • verstehen und verwenden Fachbegriffe und ggf. Fachgebärden im passenden Kontext.
  • erweitern ihr Inhaltsverständnis, indem sie Informationen aus unterschiedlichen Quellen vergleichen, ordnen, hinsichtlich ihrer Wertigkeit einschätzen und auf das Wesentliche reduzieren.
  • nehmen im Austausch mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern (z. B. bei Gruppenarbeiten, in Lernkreisen) eine aktive Rolle im Dialog ein und erweitern ihre Ausdrucks- und Argumentationsfähigkeit.
  • kommunizieren mündlich und ggf. gebärdensprachlich verständlich und vertreten ihren Standpunkt nachvollziehbar und angemessen.

GPG5 Emotionen und soziales Handeln
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschäftigen sich durch die Auseinandersetzung mit historischen, geographischen oder gesellschaftspolitischen Themen mit Fragestellungen, die sich ihnen aufgrund ihrer individuellen Hörvoraussetzungen nicht ohne Weiteres und in vollem Umfang erschließen.
  • zeigen bei der Entwicklung von Lösungen für vorgegebene Problemstellungen und bei der Erarbeitung von historischen, geographischen oder gesellschaftspolitischen Inhalten Empathie und Flexibilität, indem sie z. B. in Rollenspielen verschiedene Standpunkte einnehmen, Gefühlskarten zuordnen, Texte aus Sicht anderer Personen verfassen.
  • reflektieren gemeinschaftstragende Werte und zeigen in Diskussionen und Stellungnahmen ein politisch-demokratisches Bewusstsein.
  • übernehmen Verantwortung für die Entscheidungsprozesse in ihrem Umfeld und für das Erhalten der Umwelt.

GPG5 Lernbereich 1: Lebensraum Erde
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • benennen und ordnen die Planeten im Sonnensystem und beschreiben Entstehung und Sonderstellung der Erde.
  • lokalisieren und beschreiben Kontinente, Weltmeere und Klimazonen mit verschiedenen geographischen Hilfsmitteln (z. B. Globus, Karte) und orientieren sich auf der Erde.
  • orientieren sich unter Anleitung mithilfe fachspezifischer Arbeitsweisen topographisch und naturräumlich in Deutschland sowie in ihrem Lebensraum in Bayern.
  • vergleichen ihren regionalen Natur- und Kulturraum in Bayern mit einem ausgewählten Beispiel in Deutschland (z. B. Alpen, Küste), um Unterschiede und Gemeinsamkeiten darzustellen.
  • stellen unterschiedliche Maßnahmen des Umweltschutzes in ihrem unmittelbaren Umfeld dar und überprüfen ihr eigenes Verhalten in Bezug auf umweltbewusstes Handeln in ihrem Alltag.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Stellung der Erde im Sonnensystem
  • Erde: Topographie, Naturräume, Klimazonen
  • Natur- und Kulturraum Bayern und Deutschland (z. B. topographische Gliederung, regionale Besonderheiten)
  • Maßnahmen und Handlungsfelder nachhaltigen Umweltschutzes (z. B. Energieeinsparung, regionale Ressourcennutzung)

GPG5 Lernbereich 2: Zeit und Wandel
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erklären die sich verändernden Lebensweisen des Menschen in Alt- und Jungsteinzeit, indem sie die Entwicklung vom Jäger und Sammler zum Ackerbauern und Viehzüchter vergleichen und darstellen.
  • erklären die Besonderheiten des Nils und begründen seine Bedeutung für die Infrastruktur und Kultur Ägyptens in Vergangenheit und Gegenwart.
  • stellen die Ausdehnung des Römischen Weltreiches vereinfacht dar.
  • lokalisieren und deuten unter Anleitung Überreste der römischen Kultur und Lebensweise in Süddeutschland.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Vor- und Frühgeschichte: Lebensweise der Menschen, Sesshaftigkeit
  • Bedeutung des Nils früher und heute: Transportweg, wissenschaftliche Leistungen
  • Imperium Romanum
  • historische Orte in der Region und Spuren römischen Lebens in Süddeutschland (z. B. Limes, Sprache)

GPG5 Lernbereich 3: Politik und Gesellschaft
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • stellen die unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen im alten Ägypten dar und erklären anhand der hierarchisch aufgebauten Gesellschaftspyramide deren unterschiedliche Stellung und Macht in der Hochkultur.
  • beschreiben Zusammensetzung und Befugnisse der Volksversammlung im antiken Griechenland und beurteilen diese Form der Mitsprache für die Bürgerinnen und Bürger als ersten Ansatz von Demokratie.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • ägyptische Hochkultur: Alltagsleben, hierarchische Gesellschaft
  • politisches und kulturelles Erbe der Griechen

GPG5 Lernbereich 4: Lebenswelt
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben Konfliktsituationen aus ihrem Alltag (z. B. Peergroup, Familie, Schule) und formulieren Regeln für ein friedliches und gewaltfreies Zusammenleben in ihrem sozialen Umfeld.
  • wenden demokratische Verhaltensweisen (z. B. bei Klassensprecherwahl, Klassenrat) an, und gestalten ein friedliches und respektvolles Zusammenleben in Familie, Schule und Gesellschaft mit, indem sie z. B. aktiv zuhören, ihre Standpunkte artikulieren, Gesprächsregeln einhalten, argumentieren und verhandeln, Kompromisse finden, Entscheidungen treffen, Beschlüsse fassen und diese in sozialer Verantwortung umsetzen.
  • stellen Ursachen für den aktuellen familiären Wandel in der Gesellschaft dar, indem sie die Entwicklung unterschiedlicher Formen des Zusammenlebens (z. B. Partnerschaft bzw. Ehe mit und ohne Kinder, Patchworkfamilie, gleichgeschlechtliche Partnerschaften) beschreiben und diskutieren.
  • gehen wertschätzend mit Menschen mit Behinderung um und kooperieren bei gemeinsamen Vorhaben.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Grundregeln für ein friedliches Zusammenleben
  • Konflikte: Prävention, Intervention
  • Gemeinschaft: gemeinsam leben in Familie und Schule, in verschiedenen Lebensgemeinschaften, nach Trennung und Scheidung, in der Peergroup, mit Menschen mit Behinderung (Inklusion)