Lehrplan PLUS

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Politik und Gesellschaft 8 (SWG)

gültig ab Schuljahr 2020/21

PuG8 Lernbereich 1: Die Jugendphase bewusst erleben und gestalten (ca. 18 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • ermitteln Einstellungen, Verhalten und Zukunftserwartungen Jugendlicher mithilfe aktueller Materialien (z. B. Erhebungen oder Untersuchungen über Jugendzeitschriften oder soziale Netzwerke) und vergleichen diese mit eigenen Vorstellungen.
  • bestimmen anhand eigener Erfahrungen und den Erfahrungen der Großeltern- und Elterngeneration (z. B. durch Befragungen) Kennzeichen der Lebensphase Jugend und grenzen diese gegen andere Lebensphasen ab.
  • identifizieren Herausforderungen und Schwierigkeiten für Jugendliche bei der Identitätsfindung und untersuchen die diesbezügliche Rolle der Peergroups mit dem Ziel, ihre eigene Entwicklung und deren Einflussfaktoren zu reflektieren.
  • recherchieren Merkmale historischer und aktueller Jugendkulturen (ggf. im Rahmen eines Projekts), um sich innerhalb der Vielzahl jugendlicher Lebenswelten zurechtzufinden.
  • vergleichen historische und aktuelle Jugendkulturen anhand selbst erarbeiteter oder vorgegebener Kriterien miteinander, um sich ihrer Bedeutung für die Identitätsentwicklung bewusst zu werden.
  • untersuchen das Verhältnis Jugendlicher zu den Medien (z. B. durch Befragungen in der Klasse und im Freundeskreis oder durch Auswertung einfacher Statistiken) und reflektieren ihren Medienkonsum.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Einstellungen, Verhalten und Zukunftserwartungen Jugendlicher, z. B. Traditionen, Werte
  • Jugend als Lebensphase, Identitätssuche und Rolle der Peergroups
  • Jugendkulturen: Formen und Bedeutung (z. B. Musik- und Freizeitkultur, digitale Selbstdarstellung, Symbole, Sprache) in Vergangenheit und Gegenwart
  • Jugend und neue Medien: Internet und soziale Netzwerke

PuG8 Lernbereich 2: Gesellschaftliche Grundwerte und soziale Normen reflektieren (ca. 18 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • bestimmen Bezugspersonen, -gruppen und Sozialisationsinstanzen (z. B. in Form einer Mindmap), um ihre eigene Sozialisation zu reflektieren und die hohe Bedeutung dieser Akteure wertzuschätzen.
  • ermitteln grundlegende Normen, Strukturen und Sanktionsmöglichkeiten primärer sozialer Gruppen, diskutieren das Gruppenverhalten und reflektieren das eigene Verhalten in der Gruppe.
  • entwickeln Kriterien für gruppenförderliches oder gruppenschädliches Verhalten, um für das eigene Leben sozialverträgliche Grundhaltungen aufzubauen.
  • analysieren Konflikte nach Entstehung, Interessenslagen, Rechts- und Machtpositionen und leiten Strategien der Konfliktregelung ab, um Verhaltensmuster gewaltfreier Konfliktregelung abrufen zu können.
  • begreifen auf der Basis ihrer Erfahrungen innerhalb verschiedener Sozialisationsinstanzen Fairness, Teamfähigkeit und Toleranz als Grundlage unseres Zusammenlebens.
  • diskutieren und überprüfen Beispiele gemeinschaftsfördernder und -beeinträchtigender Verhaltensweisen in Schulklassen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Bezugspersonen, -gruppen und Sozialisationsinstanzen, u. a. in Familie und Schule
  • primäre soziale Gruppe: Normen, Sanktionen, Strukturen
  • Konfliktsituationen (z. B. Anlässe, Beteiligte, Strukturen) und Möglichkeiten der Konfliktregelung, u. a. in der Schule und als Berufseinsteiger
  • Fairness, Toleranz, Teamfähigkeit im schulischen Alltag und in gesellschaftlichen Zusammenhängen
  • Regeln des Zusammenlebens, v. a. im Bereich der Schule

PuG8 Lernbereich 3: Sich im Leben orientieren  –  Vorbilder, Idole und Influencer hinterfragen (ca. 16 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • reflektieren Gründe für die Popularität von Personen und Gruppen, um zwischen Wertschätzung und Personenkult zu differenzieren.
  • beurteilen anhand von Beispielen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen die Bedeutung von Vorbildern, Idolen und Influencern für die persönliche Entwicklung.
  • analysieren die Rolle der Medien bei Produktion und Vermittlung von Identifikationsfiguren, um dahinter liegende Strategien und Mechanismen nachzuvollziehen.
  • erschließen anhand von Biografien mögliche Folgen von Popularität für den Einzelnen und die Gesellschaft und gelangen so zu einem differenzierten Bild von Popularität.
  • nutzen ihr Wissen über Funktionen von Vorbildern und Idolen zur kritischen Abwägung, inwiefern diese bei der persönlichen Orientierung in der Gesellschaft Hilfe bieten.
  • entwickeln auf Grundlage des reflektierten Umgangs mit Vorbildern, Idolen und Influencern sowie des Erkennens möglicher Gefahren für den Einzelnen und die Gesellschaft Ideen, diesen Gefahren zu entgehen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Personenverehrung zwischen Wertschätzung und Personenkult, Ursachen der Popularität von Personen und Gruppen
  • Funktion von Vorbildern, Idolen und Influencern, z. B. in Sport, Kultur, Politik; Suche nach Sinn und Orientierung
  • Rolle der Medien bei der Produktion, Vermittlung und Reproduktion von Identifikationsfiguren: Strategien, Mechanismen und Interessen, z. B. in politischer oder kommerzieller Hinsicht
  • Folgen von Popularität: Balance zwischen Öffentlichkeit und Privatheit, Stilisierung und Mythisierung
  • Gefahren einer übertriebenen Orientierung an Vorbildern und Idolen: Verlust an Individualität, übertriebene Bindung und Fanatismus

PuG8 Lernbereich 4: Politik als Gestaltungsmittel für das Zusammenleben verstehen (ca. 20 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verwenden grundlegende Begriffe aus dem Bereich der Politik sinngerecht, u. a. bei Gesprächen über Politik sowohl innerhalb der Schule als auch im außerschulischen Bereich.
  • erkennen die Notwendigkeit von Regeln für das Zusammenleben und die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger in einem demokratischen Staat.
  • recherchieren aktuelle politische Probleme und Lösungsvorschläge und präsentieren diese vor der Klasse.
  • ermitteln Mitwirkungsmöglichkeiten Jugendlicher auf kommunaler Ebene und bewerten Chancen und Grenzen einer wirksamen Partizipation Jugendlicher.
  • erkennen an einem aktuellen Beispiel, dass Politik in einer demokratischen Gesellschaft die Aushandlung von mehrheitsfähigen Lösungen für Herausforderungen beinhaltet, um Kompromisse als Ergebnis einer friedlichen Konfliktaustragung wertzuschätzen.
  • recherchieren Formen politischen Engagements auf lokaler Ebene, um Grundhaltungen sowie Perspektiven hinsichtlich des eigenen politischen Engagements zu entwickeln.
  • ermitteln mithilfe von Printmedien oder digitalen Medien aktuell im Blickfeld stehende Akteure in Gesellschaft und Staat und vollziehen deren Zusammenwirken in Grundzügen nach, z. B. in Form eines selbst gestalteten Schaubilds.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • grundlegende Begriffe der Politik (u. a. Staat, staatliche Ebenen, Staatsbürger, Staatsgewalt bzw. Gewaltmonopol, Staatsorgane, Politik, Gesellschaft) und übergeordnete Regeln für das Zusammenleben in einer Gesellschaft, v. a. Verfassung
  • jugendnahe aktuelle politische Herausforderungen und Fragestellungen, ggf. im historischen und internationalen Vergleich: einfache Darstellung des Politikkreislaufs
  • Kompromissfindung in der Demokratie unter gleichzeitiger Berücksichtigung des Minderheitenschutzes
  • Möglichkeiten des Engagements Jugendlicher im politischen Raum, v. a. bezogen auf ihre eigene Lebenswelt, z. B. Besuch einer Gemeinderats- oder Stadtratssitzung oder Expertengespräch mit einem Gemeinde- oder Stadtrat
  • Zusammenwirken verschiedener Akteure in Gesellschaft und Staat

PuG8 Lernbereich 5: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit vor Ort untersuchen (ca. 12 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • recherchieren Möglichkeiten internationaler Kontakte auf lokaler und regionaler Ebene, systematisieren sie und erkennen dadurch die Breite der möglichen Beziehungen in Europa und weltweit.
  • untersuchen ein Projekt internationaler Zusammenarbeit vor Ort und erkennen dadurch Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.
  • analysieren grenzüberschreitende Konflikte in Europa und bewerten unterschiedliche Lösungsansätze, z. B. hinsichtlich ihrer Erfolgschancen.
  • präsentieren ein Projekt internationaler Zusammenarbeit aus der Region, an dem sich Formen und möglicher Umfang der Kooperation auf europäischer Ebene festmachen lassen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • internationale Zusammenarbeit: Städtepartnerschaften, wirtschaftliche, kulturelle, politische Beziehungen, Partnerschulen bzw. Schüleraustausch (innerhalb Europas, ggf. auch weltweit, z. B. mit den USA; Hilfsprojekte, z. B. in Afrika oder Asien)
  • Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Völkerverständigung
  • Chancen und Probleme grenzüberschreitender Zusammenarbeit in Europa, z. B. im Bereich der Umwelt oder Wirtschaft

PuG8 Lernbereich 6: Profilbereich (ca. 28 Std.)
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Die folgenden Lernbereiche sind der Profilstunde am SWG zugeordnet. Zu behandeln sind zwei frei zu wählende Lernbereiche mit je 14 WS oder der Lernbereich „Bewusst leben, sich gesund ernähren“ in der Variante mit 28 WS!

PuG8 6.1 Heimat(en) verstehen und gestalten (ca. 14 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • reflektieren das unterschiedliche Verständnis des Begriffs Heimat, um die verschiedenen Dimensionen und die Vielgestaltigkeit der Vorstellungen zu erkennen.
  • analysieren aktuelle Beispiele der Verwendung des Begriffs Heimat in der Politik, um sich mit dessen Identifikations- und Integrationspotenzial auseinanderzusetzen.
  • vergleichen Fremdbilder und eigenes Erleben des Heimatraums, um jenseits von Klischeevorstellungen ein differenziertes Bild zu entwickeln
  • recherchieren und untersuchen Entwicklungen hinsichtlich Tradition, Brauchtum, Dialekt und Vereinsleben, um Aspekte des gesellschaftlichen Wandels nachzuvollziehen.
  • befragen Akteure des politischen Prozesses aus Kommunalpolitik bzw. regionalen Medien hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen der Region, um wesentliche Chancen und Herausforderungen (z. B. demografische Entwicklung) zu erarbeiten und zu präsentieren.
  • erschließen Möglichkeiten der Beteiligung und Einflussnahme in der Kommune (z. B. in Vereinen oder im Ehrenamt), um ihre Zukunft vor Ort mitzugestalten.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Dimensionen des Heimatbegriffs, z. B. räumlich, emotional, sozial, kulturell, biografisch, politisch
  • Fremdbilder, z. B. im Bereich Tourismus, und eigenes Erleben des Heimatraums
  • Entwicklungen in Brauchtum, Traditionen, Dialekt und Vereinsleben
  • Entwicklungstrends der Region, z. B. Demografie, Infrastruktur, Ökologie
  • Mitwirkungsmöglichkeiten in der Kommune

PuG8 6.2 Politisches Geschehen mitverfolgen und aktuelle Fragen diskutieren (ca. 14 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • recherchieren und dokumentieren über einen bestimmten Zeitraum ein politisches oder gesellschaftliches Thema anhand unterschiedlicher Medien, um sich einen Überblick über unterschiedliche Positionen zu verschaffen.
  • beurteilen anknüpfend an ihre Kenntnisse aus dem Deutschunterricht die Qualität von Information und Art der Darstellung in der Berichterstattung, um ein Bewusstsein für die Unterschiedlichkeit von Medien zu entwickeln.
  • wenden fachspezifische Methoden der Informationsgewinnung und -verarbeitung (z. B. mithilfe der Auswertung einer kleinen Umfrage) an, um einen eigenen begründeten Standpunkt zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen in freier Rede und mit geeigneten Präsentationstechniken darzulegen.
  • diskutieren aktuelle politische und gesellschaftliche Themen unter Beachtung entsprechender Kommunikationsregeln, um sich im Austausch der eigenen Position bewusst zu werden.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • mediale Berichterstattung: Tendenzen, Seriosität, Qualität
  • Formen der Zusammenstellung, Präsentation und Stellungnahme zu aktuellen politischen Themen, z. B. Wochenbericht, Schautafeln, fachspezifische Methoden der Informationsgewinnung, z. B. Umfragen, Expertenbefragung, Medienanalyse

PuG8 6.3 Die anderen und ich  –  Zusammenleben in der sozialen Gruppe (ca. 14 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beschreiben anhand von Soziogrammen Gruppenstrukturen und -prozesse in sekundären sozialen Gruppen und wenden dabei soziologische Fachbegriffe korrekt an.
  • analysieren an Fallbeispielen Formen von Führungsstilen, Normierung und Sanktionen, um die Wirkung auf den Einzelnen zu begreifen und das Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdbestimmung in verschiedenen Lebensbereichen wahrzunehmen.
  • versetzen sich (z. B. im Rahmen eines Rollenspiels) in unterschiedliche Rollen, um fremdes Verhalten zu verstehen, Rollenkonflikte wahrzunehmen und die Bedeutung von Toleranz und Verständnis im Umgang mit anderen zu begreifen.
  • reflektieren Gruppen- und Teamarbeit sowie deren Arbeitsabläufe und üben dadurch kooperative Verhaltensmuster ein.
  • erkennen anhand von einschlägigen Experimenten der Verhaltensforschung Mechanismen sowie Folgen der Vorurteilsbildung und schärfen so ihre Wahrnehmungsfähigkeit gegenüber Favorisierungs- oder Diskriminierungstendenzen in Gruppen.
  • wenden geeignete Wege zum Abbau von Vorurteilen an, um ihr eigenes Verhalten selbstkritisch zu überprüfen.
  • identifizieren an Fallbeispielen Angriffe auf die Würde des Menschen durch Einzelne oder Gruppen und hinterfragen vor diesem Hintergrund ihren persönlichen Umgang mit Mitmenschen.
  • analysieren anhand von Beispielen (ggf. mithilfe von Filmmaterial) gruppendynamische Prozesse und bewerten Aspekte der Massenpsychologie, insbesondere im Bereich der Jugendkultur, kritisch.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • das Individuum in sekundären sozialen Gruppen (z. B. Verein, Projektgruppe, Betrieb): Rollenverhalten, Position, Status, Anpassungsdruck, Normierungs- und Sanktionsformen, Führungsstile, Gruppenstrukturen und -prozesse
  • Möglichkeiten und Grenzen von Gruppen- und Teamarbeit, z. B. Arbeitsökonomie, Wissens- und Erfahrungsaustausch, Realisierbarkeit komplexer Vorhaben
  • Mechanismen der Vorurteilsbildung (z. B. sozialpsychologische Experimente wie das Stanford-Prison-Experiment): Favorisierungs- oder Diskriminierungstendenzen in Gruppen, Wege zum Abbau von Vorurteilen, z. B. Gewinnen von Informationen, persönliche Kontakte
  • Angriffe auf die Würde des Menschen durch Einzelne oder Gruppen, z. B. Vorurteile, Mobbing
  • gruppendynamische Prozesse in Großgruppen: Aspekte der Massenpsychologie (z. B. Symbolik, Konformitätsdruck), insbesondere im Bereich der Jugendkultur

PuG8 6.4 Bewusst leben, sich gesund ernähren (ca. 14 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • unterscheiden zwischen physischer, psychischer und sozialer Gesundheit, um auf Grundlage eines gesundheitsbezogenen Basiswissens ihren Blick für eine gesunde Lebensweise zu schärfen und Gefährdungen für die Gesundheit auszumachen.
  • entwerfen (z. B. in Kontakt zu außerschulischen Beratungseinrichtungen, Krankenkassen, landwirtschaftlichen Verbänden) Kriterien für gesundheitsförderndes Verhalten, um die eigene Lebensweise zu überprüfen und ggf. zu ändern.
  • ziehen auf der Basis wesentlicher Erkenntnisse der Ernährungsphysiologie Rückschlüsse für ihr Ernährungsverhalten.
  • analysieren Formen, Ursachen und Folgen von Ernährungsstörungen und machen sich in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Prophylaxe und Therapie bewusst.
  • vergleichen Maßnahmen zum Gesundheits- und Verbraucherschutz (z. B. Auszeichnungspflicht von Inhaltsstoffen bei Lebensmitteln) und prüfen deren Wirksamkeit und Akzeptanz in der Bevölkerung.
  • bewerten Maßnahmen der Qualitätserhaltung und -sicherung auf der Basis grundlegender Aspekte der Lebensmittellehre, ggf. im Kontakt zu einer landwirtschaftlichen oder einer gastronomischen Einrichtung bzw. mit Experten im Bereich der Lebensmittelsicherheit.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Dimensionen von Gesundheit (physisch, psychisch und sozial) sowie Gesundheitsgefährdungen, gesundheitsbezogenes Basiswissen, Übungen zur Körperwahrnehmung
  • ernährungsbedingte Gesundheitsfaktoren, ggf. Kontakte zu diesbezüglichen Einrichtungen, z. B. Gesundheitsamt, Biobauernhof, konventionelle Landwirtschaft, lebensmittelerzeugende und -verarbeitende Betriebe
  • Grundlagen der Ernährungsphysiologie
  • Formen, Ursachen und Folgen von Ernährungsstörungen, Prophylaxe und Therapiemöglichkeiten, ggf. Kontakte zu Beratungseinrichtungen, Krankenkassen
  • staatliche und zivilgesellschaftliche Maßnahmen zum Gesundheits- und Verbraucherschutz; ggf. mithilfe von Kontakten zu staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen
  • Grundlagen der Lebensmittellehre, z. B. Lebensmittelbegriff, -qualität, -recht

PuG8 6.5 Bewusst leben, sich gesund ernähren (ca. 28 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • unterscheiden zwischen physischer, psychischer und sozialer Gesundheit, um auf Grundlage eines gesundheitsbezogenen Basiswissens Gefährdungen für die Gesundheit auszumachen.
  • entwerfen (z. B. in Kontakt zu außerschulischen Beratungseinrichtungen, Krankenkassen, landwirtschaftlichen Verbänden) Kriterien für gesundheitsförderndes Verhalten (z. B. in Form einer Informationsbroschüre), um die eigene Lebensweise zu überprüfen und ggf. zu ändern.
  • vergleichen Kennzeichen ernährungsbedingter Krankheiten, schärfen so ihren Blick für den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit und erfahren durch die Zubereitung gesunder Speisen Möglichkeiten bewusster Ernährung.
  • untersuchen einfache Statistiken zu Ernährung und Gesundheit und stellen dabei auch Zusammenhänge zwischen Gesundheit und sozialer Herkunft her.
  • informieren sich über das staatliche Engagement bei der Gesundheitsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger und diskutieren deren Grenzen.
  • ziehen auf der Basis wesentlicher Erkenntnisse der Ernährungsphysiologie Rückschlüsse für ihr Ernährungsverhalten und setzen diese praktisch um, z. B. durch ein Angebot für ein gesundes Pausenbrot.
  • vergleichen aktuelle Trends der Ernährungsgewohnheiten, um zu einem bewussteren Umgang mit dem eigenen Ernährungsverhalten zu gelangen.
  • nutzen ihr Wissen zu den Grundlagen der Lebensmittelproduktion, um einen Einblick in das Spannungsfeld von regionaler und globaler Lebensmittelproduktion zu gewinnen.
  • vergleichen (ggf. mithilfe von Kontakten zu staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen) Maßnahmen zum Gesundheits- und Verbraucherschutz und prüfen deren Wirksamkeit und Akzeptanz in der Bevölkerung.
  • bewerten Maßnahmen der Qualitätserhaltung und -sicherung auf der Basis grundlegender Aspekte der Lebensmittellehre, ggf. im Kontakt zu einer landwirtschaftlichen oder einer gastronomischen Einrichtung bzw. mit Experten im Bereich der Lebensmittelsicherheit.
  • bestimmen die Abhängigkeit der Esskultur von historischen oder kulturellen Bedingungen und setzen diese Erkenntnisse ggf. in Planung und Durchführung einer gemeinsamen Mahlzeit um.
  • analysieren Formen, Ursachen und Folgen von Ernährungsstörungen und machen sich in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Prophylaxe und Therapie bewusst.
  • nutzen (ggf. mithilfe von Erkundungen) Informationen zu beratenden Berufsfeldern und Tätigkeiten im Bereich von Gesundheit und Ernährung zur Einschätzung beruflicher Optionen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • physische, psychische und soziale Gesundheit und Gesundheitsgefährdungen; gesundheitsbezogenes Basiswissen
  • Kennzeichen ernährungsbedingter Krankheiten
  • Ernährung und Gesundheit im gesellschaftlichen Kontext
  • Grundlagen der Ernährungsphysiologie
  • aktuelle Trends des Ernährungsverhaltens, z. B. vegane Ernährung, Fast Food, Slow Food
  • Grundlagen der Lebensmittelproduktion
  • staatliche und zivilgesellschaftliche Maßnahmen zum Gesundheits- und Verbraucherschutz, z. B. Auszeichnungspflicht von Inhaltsstoffen bei Lebensmitteln; ggf. Kontakte zu Einrichtungen, Behörden und Fachleuten
  • Grundlagen der Lebensmittellehre, z. B. Lebensmittelbegriff, -qualität, -recht
  • Esskultur in ihrer historischen oder kulturellen Bedingtheit
  • Formen, Ursachen und Folgen von Ernährungsstörungen, Prophylaxe und Therapiemöglichkeiten
  • Berufsfeld Gesundheit und Ernährung