Lehrplan PLUS

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Französisch 6 (1. Fremdsprache)

gültig ab Schuljahr 2018/19

F6 Hör- und Hörsehverstehen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verstehen kurze, sehr einfache, langsam und deutlich gesprochene Hör- und Hörsehtexte mit bekannter Thematik und vorwiegend bekanntem bzw. leicht erschließbarem Wortschatz global und entnehmen gezielt einige wichtige Details bei mehrmaligem Anhören, z. B. Wetterbericht, Verkehrsfunk, kurze Telefonate bzw. Sprachnachrichten wie etwa Reservierungen oder Auskunft, Filmclips.
F6 Leseverstehen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verstehen kurze, einfache, auch bildgestützte Texte (z. B. Anweisungen, kurze Geschichten, Veranstaltungshinweise, auch online) mit vertrauten Inhalten und überwiegend bekanntem oder leicht erschließbarem Sprachmaterial in ihren wesentlichen Aussagen und entnehmen ihnen gezielt konkrete, einfache Informationen zu wichtigen Details, z. B. Ge- und Verbote, Handlungsabläufe.
F6 Sprechen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben in kurzen Sätzen und mit einfachen Worten Gegenstände, Orte, Personen und Vorgänge des Alltags (z. B. Tagesabläufe, Gewohnheiten, Rezepte, Wegbeschreibungen) und erzählen erste Tätigkeiten in der Vergangenheit, z. B. persönliche Erlebnisse.
  • drücken Vorlieben und Abneigungen mit einfachen Worten aus.
  • geben einfache Anweisungen und beachten dabei Höflichkeitsformen.
  • beschreiben Bilder auf sehr einfache Weise.
  • tragen sehr kurze, gut eingeübte Äußerungen zu alltäglichen Ereignissen und vertrauten Themen vor.
  • agieren und reagieren in vertrauten Situationen des alltäglichen Lebens und in kurzen Gesprächen mit einfachen Fragen, Antworten und knappen Auskünften zur eigenen Person und zu ihrem unmittelbaren Lebensumfeld.
F6 Schreiben
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen ihre Kenntnisse der regelmäßigen Phonem-Graphem-Beziehungen und diakritischer Zeichen, um Wörter, die im Unterricht besprochen und intensiv eingeübt wurden, korrekt zu schreiben.
  • machen einfache Angaben in Formularen, auch online.
  • verfassen kurze, einfache Texte über Themen der persönlichen Erfahrungswelt und erzählen auch über einfache Handlungen in der Vergangenheit, z. B. E-Mail über das vergangene Wochenende.
F6 Sprachmittlung
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • dolmetschen in einfachen alltäglichen Routinesituationen (z. B. Erklärung einer Frühstückskarte im Hotel, eines Koch- oder Backrezepts, Wegbeschreibung), die im Unterricht intensiv behandelt wurden.
  • geben gezielt konkrete, einfache Einzelinformationen (z. B. Verkehrsmittel, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebote, Programmhinweise) aus kurzen, einfachen, auch bildgestützten Texten (z. B. Fahrpläne, Hausordnung, Startseiten der Webauftritte von berühmten Sehenswürdigkeiten oder Städten bzw. entsprechende Apps, Kurznachrichten) mündlich bzw. schriftlich in einfacher Ausdrucksweise – unter Verwendung sehr einfacher Kompensationsstrategien (z. B. Synonyme, Antonyme) – in der jeweils anderen Sprache sinngemäß bzw. zusammenfassend sowie situations- und adressatengerecht wieder.
F6 Wortschatz
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Nachfolgend werden mit Ausnahme des individuellen Wortschatzes die für die jeweilige Jahrgangsstufe spezifischen lexikalischen Elemente angeführt. Um nachhaltiges Lernen zu gewährleisten, ist ein regelmäßiges Wiederholen und Anwenden der Lexik in neuen Kontexten, auch in darauf folgenden Jahrgangsstufen, unabdingbar.
Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beherrschen im Rahmen der erarbeiteten Kommunikationssituationen und Themen einen begrenzten Wortschatz im Zusammenhang mit konkreten Alltagsbedürfnissen, routinemäßigen Angelegenheiten und vertrauten Situationen und wenden ihn weitgehend situations- und adressatengerecht an.
  • wenden in geringem Umfang einen an ihren Interessen orientierten individuellen Wortschatz an, z. B. Ferien, Austausch.
  • verwenden sehr einfache Umschreibungen, einzelne Synonyme und Antonyme.
  • führen einfache Arbeitsanweisungen (z. B. reliez) aus und beherrschen die Begriffe des Lernbereichs Grammatik, um sich im Unterricht zu verständigen.
  • äußern einfache Vorschläge, Wünsche, Vorlieben und Abneigungen (j’aimerais, on pourrait, ça me plaît, ça m’a plu) und drücken eine Absicht bzw. einen Zweck aus (pour + infinitif).
  • verstehen Kardinal- und Ordinalzahlen bis zu einer Million und können diese auch ausdrücken.
  • verwenden den erforderlichen Funktionswortschatz (u. a. au premier plan, à l’arrière-plan), um Abbildungen einfach zu beschreiben.
  • erschließen in begrenztem Umfang Sprachmaterial aus dem situativen Kontext oder aufgrund von sprachlichen Vorkenntnissen.
F6 Grammatik
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Jedes grammatikalische Phänomen erscheint im Folgenden nur in der Kategorie, die es am treffendsten beschreibt, und nur in der Jahrgangsstufe, in der es erstmals vorkommt. Um nachhaltiges Lernen zu gewährleisten, ist in angemessenen Abständen das Wiederholen und Üben einzelner Phänomene, auch in darauf folgenden Jahrgangsstufen, unabdingbar. Alle genannten Phänomene müssen, soweit nicht anders vermerkt, im schriftlichen und mündlichen Bereich rezeptiv und produktiv beherrscht werden.
Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • benennen Personen, Gegenstände und Orte, beschreiben sie auf einfache Weise und geben Mengen an:
    • déterminants démonstratifs
    • adjectifs fréquents + place
    • phrases négatives (« ne … plus », « ne … jamais », « ne … rien »)
    • proposition relative (« qui », « que », « où »)
  • sprechen über bereits Genanntes und vermeiden Wiederholungen:
    • pronoms objets directs et indirects + place, aussi devant infinitif
    • pronoms personnels disjoints
  • beschreiben Handlungen/Abläufe und berichten über Vergangenes:
    • passé composé avec « avoir » (sans accord) et « être »
    • verbes réguliers : verbes en « -ir » (« finir », « sortir »)
    • verbes irréguliers fréquents : « savoir » ; « mettre », « ouvrir »[/lang]
F6 Aussprache und Intonation
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • sprechen bekanntes Sprachmaterial sowie einfache fremde Wörter, die bekannten Aussprachemustern folgen, weitgehend korrekt aus, wobei sie ihre Kenntnisse der regelmäßigen Graphem-Phonem-Beziehungen und der internationalen Lautschrift nutzen.
  • artikulieren und betonen in kurzen Äußerungen klar und verständlich.
  • nutzen die Lautschrift und Hörbeispiele auch schon selbständig zur Klärung von Ausspracheproblemen.

F6 2 Interkulturelle Kompetenzen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • sind vertraut mit verschiedenen Aspekten der Region Bretagne und nutzen ihre elementaren Kenntnisse der Geographie Frankreichs, um diese Region einzuordnen.
  • vergleichen den Alltag und Feste in Deutschland und Frankreich und nehmen dabei grundlegende kulturelle Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede (z. B. Freizeitgestaltung am Mittwochnachmittag) bewusst wahr.
  • begegnen durch die im Unterricht behandelten Themen und Texte französischen Familien und gleichaltrigen Jugendlichen mit Interesse und verhalten sich in Situationen des alltäglichen Lebens höflich und sozial angemessen, z. B. Excusez-moiest-ce que vous pouvez ….

F6 3 Text- und Medienkompetenzen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen zur Erschließung von Texten sprachliche und außersprachliche Entschlüsselungshilfen, z. B. ableitbare Wörter aus dem Englischen und Zeichnungen oder Fotos.
  • erfassen den Inhalt von Texten mithilfe von Absätzen und ggf. Kapitelüberschriften und beantworten sehr einfache Fragen zu Texten.
  • verfassen unter Anleitung kurze, meist adressatenbezogene Texte, wobei sie erste Konnektoren (z. B. puis, ensuite) verwenden.
  • drücken erste Gedanken zu Texten in einfacher Form aus.
  • setzen geschriebene Texte kreativ um, z. B. als kurzen Comic.
  • gestalten kurze Situationen szenisch (z. B. Rollenspiel) und entwickeln dabei Freude im Umgang mit fremdsprachlichen Texten, z. B. auch durch gestaltendes Vortragen von einfachen Kinderliedern.

F6 4 Methodische Kompetenzen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden ein sehr begrenztes Inventar an Sprachlerntechniken und einige einfache Verfahren der Wortschatzarbeit, auch individuell, an (z. B. Anhören, Mit- und Nachsprechen der behandelten Texte von Audiodateien, Führung einer Vokabelkartei, Vokabellernprogramme, Lernplattformen, Memorierungs- und Vernetzungstechniken).
  • setzen Strategien in begrenztem Umfang auch zum Erkennen von Stärken und Schwächen ein, z. B. erste Fehlervermeidungsstrategien, Selbstkorrektur mithilfe von Lösungsblättern, Abgleich von Hefteinträgen mit Vorlage im Lehrbuch.
  • nutzen das Lehrwerk (z. B. Vokabelanhänge, grammatikalische Übersichten) und ggf. digitale Zusatzmaterialien selbständig zum Lernen, Nachschlagen sowie Üben, unter Anleitung auch einfache lehrbuchunabhängige Hilfsmittel, z. B. Bücher oder Software bzw. Apps zum Lernen und Wiederholen von Wortschatz, Bildwörterbücher.
  • wenden zum Teil noch unter Anleitung Vorkenntnisse aus anderen Sprachen an (jeweilige Erstsprache, Englisch), um sprachliche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten (z. B. S-V-O, there is/are – il y a) zu verstehen.
  • setzen unter Anleitung Strategien zum Hör-, Hörseh- und Leseverstehen sowie zur mündlichen und schriftlichen Sprachproduktion (z. B. Signalwörter) ein.

F6 5 Themengebiete
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • bewältigen Kommunikationssituationen innerhalb der angegebenen Themengebiete mithilfe der in den Lernbereichen 1 – 4 ausgewiesenen Kompetenzen.
  • setzen sich auf der Grundlage ihrer Kenntnisse bewusst mit der französischen Sprache und Kultur auseinander.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Feste und Traditionen:
    weitere wichtige Feste und Traditionen, u. a. Ostern, la rentrée
    Rezepte, u. a. crêpes, galette des rois
  • Alltag und persönliches Umfeld:
    Familienleben, Tagesablauf
    Hobbys/Freizeitgestaltung (z. B. Sportarten, Musik, Kino, Mediennutzung)
    Freundeskreis (z. B. gemeinsame Vorlieben wie Einkaufen, Kleidung, Verabredungen)
    schulischer Alltag (u. a. Stundenplan) und Ferien
    Wetter
  • Geographie:
    Leben in der Stadt und auf dem Land am Beispiel von Paris, Lyon, Nantes und der Region Bretagne
    Bedeutung der Hauptstadt
  • Reisen/Unterwegssein in Frankreich:
    Wegbeschreibung
    Anbahnung und Planung einer Reise oder eines Austausches (z. B. Beratung oder Informationsbeschaffung im Fremdenverkehrsamt bzw. im Internet)
    Frankreich als Urlaubsland (z. B. Restaurantbesuch)
  • altersgemäßes Aufgreifen von aktuellen Anlässen (z. B. kulturelle Veranstaltungen, Sportereignisse, Wahlen)
  • Kunst, Kultur und Literatur: planches de BD
  • Sprachreflexion: Unterschiede zwischen gesprochenem und geschriebenem Französisch