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Ethik 6

gültig ab Schuljahr 2018/19

Eth6 Lernbereich 1: Judentum und Christentum (ca. 14 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verstehen wesentliche Glaubensinhalte von Judentum und Christentum.
  • erkennen wesentliche Gemeinsamkeiten zwischen Judentum und Christentum, insbesondere im Hinblick auf Wertvorstellungen.
  • achten die Überzeugung jüdischer und christlicher Gläubiger, dass es sich bei ihren heiligen Texten um die Offenbarung Gottes handelt.
  • unterscheiden die jüdisch-christlichen Schöpfungserzählungen von altersgemäß vereinfachten naturwissenschaftlichen Theorien zur Entstehung der Welt im Hinblick auf Voraussetzungen und Intention.
  • haben eine Vorstellung vom Gerechten und Guten in Christentum und Judentum und stellen einen Bezug zum eigenen Leben her.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Gemeinsamkeiten von Judentum und Christentum: die Heiligen Schriften als Offenbarung Gottes; Schöpfungsgeschichte (Gen 1 – 2), auch im Vergleich mit Urknall- und Evolutionstheorie; 10 Gebote (Ex 20, 2 – 17)
  • Selbstverständnis des Judentums: Abrams Landzuweisung (Gen 12); Gottes Bund mit Abram (Gen 15); Heiligung des Sabbat (Ex 20, 8 – 11)
  • zentrale Glaubensinhalte des Christentums: Bergpredigt (Mt 5, 3 – 12 und 38 – 48, Mt 6, 5 – 15, Mt 7, 1 – 5 und 12); Doppelgebot (Mk 12, 29 – 31); Barmherziger Samariter (Lk 10, 25 – 37); Christi Tod und Auferstehung (1 Kor 15, 3 – 6 und 12 – 14)
  • Besuch einer caritativen Einrichtung als Beispiel gelebter Nächstenliebe

Eth6 Lernbereich 2: Umgang mit Medien (ca. 10 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • sind sich bewusst, dass ihre Haltungen von Medien beeinflusst werden, durchschauen Mechanismen der Manipulation und gehen angemessen damit um.
  • verfügen über einfache Strategien der Kontrolle ihres Medienkonsums.
  • sind sich der Vorteile, aber auch der Gefährdungen durch soziale Kontakte über das Internet bewusst.
  • erkennen die Gefahr, die die exzessive Nutzung digitaler Medien für ihr psychisches und physisches Wohlergehen darstellt.
  • reflektieren ihre Mediennutzung und treffen bei ihrem Medienkonsum eine bewusste Wahl.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Auswirkungen exzessiver Nutzung digitaler Medien: Suchtgefahr, Schlaf- und Bewegungsmangel, Konzentrationsprobleme; z. B.: Stress durch Reizüberflutung und ständige Erreichbarkeit
  • Analyse der eigenen Mediennutzung
  • Mechanismen der Täuschung und Manipulation in Medien (z. B. Fälschungen, unglaubwürdige Informationen, Vorspiegelung von Wirklichkeit, gezielte Beeinflussung von Meinung) und Umgang damit
  • private Daten im Netz (z. B. Umgang mit Bildern); Chancen und Gefahren von sozialen Netzwerken
  • einfache Techniken der Selbstkontrolle bei der Mediennutzung

Eth6 Lernbereich 3: Dem Anderen begegnen (ca. 14 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • akzeptieren, dass jedem anderen Menschen in gleichem Maße das Recht auf Selbstentfaltung zukommt wie ihnen selbst, z. B. in der Gleichaltrigengruppe.
  • stellen im Umgang mit Gleichaltrigen eigene und fremde Gedankengänge verständlich, strukturiert und sachgerecht dar. Sie berücksichtigen dabei, dass gelingende Kommunikation einen wesentlichen Beitrag zu einem respektvollen und menschlichen Umgang mit Anderen leistet.
  • überprüfen in der Begegnung mit anderen Menschen ihre spontanen Urteile über sie, respektieren deren Recht, anders zu sein, und nehmen dieses Recht auch für sich wahr.
  • vollziehen Gefühle, Gedanken und Probleme von anderen nach und berücksichtigen diese in ihren Entscheidungen und Handlungen, z. B. in der Teamarbeit mit Gleichaltrigen.
  • verstehen die graduellen Unterschiede zwischen Toleranz, Solidarität und Freundschaft und reflektieren ihre jeweilige Bedeutung für das Handeln in ihrem eigenen Alltag.
  • setzen sich für Außenseiter und Benachteiligte ein, z. B. in ihrer Klassengemeinschaft.
  • verwenden einfache Strategien, auf sozial verträgliche Weise Nein zu sagen.
  • spiegeln ihrem Gesprächspartner Inhalte und Gefühle.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Selbstentfaltung und Selbstbegrenzung, Toleranz, Solidarität und Freundschaft
  • der Andere als der Unbekannte: Quellen für Missverständnisse und Fehlinterpretationen von Motiven und Wertvorstellungen
  • Kommunikation in der Gleichaltrigengruppe; Nein-Sagen, Spiegeln; die Wirkung verletzender Äußerungen; Möglichkeiten, Außenseiter zu integrieren
  • der Andere als Bereicherung, z. B. in der Teamarbeit und im Mannschaftssport
  • Gründe, weshalb jemand zum Außenseiter bzw. Einzelgänger werden kann (z. B. Außenseiter in der Klasse, Obdachloser, Kranker, Behinderter); Konsequenzen für das eigene Verhalten

Eth6 Lernbereich 4: Konsum und Freizeit (ca. 18 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • durchschauen und bewerten die Versuche der Einflussnahme von Seiten der Konsum- und Freizeitindustrie.
  • erkennen den Einfluss der Gleichaltrigengruppe auf ihr Konsum- und Freizeitverhalten.
  • machen sich im Zusammenhang mit ihrem Konsum- und Freizeitverhalten ihre eigenen Bedürfnisse bewusst, auch vor dem Hintergrund, dass ihre Freizeit begrenzt ist.
  • beschreiben und bewerten in konkreten Zusammenhängen, welche Folgen Konsumverhalten auf Menschen in anderen Ländern und auf unsere Umwelt hat, und berücksichtigen dies in ihrem Handeln, z. B. beim schonenden Umgang mit Arbeitsmaterial in der Schule.
  • wenden bezüglich ihres Konsumverhaltens einfache Techniken der Selbstkontrolle an, wenn sie dies in einer gegebenen Situation als vorteilhaft für sich und andere erkannt haben.
  • schätzen die Vorzüge einer Vielfalt in der Freizeitgestaltung.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Aspekte verantwortungsbewussten Konsums, z. B. Billigprodukte, Arbeitsbedingungen, Tierhaltung, ökologischer Fußabdruck, gesunde Ernährung
  • konkrete Handlungsmöglichkeiten, z. B. schonender Umgang mit Arbeitsmaterial, Mobiliar und Papier in der Schule, weniger Lebensmittelverschwendung, Bevorzugung langlebiger Produkte
  • Möglichkeiten einer vielfältigen Freizeitgestaltung: Bedeutung realer menschlicher Begegnung und Selbstbeschäftigung, Freizeitgestaltung mit wenig Geld; z. B.: Lesen, Musizieren, Sport treiben, Natur erleben
  • Einfluss der Werbung, Kauflust und Kaufsucht
  • Einfluss von Gruppenzwang auf Konsum und Freizeitverhalten, Marken als Statussymbole, der Vergleich mit anderen
  • eigene Bedürfnisse im Zusammenhang mit Konsum und Freizeit