Lehrplan PLUS

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Natur und Technik 5

gültig ab Schuljahr 2019/20

NT5 Entwicklungsbezogene Kompetenzen
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Die aufgeführten Kompetenzen beschreiben das Ergebnis eines fünfjährigen Lernprozesses. Die Auswahl der angestrebten Kompetenzen trifft die Lehrkraft in pädagogischer Verantwortung auf der Basis der ermittelten Lernausgangslage sowie des individuellen Förderbedarfs der einzelnen Schülerin bzw. des einzelnen Schülers. Die Kompetenzen werden anhand der Inhalte aus den Lernbereichen im Unterricht angebahnt.

NT5 Motorik und Wahrnehmung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden spezifische visuelle oder taktile Techniken systematisch an, um Inhalte aus dem naturwissenschaftlichen Bereich zu erfassen.
  • nutzen ihre individuellen visuellen und taktilen Wahrnehmungsfähigkeiten gezielt zur Informationsentnahme bei Realbegegnungen mit Tieren, Pflanzen oder Gegenständen sowie beim Einsatz adaptierter Medien.
  • nutzen Taststrategien zur Erfassung von Alltagsphänomenen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund unter Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen.
  • setzen taktile und auditive Differenzierungsfähigkeiten (z. B. zur Erkundung von Realobjekten, Skizzen und Modellen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich) gezielt ein.
  • unterscheiden und ordnen Objekte anhand visueller, taktiler und auditiver Eigenschaften.
  • wählen für Experimente Geräte und Werkzeuge aus, die ihren grob- und feinmotorischen Voraussetzungen sowie den individuellen visuellen und taktilen Wahrnehmungsfähigkeiten entsprechen.
  • beschreiben, welche Ausstattung des Arbeitsplatzes und welche Strukturen ihnen die Orientierung zur Durchführung von Experimenten erleichtern.
  • bewegen sich selbständig mit einem geeigneten Verkehrsmittel fort und beachten die Regeln des Straßenverkehrs.
  • benutzen vereinfachte taktile Reliefkarten, Tabellen, Skizzen und Pläne, die sehbehindertenspezifisch aufbereitet sind.

NT5 Denken und Lernstrategien
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen Ablagen und visuelle oder taktile Ordnungssysteme für die Durchführung von Experimenten.
  • benennen Ordnungsmerkmale sowie Oberbegriffe und wenden Ordnungskategorien im naturwissenschaftlichen Kontext an.
  • planen Handlungsschritte und Handlungsziele für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Experimenten in Abhängigkeit von ihren individuellen visuellen und taktilen Wahrnehmungsfähigkeiten, setzen diese um und bewerten ihr Vorgehen.
  • stellen Wenn-dann- oder Je-desto-Beziehungen her und dokumentieren Ergebnisse in einer für sie visuell oder taktil lesbaren Form.
  • finden Lösungen zu problemorientierten Fragestellungen aus ihrem Alltag mit naturwissenschaftlichem Bezug.
  • verwenden spezifische Lernmaterialien und visuelle oder taktile Hilfsmittel selbständig und schaffen sich so Zugang zu den Themen des naturwissenschaftlichen Unterrichts.
  • nutzen gezielt ihr visuelles Gedächtnis zur Objekt- oder Personenerkennung und schließen von markanten Merkmalen auf eine Gesamtgestalt. Sie ergänzen Gestalten zu einem Gesamtbild.
  • beurteilen Möglichkeiten, Nutzen und Gefahren naturwissenschaftlich-technischer Entwicklungen in Hinblick auf den Alltag sehbehinderter und blinder Menschen.
  • wählen kriteriengeleitet (z. B. in Hinblick auf die Darstellbarkeit für Menschen mit Seheinschränkungen) ggf. in Absprache mit der Lehrkraft Inhalte der Lernbereiche des Fachs exemplarisch aus.
  • beschreiben Ursachen und Folgen von Sehschädigungen und berücksichtigen angemessene Gesunderhaltung und Pflege der Augen.
  • nutzen situationsangemessen Sehhilfen und/oder Taststrategien (z. B. zur Begegnung mit lebenden Tieren und Pflanzen, Modellen, Funktionsmodellen, zwei- oder drei-dimensionalen Darstellungen, tiefgezogenen Darstellungen, Schwellkopien, Zeichenfolien oder kontrastreichen und/oder vergrößerten Kopien).
  • erklären den Aufbau, die Funktion und die Verwendung von optischen Systemen.
  • erklären akustische Phänomene und nutzen diese im Alltag.

NT5 Kommunikation und Sprache
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • sind sich der Bedeutung von präzisen Aussagen zu Sachverhalten im naturwissenschaftlichem Kontext bewusst, achten auf die korrekte Verwendung von Begriffen und fragen bei Unsicherheiten gezielt nach.
  • beschreiben, je nach individuellem Sehvermögen auch ihre Schwierigkeiten, visuelle Naturerscheinungen zu erfassen. Sie entwerfen und beurteilen Lösungen.
  • beschreiben welche verbalen Informationen sie in der aktuellen Situation zur Lösung von Aufgaben benötigen.
  • beurteilen, welche Werkzeuge und Geräte für sie im Hinblick auf ihre visuellen und taktilen Fähigkeiten sinnvoll einsetzbar sind.

NT5 Emotionen und soziales Handeln
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • gestalten soziale Beziehungen aktiv in Alltags- und Schulsituationen, indem sie bei Bedarf Hilfsmittel nutzen.
  • äußern eigene Gefühle im Zusammenhang mit ihren individuellen visuellen und taktilen Wahrnehmungsfähigkeiten und reagieren auf Kritik angemessen.
  • arbeiten mit Partnern und in Gruppen zusammen, übernehmen Verantwortung in Partner- oder Gruppenarbeit und erkennen Gefühle anderer.
  • nutzen bei naturwissenschaftlichen Experimenten gemeinsam Material in einer Gruppe und beachten dabei verschiedene Unterstützungsbedürfnisse.
  • informieren sich und andere über die individuelle Sehschädigung und leiten daraus ihren Unterstützungsbedarf im naturwissenschaftlichen Unterricht ab.
  • zeigen Bewusstsein für eigene Stärken und Schwächen im naturwissenschaftlichem Bereich und besitzen Umgangsstrategien (u. a. Seh- und Taststrategien) zur Erfassung des Alltags mit seinen naturwissenschaftlichen Phänomenen.
  • recherchieren genetische Verläufe in Bezug auf Sehschädigung und zeigen einen umsichtigen Umgang damit.

NT5 Lernbereich 1: Naturwissenschaftliches Arbeiten
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beobachten Alltagsphänomene mit naturwissenschaftlichem Hintergrund, formulieren dazu einfache Fragestellungen und führen mithilfe von konkreten Anleitungen einfache Untersuchungen unter Beachtung von Sicherheitsaspekten durch.
  • verwenden nach Anleitung einfache Geräte und Materialien sachgerecht.
  • verwenden Modelle zur Veranschaulichung naturwissenschaftlicher Sachverhalte, beschreiben deren Eigenschaften und vergleichen sie mit der Realität.
  • protokollieren angeleitet einfache Arbeitsabläufe und Ergebnisse.
  • stellen angeleitet einfache naturwissenschaftliche Sachverhalte dar.
  • erschließen sich aus ausgewählten Quellen Informationen zu vorgegebenen Fragestellungen.
  • unterscheiden bewusst zwischen alltagssprachlicher und fachsprachlicher Beschreibung von Phänomenen.
  • beurteilen verschiedene Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit.
  • nutzen Fachwissen, um Sicherheitsmaßnahmen bei einfachen Experimenten zu erklären.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • naturwissenschaftlicher Erkenntnisweg; Schwerpunkte: Fragestellung, Aufstellung von Vermutungen, Durchführung eines Versuchs nach Anleitung, Auswertung des Versuchs
  • naturwissenschaftliche Arbeitsweisen (z. B. Vergleichen, Untersuchen, Beobachten)
  • sachgerechter Umgang mit einfachen Geräten (z. B. einfache Laborgeräte)
  • Gefahrstoffkennzeichnung; Laborregeln und Sicherheitsunterweisung
  • Kennzeichen und Eigenschaften von Modellen: Unterschiede zum Original, Verwendung zur Veranschaulichung
  • Anfertigung, Auswertung und Wechsel verschiedener Darstellungsformen: Tabellen, Diagramme und Übersichtszeichnungen; Messgrößen und Einheiten
  • Gesundheitsbewusstsein und Verantwortung (z. B. Stütz- und Bewegungsapparat, Haut, Ernährung)
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen zur Beobachtung von Alltagsphänomenen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund auch konkrete Anleitungen sowie an ihre visuellen und taktilen Wahrnehmungsfähigkeiten angepasste Messinstrumente.
  • wählen Hilfsmittel zur Beobachtung von naturwissenschaftlichen Phänomenen aus und zeigen Sicherheit in der Handhabung.
  • setzen Licht fachgerecht ein, um bei Experimenten bessere visuelle Eindrücke zu erhalten.
  • setzen bei Bedarf zunehmend selbständig elektronische Hilfsmittel und Geräte (Bildschirmlesegeräte, elektronische Lupen, Vorlesegeräte oder digitale Speichermedien) zur Informationsentnahme ein.
  • nutzen vereinfachte taktile Darstellungen, Tabellen, Skizzen und Pläne, die sehbehinderten- und blindenspezifisch aufbereitet sind.
  • protokollieren angeleitet einfache Arbeitsabläufe und Ergebnisse in einer für sie lesbaren Form.
  • berücksichtigen bewusst verschiedene Maßnahmen und Verhaltensweisen zum Schutz des Auges und des Sehvermögens.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Lichteinsatz als Visualisierungshilfe
  • Umgang mit adaptierten Messgeräten
  • taktile und visuell orientierte Dokumentationsformen für Arbeitsabläufe und Ergebnisse
  • Schutztechniken, Schutz der Augen und des Sehvermögens

NT5 2.1 Bedeutung der Sonne für Mensch und Natur
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben die Bewegungen der Erde, um die Entstehung von Tag und Nacht zu erkennen.
  • beschreiben die Bewegung der Erde um die Sonne sowie die Schrägstellung der Erdachse, um die Entstehung der Jahreszeiten zu begreifen.
  • beschreiben die Bedeutung der Sonne als Energiequelle, indem sie die Umwandlung von Strahlungsenergie in andere Energieformen erklären.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Entstehung von Tag und Nacht, Entstehung der Jahreszeiten
  • Bündelung des Sonnenlichts (z. B. mithilfe von Linsen, Spiegeln; Umwandlung von Strahlungsenergie in Wärmeenergie)
  • Bedeutung der Sonne als Energiequelle; Energieumwandlungen: Nutzung der Sonnenenergie durch Umwandlung von Strahlungsenergie in andere Energieformen (z. B. Bewegungsenergie, elektrische Energie); Anwendungen im Alltag (z. B. Sonnenofenprojekt in Mont-Louis, Photovoltaik)
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen

NT5 2.2 Temperatur und Wärme
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • begründen die Notwendigkeit einer einheitlichen Skala, um Temperaturen messen und vergleichen zu können.
  • nutzen unterschiedliche Messgeräte zur Temperaturmessung und diskutieren deren unterschiedliche Verwendungszwecke.
  • leiten aus einfachen Versuchen den Zusammenhang zwischen Temperaturänderung und Volumenänderung ab und beschreiben diesen mithilfe eines Modells.
  • vergleichen experimentell die Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe, um deren Einsatzmöglichkeiten im Alltag zu erklären.
  • beschreiben an einem ausgewählten Beispiel das Prinzip des Wärmetransports und erklären Anwendungsbeispiele aus dem Alltag.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Temperatur; Einheit: 1 Grad Celsius (°C)
  • Temperaturmessgeräte (z. B. Flüssigkeitsthermometer, Bimetallthermometer) und ihre Verwendung (z. B. Fiebermessung, Bestimmung von Wasser- und Zimmertemperatur)
  • Temperaturmessung und ‑aufzeichnung (z. B. Anfertigen von Diagrammen, Tabellen, Zeichnungen und Skizzen)
  • Zusammenhang zwischen Temperatur- und Volumenänderung bei Stoffen; Teilchenmodell
  • Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe (z. B. Kupfer, Holz); Anwendungen aus dem Alltag: Wärmeleiter (z. B. Kochtöpfe aus Metall), Isolatoren (z. B. Korkuntersetzer)
  • Transport von Wärme: Wärmeleitung, Wärmeströmung oder Wärmestrahlung; Prinzip des Temperaturausgleichs

NT5 2.3 Haut und Hautschutz
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben mithilfe von Versuchen die Eigenschaften sowie mit Modellen den Aufbau der Haut und ordnen den einzelnen Hautbestandteilen deren Aufgaben zu.
  • erläutern die Schutzfunktion der Haut und beschreiben mögliche negative Folgen bei intensiver Sonneneinstrahlung, durch mechanische Beschädigungen oder chemische Einflüsse.
  • beschreiben Merkmale der gängigen Hauttypen und ziehen daraus Rückschlüsse auf angemessenes Verhalten an der Sonne.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Eigenschaften (z. B. Dicke, Elastizität, Tastsinn, Wärmeempfinden), Aufbau, Bestandteile und Aufgaben der Haut
  • Gefährdungen der Haut (z. B. Sonnenbrand, Sonnenstich, Hautkrebs, aggressive Reinigungsmittel)
  • Hauttypen; Hautschutz und angemessenes Verhalten bei Sonneneinstrahlung
  • Sonnenschutz durch Hilfsmittel (z. B. Lichtschutzfaktor bei Sonnencremes, UV-Schutz 50+ bei Textilien)
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben und nutzen bewusst die Leistungen der taktilen Wahrnehmung und nutzen taktile Hilfen zur Orientierung und zur Differenzierung ihre Taststrategien.

NT5 2.4 Licht und Farben
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben die geradlinige Ausbreitung von Licht sowie die Entstehung von Schatten anhand von Experimenten.
  • erklären die Bedeutung der Reflexion im Straßenverkehr, um dortige Gefahrensituationen besser einschätzen zu können.
  • beschreiben die Zerlegung von weißem Licht in seine Spektralfarben.
  • beschreiben die Entstehung von Farbe durch Absorption von Farbanteilen des Lichts.
  • beschreiben das Prinzip der Entstehung von Bildern im Auge unter Einbeziehung der optischen Abbildung durch Linsen.
  • beschreiben, wie es zu Weit- und Kurzsichtigkeit kommen kann, und erklären, wie diese korrigiert werden können.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Ausbreitung des Lichts; Licht und Schatten
  • Reflexionsgesetz; Anwendungen (z. B. Spiegel, Reflektoren im Straßenverkehr, toter Winkel)
  • Zerlegung des weißen Lichts in die Spektralfarben (z. B. mithilfe eines Prismas)
  • Absorption von Farbanteilen des Lichts
  • optische Abbildungen mit und ohne Linsen
  • Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit; Korrektur durch Sehhilfen (z. B. Brille)
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • vergleichen natürliche und künstliche Lichtquellen und wenden ihre Erkenntnisse an, z. B. bei der Auswahl von Hilfsmitteln.
  • beschreiben die Streuung sowie die Entstehung von Farbe durch Absorption von Farbanteilen des Lichts.
  • erklären die Bedeutung des Sehens für die Menschen und sind sich der Bedeutung und Wirkung von Farben und Licht für sehende Menschen bewusst.
  • unterscheiden in der Auseinandersetzung mit dem Bau und der Funktion des Auges dessen natürlichen und künstlichen Schutz.
  • benennen Gefahrenquellen für das Auge und das Sehvermögen und berücksichtigen angemessene Gesunderhaltung und Pflege der Augen.
  • nutzen optische Hilfen, z. B. zur Orientierung und setzen optische und elektronische Hilfsmittel zielgerichtet ein.
  • beurteilen Vor- und Nachteile verschiedener Hilfsmittel in Hinblick auf ihre individuellen visuellen Wahrnehmungsfähigkeiten bezüglich ihrer Effektivität und Handhabung.
  • benennen Ursachen und Folgen von Sehschädigungen, informieren sich und andere über die eigene Sehschädigung.
  • erklären die Funktion von Linsen und leiten davon Anwendungsbeispiele für die Technik ab.
  • erklären den Aufbau, die Funktion und die Verwendung von optischen Systemen.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Sehschädigung und Blindheit: medizinischer Befund, benötigte Hilfsmittel und Hilfen
  • Hilfsmittel: Informationen sammeln, Beratungsstellen kennenlernen, unterschiedliche Modelle ausprobieren

NT5 3.1 Organsysteme des menschlichen Körpers im Überblick
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verschaffen sich einen Überblick über wichtige Organsysteme des Menschen und deren Aufgaben.
  • beschreiben Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit und bewerten angeleitet deren Umsetzungsmöglichkeiten im Alltag.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Fachbegriff: Organsystem
  • wichtige Organsysteme (Atmungssystem, Blutkreislaufsystem, Verdauungssystem und Nervensystem) und deren Aufgaben im Überblick
  • gesunde Lebensführung
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen

NT5 3.2 Ernährung und Verdauung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben den Weg der Nahrung im menschlichen Körper, benennen die an der Verdauung beteiligten Organe und ordnen ihnen ihre Funktionen zu.
  • erklären die Versorgung des Körpers mit Energie aus Nährstoffen.
  • bewerten Ernährungsgewohnheiten unter dem Aspekt der Gesunderhaltung des eigenen Körpers.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Verdauungsorgane und ihre Funktion
  • Bestandteile der Nahrung (Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate, Wasser, Mineralstoffe, Vita­mine, Spurenelemente, Zusatzstoffe); Zerlegung der Nahrung in ihre Grundbestandteile während der Verdauung; Bereitstellung von Energie für den Körper
  • ernährungsbedingte Erkrankungen (z. B. Diabetes, Fettleibigkeit); Gesundheitsvorsorge
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen

NT5 3.3 Stütz- und Bewegungsapparat als Organsystem
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben mittels Abbildungen und Modellen den Aufbau des menschlichen Skeletts, um die Stütz- und Schutzfunktion des Skeletts zu erläutern.
  • erklären anhand von Modellversuchen zur Form der Wirbelsäule, dass die Wirbelsäule Stöße abfedert und für den aufrechten Gang des Menschen verantwortlich ist.
  • erklären den Bau und die Funktion unterschiedlicher Gelenke des menschlichen Körpers.
  • leiten durch Versuche am eigenen Körper und mittels Modellen ab, wie Bewegungen durch das Zusammenspiel von Gelenken, Muskeln und Sehnen ablaufen.
  • beschreiben Haltungsschäden und formulieren präventive Maßnahmen für einen gesunden Stütz- und Bewegungsapparat.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Skelett: Aufbau, Stütz- und Schutzfunktion
  • Gelenkformen: Kugel-, Scharnier-, Sattelgelenk (mindestens zwei Beispiele)
  • Muskelsystem des Menschen
  • Bewegung durch das Zusammenspiel von Gelenken, Muskeln und Sehnen (Gegenspielerprinzip)
  • Wirbelsäule: Aufbau und Schutz
  • Gesundheitserziehung: richtige Körperhaltung, Bewegung, gelenkschonende Sportarten, Übungen gegen Haltungsschäden
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Für den Förderschwerpunkt Sehen

Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben mittels taktiler Abbildungen und Modelle den Aufbau des menschlichen Skeletts, um die Stütz- und Schutzfunktion des Skeletts zu erläutern.

NT5 4.1 Reinstoffe und Stoffgemische
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • veranschaulichen den Unterschied zwischen Reinstoffen und Stoffgemischen mithilfe eines Teilchenmodells.
  • beschreiben mithilfe eines Teilchenmodells die charakteristischen Aggregatzustände ausgewählter Stoffe bei Zimmertemperatur.
  • untersuchen Stoffe hinsichtlich typischer Eigenschaften, um Steckbriefe von einzelnen Stoffen zu erstellen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Fachbegriffe: Stoff, Reinstoff, Stoffgemisch, Teilchenmodell
  • Aggregatzustände: fest, flüssig, gasförmig
  • Kenneigenschaften von festen Reinstoffen (z. B. Aussehen, Wasserlöslichkeit, magnetische Eigenschaften, Brennbarkeit, elektrische Leitfähigkeit)
  • Steckbriefe zu ausgewählten Stoffen (z. B. Zucker, Papier, Eisen)

NT5 4.2 Stoffgemische trennen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • trennen ausgewählte Stoffgemische experimentell und vergleichen ihre Ergebnisse mit einfachen Trennverfahren aus Alltag und Technik.
  • beschreiben Müll als Stoffgemisch und erklären, wie man mit Trennverfahren Wertstoffe isolieren kann, um sie anschließend wiederzuverwerten.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Stoffgemische (z. B. Gemenge, Suspension, Lösung, Emulsion)
  • zwei experimentelle Trennverfahren (z. B. Filtrieren, Verdampfen)
  • zwei Trennverfahren aus Alltag und Technik (z. B. Auslesen, Windsichten und Magnet­trennen bei der Mülltrennung und Wertstoffverwertung; Salzgewinnung)
  • Abfall-, Wertstoffverwertung
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen