Lehrplan PLUS

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Deutsch R9 (SpLG 3)

gültig ab Schuljahr 2021/22

D Lernbereich 1: Auditiv und/oder visuell Wahrnehmen und Kommunizieren
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Die folgenden Kompetenzen sind nach dem individuellen Hör- und Kommunikationsvermögen der Schülerinnen und Schüler anzustreben.
Inklusion Inklusion

D 1.1 Verstehend wahrnehmen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entnehmen umfangreichen, dem sprachlichen Niveau angemessenen mündlichen Beiträgen (in Standard- oder Bildungssprache, durch lautsprachbegleitende Gebärden unterstützt) ggf. mit vorgeschalteter Themenangabe die zentralen Inhalte, indem sie sich nachvollziehbare Notizen zu Schlüsselwörtern, Fachbegriffen und Zusammenhängen machen, unbekannte Wörter und Strukturen aus dem Zusammenhang erschließen bzw. für sich und andere klären und somit die Kernaussagen herausarbeiten.
  • verfolgen Gesprächsbeiträge anderer (z. B. in Unterrichtsgesprächen, Diskussionen, Referaten und Vorträgen) konzentriert und nehmen diese reflektierend auf. Dabei notieren und verstehen sie wesentliche Informationen, geben diese strukturiert wieder und hinterfragen sie.
  • erfassen den Inhalt von dem sprachlichen Niveau angemessenen gesprochenen Texten und umfangreichen audiovisuellen Medien (z. B. Nachrichtensendungen, Hintergrundreportagen, Diskussionen, Informationsbausteine zu Unterrichtsthemen), indem sie ihn, auch mithilfe von Aufzeichnungen, zusammenfassen, strukturieren, kommentieren oder ergänzen und gezielte Nachfragen in angemessener Form stellen.
  • folgen Inhalten aus audiovisuellen Medien, z. B. Nachrichten, Download-Angebote zu Unterrichtsbausteinen, Diskussionen zu kommunalen und berufsrelevanten Themen. Sie legen die verschiedenen Positionen der Sprecherinnen und Sprecher deutlich und argumentativ dar, interpretieren, je nach ihrem individuellen Hörvermögen, die verwendeten verbalen und para- sowie nonverbalen Äußerungen (z. B. Akzentuierung durch bewusste Sprechpausen, Einsatz der Stimmführung, des mimischen und gestischen Ausdrucks sowie der gesamten Körpersprache) und integrieren ebensolche Elemente bewusst in ihre eigenen Gesprächsbeiträge.
  • untersuchen bei audiovisuellen Medien (z. B. Reportagen und Informationssendungen mit Untertitel) Inhalts- und Strukturelemente sowie stilistische und symbolische Ausdrucksmittel.

D 1.2 Zu und vor anderen sprechen und/oder gebärden
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • gehen mit formellen Gesprächssituationen zielführend und souverän um (Fragen und Vorwände einbringen, sich anmelden, Gespräche vereinbaren, im Namen einer Gruppe sprechen) und bringen geltende Sprachkonventionen sicher zur Anwendung, z. B. durch die Verwendung von Konjunktivformen wie Würden Sie …, Könnten Sie …, Ich hätte ...
  • diskutieren und debattieren, indem sie Gesprächsbeiträge gegeneinander abwägen, adressatengerecht Stellung beziehen, argumentativ untermauert, auch in zusammengefasster Form, die eigene Meinung vertreten, aber ebenso verschiedene Standpunkte akzeptieren und während der Debatte angemessen darauf reagieren.
  • leiten und moderieren Gespräche zunehmend versiert, fassen Zwischenergebnisse bezüglich wesentlicher Aspekte zusammen, stellen sachlich vorgetragene Argumente gegenüber, vernetzen ggf. Standpunkte verschiedener Gesprächsteilnehmer/innen und führen durch erarbeitete Strategien Entscheidungen oder Kompromisse herbei.
  • tragen Vorbereitetes weitgehend frei, zuhörerorientiert und flüssig vor, indem sie sich an individuell angefertigten, klar strukturierten Aufzeichnungen bzw. an den Folien des verwendeten Präsentationsprogrammes orientieren.

D 1.3 Gespräche auf dem individuellen Sprachstand führen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • kommen den grundlegenden Vereinbarungen im Hinblick auf eine sozialverträgliche, auch förderschwerpunktspezifische, Kommunikation eigenverantwortlich und pflichtbewusst gleich. Zudem treffen sie persönliche Aussagen, anstatt unpersönliche, rhetorische Fragen zu stellen (Ich meine, wir sollten, … statt Sollten wir nicht vielleicht …), um auf diese Weise ihren Standpunkt zu vertreten und vermeiden unsichere Interpretationen, indem sie klärende Rückfragen stellen.
  • beteiligen sich konstruktiv, sach- und adressatengerecht und zunehmend versiert an schulischen und außerschulischen Gesprächen, indem sie sowohl verbal als auch nonverbal situationsangemessen in verschiedene Gesprächsformen eintreten, dabei zwischen blockierenden und ausgleichenden Verhaltensweisen unterscheiden, Förderliches praktizieren und ggf. die Kommunikationsstrategie der wiederholenden Zusammenfassung nutzen. Zudem berücksichtigen sie Inhalts- und Beziehungsebene, z. B. durch die Arbeit mit dem Vier-Ohren-Modell nach Schulz von Thun.
  • machen sich Strategien zunehmend routiniert und partnergerecht zur Lösung akut auftauchender, spontansprachlicher Probleme zunutze.
  • reflektieren kritisch ihr Lernverhalten sowie das ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler, führen Lerngespräche und bewerten ihren Lernerfolg. Davon ausgehend setzen sie sich angemessene Ziele, um Lernstrategien zu verbessern.

D 1.4 Szenisch spielen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • setzen nach der Auseinandersetzung mit medial unterschiedlich vermittelten Texten sprechgestaltende bzw. gebärdensprachlich gestaltende Mittel und verschiedene Ausdrucksformen bewusst ein und praktizieren unterschiedliche Formen szenischen Darstellens.
  • reflektieren szenische Darstellungen (z. B. Theaterbesuch), beschreiben die Wirkung der einzelnen Aspekte hinsichtlich der stimmlichen Variation, des Ausdruck in Mimik, Gestik sowie Körperhaltung und diskutieren Handlungsalternativen.
  • stellen eigene Erlebnisse, Haltungen und Situationen szenisch dar, unterstützen Aussagen durch ein angemessenes Repertoire an sprachlichen, nonverbalen sowie stimmlichen Mitteln, sind sich deren Wirkung bewusst und setzen diese auch im Alltag ein, z. B. direktes Bewerbungsgespräch.

D 2.1 Lesetechniken und -strategien anwenden
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden erworbene Lese- und Texterschließungstechniken eigenständig in kontinuierlichen und diskontinuierlichen, dem Sprachverständnis angepassten Texten an, visualisieren Gelesenes grafisch und strukturiert, ggf. mit Gebärdensprache, um die Wirkung verschiedener Darstellungsweisen zu beschreiben.
  • nutzen beim Lesen eines Textes und zur Erfassung von unbekannten Wörtern und deren inhaltlicher Bedeutung selbständig verschiedene Strategien, z. B. Kontext, Wörterbücher, Bild-/Gebärdenwörterbücher, Wortstrukturen.
  • recherchieren weitgehend selbständig zu Texten zusätzliches Hintergrundwissen aus unterschiedlichen Medien und nutzen die Zusatzinformationen (z. B. biografischer oder historischer Kontext) mit individuellen Hilfestellungen für die Textinterpretation.
  • nutzen zur Erschließung unbekannter Wortinhalte Nachschlagwerke, Bild-/Gebärdenwörterbücher und Orientierungshilfen, z. B. Inhaltsverzeichnisse, Zusammenfassungen.
  • kennen und benennen häufig verwendete Abkürzungen und Zeichen in Lexika und verwenden Lexika eigenverantwortlich zur Bearbeitung und Ausführung von Rechercheaufträgen, z. B. Hintergrundinformationen zu Geschichtsschauplätzen.

D 2.2 Literarische Texte verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • deuten komplexere, dem Sprachverständnis angepasste Texte, indem sie mit individuellen Hilfestellungen Erwartungen formulieren, ihre Interpretation mit Zitaten belegen, literarische Grundmuster und Figuren als Repräsentanten für Werthaltungen erkennen sowie sich mit anderen darüber austauschen.
  • unterscheiden literarische Formen und stellen weitgehend selbständig Bezüge zwischen Werk, Autorenbiografie und Entstehungszeit her.
  • beschreiben weitgehend selbständig literarische Figuren und Charaktere, um Motive und Beziehungen zu deuten.
  • nutzen Leseempfehlungen (z. B. Rezensionen, Bestsellerlisten) zur Auswahl eines, dem Sprachverständnis angepassten Jugendbuchs und erschließen dessen Inhalt, indem sie weitgehend selbständig produktive und analytische Methoden anwenden.
  • wenden im Rahmen der Erschließung und Analyse von anspruchsvollen, dem Sprachverständnis angepassten literarischen Texten Fachbegriffe sachgerecht und weitgehend sicher an.

D 2.3 Pragmatische Texte verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entnehmen zunehmend selbständig aus anspruchsvollen, dem Sprachverständnis angepassten Texten unterschiedlicher Medien gezielt Informationen zur Entwicklung von Standpunkten und zur interessengeleiteten Ausweitung von Kenntnissen, z. B. zu lebensbedeutsamen, auch berufsorientierenden Themen.
  • werten zu einem vorgegebenen Thema kontinuierliche und diskontinuierliche, dem Sprachverständnis angepasste Texte aus unterschiedlichen Medien aus, indem sie mit individuellen Hilfestellungen die Textfunktion analysieren, wesentliche Textaussagen unter der Verwendung von Zitaten herausarbeiten.
  • erkennen und beurteilen mit individuellen Hilfestellungen die Intention von Texten aus unterschiedlichen Medien (z. B. Information, Kritik, Appell) und deuten sie hinsichtlich ihres Informationsgehalts.

D 2.4 Weitere Medien verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • prüfen und bewerten weitgehend selbständig die Wirkung von ausgewählten Gestaltungsmitteln sowie die Vermischung von Realität und Fiktion in unterschiedlichen medialen Darstellungen, z. B. Reality-TV.
  • unterscheiden und werten komplexe Darstellungsmittel sowie ausgewählte spezifische sprachliche Mittel unterschiedlicher medialer Darbietungsformen eines Stoffs (z. B. Vergleich von Computerspiel mit Film, Graphic Novel oder Buch) und nutzen dies zur eigenen Produktion medialer Produkte.
  • nutzen begründet geeignete Medien, die sie sich selbständig beschaffen (z. B. aus Bücherei, Mediathek), zur Freizeitgestaltung sowie zum alltäglichen Mediengenuss und reflektieren ihren Medienkonsum sowie seine Folgen kritisch. Dabei beziehen sie die Erfahrungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler sowie angeleitet empirisches Material aus verschiedenen Medien ein.
  • nutzen aktuelle digitale Medien und soziale Netzwerke eigenständig, kritisch sowie verantwortungsbewusst und beachten dabei wesentliche rechtliche und soziale Grundlagen.
  • verwenden für Präsentationen und zur kreativen Produktion selbständig technische Hilfsmittel und Programme.
  • nutzen bewusst Untertitel, Videotext, Internetseiten in Einfacher Sprache und weitere Angebote für Menschen mit einer Hörschädigung beim Medienkonsum.

D 3.1 Über Schreibfertigkeiten bzw. ‑fähigkeiten verfügen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • strukturieren und gestalten kontinuierliche und diskontinuierliche Texte dem Zweck entsprechend sowie adressatengerecht und nutzen die Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung, z. B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramme.
  • füllen häufig benutzte Formulare selbständig aus, auch digital.
  • integrieren direkte und indirekte Zitate zweckentsprechend und formgerecht in eigene Texte und geben auch Quellen richtig und vollständig an.

D 3.2 Texte planen und schreiben
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entwickeln selbständig einen geordneten und auf das Schreibziel funktional ausgerichteten Schreibplan (z. B. Fragen und Arbeitshypothesen formulieren, Gliederung erstellen) und reflektieren die Funktionalität des Schreibplans.
  • nutzen beim Schreiben eigener Texte (z. B. produktives und kreatives Schreiben) bewusst ausgewählte und erlernte gestalterische und sprachliche Mittel des Erzählens, z. B. Wiederholungen.
  • informieren mit individueller Hilfestellung (z. B. Beantworten von Leitfragen) über Sachverhalte, Gegebenheiten und Vorgänge (z. B. aus Dokumentationen, Features) und halten Arbeitsergebnisse zusammenfassend in Form von sachlogisch aufgebauten kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten fest.
  • wenden angeleitet Formen zur Informationsverdichtung an, z. B. Inhaltszusammenfassung, Exzerpt.
  • erörtern aktuelle Themen, indem sie Argumente beschreiben, unterschiedliche Standpunkte gewichten und entkräften sowie Schlussfolgerungen ziehen (Stellungnahme) und nutzen zur Darstellung von Sachverhalten und Problemen auch journalistische Textformen, z. B. Kritik, Reportage.
  • setzen sprachliche Mittel des argumentierenden Schreibens zielgerichtet in eigenen Texten ein, z. B. Verstärkung von Wertungen durch Indikativ.
  • stellen die Ergebnisse einer Textuntersuchung auch im Vergleich mehrerer Texte aufgabenbezogen dar und achten auf die formal und stilistisch unterschiedlichen Gestaltungsweisen der Textsorten.
  • erstellen in Kooperation mit dem Fach Wirtschaft und Beruf und den berufsorientierenden Zweigen formalisierte Texte (z. B. Projektmappe, Annonce), auch für das Berufswahlportfolio, und beachten dabei sowohl die Intention als auch das passende Medium, z. B. Onlinebewerbung.

D 3.3 Texte überarbeiten
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • überprüfen fremde und eigene Texte hinsichtlich der konkret formulierten Überarbeitungsziele (z. B. Inhalt, sprachliche sowie stilistische Gestaltung) und wenden selbständig Strategien und Verfahren zur Überarbeitung an. Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
  • wenden zur Textrevision situationsabhängig bekannte Feedbackmethoden an.
  • nutzen zur fehlerfreien Gestaltung eigener Texte neben Nachschlagewerken auch die Möglichkeiten von Textverarbeitungsprogrammen.
  • reflektieren und bewerten den eigenen Schreibprozess und setzen sich – auch mit Hilfe – Ziele für weitere Schreibaufgaben.

D 4.1 Wortschatz erarbeiten und situationsgemäß verwenden
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erklären die Bedeutung und Verwendung gängiger Fremdwörter und Internationalismen (z. B. aus dem Lateinischen oder Griechischen), um ihren Wortschatz zu erweitern.
  • nutzen Begriffe der Bildungs- und Fachsprache zur Informationsentnahme und ‑weitergabe, z. B. bei einer Abfrage, einem Referat, einer Rede.
  • nutzen verschiedene fachspezifische Informationsquellen zum individuellen Ausbau von Fachwortschatz in Sachzusammenhängen, z. B. Lexika, Bild-/Gebärdenlexika, Sachbücher, Internet.
  • erklären die Herkunft und Bedeutung ausgewählter Begriffe aus Fachsprachen und reflektieren die Merkmale einzelner Fachsprachen.
  • setzen den erlernten Fach- und Bildungswortschatz (z. B. Geldwesen, Vertragsverhältnisse) in allen Fächern ein, um sich situationsgemäß treffend auszudrücken.
  • verfügen über Wortbildungsmöglichkeiten (z. B. Reduktion) und setzen diese situations- und sachbezogen ein.
  • verwenden die Präfixe er- und miss- bei Verben sowie das Präfix un- bei Adjektiven und Substantiven, um dem Wort eine neue Bedeutung zu geben, z. B. fahren – erfahren, stechen – erstechen, brauchen – missbrauchen, möglich – unmöglich.
  • reflektieren Adjektive und Adverbien, um unterschiedliche Grade und Qualifizierungen auszudrücken und verwenden diese situationsgemäß:
    • Stärke (z. B. sehr stark, wenig, heftig, leicht) sowie Qualifizierungsgrade beim Ergebnis (z. B. ausgezeichnet, gut, ausreichend) und bei der Ausführung (z. B. sorgfältig, gründlich, fahrlässig)
    • Erfolgsgrade (z. B. erfolgreich, vergeblich, umsonst)
    • Grade der Bereitwilligkeit (z. B. gern, freiwillig, lieblos), der Vollständigkeit (z. B. ganz, vollkommen, fast) und der Geschwindigkeit (z. B. schnell, langsam, hastig)
    • Lautheitsgrade (z. B. laut, leise, gedämpft)
  • verwenden Adjektive zur körperlichen, geistigen und charakterlichen Beurteilungen, um sich selbst und andere prägnanter einzuschätzen, z. B. beim Berufswahlprozess.
D 4.2.1 Sprachstrukturen entwickeln
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • reduzieren Kausalsätze durch Verwendung der passenden Konjunktionen (aus, vor, wegen, infolge, aufgrund) sowie Objektsätze durch ein Akkusativobjekt oder Präpositionalfügungen, um Sachverhalte kurz und prägnant darzustellen.
  • unterscheiden Präpositionen mit Akkusativ und Dativ in Verbindung mit Richtungs-, Orts- und Zeitangaben (z. B. an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen) und wenden diese an, um Begebenheiten eindeutig zu beschreiben.
  • verwenden Präpositionen in Verbindung mit dem Genitiv, z. B. trotz, wegen, während, statt, oberhalb – unterhalb.
D 4.2.2 Sprachstrukturen untersuchen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • unterscheiden Satzgefüge zur Darstellung kausaler, finaler, konditionaler, modaler und konzessiver Verhältnisse und wenden diese situationsgemäß an, um Zusammenhänge eindeutig zu formulieren.
  • unterscheiden die bekannten Wortarten und setzen ihre Kenntnisse sach- und situationsgerecht ein.
  • flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten sicher, um diese Kenntnis für das eigene Sprachhandeln zu nutzen.
  • verwenden zunehmend die indirekte Rede zur distanzierten, berichtenden Wiedergabe von Äußerungen.
  • setzen ihre Kenntnisse über Satzglieder und Satzgliedteile zum variantenreichen Sprachhandeln ein.

D 4.3 Sprachgebrauch untersuchen und reflektieren
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • analysieren die Sprache in digitalen Formaten (z. B. Chat, soziale Netzwerke) und vergleichen sie mit der Standardsprache im Hinblick auf unterschiedliche sprachliche Mittel.
  • erklären die Bedeutung und bewerten die Verwendung von Redensarten, Sprichwörtern und Vergleichen.
  • stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen einzelnen Fremdsprachen (z. B. aus den Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler) und dem Deutschen fest, z. B. anhand des Satzbaus.

D 4.4 Richtig schreiben und Rechtschreibstrategien anwenden
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • setzen bekannte und weitere Regeln der deutschen Rechtschreibung richtig ein, z. B. Großschreibung nach Numeralien, von Namen, Titeln.
  • schreiben Zweifelsfälle der Getrennt- und Zusammenschreibung (z. B. Peripheriebereiche) richtig.
  • schreiben häufig vorkommende Wörter mit rechtschriftlichen Besonderheiten sowie Fremdwörter und Fachbegriffe richtig.
  • wenden gesicherte Rechtschreibstrategien zur individuellen Fehlervermeidung und Fehlerbehebung in selbst verfassten und fremden Texten an, z. B. in einem Gespräch über Rechtschreibung.
  • setzen grammatikalisches Wissen zur Rechtschreibung ein (z. B. adjektivisch gebrauchte Wörter mit sein oder werden) und nutzen morphematische Zusammenhänge (z. B. Vorsilben aus Fremdsprachen) für einen rechtschriftlich gesicherten Wortschatz.
  • erkennen eigene Fehlerschwerpunkte und bearbeiten diese mit ausgewählten Übungen zur Verbesserung der eigenen Rechtschreibleistung.
  • wenden bekannte und weitere Regeln der Zeichensetzung (z. B. Zeichensetzung von Gedankenstrich und Apostroph) an und verbessern Fehler in eigenen und fremden Texten.