Lehrplan PLUS

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Evangelische Religionslehre 5–9

Die aufgeführten Kompetenzen beschreiben das Ergebnis eines fünfjährigen Lernprozesses. Die Auswahl der angestrebten Kompetenzen trifft die Lehrkraft in pädagogischer Verantwortung auf der Basis der ermittelten Lernausgangslage sowie des individuellen Förderbedarfs der einzelnen Schülerin bzw. des einzelnen Schülers. Die Kompetenzerwartungen entwickeln die Schülerinnen und Schüler anhand der Inhalte im Lehrplan der Mittelschule bzw. auf der Grundlage des schulinternen Curriculums.

ER 1.1.1 Motorik und Wahrnehmung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen ihren eigenen Körper als wertvoll wahr und an.
  • nehmen eigene Befindlichkeiten und die anderer wahr.
  • nehmen die Welt in ihrer Schönheit, aber auch in ihrer Vergänglichkeit wahr.
ER 1.1.2 Denken und Lernstrategien
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • begreifen, dass das menschliche Leben von Gott geschenkt und deshalb wertvoll ist.
  • prüfen die Relevanz biblischer Gebote für das eigene Leben.
  • begreifen, dass Gott die Menschen trotz Schuld und Begrenztheit liebt.
  • begreifen die Problematik abwertender Zuschreibungen vor dem Hintergrund der von Gott gegebenen Menschenwürde.
ER 1.1.3 Kommunikation und Sprache
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • fassen eigene Gefühle und Empfindungen in Worte.
  • fassen religiöse Sachverhalte und Gedanken in Worte und kommunizieren sie.
ER 1.1.4 Emotionen und soziales Handeln
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen sich selbst und andere Menschen als Geschöpfe Gottes wahr.
  • verstehen die Gefühle anderer.
  • sind sich der Bedeutung des Vergeben-Könnens für das Zusammenleben bewusst.
  • feiern und loben Gott als den Schöpfer in Gemeinschaft mit anderen.
  • übernehmen im Kleinen christlich motivierte Verantwortung für Welt und Mitmenschen.

ER 1.2 Aus der christlichen Botschaft Orientierung für die eigene Person gewinnen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • benennen wichtige Aussagen der Rechtfertigungsbotschaft und leiten daraus Konsequenzen für das eigene Leben ab.
  • nehmen die eigene Lebenszeit als wertvolles Geschenk wahr, die es zu gestalten gilt.
  • setzen sich damit auseinander, dass das eigene Handeln vor Gott und den Mitmenschen verantwortet werden muss.
  • bewerten Vorbilder und Werte reflektiert und kritisch.

ER 1.3 Aus christlicher Grundhaltung ein verantwortliches Miteinander gestalten
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen ihre Mitmenschen als Geschöpfe Gottes in ihrer Einmaligkeit und Würde wahr.
  • erproben im schulischen Umfeld Vergebung und Versöhnung und übertragen die dabei entwickelten Handlungsmuster auf das eigene Leben.

ER 1.4 Sich mit der Theodizeefrage auseinandersetzen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • kennen christliche Deutungen für Leid und prüfen sie auf ihre Plausibilität hin, indem sie diese mit den eigenen Lebenserfahrungen in Verbindung bringen.
ER 2.1.1 Motorik und Wahrnehmung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen das Sein Gottes in der Welt und in ihrem Leben wahr.
  • drücken die Suche nach Gott z. B. in Tanz, Pilgern, verschiedenen Gebetshaltungen etc. körperlich aus.
ER 2.1.2 Denken und Lernstrategien
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • machen sich eigene Gottesvorstellungen und die anderer bewusst.
  • fassen den abstrakten Begriff Gott in Symbol und Sprache.
  • stellen einen Zusammenhang zwischen überlieferten Gotteserfahrungen und dem eigenen Leben her.
  • erkennen und akzeptieren, dass sich Gottesbilder verändern.
ER 2.1.3 Kommunikation und Sprache
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • vergleichen christliche Glaubensbekenntnisse.
  • tauschen sich untereinander über Gottesvorstellungen aus.
  • erproben Kommunikationswege zu Gott.
ER 2.1.4 Emotionen und soziales Handeln
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • respektieren andere Gottesvorstellungen.
  • üben religiöse Rituale sowie Regeln und Werte des Glaubens ein.

ER 2.2 Die eigenen Gottesvorstellungen wahrnehmen, ausdrücken und einander mitteilen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • setzen sich mit den eigenen Gottesbildern auseinander und nehmen die Heterogenität der Gottesbilder in der Religionsgruppe wahr.
  • akzeptieren, dass sich Bilder von Gott im Lauf des Lebens verändern.

ER 2.3 Sich mit biblischen Grundaussagen über Gott auseinandersetzen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erkennen, dass Gott größer ist als unsere Vorstellungen und dass wir deswegen von Gott in Bildern und Symbolen sprechen.
  • hinterfragen kritisch Gottesbilder, indem sie diese auf das eigene Leben beziehen, (z. B. Gott als Vater.
  • nehmen zu Anfragen an den christlichen Gottesglauben begründet Stellung.

ER 2.4 Christliche Glaubensbekenntnisse kennen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • machen sich mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis vertraut und bedenken dessen Aussagen.
  • entdecken andere, auch moderne Glaubensbekenntnisse.
  • formulieren in Auseinandersetzung mit christlichen Glaubensbekenntnissen ein eigenes.
ER 3.1.1 Motorik und Wahrnehmung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen Bilder und Geschichten des Glaubens ganzheitlich wahr.
  • nehmen die Welt ganzheitlich als Schöpfung Gottes wahr.
ER 3.1.2 Denken und Lernstrategien
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entwickeln Verständnis für die Besonderheiten des Lebens in biblischer Zeit.
  • transferieren den Gehalt biblischer Erzählungen von damals ins Heute.
  • bauen Verständnis für die Welt christlicher Symbole auf.
ER 3.1.3 Kommunikation und Sprache
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • lernen die Besonderheiten biblischer Sprache kennen.
  • nutzen Psalmen u. Ä., um eigene Sorgen und Ängste zum Ausdruck zu bringen.
ER 3.1.4 Emotionen und soziales Handeln
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erfahren biblische Geschichten als Spiegel aktuellen menschlichen Miteinanders.
  • begreifen biblische Gebote und Weisungen als Gaben Gottes für ein gelingendes Miteinander.
  • gestalten das eigene Leben in Gemeinschaft nach christlichen Werten.

ER 3.2 Vertieftes Grundwissen über die Bibel erwerben
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • orientieren sich in der Bibel elementar.
  • nehmen wahr, dass es unterschiedliche Bibelausgaben für unterschiedliche Zielgruppen gibt und stellen dazu Fragen, entdecken und gestalten.

ER 3.3 Mit den Grundaussagen der Bibel vertieft arbeiten und ihre Aktualität für heute entdecken
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • machen sich ihre Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung bewusst.
  • deuten die existenziellen Erfahrungen von Menschen des Alten Testaments für das eigene Leben.
  • bringen persönliche Erfahrungen mit Worten und Bildern der Psalmen zum Ausdruck.
  • reflektieren die Bedeutung biblischer Weisungen (z. B. Bergpredigt) für das eigene Leben.
  • erfahren, dass jeder Mensch in seiner Unvollkommenheit von Gott angenommen ist.

ER 3.4 Die Bibel als Heilige Schrift der Christen auf das eigene Leben beziehen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen biblische Worte auf den eigenen Lebensweg mit.
  • erläutern, warum die Bibel für Christen bis heute wichtig ist.
ER 4.1.1 Motorik und Wahrnehmung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • gestalten die Umwelt Jesu beispielsweise im Sandkasten nach.
  • legen und gehen Wege des Glaubens.
ER 4.1.2 Denken und Lernstrategien
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erkennen, dass Gott uns Menschen in Jesus Christus nahekommt.
  • kennen Stationen im Leben Jesu und deuten diese auf das eigene Leben hin.
ER 4.1.3 Kommunikation und Sprache
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • sprechen Worte und Gebete Jesu Christi, z. B. das Vaterunser.
  • begreifen diese Worte und Gebete als verbindendes Element der Christenheit.
ER 4.1.4 Emotionen und soziales Handeln
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erkennen die bedingungslose Wertschätzung allen menschlichen Lebens als zentrale christliche Botschaft.
  • werden sich der Relevanz von christlichen Begriffen wie Hoffnung und Vergebung für das eigene Leben bewusst.

ER 4.2 Geographische und historische Zusammenhänge der Lebenswelt Jesu erkennen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • geben Auskunft über das Land, in dem Jesus lebte.
  • beschreiben wichtige religiöse und gesellschaftliche Gruppen.

ER 4.3 Jesus als den in unsere Welt gekommenen Gottessohn erkennen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • vergleichen die Weihnachtserzählung nach Matthäus und Lukas und nehmen Unterschiede wahr.
  • entdecken Friede und Hoffnung als Kernaussage der Weihnachtserzählungen.
  • setzen die Weihnachtsbotschaft handelnd um.

ER 4.4 Die Bedeutung der Botschaft Jesu vom Reich Gottes für das eigene Leben entdecken
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • deuten die Liebe als Mitte des christlichen Glaubens, die sich in Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe ereignet.
  • erklären, wie die Menschen damals und heute durch Jesu Reden und Handeln Zuversicht für ihr Leben gewinnen.
  • gehen der Frage nach, was Leben in der Nachfolge Jesu Christi für die eigene Person bedeuten kann.

ER 4.5 Passion und Auferstehung als Mitte des christlichen Glaubens verstehen und auf das eigene Leben hin deuten
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erfahren das Geschehen und die Bedeutung des Abendmahls.
  • deuten Jesu Sterben am Kreuz und sein Gefühl der Gottverlassenheit auf die eigene existenzielle Situation hin.
  • setzen sich mit der Auferstehung Jesu auseinander, die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod gibt, und erahnen, dass wir in Leben, Sterben und Tod in Gott geborgen sind.
ER 5.1.1 Motorik und Wahrnehmung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • orientieren sich in religiösen Räumen.
  • machen sich – z. B. bei einem Kirchenbesuch – konfessionelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten bewusst.
ER 5.1.2 Denken und Lernstrategien
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • kennen Strukturelemente von Kirchenjahr und Gottesdienst.
  • verstehen den Begriff Kirche in seiner Mehrdeutigkeit.
  • können den eigenen Glauben in Worte fassen.
ER 5.1.3 Kommunikation und Sprache
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • treten mit Mitarbeitenden der Kirche in Kontakt.
  • vollziehen Sprache und Rituale des Gottesdienstes nach.
ER 5.1.4 Emotionen und soziales Handeln
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • begreifen sich als wichtiges Mitglied von Kirche und Gemeinde.
  • kennen Orte und Anlässe diakonischen Handelns und gestalten diese mit.

ER 5.2 Kirche als Gebäude, als Organisation und als Gemeinschaft der Glaubenden begreifen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • bringen z. B. im Gespräch ihre eigenen Vorstellungen von Kirche zum Ausdruck.
  • unterscheiden Kirche als Gebäude von Kirche als gelebter Gemeinschaft.
  • verstehen Elemente des Gottesdienstes und deren Bedeutung.

ER 5.3 Struktur und Rhythmus des Kirchenjahrs erleben
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben das Kirchenjahr mit seinen Zeiten und Festen und erfahren deren Bedeutung für das eigene Leben.
  • setzen sich kritisch mit Ausprägungen von christlichen Festen in Gesellschaft und Kirche auseinander.
  • entwickeln eigene Beiträge zu einem Fest des Kirchenjahrs.

ER 5.4 Gemeinsamkeiten und Unterschiede christlicher Konfessionen erkennen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erfassen die Bedeutung von Martin Luther und der Reformation für den christlichen/eigenen Glauben.
  • nehmen zu anderen Konfessionen eine versöhnende Haltung ein.

ER 5.5 Die Bedeutung der Kirche in der Welt bewerten
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • reflektieren Formen diakonischen Handelns und ihre Bedeutung für die Gesellschaft.
  • bedenken die Bedeutung missionarischen Handelns.
  • benennen wichtige Stationen auf dem Weg der Kirche durch die Zeit.
ER 6.1.1 Motorik und Wahrnehmung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • besuchen Orte und Räume anderer Religionen.
  • erfahren Gebetshaltungen anderer Religionen körperlich.
ER 6.1.2 Denken und Lernstrategien
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • kennen grundlegende Begrifflichkeiten und Inhalte anderer Religionen, insbesondere des Judentums und des Islam.
  • setzen sich mit aktuellen Entwicklungen auf dem Feld der Religionen auseinander.
  • erkennen religiöse Sehnsüchte und die damit verbundenen Gefährdungen und Manipulationen.
ER 6.1.3 Kommunikation und Sprache
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • tauschen sich über den Glauben und seine Relevanz aus.
  • kommunizieren respektvoll mit Angehörigen anderer Religionen über Glaubensfragen.
ER 6.1.4 Emotionen und soziales Handeln
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • werden sensibel für Lebensgeschichten von verfolgten Juden im Nationalsozialismus.
  • praktizieren ein friedvolles interreligiöses Miteinander.
  • wertschätzen Feste der unterschiedlichen Religionen.

ER 6.2 Mit Menschen anderer Religionen im Dialog sein
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verstehen, dass Menschen religiöse Bedürfnisse haben und nach Orientierung und Lebenssinn suchen, und stellen Beziehungen zur eigenen Lebenssituation her.
  • nehmen in der Gesellschaft religiöse Entwicklungen und Spannungsfelder wahr und tauschen sich darüber aus.
  • übernehmen Verantwortung für ein friedliches Miteinander im Alltag und begegnen Mitgliedern anderer Religionen respektvoll.

ER 6.3 Das Judentum in seinen Grundzügen und in seinem Verhältnis zum Christentum darstellen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • stellen wichtige Elemente der jüdischen Religion dar.
  • erklären die besondere Bedeutung des Judentums für das Christentum.
  • setzen sich mit der Verfolgung und Vernichtung jüdischen Lebens und jüdischer Kultur insbesondere im Nationalsozialismus auseinander.
  • sind offen für eine positive und konstruktive Begegnung mit jüdischem Leben.

ER 6.4 Den Islam in seinen Grundzügen und in seinem Verhältnis zum Christentum darstellen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • stellen wichtige Elemente des Islam dar.
  • erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Islam und der eigenen Religion.
  • setzen sich mit aktuellen Entwicklungen im Islam auseinander.
  • sind offen für eine positive und konstruktive Begegnung mit dem Islam.

ER 6.5 Religiöse und pseudoreligiöse Phänomene in der Gesellschaft erkennen und kritisch bewerten
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • machen sich eigene religiöse Wünsche und Sehnsüchte bewusst.
  • setzen sich mit pseudoreligiösen Phänomenen auseinander sowie damit, dass diese religiöse und emotionale Wünsche und Sehnsüchte aufgreifen und bedienen.
  • erklären die grundlegenden Merkmale pseudoreligiöser Phänomene.
  • erkennen die Gefährdungen, die aus einer religiösen Sehnsucht erwachsen können.

ER 7.1 Das gesprochene und das geschriebene Wort vernehmen und verstehen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erfahren sich und die Mitschülerinnen und Mitschüler als Denker des Glaubens und nehmen sich und die anderen ernst.
  • hören einer erzählten oder vorgelesenen Geschichte aufmerksam zu und folgen dem Erzählfaden.
  • bringen das Gehörte mit eigenen Worten bzw. mit kreativen Formen wie Malen, Gestalten, Pantomime zum Ausdruck.
  • lesen biblische und andere religiöse Texte, ggf. in elementarisierter Form, und geben deren Inhalt wieder.
  • spüren mittels assoziativer Arbeitsformen in biblischen Geschichten persönlichen und menschlichen Grunderfahrungen nach.
  • arbeiten mit Erzählfiguren.
  • erleben Stille als Form religiöser Erfahrungen.
  • lernen mittels audiovisueller Medien.

ER 7.2 Sich mittels gesprochener und geschriebener Sprache verständigen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • hören einander in der Klasse bzw. Gruppe zu.
  • laden authentische Personen ein oder besuchen sie.

ER 7.3 Sich mittels sozialer Arbeitsformen verständigen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • arbeiten gruppenbezogen, z. B. Partner- und Gruppenarbeit, Projektarbeit, Lernzirkel, Stationenlernen.
  • gestalten fächerübergreifende schulbezogene Aktionen.

ER 7.4 Zu den erfahrenen Inhalten eine eigene Meinung bilden
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen zu den Inhalten und Aussagen des Glaubens persönlich Stellung.
  • nehmen Gegenargumente zur Kenntnis und formulieren eigene Anfragen und Zweifel.
  • setzen sich vom evangelischen Standpunkt aus mit gesellschaftlichen Ereignissen und Strömungen auseinander.