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Evangelische Religionslehre 3/4

Hinweis: Die aufgeführten Kompetenzen beschreiben das Ergebnis eines zweijährigen Lernprozesses.

ER3/4 Lernbereich 1: Nach Gott fragen – Gott ist größer
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entdecken in ausgewählten biblischen Geschichten, Psalmworten und Werken aus Kunst und Kirchenmusik vielfältige Aussagen über Gott und bringen sie mit eigenen Erfahrungen in Verbindung.
  • drücken durch Sprache, Musik oder Kunst aus, was es für Christen bedeutet, auf einen Gott zu vertrauen, der Mensch geworden ist.
  • nehmen wahr, dass Menschen zu allen Zeiten in ihrem Bemühen, Gott zu begreifen, an Grenzen stoßen und bringen dazu eigene Gedanken und Vorstellungen ein.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • der Gott, der in die Freiheit führt: Mose Geburt und Rettung (Ex 2,1-10); Berufung (Ex 3,1-5.13-15); Mose und Pharao (Ex 5-11 in Auswahl); Passahfest und Auszug (Ex 12-14 in Auswahl); Mirjams Lied (Ex 15,20f.); Mose und die Zehn Gebote (Ex 20,1-17)
  • ggf. Jakob, zu dem Gott trotz aller Verfehlungen Ja sagt: Geburt von Esau und Jakob (Gen 25,19,24-28); Esau verkauft sein Erstgeburtsrecht (Gen 25,29-34); Jakob gewinnt mit List den Erstgeburtssegen (Gen 27,1-37); Jakobs Flucht nach Haran (Gen 27,41-44); Jakob schaut die Himmelsleiter (Gen 28,10-19)
  • der liebende und vergebende Gott: Der gute Vater (Lk 15,11-32); Psalmworte wie Ps 103,8
  • der Gott, der Mensch geworden ist: Der Friedensfürst wird verheißen (Jes 9,1.5f); Jesu Geburt (Mt 1,18-25)
  • Memoriertext: Macht hoch die Tür (EG 1,1.5)
  • der Gott, der sich infrage stellen und anklagen lässt, z. B. Ps 22,2-19 in Auswahl, Ps 69,2-5, Jesu Wort am Kreuz: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen (Mt 27,46)

ER3/4 Lernbereich 2: Jesus Christus – Gott zeigt sich
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • geben anderen in einfachen Worten darüber Auskunft, was es für Christen bedeutet, dass mit Jesu Geburt Gott selbst Mensch wird.
  • erklären, wie in Jesu Reden und Handeln Gottes Nähe zu den Menschen sichtbar wird.
  • setzen sich mit Erwartungen, Hoffnungen, Enttäuschungen von Petrus und den anderen Jüngerinnen und Jüngern auf dem Weg mit Jesus auseinander und beziehen eigene Erfahrungen (z. B. Angst haben, von Freunden verlassen werden, ungerecht behandelt werden) ein.
  • nehmen das Ostergeschehen als erzählte Glaubenserfahrungen wahr, die Menschen mit dem Auferstandenen machen und bringen eigene Erfahrungen dazu ein.
  • deuten das Kreuz als zentrales Symbol der Christen, in dem Erfahrungen von tiefem Leid und großer Hoffnung darauf, dass das Leben stärker ist als der Tod, verdichtet sind.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Jesus Christus – Gott kommt in die Welt: Jesu Geburt (Mt 1,18-25, auch in LB 3/4.1); Deutung der Geburt (Jes 9,1.5f); Die Weisen aus dem Morgenland (Mt 2,1-12); Jesu Taufe (Mt 3,13-17); ggf. Lied: Stern über Bethlehem (EG 545)
  • Geschichten vom Reich Gottes und der Nähe Gottes zu den Menschen: z. B. Zachäus (Lk 19,1-10), Das große Abendmahl (Lk 14,15-24), Vom Senfkorn (Mk 4,30-32), Vom verlorenen Groschen (Lk 15,8-10)
  • Jesus Christus – einer der herausfordert: z. B. Ährenraufen am Sabbat (Lk 6,1-5), Heilung am Sabbat (Lk 6,6-11)
  • Jesus Christus – der Messias: Berufung des Petrus (Lk 5,1-11); Bekenntnis des Petrus (Mk 8,27-30); Tempelreinigung (Mk 11,15-19); Abendmahl (Lk 22,7-20); Gethsemane (Lk 22,39-53); Prozess und Verleugnung (Lk 22,54-71); neuer Auftrag für Petrus (Joh 21,15-19)
  • Jesus Christus – der Gekreuzigte und Auferstandene: Kreuzigung und Tod (Mt 27,31-56); Emmaus (Lk 24,13-35)
  • Symbol Kreuz: Darstellungen im Umfeld der Kinder, z. B. im Klassenzimmer, am Wegrand, auf dem Friedhof, ökumenischer Kreuzweg
  • Begriffe: Messias, Kreuz

ER3/4 Lernbereich 3: Kirche – Gemeinschaft der Christen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben das Pfingstgeschehen als ein Geschehen, das Menschen bewegt, im Geist Gottes miteinander zu leben und stellen Beispiele gelingenden Zusammenlebens vor.
  • verstehen die Taufe (und ggf. das Abendmahl) als sichtbares Zeichen der Gemeinschaft mit Gott und stellen Bezüge zu biblischen Geschichten her.
  • erläutern, wie in einer Kirchengemeinde Christen Gemeinschaft erleben und ihren Glauben an Gott, z. T. auch in ökumenischen Formen, vielfältig gestalten.
  • stellen die Gestaltung des christlichen Glaubens in einer Partnerkirche dar und berichten von Beispielen, wie Christen weltweit miteinander verbunden sind.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Pfingstgeschichte: Wirkung des Heiligen Geistes, aus Mutlosigkeit wird Begeisterung und Zuversicht (Apg 2,1-8.12-18); ggf. Lied: Am hellen Tag kam Jesu Geist (MUU 76)
  • Bedeutung und Ritual der Taufe: Taufhandlung, Rolle der Paten, Taufsprüche, ggf. Segenstexte zur Taufe
  • Jesus segnet die Kinder (Mk 10,13-16)
  • ggf. Bedeutung und Ritual des Abendmahls, evtl. Kinderabendmahl
  • ggf. Jesus feiert mit seinen Jüngern das Abendmahl (Lk 22,7-20)
  • Beispiele vielfältigen Gemeindelebens für Kinder, auch unter ökumenischen Aspekten, z. B. Kindergottesdienst, Familiengottesdienst, Kinderbibeltag, Kindergruppe, Kinderchor
  • Lebensbedingungen und gelebter Glaube, z. B. Gottesdienstformen, Lieder, Tänze in einer Partnerkirche in einem anderen Land
  • Beispiele, wie Christen im Nahraum und weltweit Verantwortung füreinander übernehmen, z. B. Tafel, Nachbarschaftsprojekte, Patenschaften, Eine Welt, Fair Trade, Brot für die Welt
  • Begriffe: Kirchengemeinde, Taufe, ggf. Abendmahl

ER3/4 Lernbereich 4: Gemeinsam das Kirchenjahr gestalten
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • denken über die Bedeutung von Festen und Feiertagen im Jahreskreis für den Einzelnen und für die Gemeinschaft nach und bringen eigene Erfahrungen ein.
  • erklären in Grundzügen die Bedeutung ausgewählter christlicher Feste, Festzeiten und Feiertage im Ablauf des Kirchenjahrs.
  • entwickeln Gedanken und Ideen zur Gestaltung von Andachten/Schulfeiern zu christlichen Fest- und Feiertagen im Jahreskreis und setzen diese kreativ und in der Gemeinschaft mit anderen um.
  • tauschen sich mit Kindern anderer Konfessionen, Religionen und Kulturen darüber aus, was ihnen Fest- und Feiertage bedeuten und wie sie gefeiert werden.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Identität bildende und Gemeinschaft stiftende Funktion von Festen und Festzeiten
  • christlicher Jahresfestkreis im Überblick
  • Himmelfahrt und Pfingsten – neue Perspektiven und neue Aufgaben für die christliche Gemeinschaft: Himmelfahrtsgeschichte (Apg 1,9-11, Mt 28,18-20); Pfingstgeschichte (Apg 2,1-8.12-18);
  • Reformationstag als evangelischer Feier- und Gedenktag; ggf. Lied: Sag Ja zu mir, wenn alles Nein sagt (MUU 105)
  • Buß- und Bettag: Zeit zum Nachdenken über Schuld, Umkehr und Vergebung
  • vielfältige und kreative Gestaltungsformen für Andachten, Gottesdienste oder Schulfeiern
  • Begriff: Kirchenjahr
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Inklusion Inklusion
Förderschulspezifische
                ErgänzungFörderschulspezif. Ergänzung

ER3/4 Lernbereich 5: Beten – tragfähige Worte in der Bibel finden
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verstehen das Vaterunser als verbindendes Gebet aller Christen und tauschen sich über die Bedeutung ausgewählter Bitten aus.
  • setzen Bilder aus Psalm 23 in Beziehung zu Situationen und Erfahrungen aus dem eigenen Leben (z. B. Angst haben, sich geborgen fühlen, sich angenommen fühlen).
  • nehmen wahr, wie das Vaterunser und Psalm 23 Menschen in verschiedenen Lebenssituationen begleiten, und bringen eigene Gedanken dazu ein.
  • gehen eigenständig und kreativ mit verschiedenen Formen des Gebets um.
  • beteiligen sich an der Gestaltung von Andachten und Schulgottesdiensten im Jahreskreis.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • gebundene Gebete, freie Gebete, Psalmworte
  • Fürbitte als besondere Form des Gebetes
  • Begriff: Psalm
  • Memoriertext: Das Vaterunser (Mt 6,7-13)
  • Memoriertext: Psalm 23
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Inklusion Inklusion
Förderschulspezifische
                ErgänzungFörderschulspezif. Ergänzung

ER3/4 Lernbereich 6: Kirchenräume – Orte der Gemeinschaft mit Gott und den Menschen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erschließen sich im Kirchenraum Bilder, Gegenstände, Zeichen und Symbole, die vom christlichen Glauben erzählen, und bringen eigene Gedanken und Vorstellungen dazu ein.
  • setzen sich damit auseinander, was den Kirchenraum zu einem Raum mit einer ganz besonderen Atmosphäre macht, und tauschen sich darüber mit Gleichaltrigen aus.
  • beschreiben Kirche als einen Ort, an dem Menschen unterschiedlichen Alters zusammenkommen, miteinander Gottesdienst feiern und Gemeinschaft erleben und setzen dies in Beziehung zu eigenen Erfahrungen (z. B. in Schulgottesdiensten).
  • erklären Kindern anderer Konfessionen oder Religionen an Beispielen, was evangelischen Christen an ihrem Kirchenraum wichtig ist und tauschen sich mit ihnen darüber aus.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Altar: Ort, an dem sich die Gemeinde zum Abendmahl versammelt
  • Kanzel: Ort, von dem aus die Pfarrerin/der Pfarrer predigt
  • Taufbecken: Ort, der Christen an die eigene Taufe erinnert
  • Kreuz: Symbol der Verbindung von Gott und den Menschen über den Tod hinaus
  • Altarbibel: Hinweis auf die Bedeutung des Evangeliums als Wort Gottes für alle Christen
  • Begegnungen mit Kindern anderer Konfessionen oder Religionen, z. B. bei gegenseitigen Kirchenraumerkundungen, Besuch einer Moschee
  • ggf. Lied: Der Gottesdienst soll fröhlich sein (EG 169)

ER3/4 Lernbereich 7: Mit Menschen anderer Religionen im Dialog sein
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • denken darüber nach, was Christen an ihrem Glauben wichtig ist, und tauschen sich mit Gleichaltrigen darüber aus.
  • kennen die Bedeutung von besonderen Räumen, heiligen Schriften oder Gebet in Judentum und Islam und stellen einfache Bezüge zu Kirche, Bibel oder Gebet im Christentum her.
  • stellen anhand eines ausgewählten Festes die damit verbundenen Glaubensinhalte einer anderen Religion dar.
  • gehen in ihrem Umfeld mit Menschen anderer Religionen und Kulturen respektvoll um.
  • nehmen bei allen Unterschieden Gemeinsamkeiten zwischen diesen Religionen wahr (z. B. die Sehnsucht nach Frieden, die Frage nach gelingendem Leben) und bringen eigene Vorstellungen dazu ein.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Aspekte christlichen Selbstverständnisses, z. B. Glaube an einen liebend zugewandten Gott, der in Jesus Mensch geworden ist, die befreiende Botschaft des Evangeliums, das Vaterunser als verbindendes Gebet aller Christen, Gottesdienst und Andacht als Zeiten der Gemeinschaft mit Gott und den Menschen
  • besondere Räume (Kirche, Synagoge, Moschee), Heilige Schriften (christliche und jüdische Bibel, Koran) oder Vielfalt der Gebetstraditionen
  • ein jüdisches Fest, z. B. Sukkot, Purim, Passa oder ein muslimisches Fest, z. B. Id al Fitr, Opferfest
  • Situationen der Begegnung, z. B. Interviews mit Mitschülerinnen und Mitschülern, Feste
  • ggf. Lieder: Herr, gib uns deinen Frieden (EG 436), Schalom chaverim (EG 434)
  • Begriffe: Christentum, Islam, Judentum

ER3/4 Lernbereich 8: Das Evangelium der Bibel als befreiende Botschaft wahrnehmen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • geben Auskunft über ausgewählte Aspekte des Lebens und Wirkens von Martin Luther.
  • entdecken in der Begegnung mit Martin Luther, seinen Erfahrungen und Gedanken, die befreiende und ermutigende Botschaft der vorbehaltlosen Liebe Gottes und stellen Beziehungen zu eigenen Lebenssituationen her.
  • denken in elementarer Weise über den Begriff Gnade nach und stellen Bezüge zu Situationen in ihrem Alltag her.
  • nehmen im schulischen und außerschulischen Umfeld wahr, wie evangelische und katholische Christen gemeinsame Ausdrucksformen ihres Glaubens finden, und bringen eigene Gedanken dazu ein.
  • erklären die Bedeutung der Bibel als gemeinsame Grundlage von Christen, die sie in ihrem Glauben verbindet.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • ausgewählte Lebensstationen Martin Luthers
  • Luthers Suche nach dem gnädigen Gott und seine Erkenntnis der vorbehaltlosen Liebe Gottes zu den Menschen (Röm 1,17; Röm 3,24)
  • Facetten des Begriffs „Gnade“, z. B. geschenkt, unverdient, vorbehaltlos
  • Folgen der Erkenntnis Luthers für Menschen und Kirche, z. B. unterschiedliche Konfessionen, Bibel und Gottesdienst in deutscher Sprache, Bildung
  • Bibel als frohe Botschaft für alle Christen
  • Beispiele konfessioneller Zusammenarbeit heute, z. B. ökumenische Schulgottesdienste, Schulseelsorge, ökumenische Projekte im Religionsunterricht, Kinderbibeltage
  • das Reformationsfest als evangelischer Feiertag
  • Begriffe: Reformation, Konfession, Ökumene, Evangelium/Frohe Botschaft (Wort Gottes, Heilige Schrift)

ER3/4 Lernbereich 9: Existenzielle Fragen stellen – über Antwortangebote nachdenken
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • stellen existenzielle Fragen (z. B. Was gibt meinem Leben Sinn? – Was ist gerecht? – Warum gibt es Leid auf der Welt? – Was kommt nach dem Tod?) und bringen sie in Beziehung zu Erfahrungen, die Menschen in biblischen Geschichten machen.
  • setzen sich mit Verlusterfahrungen (z. B. durch Umzug, Schulwechsel, Scheidung) auseinander, finden in biblischen Zeugnissen Angebote, mit diesen Erfahrungen umzugehen und bringen eigene Gedanken dazu ein.
  • nehmen wahr, dass Leben an Grenzen stößt, denken über Leid, Sterben und Tod nach und bringen eigene Vorstellungen vom Tod und dem, was danach kommt, zum Ausdruck.
  • kennen ausgewählte christliche Hoffnungsbilder und Symbole und entwickeln Ausdrucksformen des Trostes und Rituale des Abschiednehmens.
  • denken über eigene Vorstellungen von Erfolg, Leistung und Versagen nach und setzen sie in Beziehung zu biblischen Vorstellungen von gelingendem Leben.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Psalmworte, Lieder, Gebete und biblische Geschichten zum Umgang mit Umbruchsituationen, Verlust, Versagen und Trauer (z. B. Ps 46,2, Ps 31,2-4, Ps 4,9 in Auswahl); Lied: Ich möcht, dass einer mit mir geht (EG 209)
  • christliche Symbole und Hoffnungsbilder für den Umgang mit Leid und Tod (z. B. Joh 12,24, Joh 14,1-3, Jes 66,13a)
  • Memoriertext: Von guten Mächten wunderbar geborgen (EG 637 Refrain)
  • ggf. kirchliche Bestattung, Friedhofserkundung
  • Geschichten und Texte der Bibel von gelingendem Leben, z. B. Seligpreisungen in Auswahl (Mt 5,3-10), Sorget nicht (Mt 6,25-26)
  • existenzielle Fragen, z. B. in Bilder- und Kinderbüchern, Filmen, Gedichten
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen
Inklusion Inklusion
Förderschulspezifische
                ErgänzungFörderschulspezif. Ergänzung

ER3/4 Lernbereich 10: Sich Herausforderungen im Zusammenleben stellen
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • kennen christliche Wegweisungen für gelingendes Leben und Zusammenleben und bringen Vorstellungen davon ein, welche Rolle diese Wegweisungen in ihrem Alltag spielen.
  • nehmen im eigenen Lebensumfeld wahr, wie Schulderfahrungen belasten, wie Vergebung und Versöhnung gelingen kann, und bringen eigene Gedanken dazu ein.
  • setzen sich in biblischen Geschichten, Psalmen und Gebeten mit Erfahrungen von Schuld und Vergebung auseinander und stellen vor diesem Hintergrund Wege des Umgangs mit eigener und fremder Schuld dar.
  • beschreiben, wie Menschen sowohl im Nahraum als auch weltweit unter Unfrieden und Ungerechtigkeit leiden, und entwickeln gemeinsam Visionen von einer besseren Welt.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Vorstellungen von gelingendem Leben und Zusammenleben, z. B. Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung
  • Wegweisungen für gelingendes Leben und Zusammenleben: 10 Gebote in Auswahl (Ex 20,1-17); Doppelgebot der Liebe (Lk 10,27)
  • die Frage nach dem Nächsten: Der barmherzige Samariter (Lk 10,25-37)
  • Schuld, Vergebung und Neuanfang in biblischen Texten, z. B. Der gute Vater (Lk 15,11-24), Und vergib uns unsere Schuld (Mt 6,12), Barmherzig und gnädig ist der Herr (Ps 103,8), Gott lässt seine Sonne aufgehen (Mt 5,45b)
  • Menschen im Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit, z. B. Streitschlichter an der Schule, Mitarbeitende regionaler und internationaler Friedensinitiativen
  • Begriffe: Nächster, Nächstenliebe
  • Memoriertext: Das Doppelgebot der Liebe