Lehrplan PLUS

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Deutsch Vorklasse

gültig ab Schuljahr 2017/18

D10 1.1 Verstehend zuhören
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • hören in Gesprächen, auch zu fachspezifischen Themen, aufmerksam zu, um Aussage, Intention und ggf. Argumentation zu erfassen. Sie geben mithilfe ausgewählter Kriterien Feedback und reflektieren sowie bewerten ihr eigenes Gesprächsverhalten.
  • erfassen wesentliche Aussagen aus gesprochenen literarischen oder pragmatischen Texten. Sie geben gewonnene Informationen differenziert wieder und nutzen diese für eigene Belange, z. B. Argumentationen, Zusammenfassungen, Stellungnahmen.

D10 1.2 Zu und vor anderen sprechen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • lesen bzw. tragen pragmatische und literarische Texte sinngestaltend und sprachlich artikuliert vor, um ihre eigene Interpretation deutlich zu machen.
  • sprechen frei, strukturiert, adressatenorientiert und themengerecht. Sie wählen je nach Situation erzählende, informierende bzw. argumentierende Formen.
  • informieren strukturiert über ihre Arbeitsergebnisse, auch über komplexe Sachthemen sowie Texte, und unterstützen ihre Beiträge mit ausgewählten Materialien und Medien.
  • gestalten ihren Vortrag sprachlich bewusst und setzen nonverbale Mittel gezielt ein.

D10 1.3 Mit anderen sprechen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beobachten eigenes und fremdes Gesprächsverhalten (u. a. Strategien unfairer Kommunikation, z. B. durch die Analyse von Talkshows), um wesentliche Bedingungen gelingender bzw. misslingender Kommunikation zu reflektieren.
  • bewältigen Kommunikationssituationen überlegt und gewandt, indem sie Gespräche (z. B. Diskussionen, Debatten) planen und durchführen sowie dabei ggf. verschiedene Rollen bzw. Standpunkte überzeugend einnehmen, um Diskussionsregeln und unterschiedliche Argumentationsstrategien sicher anzuwenden.

D10 1.4 Szenisch spielen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen die Möglichkeiten des szenischen Spiels (z. B. Rollenspiele zu einer anspruchsvollen Thematik), um dramatische Gestaltungsmittel kreativ einzusetzen und so literarische Texte zu interpretieren. Dabei beurteilen sie die Mittel ihrer szenischen Darstellung und begründen alternative Deutungsversionen bzw. Darstellungsvarianten.
  • reflektieren die Ziele und Auswirkungen der szenischen Darstellung (z. B. der eingenommenen Rolle) im Kontext der Kommunikationssituation.

D10 2.1 Lesetechniken und -strategien anwenden
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entnehmen komplexeren literarischen und pragmatischen Texten selbständig wesentliche Informationen und stellen Zusammenhänge zwischen Texten unterschiedlicher Art her.
  • erschließen Texte inhaltlich, formal und strukturell mithilfe geeigneter Verfahrensweisen und interpretieren sie; unter Verwendung von entsprechenden Fachbegriffen stellen sie Zusammenhänge (zwischen Aufbau, Inhalt, Wirkung, Absicht) dar und nutzen ihre Erkenntnisse zur Informationsgewinnung.
  • lesen effizient, indem sie die dem jeweiligen Text und der Leseabsicht angemessene Lesestrategie einsetzen, um Texte in ihren Aussagen, ihren Absichten und ihrer formalen Struktur zu verstehen, sie zu reflektieren, kritisch zu beurteilen und in einen größeren Zusammenhang einordnen zu können. Sie dokumentieren ihr Verständnis längerer Texte oder themenspezifischer Materialien in unterschiedlichen Formen, z. B. durch Portfolios, Lesetagebücher oder kurze Notizen.

D10 2.2 Literarische Texte verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erfahren Literatur als Möglichkeit der Begegnung mit anderen Zeiten, Gesellschaften, Kulturen oder Milieus. Sie diskutieren dabei eigene Einstellungen, Verhaltensweisen und Wertvorstellungen sowie Grundfragen menschlicher Existenz.
  • erschließen und deuten epische, dramatische und lyrische Texte. Sie untersuchen dabei Inhalt, Aufbau, Sprache, Intention sowie zentrale Konflikte, die Gestaltung von Raum und Zeit und v. a. die Figurengestaltung.
  • erarbeiten unterschiedliche Kriterien für die Bewertung von Texten (z. B. subjektive Relevanz, zeitgenössische Bedeutsamkeit), um sich ein reflektiertes eigenes Urteil über die sprachliche und inhaltliche Qualität der von ihnen gelesenen Literatur bilden zu können.
  • wenden produktive Methoden (z. B. innerer Monolog, Perspektivenwechsel, Gegentext) zur Erschließung von Texten an, um zu einem vertieften Textverständnis zu gelangen.
  • erschließen exemplarische Texte des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie berücksichtigen dabei ggf. Zeitbezug und Leitideen.
  • lesen mindestens eine epische oder dramatische Ganzschrift aus dem 20. oder 21. Jahrhundert. Die Analyse eines Films wird zudem empfohlen.

D10 2.3 Pragmatische Texte verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entnehmen auch komplexeren linearen und nichtlinearen Texten Informationen, vergleichen und prüfen diese und nutzen sie zur argumentativen Unterstützung und zur Verdeutlichung ihrer Haltungen und Aussagen in eigenen Texten.
  • unterscheiden journalistische Textsorten (Nachricht, Bericht, Reportage, Kommentar, Glosse) anhand ihrer spezifischen Merkmale, geben den Inhalt wieder und beschreiben unter Verwendung von Fachbegriffen den Zusammenhang zwischen formalen bzw. sprachlichen Merkmalen und der Textintention.
  • ziehen mithilfe der aus Texten gewonnenen Informationen begründete Schlussfolgerungen, vergleichen diese mit ihrer eigenen Position und bewerten sie.
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen

D10 2.4 Weitere Medien verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen das Medienangebot in verantwortlicher Weise, um mithilfe geeigneter Suchmaschinen und Suchstrategien Informationen zu verschiedenen Themengebieten zu gewinnen und im Hinblick auf deren Intentionen und Wirkungen zu bewerten. Dabei ordnen sie die Informationen anhand eines Kriterienkatalogs (Zielgruppe, Autorschaft, Sprache, Nachprüfbarkeit des Inhaltes, Aktualität, Aufmachung etc.) und überprüfen die Glaubwürdigkeit der Quellen.
  • reflektieren die konkreten Besonderheiten der Kommunikation in unterschiedlichen Medien, um adressatengerecht und situationsadäquat zu kommunizieren, z. B. gemäß der E-Mail-Etikette.
  • gestalten zweckbestimmte sowie kreative Medienprodukte, z. B. Plakat, Flyer, Präsentation, Radiofeature, Filmdokumentation, Audio- oder Video-Podcast, Multimedia-Präsentation.
  • analysieren (auch vergleichend) die medienspezifische Darstellung (z. B. das Verhältnis von Bild, Ton und Wort in Hörtexten oder Filmen), um Zusammenhänge zwischen Inhalt, Adressat und Gestaltungsmittel zu erkennen.
  • wenden bei der Analyse von Filmsequenzen (z. B. auch von Videoclips, Werbevideos) Grundbegriffe der Filmanalyse an, z. B. Kameraeinstellung, -führung, -perspektive, Schnitttechnik.
  • untersuchen den Einfluss der Medien in unterschiedlichen Lebensbereichen und reflektieren ihre eigene Mediennutzung und -rezeption. Sie erfassen die Interessen von Anbietern (z. B. bei der Auswertung von Daten) und entscheiden bewusst, wie ihr digitales Ich in bestimmten Medien in Erscheinung treten soll (auch in Bezug auf den Schutz der Privatsphäre).

D10 3.1 Über Schreibfertigkeiten und -fähigkeiten verfügen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden die Grundformen schriftlicher Darstellung (Erzählen, Informieren, Argumentieren; auch kombiniert) sicher in den durch die Schreibsituation geforderten Texten an.
  • setzen unterschiedliche textgebundene und sprachliche Mittel (z. B. Perspektivwechsel, Emphase, Hypotaxe, Parataxe) gezielt zur Gestaltung ihrer Texte ein.
  • exzerpieren Texte als Grundlage für eigene Textentwürfe. Sie sammeln und ordnen dabei Zitate und Textbelege, setzen Textbelege inhaltlich schlüssig und formal richtig ein und weisen Quellen beim Zitieren und Paraphrasieren korrekt nach.

D10 3.2 Texte planen und schreiben
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen dem Schreibauftrag angemessene Methoden zur Ideen- und Stoffsammlung (z. B. Mindmap, Cluster, W-Fragen) sowie geeignete Informationsquellen für die Konzeption eigener Texte.
  • konzipieren und strukturieren ihren Schreibprozess sicher. Sie formulieren adressatengerecht und dem Kommunikationsziel entsprechend, um eine formal und inhaltlich stimmige Darstellung zu erreichen.
  • informieren über Inhalt, Aufbau und sprachliche Mittel pragmatischer Texte. Sie arbeiten dabei Kernaussagen, Gedankenführung und Zusammenhänge heraus.
  • informieren über Inhalt, Aufbau und besondere Gestaltungsmittel literarischer Texte, v. a. epischer Kurzformen sowie dramatischer Texte in Auszügen, und analysieren die Figuren hinsichtlich ihres Verhaltens sowie ihrer Handlungsmotive. Sie nutzen dazu ggf. zusätzliche Materialien.
  • verfassen informierende und argumentierende Texte zu lebensnahen Problemstellungen in unterschiedlichen Formen (z. B. als Stellungnahme, Medienbeitrag) unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Materialien. Sie beleuchten beim Verfassen argumentierender Texte Sachverhalte differenziert, ziehen Schlussfolgerungen bzw. vertreten einen eigenen Standpunkt.
  • nutzen Inhalt und/oder Strukturelemente literarischer Vorbilder als Anregung und Vorlage für produktive Schreibformen und geben so eigenen kreativen Schreibideen Form und Gehalt. Sie gehen adressaten- sowie situationsorientiert vor und nutzen textsortentypische sprachliche Mittel gezielt zur Steigerung ihrer Überzeugungskraft.
  • formulieren eigene Deutungsansätze zu literarischen Texten, indem sie wesentliche sprachliche, erzählerische bzw. formale Aspekte untersuchen.

D10 3.3 Texte überarbeiten
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beurteilen und überarbeiten eigene und fremde Textauszüge (ggf. ganze Texte) nach vorgegebenen Kriterien bezüglich des kausallogischen Zusammenhangs und der sprachlichen Richtigkeit.
  • nutzen vorgegebene Methoden zur Überarbeitung von Texten hinsichtlich der Sprache (z. B. eindeutig, klar, sachlich) und des gedanklichen Aufbaus.

D10 4.1 Sprachliche Verständigung untersuchen und reflektieren
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben Sprachwandel im Allgemeinen (Varietäten, Einflüsse moderner Medien etc.) sowie Sprachentwicklungen in ihrer spezifischen Funktion (z. B. Euphemismen, Neologismen, Anglizismen) und beurteilen deren Wirkungen differenziert, um ihr Sprachbewusstsein zu vertiefen.
  • unterscheiden verschiedene Funktionen von Fachsprachen und bewerten deren Nutzen situationsbezogen; sie setzen bei ihrem Sprachhandeln ihren Wortschatz (z. B. Fachterminologie, Fremdwörter) situations- und sachbezogen ein und drücken sich mündlich sowie schriftlich differenziert aus.
  • beschreiben die sprachliche Gestaltung eines Textes, um sie in Bezug zur Wirkung zu setzen.
  • beschreiben Kriterien für eine angemessene Kommunikation, z. B. Gesprächsregeln, E-Mail-Etikette, Briefetikette, Bewerbungsanschreiben.

D10 4.2 Sprachliche Strukturen untersuchen und reflektieren
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erfassen stilistische, semantische, grammatikalische und syntaktische Auffälligkeiten (z. B. Kontrastierung schrift- und umgangssprachlicher Elemente) in mündlichem sowie schriftlichem Sprachgebrauch und untersuchen Zusammenhänge zwischen sprachlich-stilistischer Gestaltung und Funktion für Aussage sowie Textkohärenz.
  • reflektieren die Wortwahl von Sprechern und Autoren kritisch, um ein sprachlich geeignetes sowie abwechslungsreiches Ausdrucksvermögen zu schulen und sprachlich-stilistische Mittel für die eigene Textgestaltung und für die mündliche Kommunikation gewinnbringend zu nutzen.

D10 4.3 Richtig schreiben
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden ihre erweiterten Kenntnisse der Interpunktion, Orthographie und Grammatik sicher bei der Produktion eigener Texte an.
  • korrigieren individuelle Fehlerschwerpunkte mithilfe von Rechtschreibstrategien, grammatikalischem Wissen sowie Nachschlagewerken oder Internetunterstützung.