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Kunst 10

wird überarbeitet

Ku10 Lernbereich 1: Bildende Kunst
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • stellen in frei gewählter Technik (z. B. Zeichnung oder Malerei) ein selbst gewähltes Objekt dar, indem sie über das naturalistische Abbilden hinaus Prinzipien, z. B. des Verzerrens, Kombinierens und Verfälschens, anwenden, um spielerisch mit den Möglichkeiten der Abstraktion zu experimentieren. Sie reflektieren und bewerten die Wahl von Technik und Objekt.
  • erschließen Kunstwerke bildnerisch-praktisch (z. B. mit Detailstudien, freier bildnerischer Auseinandersetzung, Kompositionsskizzen) sowie schriftlich-reflexiv (nach dem bisher erarbeiteten Raster) und beziehen die bildnerisch wie reflexiv erarbeiteten Untersuchungsergebnisse in der Interpretation aufeinander.
  • analysieren und interpretieren an exemplarischen Werken die künstlerischen Positionen der „Wegbereiter der Moderne“ (u. a. die Aspekte Zivilisationskritik und Autonomie der Bildmittel). Sie beziehen sie auf Vorläufer, den Einfluss der Fotografie, auf Zeitgenossen sowie auf weiterentwickelnde Ansätze (z. B. Realismus, Salonmalerei, Abstraktion bis hin zu zeitgenössischen Bildkonzepten) und bewerten auch die außereuropäischen Einflüsse.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • naturalistische und verfremdende, abstrahierende Ansätze bei der Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit; Autonomie der Bildmittel
  • konträre ästhetische und künstlerische Positionen aus Klassizismus und Romantik
  • exemplarische künstlerische Positionen des 19. Jahrhunderts (v. a. des Impressionismus und Manets und der „Wegbereiter der Moderne“ van Gogh, Cézanne, Gauguin) im Rahmen eines kunstgeschichtlichen Längsschnitts; Einfluss der frühen Fotografie auf die Malerei
  • Zivilisationskritik und Exotismus in der Moderne; Umgang mit der eigenen Tradition wie mit außereuropäischen Ansätzen, Entdeckung neuer Themen sowie die Neuinterpretation überlieferter Themen

Ku10 Lernbereich 2: Architektur und Produktdesign
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erfassen mit den Mitteln der erklärenden Zeichnung das Design eines realen oder erfundenen Gegenstands. Sie klären dabei seine Eigenschaften und Funktionen, um das spezifische Potenzial der Sachzeichnung als bildliches Kommunikationsmedium zu erkunden.
  • entwerfen in Zeichnungen oder als Modell Gebrauchsgegenstände (z. B. Möbel, Geschirr, Bekleidung für bestimmte Räume oder Anlässe). Sie untersuchen und erkennen das spezifische Verhältnis von Form und Funktion und nutzen ihre Erkenntnisse in der eigenen Gestaltung.
  • beschreiben und analysieren an Gebrauchsgegenständen des späten 19./frühen 20. Jahrhunderts die jeweils zugrunde liegenden Gestaltungskonzepte im Spannungsfeld zwischen industrieller Produktion und handwerklicher Fertigung, um verschiedene Funktionen (z. B. Gebrauch, Dekoration, Ergonomie, Repräsentation) zu klären und Entwicklungszusammenhänge zu verstehen. Sie nehmen zu den Gestaltungskonzepten begründet Stellung.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Sach- und Entwurfszeichnung, ggf. Modellbau eines Designobjekts
  • erklärende Zeichnung, z. B. als Gebrauchsanleitung
  • Produktdesign in Bezug auf Funktion, Technik, Form und den historischen Kontext des späten 19./frühen 20. Jahrhunderts
  • Jugendstil und Funktionalismus; Interpretationsaspekte: Standardisierung vs. Unikat; ästhetische, praktische, repräsentative und symbolische Funktionen
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen

Ku10 Lernbereich 3: Interaktion, Inszenierung und Kommunikation
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entwerfen Erscheinungsbilder/Corporate Designs für reale oder fiktive Gruppen, Unternehmen oder Anlässe (z. B Logo, Flyer), um Lösungen im Hinblick auf gestalterische Wirksamkeit sowie die zielgruppengerechte Adressierung zu erproben.
  • beschreiben – im Vergleich – Elemente von Erscheinungsbildern/des Corporate Designs unterschiedlicher Gruppen oder Unternehmen, um die spezifische Form der Markenkommunikation sowie ihre Bedeutung im Alltag der Konsumenten (z. B ihre identitätsstiftende Funktion) zu analysieren.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • identitätsstiftende Erscheinungsbilder von Gruppen oder Corporate Design im Hinblick auf die jeweilige Zielgruppenkommunikation
  • Marke, Gestaltungslinie, Logo, Wiedererkennbarkeit