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Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München

Wissenschaftspropädeutisches Seminar 12/13

Hinweis: Die aufgeführten Kompetenzen beschreiben das Ergebnis eines zweijährigen Lernprozesses.

gültig ab Schuljahr 2024/25

WSem12/13
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verfassen eine Seminararbeit zu einer konkreten, auf eigene Untersuchung und Schlussfolgerung zielende Frage- bzw. Problemstellung, indem sie bereits vorliegende wissenschaftliche Befunde in die eigene Untersuchung einbeziehen. Dabei gehen sie systematisch vor und wenden fachwissenschaftliche Methoden an.
  • planen den Arbeitsprozess zur Erstellung der Seminararbeit realistisch, zielorientiert und reflektiert.
  • setzen sich mit Chancen und Grenzen von Anwendungen Künstlicher Intelligenz im Kontext wissenschaftlichen Arbeitens auseinander.
  • gewinnen relevante Erkenntnisse durch systematische Recherche in geeigneten Quellen und wann immer möglich auch durch eigene forschende, experimentierende oder auf Forschung gestützte entwickelnde Tätigkeit.
  • bewerten und hinterfragen die gewonnenen Informationen nach wissenschaftlichen Kriterien. Dabei achten sie auf die Seriosität der Quellen, unterscheiden objektiv überprüfbare Informationen von bloßen Meinungen, vergleichen ggf. unterschiedliche wissenschaftliche Positionen, bereiten ihre Erkenntnisse auf und strukturieren diese.
  • stellen die Ergebnisse ihrer Recherchen zielgerichtet, nachvollziehbar, fundiert begründet, fachlich korrekt und sprachlich überzeugend dar und ordnen diese in das Rahmenthema ein.
  • verwenden zur Erstellung der Seminararbeit ein Textverarbeitungs- und ggf. Bild-, Layout- bzw. Filmbearbeitungsprogramm. Dabei wenden sie grundlegende Techniken der Formatierung an und beachten formale Kriterien einer wissenschaftlichen Darstellung.
  • präsentieren die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit sach- und adressatengerecht und beantworten Fragen im anschließenden Prüfungsgespräch. Dabei beachten sie Grundsätze einer guten Präsentation, vertreten ihre Untersuchungsstrategie sowie die Ergebnisse ggf. auch gegenüber kritischen Rückfragen und ordnen diese in übergeordnete Zusammenhänge des Rahmenthemas ein.
  • verschaffen sich im Rahmen der Studienerkundung (in Kombination mit dem Aufbaumodul zur beruflichen Orientierung) ausgehend vom Leitfach des jeweiligen Wissenschaftspropädeutischen Seminars (W‑Seminar) Einblicke in universitäres Arbeiten sowie einen Überblick über unterschiedliche Angebote der Hochschulen und Universitäten im Hinblick auf ihre eigene berufliche Orientierung.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • systematisches Vorgehen, z. B. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes, Formulierung einer Frage- bzw. Problemstellung, Erstellen von Arbeits- und Begriffsdefinitionen
  • fachwissenschaftliche Methoden, z. B. Quellenarbeit, Text-, Objekt- und Werkanalyse, Erhebung und Sichtung von Datensätzen, Experiment, Interview, Umfrage
  • Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens, z. B. Recherchieren, Exzerpieren, Bibliographieren, direktes und indirektes Zitieren, Paraphrasieren, Strukturieren, ggf. sinnvolle Auswertung experimenteller bzw. praktischer Anteile, wissenschaftlicher Einsatz von Graphiken und Bildern
  • systematische Recherche, z. B. Schlagwortbestimmung, Nutzung von Bibliotheksportalen und Datenbanken
  • wissenschaftliche Kriterien, z. B. Objektivität, Reliabilität, Aktualität, Validität
  • Anwendung Künstlicher Intelligenz, z. B. Textgeneratoren: Chancen und Grenzen
  • grundlegende Techniken der Formatierung in einem Textverarbeitungsprogramm, u. a. (automatisches) Inhaltsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Zeichen- und Absatzformatierung, Seitenumbruch, Abschnittswechsel, Fußnoten
  • formale Kriterien, z. B. in Bezug auf Inhaltsverzeichnis, Zitierweise, Quellenverzeichnis, Umfang, Schriftsatz, Titelblatt
  • Merkmale einer guten Präsentation, z. B. Auswahl an Inhalten, Struktur, Spannungsbogen, Einordnung in das Rahmenthema, Veranschaulichung, Teilnehmeraktivierung, Einsatz von Mimik und Gestik, Beantwortung von Fragen
  • Teilnahme an der Studienerkundung (in Kombination mit dem Aufbaumodul zur beruflichen Orientierung), z. B. Besuch einer Hochschule/Universität, Akademie, Hochschulveranstaltung, Messe oder Teilnahme an Vorträgen von Studierenden und Lehrenden passend zum Leitfach bzw. Rahmenthema
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