Lehrplan PLUS

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Kunst 1-9

Die entwicklungsbezogenen Kompetenzen sowie die individuellen kompetenzorientierten Lernaktivitäten des Faches bilden einen neunjährigen Lernprozess ab. Sie erfahren eine Erweiterung durch die individuellen kompetenzorientierten Lernaktivitäten des Faches Grundlegender entwicklungsbezogener Unterricht. Die Auswahl und Verknüpfung der angestrebten Kompetenzen trifft die Lehrkraft in pädagogischer Verantwortung auf der Basis des individuellen Förderbedarfs der Schülerinnen und Schüler. Es ist nicht erforderlich, dass sich die einzelne Schülerin bzw. der einzelne Schüler mit jeder der individuellen kompetenzorientierten Lernaktivitäten oder entwicklungsbezogenen Kompetenzen dieses Faches auseinandersetzt.

Ku Motorik und Wahrnehmung
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen ausgewählte Materialien, deren Arrangements und Gesamtwerke mit verschiedenen Sinnen wahr und beschreiben diese, wobei sie ein besonderes Augenmerk auf die Farb- und Formgebung legen.
  • nehmen die räumliche und perspektivische Anordnung von Objekten bewusst wahr und beschreiben sie, um sie bildnerisch umzusetzen.
  • probieren verschiedene Werkzeuge aus, um sich an diese und an deren Handhabung zu gewöhnen und geeignete auszuwählen.
  • nutzen individuell adaptierte Werkzeuge (z. B. besondere Griffe für Pinsel oder Stempel).
  • nehmen beim Gestalten unter Anleitung und zunehmend selbständig eine günstige Körper- und Sitzhaltung ein.
  • zeigen zunehmend Ausdauer und eine maßvolle Krafteinteilung, um eine Arbeit in angemessener Zeit fertigzustellen.

Ku Denken und Lernstrategien
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen Vorlagen für einzelne Arbeitsschritte oder Arbeitspläne zur Gliederung ihres Arbeitsprozesses.
  • strukturieren den eigenen Arbeitsplatz angeleitet und zunehmend selbständig sinnvoll und übersichtlich und nutzen hierfür Orientierungshilfen (z. B. Markierungen, Bilder, Symbole).
  • bewerten Arbeitsergebnisse anhand von vorgegebenen Kriterien und ordnen Arbeitsergebnisse realistisch in ein Beurteilungsraster ein.
  • wägen die Notwendigkeit einer individuellen Unterstützung ab und fordern aktiv Hilfe ein.

Ku Kommunikation und Sprache
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen angebotene Anschauungsmodelle, Bilder, Symbole oder Gebärden sowie verbale Erklärungen, um Aufgabenstellungen zu erschließen und Informationen zu entschlüsseln.
  • nutzen angeleitet und zunehmend selbständig Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation zum Austausch im Arbeitsprozess und zur Präsentation von eigenen Arbeiten.
  • tauschen sich mit anderen angeleitet und zunehmend selbständig über ihre Erfahrungen im Gestaltungsprozess aus.
  • stellen ihre Arbeiten in der Klassengemeinschaft oder in Ausstellungen vor und gehen dabei auf ausgewählte Aspekte ein.

Ku Emotionen und soziales Handeln
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • lassen sich unvoreingenommen auf Neues ein und sind bereit, auch irritierende Kunstwerke auf sich wirken zu lassen.
  • organisieren ihre Arbeit so, dass sie andere nicht in ihrer Arbeit einschränken und ungestört von anderen arbeiten können.
  • bewerten eigene Stärken und Schwächen realistisch und übernehmen dementsprechend unterschiedliche Aufgaben in kooperativen Arbeitsgruppen.
  • geben auf wertschätzende Weise Rückmeldung zu den Arbeiten anderer und äußern dabei sowohl Anerkennung als auch sachliche Kritik.
  • zeigen Kritikfähigkeit bei der Bewertung der eigenen Arbeiten durch die Mitschülerinnen und Mitschüler.

Ku 1.1 Mit Naturmaterialien gestalten
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entdecken von der Natur geschaffene „Kunstwerke“ (z. B. Abendrot, Wolkenbilder, Regenbogen, „Skulpturen“ im Fels), indem sie
    • einen Ort in der Natur mit seinen Geräuschen, Gerüchen und Farben bewusst wahrnehmen und beschreiben.
    • Veränderungen in der Natur (z. B. das Aussehen der Bäume in verschiedenen Jahreszeiten) wahrnehmen und beschreiben.
    • besondere Formen, Farben und Motive an Steinen, Pflanzenteilen, Pflanzen und Bäumen wahrnehmen und beschreiben.
  • sammeln ausgewählte Naturmaterialien (z. B. Steine, Blätter, Zapfen, Zweige, Früchte, Federn, Schneckenhäuser), indem sie
    • sie mit vielen Sinnen wahrnehmen und beschreiben.
    • sie nach gewählten Kategorien (z. B. Farbe, Form, Größe, Geruch, Struktur) sortieren.
  • gestalten Formen und Skulpturen aus den gesammelten Naturmaterialien, indem sie
    • Formen (z. B. Mandala, Spirale), Figuren (Schlange, Zauberwesen) oder Naturzeichen (z. B. Hinweise für eine Schnitzeljagd) legen.
    • Materialien zu Skulpturen (z. B. einen Wolpertinger, eine Spinne aus Ästen) arrangieren.
    • Steine, Blätter oder Holzstücke mit Naturfarben bemalen.
    • Schmuck (z. B. Kette, Haarkranz, Gürtel) aus Pflanzenteilen gestalten.
    • ausgewählte Materialien als Fundstückporträt in eine Tonplatte drücken und sie verzieren.
    • mit Laub und Blüten weben, mit Ästen konstruieren, mit Lehm modellieren.
    • sich durch Gedichte, Geschichten, Musikstücke oder Fotografien zum Bau eines Naturkunstwerks inspirieren lassen.
  • hinterlassen Spuren in der Natur, indem sie
    • in Sand oder Schnee Hände oder Füße in den Untergrund drücken oder einen Ganzkörperabdruck zurücklassen.
    • Landartkunstwerke mit dem Finger, mit Stöcken oder Steinen in Erde oder Sand zeichnen.
    • mit Erde, Sand und Steinen Berge, Höhlen oder Burgen bauen.
    • mit Lehm Steine umhüllen, mit Schnee Kugeln rollen oder Blätter mit Wasser z. B. an Baumstämme kleben.
  • beobachten und reflektieren die durch Wettereinfluss verursachte Vergänglichkeit der Kunstwerke.

Ku 1.2 Mit Ton gestalten
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • lernen Ton als Werkmaterial kennen, indem sie,
    • Kontakt zum Ton zulassen, ihn in die Hand nehmen, ihn mit Wasser abwaschen oder getrockneten Ton von der Haut abbröckeln lassen.
    • Eigenschaften des Tons (z. B. Feuchte, Kühle, Schwere) bewusst wahrnehmen und beschreiben.
    • verschiedene Tonsorten (z. B. nach unterschiedlichen Farben) und Zustandsformen von Ton (z. B. gebrannt - ungebrannt, feucht – trocken) unterscheiden.
  • experimentieren mit Ton und verformen ihn, indem sie
    • Finger und Hände in Tonklumpen eindrücken und Spuren hinterlassen.
    • ihn z. B. auf eine Knetbank werfen, in der Faust pressen, mit der Handfläche schlagen, walken oder kneten.
    • ihn durch Verstreichen mit den Fingern oder durch Auswalken ausbreiten und ihn verbiegen oder falten.
  • verwenden Ton fachgerecht, indem sie
    • Tonstücke mit dem Messer oder mit der Drahtschlinge abschneiden.
    • Tonballen zu einer Platte schlagen oder Tonkugeln mit Rund- oder Nudelholz ausrollen.
    • Tonkugeln durch Rollen zwischen beiden Handflächen oder Rollen auf der Knetbank herstellen.
    • Wülste durch Drücken und Rollen herstellen.
  • strukturieren Ton, indem sie
    • lederharte oder feuchte Tonplatten mit den Fingern oder mit Werkzeugen (z. B. Stiften, Nägeln, Rundhölzern, Kämmen, Blättern, Schnüren) bearbeiten und Muster gestalten.
    • Tonplatten mit fertigen Stempeln, Alltagsgegenständen (z. B. Korken, Gabel) oder Naturmaterialien (z. B. Blätter, Gräser, Muscheln, Hölzer, Rinde, Erbsen) verzieren.
    • Tonplatten auf strukturiertem Untergrund (z. B. Sacktuch) ausrollen, um einen Abdruck zu erhalten.
    • Tonstücke, Kugeln oder Wülste auf Tonplatten aufsetzen.
  • formen Gegenstände aus Ton, indem sie
    • aus Tonwülsten einfache Figuren (z. B. Schlangen oder Schnecken) formen.
    • aus unterschiedlich großen Tonkugeln Daumenschälchen in verschiedenen Formen herstellen.
    • eine Schale durch nach oben Biegen der Plattenränder oder durch Pressen einer Tonplatte in eine vorgegebene Form herstellen.
    • Masken durch Aufsetzen, Durchbrechen oder Ausschneiden von Tonplatten gestalten.
    • keramische Schmuckelemente (z. B. Kugeln, Zylinder, Kegel) und keramischen Schmuck (z. B. Perlen, Anhänger) gestalten.
    • aus Tonkugeln (z. B. Schale) einfache Gefäße und figürliche Darstellungen (Schneemann) aufbauen.
    • Wülste zu einfachen Gefäßen verbinden und glatt streichen.

Ku 1.3 Mit verschiedenen Materialien gestalten
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verfremden Objekte, indem sie
    • unterschiedliche Materialien und deren Eigenschaften erkunden und nach gestalterischen Kriterien beurteilen.
    • aus Papier z. B. Kleider wie Hüte, Umhänge, Röcke gestalten.
    • Luftballons mit Klebeband z. B. zu Schlangen, Iglus oder Schlössern verbinden.
    • mit Stoffen oder Folien Gegenstände umhüllen.
    • CD-ROMs z. B. zu einem Teppich verbinden und diesen aufhängen.
  • formen verschiedene Materialien und gestalten sie farbig, indem sie
    • aus Knetmassen Formen und Skulpturen herstellen.
    • einen in einer Plastiktüte befindlichen Gips verformen, trocknen lassen und die Plastiktüte entfernen.
    • mit Kleister getränkten Stoff verformen (Stoffkleisterfiguren) und trocknen lassen.
    • aus Pappmaché und Maschendraht als Unterbau Figuren oder Kleinmöbel formen.
    • aus Draht (z. B. Fliegengitter, Maschendraht) eine Plastik formen.
  • gestalten Objekte aus verschiedenen Materialien, indem sie
    • Papierstreifen, große Pappkartons und Pappröhren z. B. zu einer Murmelbahn, einem Turm oder einer Brücke verbinden.
    • unbedenkliche Abfallmaterialien (z. B. Kunststoff, Eisen) zu Plastiken kombinieren und verkleben.
    • verschiedene Steine (z. B. bearbeitete Steine oder Natursteine) mit Mörtel oder Steinkleber zu Plastiken verbinden.
    • verschiedene Naturmaterialien (z. B. Holzstücke, Steine, Tonobjekte) zu einer Stele kombinieren.
    • Objektkästen zu verschiedenen Themen (z. B. Knopfsammlung, Lieblingsdinge) in Streichholz- oder Schuhschachteln anlegen.
    • Rauminstallationen durch das bewusste Platzieren von Gegenständen in Verbindung zum Raum aufbauen.
  • skulptieren verschiedene weiche Materialien, indem sie
    • Ytongstein oder Sandstein mit Werkzeug z. B. zu Tierfiguren oder Köpfen formen.
    • aus Weichholz Masken schnitzen.

Ku 1.4 Räume wahrnehmen und gestalten
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen die ästhetische Wirkung von Räumen wahr und beschreiben diese, indem sie
    • die Atmosphäre verschiedener Räume (z. B. Esszimmer - Speisesaal, Wohnzimmer – Bahnhofshalle) und unmöblierter bzw. möblierter Räume unterscheiden.
    • ihr persönliches Befinden in Bezug auf verschiedene Räumlichkeiten beschreiben.
    • verschiedene Funktionsbereiche von Räumen (z. B. Ruhezone, Arbeitsbereich, Essbereich) unterscheiden.
    • die Wirkung von verschiedenen Gegenständen zur Ausschmückung eines Raumes wahrnehmen und beschreiben.
    • heimische Formen der Raumgestaltung mit denen in anderen Kulturen vergleichen.
  • gestalten Räume nach ästhetischen Gesichtspunkten, indem sie
    • für ein Lieblingsobjekt (z. B. Trockendusche, Skulptur, Bild) einen ansprechenden Platz auswählen.
    • eigene Ideen zur Raumgestaltung entwickeln und ausprobieren (z. B. Stoffe und Schnüre von der Decke hängen lassen, Bilder aufhängen).
    • Räume zu jahreszeitlichen und aktuellen Anlässen (z. B. Frühling, Geburtstage) gestalten.
  • gestalten das Schulgelände, indem sie
    • verschiedene Objekte (z. B. Mobiles, Skulpturen, Klang- und Tastwände) im Schulgelände aus- und aufstellen.
    • im Pausenhof z. B. ein Bodenspiel aufmalen, ein Labyrinth anlegen oder Möbel aufstellen.
    • Zäune und Mauern durch „Einweben“ von Materialien oder Bemalen gestalten.
    • einen „Garten der Sinne“ z. B. mit einem Brummstein oder einem Holzxylofon anlegen.

Ku 2.1 Farben bestimmen und verwenden
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erzeugen flüchtige oder permanente Spuren, indem sie
    • Wasser auf einem Untergrund verstreichen oder mit einer Gießkanne begießen.
    • Farbe mit einer Farbschleuder auf Papier verteilen.
    • Gegenständen über einen Untergrund bewegen (z. B. in Farbe getauchte Kugeln auf Papier hin und her rollen, Stäbchen oder Kämme durch Kleisterpapier ziehen).
    • Farbe aus Spülmittelflaschen, Einwegspritzen ohne Nadeln oder durchlöcherten Plastiktüten auf Papier aufspritzen.
    • mit dem Fuß, der Hand oder den Fingern Spuren in Sand, Erde, Sägespäne oder Kleisterpapier ziehen.
    • beidhändig mit Fingerfarben oder Wachsmalkreiden auf großformatigem Papier malen.
    • dickflüssige Farbe mit verschieden großen Spachteln, Schwämmen oder Besen auf Papier oder Karton auftragen.
    • mit verschiedenen Pinseln spritzen, tropfen, tupfen oder streichen.
    • dünnflüssige Farbe mit dem Mund oder mit dem Strohhalm verblasen.
  • nehmen Farben bewusst wahr und beschreiben sie, indem sie
    • diese in der Natur (z. B. Löwenzahnwiese, Rosenbeet, Herbstlaub) oder in ihrer Umgebung (z. B. Pulli, Vorhänge, Lebensmittel) wahrnehmen und benennen.
    • farbiges Wasser z. B. mittels Farbtabletten in Gläsern oder Wannen herstellen und damit hantieren.
    • die Wirkung von Farben (z. B. helle Farben – fröhliche Emotionen, rot – Signalwirkung, schwarz - Farbe der Trauer in Mitteleuropa) beschreiben und ihre Lieblingsfarbe benennen.
    • Farbwerte (z. B. hell – dunkel oder leuchtend – stumpf) unterscheiden und benennen.
  • verwenden Grundfarben (Rot, Blau und Gelb), indem sie
    • diese unterscheiden und benennen.
    • Farbsymbole auf den Tafeln ihres Hilfsmittels der Unterstützten Kommunikation finden und nutzen.
    • diese nicht vermischen.
    • den Begriff „Grundfarbe“ erfassen und erklären.
  • verwenden Mischfarben, indem sie
    • diese in ihrer Umgebung beobachten und beschreiben.
    • diese durch Überlappen oder Ineinanderfließen der Grundfarben experimentell herstellen.
    • diese gezielt aus den Grundfarben erzeugen (z. B. Orange aus Rot und Gelb).
    • diese entsprechend dem gestellten Thema (z. B. Herbstlaub) mischen.
    • durch diese ihre persönliche Stimmung ausdrücken.
    • den Begriff „Mischfarbe“ erfassen und erklären.
  • verwenden verschiedene Farbtöne, indem sie
    • erkennen, dass Farben in verschiedenen Tönen existieren, und diese beschreiben (z. B. verschiedene Rottöne).
    • Farben durch Hinzufügen von Weiß aufhellen bzw. durch Hinzufügen von Schwarz abdunkeln.
    • verschiedene Töne einer Farbe durch Mischen herstellen (z. B. Erdbeerrot, Ziegelrot, Feuerrot, Lachsrot, Rostrot, Kirschrot).
    • Farbtöne entsprechend dem gestellten Thema (z. B. ein Regenhimmel mit verschiedenen Blautönen) mischen.
  • verwenden Farbkontraste, indem sie
    • Farbkontraste, die durch nebeneinanderliegende helle und dunkle Farben entstehen, beschreiben und bewusst einsetzen (z. B. Malen von Schwarzweiß-Bildern).
    • Farbkontraste, die durch nebeneinanderliegende Farbflächen der Grundfarben entstehen, beschreiben und sie bewusst einsetzen (z. B. Malen nach Matisse).
    • Farbkontraste, die durch nebeneinanderliegende warme und kalte Farben entstehen, beschreiben und bewusst einsetzen (z. B. Malen eines Sonne-Mond-Bildes).

Ku 2.2 Maltechniken anwenden
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • experimentieren beim Malen mit verschiedenen Materialien, indem sie
    • verschiedene Farbmittel (z. B. Fingerfarben, Wasserfarben, Aquarellfarben, Acrylfarben, Ölfarben, Sprühdosen, Naturfarben) ausprobieren.
    • verschiedene Werkzeuge (z. B. Hände, Füße, Bürsten, Besen, Spachteln, Pinsel, Vogelfedern, Äste, Schwämme, Farbschleuder) ausprobieren.
    • verschiedene Untergründe (z. B. Papiere, Stoffe, Folien, Glas- und Spiegelflächen, Leder, Holz, Stein) ausprobieren.
    • in unterschiedlichen Positionen und an verschiedenen Orten (z. B. am Tisch, auf dem Boden, an der Wand, am Fenster, an der Staffelei, im Freien) malen.
    • Gestaltungsmaterialien sachgerecht (z. B. textiles Material und Stofffarben, Spiegelflächen und Glasmalfarben) kombinieren.
  • malen fachgerecht mit Wasserfarben, indem sie
    • den Pinsel sachgemäß in der Hand halten, den Druck auf den Pinsel dosieren und ihn nach der Benutzung auswaschen.
    • diese mit Wasser und Pinsel anrühren, die Farbe mit dem Pinsel entnehmen und den Pinsel vor dem Verwenden einer neuen Farbe auswaschen.
    • diese mit dem Pinsel durch Spritzen, Tupfen, Drehen oder Ziehen fachgerecht auftragen.
    • passende Maluntergründe (z. B. Malblock, Aquarellpapier) verwenden.
    • Farben und Pinsel säubern, trocknen und sachgemäß aufbewahren und die Pinselborsten nicht abknicken.
  • malen fachgerecht mit Pflanzen- und Erdfarben, indem sie
    • verschiedenfarbige Erde sammeln, zerstampfen, mit Wasser und Farbleim anrühren und mit den Fingern oder einem Borstenpinsel auftragen.
    • z. B. Tomatenblätter oder Löwenzahnblüten auf einem Blatt zerdrücken.
    • verschiedenfarbige Pflanzen (z. B. rote Beete, Zwiebeln) zusammentragen, daraus einen Farbsud kochen und diesen mit Pinseln auftragen.
    • Farbpigmente fachgerecht anrühren und mit einem Pinsel auftragen.
  • malen fachgerecht mit weiteren Farbmitteln, indem sie
    • Wachsmalkreiden deckend auftragen, vermalen, abkratzen, schmelzen oder tropfen.
    • Ölkreiden (z. B. Ölsticks) auftragen, ohne dass die Kreide zerbricht, den Farbauftrag verwischen und das fertige Bild fixieren.
    • für jede Ölfarbe einen eigenen Pinsel, eine Malpalette und Leinwand oder Malpappe benutzen, die Ölfarben in Schichten auftragen und lange Trockenzeiten beachten.
    • Techniken kombinieren (z. B. Bilder aus Wachsmalkreiden und Wasserfarben, Vermalen von Holzfarben mit Wasser) und so Bilder gestalten.

Ku 2.3 Zeichentechniken anwenden
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • experimentieren beim Zeichnen mit verschiedenen Materialien, indem sie
    • verschiedene Zeichengeräte (z. B. Stifte, Kreiden, Zeichenkohle, Feder und Tusche) ausprobieren.
    • verschiedene Unterlagen (z. B. unterschiedliche Papiere) ausprobieren.
  • zeichnen fachgerecht mit Filzstiften, indem sie
    • diese nicht zu fest aufdrücken, um die Spitze nicht einzudrücken, und diese nach dem Benutzen wieder verschließen.
    • Flächen ökonomisch ausmalen oder Konturen nachfahren.
  • zeichnen fachgerecht mit Holzstiften, indem sie
    • diese nicht zu fest aufdrücken, um die Spitze nicht abzubrechen, und diese sachgerecht spitzen.
    • mit diesen Flächen schraffieren, wobei sie die hierfür angemessene Stifthaltung anwenden.
  • zeichnen fachgerecht mit Feder und Tusche, indem sie
    • das Tuschefass vorsichtig auf- und zudrehen.
    • die Federspitze soweit in das Tintenfass eintauchen, dass sie ein angemessenes Maß an Tusche aufnimmt.
    • den Druck auf die Feder so dosieren, dass die Federspitze sich nicht aufbiegt.
  • gestalten unterschiedlich helle oder dunkle Flächen, um diese voneinander abzugrenzen oder Tiefe im Bild herzustellen, indem sie
    • Flächen punktieren, schraffieren oder verwischen.
    • Striche und Punkte unterschiedlich dicht setzen oder den Druck auf das Zeichengerät variieren.
  • kombinieren zeichnerische Elemente mit malerischen Aspekten, indem sie
    • einen Hintergrund (z. B. mit Wasserfarben) malen und Objekte darauf zeichnen.
    • eine Zeichnung mit Farben ausmalen.

Ku 2.4 Erfahrungswelten zeichnerisch und malerisch darstellen
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen Personen, Tiere und Objekte aus ihrer Umwelt in ihren charakteristischen Eigenschaften wahr und beschreiben diese, indem sie
    • Grundformen an Personen, Tieren und Objekten entdecken und beschreiben (z. B. zwei Beine des Menschen, zwei Ohren des Hasen, vier Räder des Autos).
    • die Oberflächenbeschaffenheiten bei Personen, Tieren und Objekten erkennen und beschreiben (z. B. braunes oder weißes Fell beim Hasen).
    • Bewegungen bei Personen, Tieren und Objekten erkennen und beschreiben (z. B. Form eines hockenden oder eines springenden Hasen).
  • stellen Personen, Tiere und Objekte aus ihrer Umwelt so dar, dass ihre Gestaltungsabsicht zum Ausdruck kommt, indem sie
    • die beobachteten charakteristischen Eigenschaften der Personen, Tiere und Objekte in die Gestaltung ihrer Arbeiten einfließen lassen.
    • sich die Gestaltungsaufgabe bewusst wiederholen, ggf. Vorzeichnungen anfertigen und eine geeignete Technik auswählen.

Ku 2.5 Fantasiewelten zeichnerisch und malerisch darstellen
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • setzen verschiedene Anregungen bildnerisch um, indem sie
    • einer Geschichte zuhören, für sie bedeutsame Elemente aus dieser beschreiben und als Ideen für eigene Bilder nutzen.
    • akustische Eindrücke (z. B. Musikstücke) auf sich wirken lassen, eigene Wahrnehmungen und Empfindungen beschreiben und diese in die Gestaltung eigener Bilder einfließen lassen.
  • setzen ihre eigene Intuition bildnerisch um, indem sie
    • verschiedene Mal- und Zeichenverfahren (z. B. Farbmittel, Möglichkeiten des Auftrags, zufällige Farbtupfen zu einer Kette verbinden) anwenden, um damit ausdrucksvolle Bilder zu gestalten.

Ku 2.6 Drucken und Stempeln
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • gestalten Bilder durch Abdrucken eigener Körperteile, indem sie
    • Körper, Hand- und Fußflächen in feuchte Erde, Sand, oder Schnee drücken.
    • nasse oder bemalte Hände und Füße auf trockene Untergründe abdrucken.
    • mit den Fingern Objekte und Figuren (z. B. Schlangen, Blumen, Gesichter) drucken.
  • gestalten Bilder in Monotypie-Technik, indem sie
    • Farbkleckse auf ein Papier geben, dieses zusammendrücken und das entstandene Objekt beschreiben und interpretieren (Falt-Klatsch-Bilder).
    • Schnur in Farbe tauchen, auf das Papier legen oder über das Papier ziehen.
    • Farbe auf unterschiedliche Holz-, Glas- oder Kunststoffflächen aufbringen, verteilen und diese auf Stoff oder Papier abdrucken.
    • mit zusätzlichen Gestaltungselementen experimentieren (z. B. vor dem Auflegen des Papiers mit verschiedenen Werkzeugen in den Farbauftrag zeichnen oder Papierfiguren auf die farbige Glasplatte legen).
  • gestalten Bilder mit fertigen (z. B. Buchstabenstempel) oder selbst hergestellten Stempeln (z. B. Formen aus Moosgummi) oder mit Alltagsmaterialien als Stempel (z. B. Holzstücke, Federn, Blätter), indem sie
    • die Stempel mithilfe eines Pinsels oder eines Stempelkissens einfärben und auf saugfähiges Papier oder Stoffe drucken.
    • die Drucke wiederholen, verdichten, schichten und zu Mustern oder Motiven ordnen.
  • gestalten Bilder mit Schablonen, indem sie
    • Schablonenformen aus geeignetem Material (z. B. Karton, Moosgummi) ausschneiden, auf einen saugfähigen Untergrund legen und mit Pinsel oder Walze darüber hinwegrollen.
    • aus der Kombination verschiedener Schablonen ein Muster oder ein Motiv (z. B. Häuserzeile, Sternenhimmel) gestalten.
  • gestalten Bilder in Frottage-Technik, indem sie
    • Papier auf Gegenstände legen und mit weichen Stiften oder mit einem in Tusche getränkten Lappen abreiben, wobei sie den Abreibedruck variieren, um verschiedene Tonwerte zu erzielen.
    • Gegenstände mit reliefartiger Oberfläche (z. B. Holz mit Maserungen, Netze, Denkmalinschriften, verputzte Zimmerwände) bewusst auswählen, um verschiedene Gestaltungseffekte zu erreichen.
  • gestalten Bilder mit Druckstöcken, indem sie
    • durch Aufkleben verschiedener Materialien (z. B. Moosgummi, Schnüre) auf einen Untergrund einen Druckstock herstellen.
    • Styropor mit dem Kugelschreiber einritzen und als Druckstock verwenden.
    • Schnüre auf ein Rundholz aufkleben und als Musterwalze verwenden, wobei sie die Farbe durch Rollen des Rundholzes aufnehmen und diese durch Abrollen abdrucken.
    • mit Linolschnitt einen Druckstock herstellen, wobei sie das Linolschnittbesteck fachgerecht und sicher nutzen (z. B. die unterschiedliche Formung der Federn berücksichtigen und die Feder in den Federhalter einsetzen) und Motive mit oder ohne Vorzeichnung ausschneiden.
    • beim Gestalten der Druckstöcke beachten, dass die Motive spiegelverkehrt abgedruckt werden.
    • die Druckstöcke sachgemäß mit einem Pinsel oder einer Farbwalze einfarbig oder mehrfarbig einfärben.
    • ein saugfähiges Papier auf den Druckstock auflegen und dieses mit angemessenem Druck mit der Hand, einer Walze oder einer Andruckpresse anpressen.
    • eine einmal eingefärbte Druckschablone oder Druckwalze mehrmals abdrucken und so die Druckergebnisse variieren.
    • eine Druckplatte nach dem Abdruck nochmals bearbeiten, eine weitere Farbe auftragen, wieder abdrucken und so Mehrfarbendrucke gestalten.

Ku 2.7 Collagieren
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • sammeln Material für eine Collage, indem sie
    • Formen, Farben und Effekte von Materialien (z. B. eine unheimlich wirkende Wurzel, ein Foto mit einem lustigen Gesicht) wahrnehmen und sich von diesen inspirieren lassen.
    • neue Funktionen und Verwendungsmöglichkeiten des Materials überlegen (z. B. auf den Kopf stellen, durchlöchern, verformen, neu arrangieren).
    • aus dem gesammelten Material ein übergeordnetes Thema ableiten (z. B. Pokale aus Flaschen) und das Material dazu entsprechend arrangieren.
    • Material zu einem vorgegebenen Thema sichten und passend auswählen (z. B. Perlen, Knöpfe und Metallfolien für eine Prinzessin).
  • gestalten eine Papiercollage, indem sie
    • verschiedene Papiere (z. B. Buntpapier, Seidenpapier, Butterbrotpapier, Tapetenreste, Wellpappe) sammeln, bearbeiten (z. B. schneiden, reißen, knittern, durchlöchern, falten) und arrangieren.
    • komplexe Gebilde auflösen, störende Teile entfernen (z. B. Mund ohne das restliche Gesicht) und Einzelteile in neuen Zusammenhängen (z. B. ausgeschnittene Hände als Baumkrone) arrangieren.
    • ein Bild in gleich breite Streifen schneiden und die Streifen zu einem neuen Bild zusammenkleben, einzelne Streifen auslassen oder mehrere gleiche Bilder verwenden (Rollage).
    • Collagen mit anderen Techniken des flächigen Gestaltens (z. B. Malen eines Hintergrunds) verbinden.
  • gestalten eine Materialcollage, indem sie
    • z. B. alte Kleidungsstücke, Naturmaterialien oder Schrott lose arrangieren oder auf einer Unterlage mit verschiedenen Verbundmaterialien (z. B. Faden, Draht, Nägeln, Gips) befestigen.

Ku 3.1 Fotografieren
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben die Eigenschaften von Fotos, indem sie
    • verschiedene Fotos miteinander vergleichen und z. B. Farbgebung, Perspektive, Motive und Auflösung beschreiben.
    • gemalte und gezeichnete Bilder mit Fotos vergleichen.
    • Fotos verfremden (z. B. durch Colorieren, Zerschneiden, Collagieren).
  • bedienen schuleigene oder private Fotokameras sachgerecht, indem sie
    • verschiedene Fotokameras (z. B. Sofortbildkamera, Digitalkamera, Kamerafunktion des Smartphones) unterscheiden und für einen bestimmten Anlass eine geeignete Fotokamera und ein passendes Speichermedium auswählen.
    • die Grundfunktionen einer Fotokamera (z. B. Ein- und Ausschalten, Suchen, Zoomen, Auslösen, Speichern) nutzen.
    • die Fotokamera ruhig halten oder ein Stativ nutzen und den Auslöser betätigen.
    • „Schnappschüsse“ fotografieren.
    • den Akku der Kamera nach der Benutzung wieder aufladen.
  • wählen für ein Foto ein bestimmtes Motiv aus und berücksichtigen wichtige Gestaltungselemente, indem sie
    • durch einen Suchrahmen ungewöhnliche Motive in ihrer Umgebung finden und diese Suchstrategie gezielt auf das Fotografieren übertragen.
    • durch das Display oder den Sucher der Fotokamera gezielt interessante ruhende oder sich bewegende Motive finden und fotografieren.
    • beim Fotografieren wichtige Gestaltungselemente und -prinzipien (z. B. Kameraposition, Farben, Lichtverhältnisse, Gegenlicht, Blitz) beachten.
  • bearbeiten und präsentieren ihre Fotos, indem sie
    • Fotos einer Sofortbildkamera sammeln oder Fotos digital speichern.
    • diese am Computer oder Smartphone z. B. mit Bildbearbeitungsprogrammen weiterbearbeiten oder verfremden (z. B. übereinanderlegen).
    • diese in einer durchdachten Präsentation mit unterschiedlichen Effekten (z. B. als Bildfolge, Einfliegen der Bilder, Untermalung mit Musik) anordnen und vorführen.
  • fotografieren zu bestimmten Themen, indem sie
    • eine informative Bilderreihe zu einem Thema (z. B. Gesichter, meine Stadt, Foto-Story) fotografieren.
    • Szenen für eine Tabletop-Fotografie (Szenen im Miniformat) gestalten und diese fotografieren.
  • gestalten mit fertigen Fotos künstlerische Produkte, indem sie
    • z. B. Fotos auf Geburtstagskalender oder Glückwunschkarten aufkleben.
    • Poster zu aktuellen Unterrichtsthemen mit Fotos bestücken.
    • Fotos in Foto-Shops zu Puzzeln, Fotobüchern oder bedruckten Tassen weiterverbreiten lassen.

Ku 3.2 Filmen
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • bedienen eine schuleigene oder private Filmkamera sachgerecht, indem sie
    • die Grundfunktionen einer Filmkamera (z. B. Ein- und Ausschalten, Suchen, Zoomen, Aufnehmen, Speichern) nutzen.
    • die Filmkamera ruhig halten oder ein Stativ nutzen und die Aufnahmetaste gedrückt halten.
    • spontane Videoclips in ihrer Umgebung aufnehmen.
    • den Akku der Filmkamera nach der Benutzung wieder aufladen.
  • filmen eine Szene in ihrer Umgebung, indem sie
    • eine Situation genau beobachten und entscheiden, diese zu filmen.
    • zu bestimmten Themen filmen (z. B. Insekten der Wiese).
    • wichtige Gestaltungselemente berücksichtigen (z. B. Perspektive, Lichtverhältnisse, Zoom).
  • bearbeiten Filme digital nach, indem sie
    • mit digitalen Tricks (z. B. Zeitlupe, Zeitraffer) experimentieren.
    • z. B. Musik, Sprache oder Schrifteinblendungen einfügen.
    • einen Vorspann und Abspann gestalten.
  • drehen einen kleinen Film, indem sie
    • aus einer Filmidee (z. B. Gedicht verfilmen, Rechenaufgabe darstellen) ein Drehbuch entwickeln und die Dreharbeiten bezüglich Raum, Personen, Requisiten und zeitlichem Ablauf planen.
    • für die Dreharbeiten wichtige Aufgaben (z. B. Beleuchtung, Darstellung, Filmen, Musik, Geräusche, Hintergrundgestaltung) im Team verteilen.
    • verschiedene Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten (z. B. Grimassieren, Schleichen) oder Requisiten (z. B. Kostüme) vor der Kamera nutzen, um unterschiedliche Rollen darzustellen.
    • Probedurchläufe mit mehreren Darstellern in Ruhe oder in Bewegung, mit oder ohne Requisiten filmen und variieren.
    • Kameraschnitte zur Erzeugung unerwarteter Effekte einsetzen (z. B. eine Person wird geküsst - Schnitt - es taucht an Stelle der geküssten Person ein Tier auf).

Ku 3.3 Mit dem Computer gestalten
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen die Funktionen von Computermalprogrammen, indem sie
    • verschiedene Werkzeuge und Funktionen eines Malprogramms kennenlernen.
    • frei oder nach einem vorgegebenen Thema mit Maus und elektronischem Stift Gebilde aus Linien und Flächen erstellen und farbig gestalten.
  • gestalten künstlerische Produkte wie Einladungskarten, Glückwunschkarten oder Comics, indem sie
    • Bilder auswählen und sie in einem Mal- oder Bildbearbeitungsprogramm aufrufen.
    • Bilder mit computergestützten Zeichnungen oder Texteingaben versehen.
    • Bilder mit gesprochenem Text, Geräuschen, Musik oder Videoclips verbinden.

Ku 4.1 Das eigene Kunstwerk reflektieren und präsentieren
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • reflektieren ihre eigene Arbeit, indem sie
    • ihre eigenen Arbeiten nach bestimmten Kriterien der Gestaltung und Funktionalität beurteilen und sie realistisch bewerten.
    • mit eigenen Worten und Fachbegriffen die Gestaltung und die beabsichtigte Wirkung ihrer Arbeiten den Mitschülerinnen und Mitschülern beschreiben und erklären.
    • Kritikfähigkeit bei der Bewertung der eigenen Arbeiten durch die Mitschülerinnen und Mitschüler zeigen.
    • auf wertschätzende Weise Rückmeldung zu den Arbeiten der Mitschülerinnen und Mitschülern geben und dabei sowohl Anerkennung als auch sachliche Kritik äußern.
  • präsentieren ihre Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Fotos oder Filme, indem sie
    • diese mit Namen, Signatur oder Monogramm kennzeichnen.
    • diese für Ausstellungen in Bilderrahmen oder Vitrinen wirkungsvoll arrangieren und Fotos oder Filme digital präsentieren.
    • diese mit Anmerkungen zum Künstler, zur Themenstellung oder zur Technik ergänzen.
    • geeignete Ausstellungsorte innerhalb des Schulhauses (z. B. Klassenzimmer, Aula) organisieren oder Ausstellungsorte außerhalb der Schule anfragen (z. B. Galerien, Banken, Rathaus, Bücherei).
    • für die Ausstellungseröffnung ein bestimmtes Publikum einladen und eine kleine Feier organisieren.
    • diese bei Wettbewerben einreichen.
    • diese verschenken oder verkaufen.

Ku 4.2 Kunstwerke betrachten
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • begegnen bildender Kunst im Original, in Reproduktionen oder auf Abbildungen, indem sie
    • einen Ausstellungsbesuch planen und Verhaltensregeln für den Aufenthalt in der Ausstellung gemeinsam festlegen.
    • Ausstellungen in Museen, Galerien oder Kirchen besuchen.
    • Kunstwerke als Kunstdrucke, in Büchern oder mit digitalen Medien betrachten.
  • beschreiben mit eigenen Worten und mit Fachbegriffen eigene Gedanken und Empfindungen, die bei der Betrachtung eines Kunstwerks entstehen, indem sie
    • sich auf diese einlassen, sie bewusst betrachten (z. B. vom Bild Vordergrund zum Bildhintergrund) und auf sich wirken lassen.
    • eigene Fragestellungen für die Betrachtung entwickeln (z. B. Welche Farben wurden verwendet? Wie wirken die Farben auf mich? Welches Motiv ist dargestellt?).
    • Vermutungen über die Absicht des Künstlers anstellen.
  • beschreiben ein Kunstwerk nach künstlerischen Gesichtspunkten, indem sie
    • das Motiv szenisch nachspielen.
    • Elemente des Kunstwerks wie Format, Größe und Motiv benennen und beschreiben.
    • beim Kunstwerk angewandte Techniken wie Zeichnung, Gemälde, Collage, Druck, Plastik, Fotografie benennen und beschreiben.
    • beim Kunstwerk angewandte Gestaltungsmittel wie Material, Farbgebung, Aufbau, Art der Gegenstandsdarstellung (z. B. naturnah, verzerrt, abstrakt) benennen und beschreiben.
    • die Wirkung des Kunstwerks analysieren und die vom Künstler beabsichtigte Wirkung reflektieren.
    • sich über das Werk (z. B. Entstehungsjahr, Epoche, Rezension) und dessen Künstlerin bzw. Künstler (z. B. Lebenslauf, Arbeitsweise) informieren.
    • es mit anderen Kunstwerken vergleichen.
  • greifen das Thema eines Kunstwerks auf und gestalten es weiter, indem sie
    • Bildinhalte szenisch oder musikalisch darstellen.
    • Ausschnitt des Kunstwerks weitergestalten oder das Kunstwerk in einem veränderten Maßstab nachgestalten.
    • Bilder in derselben Technik zu einem variierten Thema gestalten.

Ku 4.3 Bauwerke betrachten
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Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • begegnen Bauwerken aus Vergangenheit und Gegenwart im Original, indem sie
    • einen Unterrichtsgang am Heimatort, am Schulort oder in eine andere Stadt planen und Verhaltensregeln für den Aufenthalt dort gemeinsam festlegen.
    • Bauwerke von innen und außen erleben, betrachten und Besonderheiten beschreiben.
  • beschreiben mit eigenen Worten und mit Fachbegriffen das Bauwerk, indem sie
    • seine Funktion, seine Größe, seine Form und seine Baumaterialien benennen und beschreiben.
    • eigene Fragestellungen für die Betrachtung entwickeln (z. B. Welche Materialien wurden verwendet? Wie wirkt die Größe auf mich?).
    • eigene Gedanken und Empfindungen, die bei der Betrachtung des Bauwerks entstehen, äußern.
    • Vermutungen über die Absicht der Erbauer oder Architekten anstellen.
    • sich über das Bauwerk (z. B. Entstehungsjahr, Epoche) und dessen Auftraggeber und Erbauer (z. B. verschiedene Gewerke) informieren.
    • es mit anderen Bauwerken vergleichen.
  • greifen das Thema eines Bauwerks auf und gestalten es weiter, indem sie
    • Fotos von Bauwerken oder Teilen davon anfertigen.
    • Zeichnungen von Bauwerken oder Teilen davon anfertigen.
    • Modelle von Bauwerken anfertigen.