Lehrplan PLUS

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Sport 5

gültig ab Schuljahr 2019/20

S5 Entwicklungsbezogene Kompetenzen
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Die aufgeführten Kompetenzen beschreiben das Ergebnis eines fünfjährigen Lernprozesses. Die Auswahl der angestrebten Kompetenzen trifft die Lehrkraft in pädagogischer Verantwortung auf der Basis der ermittelten Lernausgangslage sowie des individuellen Förderbedarfs der einzelnen Schülerin bzw. des einzelnen Schülers. Die Kompetenzen werden anhand der Inhalte aus den Lernbereichen im Unterricht angebahnt.

S5 Motorik und Wahrnehmung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • setzen ihre individuelle hörtechnische Versorgung verantwortungsbewusst im Sportunterricht ein.
  • orientieren sich unter Ausnutzung ihres individuellen Hörvermögens sowie durch bewusste und beständige Kompensation über den visuellen Sinn im Raum und im Spiel- sowie Sportgeschehen. Dabei wenden sie beispielsweise entsprechendes visuelles Suchverhalten im 180° bis 360°-Winkel an.
  • nehmen Licht- und andere Signale (z. B. Startklappe, Leuchtpistole, Zeichen zur Spielunterbrechung, Wurffreigabe) bewusst wahr und reagieren rasch und regelkonform darauf.
  • nutzen optische Zeichen und Signale (z. B. vereinbarte Hand- oder körpersprachliche Zeichen) zur Bewegungsplanung und -steuerung sowie zum Erreichen und Steuern einer angemessenen Bewegungsgeschwindigkeit routiniert.
  • wenden optische Zeichen in eindeutiger Art und Weise an, um aussagekräftige Informationen auf diesem Weg weiterzugeben, z. B. Handzeichen, um die mögliche Annahme eines Balles oder ein strategisches Vorgehen zu signalisieren.
  • beurteilen das eigene Gleichgewichtsvermögen, halten das Gleichgewicht durch vielfältige Übungen und bedienen sich ggf. angemessener Hilfen oder Hilfestellungen.
  • richten ihre Aufmerksamkeit auf das Berührungsempfinden bez. des jeweiligen Untergrundes sowie im Umgang mit Geräten, um ihre Gleichgewichtsfähigkeit und das eigene Lageempfinden weiterzuentwickeln.
  • optimieren ihre Bewegungsausführung mit dem jeweiligen Sportgerät, indem sie Informationen über ihre taktil-kinästhetische Wahrnehmung (z. B. das taktile Empfinden bei der Annahme von Volley- oder Fußball) auswerten und entsprechend reagieren.
  • spüren, erleben und übernehmen den Rhythmus eines Bewegungsablaufes durch mediale Unterstützung (z. B. durch basslastig präsentierte Musik, schwingende Böden), über optische Hilfen sowie angeleitet und unterstützt durch Lautsprache bzw. innere Sprache.
  • nehmen körperliche Symptome nach bzw. bei Belastung (z. B. Puls- und Atemfrequenz) ggf. taktil wahr und ziehen Rückschlüsse auf ihre körperliche Belastbarkeit.
  • nehmen sowohl über den visuellen als auch über den taktil-kinästhetischen Sinn eigene körperliche Symptome wahr, erkennen diese als Rückmeldung bezüglich der leiblichen Konstitution und werten sie aus, um für sich Schlüsse in gesundheitsförderlichem Maße zu ziehen, z. B. Abbruch bei Schwindel, Vermeidung einer Überbelastung, verantwortbare und stete Steigerung von körperlicher Belastung.

S5 Denken und Lernstrategien
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • gehen mit ihrer individuellen Hörversorgung sachgerecht um, indem sie sie situationsbedingt tragen oder ablegen bzw. entsprechende Schutzvorkehrungen treffen, z. B. Anlegen von sogenannten Wasserboxen/Wassercases/Wasser-Kits.
  • wenden Hörstrategien und Kommunikationstaktiken angepasst an die besonderen räumlichen Gegebenheiten im Schwimm- und Sportunterricht zielgerichtet und wirkungsvoll an.
  • befolgen geltende Regeln, indem sie allgemeingültige sowie vereinbarte optische Zeichen und Signale in ihrer Bedeutung selbständig und korrekt interpretieren und entsprechend darauf reagieren.
  • nutzen nach eigenem Ermessen und in verantwortungsbewusster Weise individuelle Kompensationsmöglichkeiten sowie Hilfsmittel für das persönliche Sporthandeln, z. B. verstärkte Konzentration auf den visuellen Sinn; Bänder zur Befestigung der Hörbrille, Clips und Wasserschutzkästchen zur Sicherung der Cochlea Implantate.
  • schätzen die eigene Leistungsfähigkeit, besonders bzgl. des individuellen Hörvermögens, der möglichen auditiven Orientierung und der eigenen Gleichgewichtsfähigkeit realistisch ein und verhalten sich entsprechend ihrer körperlichen Gegebenheiten verantwortungsvoll, z. B. durch bewusstes Ausnutzen der Resthörigkeit, aber auch durch einen gewissenhaften Umgang mit der individuellen Gleichgewichtsfunktion oder durch Vermeidung von Tauchübungen bei ggf. vorhandener Trommelfellperforation.

S5 Kommunikation und Sprache
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • gestalten gemeinsam und ggf. mithilfe von unterschiedlichen Sprachsystemen eine Verständigungsmöglichkeit im Rahmen aller Situationen des Sportunterrichts.
  • reflektieren die besonderen räumlichen Gegebenheiten an Sportstätten und wenden hörtaktische sowie kommunikationsstrategische Kompetenzen an (z. B. das Raumverhalten in der Sport- oder Schwimmhalle bzw. im Freien während ablaufender Kommunikationssituationen aktiv gestalten), um ihrem individuellen Hörvermögen Rechnung zu tragen.
  • gebrauchen Begriffe aus der Fachsprache sowie Verben und Bezeichnungen die unterschiedlichen Sportarten betreffend und erweitern ggf. ihren passiven sowie aktiven Wortschatz durch noch unbekannten Wortschatz aus dem Bereich des Sports.
  • verwenden Sprache bewegungsbegleitend und rhythmusgebend.
  • setzen verbale, nonverbale, schriftsprachliche und anderweitig medial gegebene Anweisungen nach ihren individuellen Möglichkeiten in gesundheitsförderlichem und sporttechnisch vertretbarem Maße um.
  • weisen bei Bedarf auf Verständnisschwierigkeiten, körperliche Beeinträchtigungen oder akute Beschwerden (wie z. B. Schwindel, Gleichgewichtsprobleme, Mittelohrproblematik) hin und erwirken entsprechende Rücksichtnahme.
  • reagieren korrekt auf nonverbale, insbesondere gestische und körpersprachliche Signale und setzen dergleichen selbst situationsangemessen ein.
  • wählen ihr Raumverhalten im Rahmen von Mannschaftsspielen gezielt so, dass Mitspielerinnen und Mitspieler mit Förderbedarf Hören erfolgreich ihren visuellen Sinn zur Kompensation einsetzen können, z. B. durch das Eintreten in das Gesichtsfeld des Teammitglieds, und optimieren auf diese Weise den Spielverlauf.

S5 Emotionen und soziales Handeln
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • achten ihre Individualität in Bezug auf den auditiven Sinn im Bereich des Sports als Teil ihrer Identität, schätzen ihre körperlichen Voraussetzungen und Möglichkeiten realistisch ein und verhalten sich in Bewegungs- und Kommunikationssituationen an Sportstätten verantwortungsbewusst.
  • erkennen, dass sich eine individuelle Beeinträchtigung situationsbedingt in äußerst unterschiedlichem Maße auswirken kann, kennen oder testen Kompensationsmöglichkeiten und integrieren für effektiv Befundenes in das individuelle Verhaltens- und Handlungskonzept.
  • reflektieren ihre Selbstwirksamkeit in Situationen des Sportunterrichts, in denen sie nahezu unabhängig vom eigenen Hör-, Sprach- und Sprechvermögen agieren, bewusst, ggf. unterstützt durch Fremdeinschätzung, um ihr Persönlichkeitskonzept zu festigen.
  • zeigen Empathiefähigkeit auf der Ebene der Kommunikation, indem sie während kooperativer Phasen den Förderbedarf Hören der Mitschülerinnen und Mitschüler berücksichtigen und durch optimierendes raum- und kommunikationstaktisches Verhalten reagieren.
  • handeln empathisch und übernehmen Verantwortung, indem sie die Äußerungen des Gegenübers vor allem in Situationen der individuellen Hilfestellung als wichtige Informationen verstehen, tolerieren und angemessen darauf reagieren.
  • akzeptieren das eigene Hörvermögen sowie mögliche Beeinträchtigungen der anderen, nehmen deren Auswirkungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit bewusst wahr, unterstützen sich gegenseitig und zeigen damit Toleranz sowie Gemeinschaftsgefühl.

S5 Lernbereich 1: Gesundheit und Fitness
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • bewältigen eine 15-minütige Ausdauerleistung im aeroben Bereich.
  • beschreiben Zusammenhänge zwischen körperlicher Belastung und Reaktionen des Körpers und nehmen diese bewusst wahr.
  • beachten bei sportlicher Betätigung sowie im Alltag die Bedeutung der Rumpfmuskulatur für die Gesunderhaltung der Wirbelsäule und für eine gute Haltung.
  • beachten elementare Sicherheitsvorkehrungen, Unfallprophylaxe und Hygienemaßnahmen beim Sport.
  • nehmen ihren Körper und den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung bewusst wahr und tauschen sich darüber aus.
  • berücksichtigen wesentliche Aspekte einer gesunden Ernährung.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Übungs- und Spielformen zur Entwicklung der Ausdauerleistungsfähigkeit aus verschiedenen Sportlichen Handlungsfeldern (z. B. Leichtathletik, Schwimmen, Aerobic, Sportspiele, Skilanglauf)
  • Atmung und Pulsfrequenz vor, während und nach Belastungen
  • Übungen und Spiele zur Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskulatur
  • einfache Dehn- und Mobilisationsübungen für die wichtigsten Muskelgruppen, Gelenke und für die Wirbelsäule
  • spielerische Formen des Aufwärmens
  • elementare Sicherheitsvorkehrungen und Hygienemaßnahmen: Merkmale funktioneller Sportkleidung, Unfallprophylaxe, sicherer Umgang mit Groß- und Kleingeräten, Körperpflege nach dem Sport
  • einfache Entspannungsformen (z. B. Fantasiereise) sowie Übungen zur Körperwahrnehmung und zur Entwicklung der Sinnessensibilität (z. B. Partnermassage mit Tennis- oder Igelball)
  • Aspekte gesunder Ernährung (z. B. Getränke, Zucker, Vitamine)

S5 Lernbereich 2: Fairness/Kooperation/Selbstkompetenz
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • respektieren elementare Verhaltens- und Spielregeln als Voraussetzung für positive Erlebnisse im Sport.
  • helfen anderen bereitwillig, lassen sich helfen und gewinnen dabei Vertrauen.
  • nehmen ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse sowie die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler bewusst wahr und erkennen an, dass deren Berücksichtigung eine wesentliche Voraussetzung für freudvolle Gemeinschaftserlebnisse und individuelles Wohlbefinden beim Sport ist.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Spiele mit/ohne Gewinnerinnen und Gewinner, einfache Schieds- und Kampfrichteraufgaben (z. B. Startsignal, Messen einer Weite, Linienrichter)
  • Kommunikations- und Verhaltensregeln, Signale, Handzeichen, feste Organisationsformen
  • Kommunikations- und Kooperationsübungen
  • Aufbau von Geräten/Stationen in der Gruppe, einfache Helfergriffe
  • Wahrnehmungsübungen, u. a. in wagnisorientierten und freudvollen Bewegungssituationen sowie Rauf- und Rangelspiele (z. B. Mattenkönig)
  • Reflexionsmethoden

S5 Lernbereich 3: Freizeit und Umwelt
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • bewegen und orientieren sich in ihrem neuen schulischen Umfeld sicher.
  • nutzen Räume und Geräte im Schulsport zweckmäßig.
  • wenden wesentliche Grundsätze (z. B. angemessene Kleidung) an, um Sport im Freien zu jeder Jahreszeit durchführen zu können.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Orientierungsübungen auf dem Schul-/Sportgelände bei jeder Witterung
  • Auf- und Abbau von Geräten, Ordnung im Geräteraum und in den Umkleiden

S5 4.1 Laufen, Springen, Werfen / Leichtathletik
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen beim Laufen, Springen und Werfen unterschiedliche Umgebungen und Sinneseindrücke bewusst wahr und stimmen ihre Bewegungsabläufe darauf ab.
  • erweitern spielerisch ihre Grundlagenausdauer und laufen kurze Strecken möglichst schnell.
  • erweitern spielerisch und auch leistungsbezogen ihre Fertigkeiten beim Springen und Werfen.
  • verwenden einfache Fachbegriffe zutreffend.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Bewegungsformen der Spielleichtathletik (z. B. rhythmisches Laufen allein oder in der Gruppe, Springen über Hindernisse, Werfen mit verschiedenen Gegenständen)
  • Ausdauerläufe (z. B. Dreiecks- oder Vierecksläufe, Zeitschätzläufe, Umkehr- oder Pendelläufe); Kleine Spiele unter dem Aspekt der Entwicklung der Ausdauerleistungsfähigkeit
  • schnelle Läufe bis 50 m aus verschiedenen Startpositionen, auch aus dem Hochstart (z. B. Fang- und Laufspiele, Start-, Reaktions- und Beschleunigungsspiele, Staffeln)
  • Sprungübungen in die Weite und Höhe (z. B. Sprunggarten)
  • Weit- und Zielwürfe mit unterschiedlichen Gegenständen

S5 4.2 Sich im Wasser bewegen / Schwimmen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • zeigen bei verschiedenen Spielformen ihre koordinativen Fähigkeiten.
  • setzen die Gesamtkoordination in mindestens einer Schwimmart weitgehend harmonisch um und nutzen diese auch zur Selbstrettung.
  • bewältigen eine Ausdauerleistung im aeroben Bereich.
  • tauchen weit sowie bis zu einer Wassertiefe von 2 m.
  • springen fuß- und kopfwärts vom Beckenrand, Startblock und ggf. vom 1-m-Brett.
  • setzen ihre Kenntnisse über Sicherheits- und Hygienemaßnahmen in der Praxis zunehmend selbständig um.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Transport- und Bewegungsspiele, auch mit Hilfsmitteln (z. B. Parteiball)
  • Spiel- und Übungsformen zur Verbesserung der Gesamtkoordination
  • Variationen des Ausdauerschwimmens (z. B. mit Zeit- oder Streckenvorgaben), auch mit Zusatzaufgaben und Hilfsmitteln
  • spielerische Übungen zum Tauchen, Atmen, Schweben, Gleiten, Springen und Fortbewegen im Wasser
  • Baderegeln, Hausordnung der Bäder, Maßnahmen zur Unfallverhütung, Verhalten in Notsituationen

S5 4.3 Spielen und Wetteifern mit und ohne Ball / Kleine Spiele und Sportspiele
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden ihre allgemeine Spielfähigkeit in verschiedenen Sportspielen an, stellen ihre Teamfähigkeit unter Beweis und erleben dabei die Freude am gemeinsamen Spiel.
  • setzen individualtaktische Entscheidungen im jeweiligen Sportspiel altersgemäß um.
  • zeigen koordinative Fähigkeiten auf grundlegendem Niveau im Umgang mit unterschiedlichen Bällen und wenden spielspezifische Grundtechniken an.
  • erweitern spielerisch ihre Bewegungserfahrungen im Bereich der Rückschlagspiele.
  • kennen die wichtigsten Spielregeln und Fachbegriffe der ausgewählten Sportspiele und wenden diese unter Anleitung an.
  • gehen mit Sieg und Niederlage konfliktfrei um.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Spielidee vom Miteinander zum Gegeneinander, Wetteifern auch ohne Ball (z. B. Staffelspiele, Fangspiele, Geschicklichkeits- und Kooperationsspiele, Rauf- und Rangelspiele)
  • Kleine Spiele, auch zu individualtaktischen Verhaltensmustern (z. B. Freilaufen, Orientieren, Anbieten)
  • Bewegung mit Ball, Treffen von Zielen mit gegnerischer Beeinflussung und kontrolliertes und zielgenaues Zuspiel sowie Annahme von Bällen mit Fuß, Hand/Armen und Schläger
  • Grundelemente und -regeln der Großen Sportspiele in vereinfachten Spielsituationen

S5 4.4 Sich an und mit Geräten bewegen / Turnen und Bewegungskünste
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • turnen an Geräten und sammeln vielfältige Bewegungserfahrungen.
  • verbinden einfache turnerische und gymnastische Elemente.
  • führen einfache Elemente der Bewegungskünste aus.
  • setzen ihre Grundkenntnisse über Geräteaufbau und -abbau in der Praxis um, helfen anderen unter Anleitung und lassen sich helfen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Übungen zur Körperspannung, Vertrauensbildung und zum Gleichgewicht (z. B. Pendel)
  • Balancier-, Turn- und Kletterarrangements an Barren, Balken und Reck, (z. B. mit Stützeln, Hangeln, Schwingen); Abenteuerturnen
  • Bewegungsaufgaben an Geräten und Gerätelandschaften mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden
  • Boden: Übungsverbindungen (z. B. Rolle vorwärts, Rad, Strecksprung)
  • Bock/Kasten: Grätsche über den Bock, Hockwende über den Kasten
  • einfache Elemente der Bewegungskünste (z. B. statische Partnerakrobatik, z. B. Bank, Stuhl; Jonglieren)
  • Auf- und Abbau von Geräten in der Gruppe, Helfergriffe (z. B. Klammergriff)

S5 4.5 Sich körperlich ausdrücken und Bewegungen gestalten / Gymnastik und Tanz
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • bewegen sich nach vorgegebenen Tanzschrittkombinationen.
  • führen Grundschritte aus der Fitnessgymnastik aus.
  • bewegen sich mit Ball und Seil rhythmisch zu Musik.
  • setzen choreografische Elemente in Formationen um.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • kurze Tanzschrittkombinationen (z. B. 16 Takte) aus Gehen, Laufen, Hüpfen, Federn, Springen; Auswahl aus unterschiedlichen Kulturen (z. B. Volkstänze aus Bayern oder den Herkunftsländern der Mitschülerinnen und Mitschüler) und Stilrichtungen (z. B. Hip-Hop, Jazz)
  • Grundschritte aus dem Bereich Aerobic (z. B. Step-Touch, March, Grapevine)
  • Grundtechniken und Kunststücke mit Ball (z. B. BallKoRobics) und Seil (z. B. Rope-Skipping)
  • choreografische Elemente (z. B. Raumwege, Bodenelemente) und Formationen mit Partnerin bzw. Partner oder in der Gruppe