In der Jahrgangsstufe 8 erfahren die Schülerinnen und Schüler das Wechselspiel zwischen Phänomen/Alltagserfahrung, Experiment und Theorie als einen zentralen Aspekt der physikalischen Arbeitsweise. Ausgehend von Phänomenen und Beobachtungen im Alltag entwickeln sie durch Experimente, die sie immer wieder auch selbst durchführen, und die Arbeit mit Modellen theoretische Vorstellungen von zugrunde liegenden physikalischen Zusammenhängen. Diese Theorien wiederum führen zu Vorhersagen über physikalische Phänomene und Alltagsvorgänge und werfen weitergehende Fragen auf, die den Anstoß zu neuen experimentellen Untersuchungen geben. Diese für die Physik charakteristische Arbeitsweise steht in allen Lernbereichen im Zentrum, damit sie für die nachfolgenden Jahrgangsstufen als gefestigte Grundlage für den weiteren Kompetenzaufbau dienen kann.
Die Schülerinnen und Schüler sollen mindestens vier der sechs (ohne Profilbereich) ausgewiesenen Schülerexperimente durchführen. Die ersatzweise Durchführung der evtl. verbleibenden Schülerexperimente als Demonstrationsexperiment ist verpflichtend; auch in diesem Fall sind die relevanten Aspekte der zugehörigen Kompetenzerwartungen zu berücksichtigen.