Lehrplan PLUS

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Deutsch 5

gültig ab Schuljahr 2017/18

D5 1.1 Verstehend zuhören
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • hören ihren Gesprächspartnern aufmerksam zu, um die Aussage zu erfassen und Wertschätzung auszudrücken, und geben ggf. eine Rückmeldung zu längeren Gesprächsbeiträgen.
  • erfassen wesentliche Informationen überschaubarer altersgerechter gesprochener Texte (z. B. kurze literarische Texte), z. B. indem sie Verständnisfragen beantworten oder Meinungen dazu auf einfache Weise begründen.

D5 1.2 Zu und vor anderen sprechen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • lesen vertraute literarische und pragmatische Texte weitgehend flüssig und sinnbetont vor, indem sie Leserichtigkeit und -tempo beachten. Sie tragen Gedichte frei und sinnbetont vor.
  • sprechen mit erkennbarem Aufbau und Adressatenbezug über persönliche Erfahrungen, Ereignisse, Vorgänge bzw. Texte und unterscheiden dabei die Grundformen Erzählen, Informieren und Argumentieren.
  • informieren die Mitschüler in Unterrichtsbeiträgen über Arbeitsergebnisse, über ein Sachthema oder eine Ganzschrift und setzen dabei einfaches Anschauungsmaterial, z. B. Plakate, ein.
  • unterstützen Gesprächsbeiträge durch stimmliche und nonverbale Mittel, z. B. Veränderungen in Sprechtempo und Lautstärke, Mimik und Gestik, und erhöhen so die Verständlichkeit und Aufmerksamkeit.

D5 1.3 Mit anderen sprechen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beachten bei ihrem sprachlichen Handeln im Klassenverband und in der Kleingruppe gängige Umgangsformen und befolgen Gesprächsregeln im Sinne einer erfolgreichen Verständigung (u. a. aufmerksam zuhören, andere aussprechen lassen, auf andere eingehen, Aussagen zusammenfassen). Sie erkennen und nutzen dadurch Gespräche als ein Mittel des menschlichen Miteinanders und der Konfliktlösung.
  • beziehen in Gesprächen Position, indem sie Meinungen formulieren und auf einfache Weise begründen.

D5 1.4 Szenisch spielen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • setzen eigene gestalterische Möglichkeiten (z. B. Sprechtempo, Lautstärke, Mimik, Gestik) beim szenischen Spiel ein. Sie erfahren das szenische Darstellen als eine Möglichkeit, sich selbst auszudrücken, Rollen zu übernehmen oder Sachverhalte zu erfassen, z. B. beim Umgang mit literarischen Texten. Sie setzen dabei ggf. Medien ein.

D5 2.1 Lesetechniken und -strategien anwenden
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erweitern ihre aus der Grundschule vorhandenen Leseerfahrungen durch weitere Texte, auch in unterschiedlichen medialen Erscheinungsformen (Medienverbund), v. a. im Bereich moderner Kinder- und Jugendbücher.
  • unterscheiden literarische und pragmatische Texte, um Erwartungen an den Text zu formulieren und um Textinhalte sowie gedankliche Zusammenhänge zu erfassen.
  • wenden aus der Grundschule bekannte Lesetechniken an, um ihr Textverständnis abzusichern bzw. um einem Text gezielt Informationen zu entnehmen (z. B. Markieren, Erkennen von Einschnitten, Formulieren von Kerngedanken, Erstellen von Clustern oder Formulieren von Fragen an einen Text). Sie dokumentieren ihr Textverständnis, z. B. in vorstrukturierten Lesetagebüchern.

D5 2.2 Literarische Texte verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erkennen und beschreiben Eigenheiten fiktionaler Welten und versetzen sich dabei in literarische Figuren hinein, um deren Handlungsweisen zu verstehen. Sie reflektieren die Bedeutsamkeit altersgemäßer literarischer Texte, v. a. Fabeln, Märchen, Spielszenen, Gedichte sowie moderne Kinder- und Jugendbücher, für die eigene Person.
  • leiten ihre Erwartungen an einen Text auch aus ihrer Kenntnis von literarischen Grundformen ab.
  • erschließen literarische Texte mithilfe vorgegebener Aspekte (v. a. Form- und Gattungselemente, Thematik, Aufbau, Figuren).
  • thematisieren Lesevorlieben, z. B. indem sie Lieblingsbücher vorstellen und ihre Wahl begründen.
  • nutzen handlungs- und produktionsorientierte Methoden, um ihr Textverständnis weiterzuentwickeln, z. B. Fortsetzungen, Umschreibungen aus anderen Perspektiven und in andere Textsorten, Füllen von Leerstellen, Illustrationen.
  • lesen mindestens eine Ganzschrift, z. B. ein modernes Kinder- bzw. Jugendbuch, und setzen sich im Unterricht damit auseinander. Die Lektüre der Ganzschrift kann durch die Analyse eines Films ergänzt werden.

D5 2.3 Pragmatische Texte verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verstehen und verwenden altersgemäße, einfache pragmatische Texte unterschiedlicher medialer Form (z. B. aus Kinder- und Jugendzeitschriften oder Lexika; auch einfache nichtlineare Texte wie Balkendiagramme, Tabellen), um ihr Interesse für Sachfragen zu entwickeln, sich über neue Themen zu orientieren und Informationen für die Produktion eigener Texte, z. B. informierende Beiträge, zu sammeln.

D5 2.4 Weitere Medien verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verstehen bibliothekarische Ordnungsprinzipien, indem sie unter Anleitung die Schulbibliothek, das schulische Medienzentrum oder entsprechende öffentliche Einrichtungen nutzen. Sie eignen sich Recherchetechniken an, indem sie altersgemäße Suchmaschinen im Internet verwenden.
  • setzen sich mithilfe vorgegebener Fragen mit ihrer eigenen Mediennutzung und -rezeption auseinander (z. B. Dauer, Wirkung und Ziel).
  • untersuchen ggf. Hörtexte oder Filme, beschreiben dabei grundlegende Mittel zur Erzeugung von Gefühlen (z. B. Perspektive, Musik und Geräusche).

D5 3.1 Über Schreibfertigkeiten bzw. -fähigkeiten verfügen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • unterscheiden zwischen den drei aus der Grundschule bekannten Grundformen schriftlicher Darstellung (Erzählen, Informieren und Argumentieren) und halten die dem Schreibanlass angemessene Schreibform ein.
  • setzen der jeweiligen Grundform angemessene einfache sprachliche Mittel zur Gestaltung ihrer Texte ein (z. B. treffende Verben, anschauliche Adjektive, präzise Nomen, Synonyme bzw. gezielte Wiederholung, einfache Bilder, wörtliche Rede).
  • wenden ggf. Textverarbeitungsprogramme zum Schreiben und Überarbeiten von Texten an.

D5 3.2 Texte planen und schreiben
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verwenden Methoden wie Brainstorming zur Ideenfindung und ordnen Informationen bzw. ihre Schreibideen nach konkreten Vorgaben und mithilfe eines Repertoires von Mitteln (z. B. Stichwortzettel, Cluster, Mindmap). Sie bringen Handlungsschritte bzw. Abläufe in eine sinnvolle und logische Reihenfolge (z. B. mithilfe einer veranschaulichenden Strukturskizze oder eines Schreibplans).
  • erzählen zu unterschiedlichen Impulsen von Erlebtem und Erfundenem aus einer klar erkennbaren Perspektive und mit einem dem Erzählziel entsprechenden Handlungsverlauf (Erzählsituation – Ereignis – Ausgang) und erweitern dadurch ihre Fähigkeit zu Imagination und Empathie. Die Schülerinnen und Schüler variieren literarische Texte (z. B. Fabeln, fantastische Geschichten; Gedichte) oder ahmen diese nach.
  • informieren sich und andere nachvollziehbar und mit sachlogischem Aufbau über einfache Vorgänge bzw. über Ereignisse.
  • stellen bezogen auf Sachverhalte ihres Erfahrungsbereichs ihre Ablehnung bzw. Zustimmung sowie eigene Wünsche kurz und für andere nachvollziehbar dar.

D5 3.3 Texte überarbeiten
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beurteilen und überarbeiten eigene und fremde Texte anhand grundlegender Kriterien (z. B. Inhalt, Aufbau, Sprachrichtigkeit, Stil) zunehmend selbständig.
  • nutzen beim Überarbeiten von Texten, auch im Team, gängige Methoden (z. B. Textlupe oder Schreibkonferenz).

D5 4.1 Sprachliche Verständigung untersuchen und reflektieren
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • unterscheiden mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch (konzeptionell, medial) und vertiefen so ihr Sprachbewusstsein.
  • erkennen auffällige Zusammenhänge zwischen sprachlicher Gestaltung und Wirkung (u. a. wirkungsvolle bzw. präzise Wortwahl, sprachliche Bilder).

D5 4.2 Sprachliche Strukturen untersuchen und reflektieren
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • benennen sprachliche Phänomene mit lateinischen Fachbegriffen, um sprachliche Verständigung fachgerecht zu beschreiben. Sie nutzen dabei ggf. andere Sprachen aus dem eigenen Umfeld.
  • unterscheiden Wortbestandteile und Wortbildungselemente und verwenden sie funktional bei der Gestaltung von Äußerungen (v. a. Laute, Buchstaben, Silben, Wortstamm, Präfix, Suffix).
  • unterscheiden Wortarten und ihre Flexionsformen mit lateinischen Fachbegriffen (Verb, Nomen, Adjektiv, Artikel, Adverb, Numerale, Pronomen, Präposition, Konjunktion und Subjunktion; Deklination, Komparation, Konjugation) und verwenden ihre Kenntnisse funktional bei der Gestaltung von Äußerungen.
  • unterscheiden die Tempora, bilden die Formen richtig und verwenden unterschiedliche Tempusformen, um zeitliche Strukturen zu erfassen und darzustellen.
  • unterscheiden das Prädikat und weitere Satzglieder (Subjekt, Dativ- und Akkusativobjekt, Lokal-, Temporal-, Modal- und Kausaladverbiale) und verwenden sie grammatikalisch richtig.
  • unterscheiden Arten des einfachen Satzes sowie Haupt- und Nebensatz, um über sprachliche Alternativen zu verfügen.
  • strukturieren und erweitern ihren Wortschatz und ihr Ausdrucksvermögen über die Möglichkeiten der Wortbildung (z. B. Ableitung, Zusammensetzung) und über Wortfamilien und Wortfelder. Sie ermitteln Wortbedeutungen, z. B. bei Homonymen, Synonymen, Antonymen, um Texte zu verstehen und Sachverhalte abwechslungsreich und treffend darzustellen.

D5 4.3 Richtig schreiben
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • gewinnen an Sicherheit in der Rechtschreibung und beachten dabei die Regeln der Dehnung, Schärfung, Schreibung der s-Laute, Groß- und Kleinschreibung, Schreibung gleich und ähnlich klingender Wörter, Silbentrennung. Sie wenden Satzschlusszeichen und die Zeichensetzung bei wörtlicher Rede sicher an und setzen Kommas bei Aufzählungen und zwischen Haupt- und Nebensatz.
  • wenden die aus der Grundschule bekannten phonologischen, silbischen, morphologischen und grammatikalischen Prinzipien zur Rechtschreibung für die korrekte Gestaltung von Texten an und setzen aus der Grundschule bekannte Rechtschreibstrategien und Methoden der Fehleranalyse ein (z. B. Ableitungsverfahren, Verlängern, Artikelprobe).