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Kunst 9

wird überarbeitet

Ku9 Lernbereich 1: Bildende Kunst
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erfassen zeichnerisch die menschliche Figur in Posen und in Bewegung, um Sicherheit in der mimetischen Darstellung der sichtbaren Wirklichkeit zu erlangen.
  • wenden in differenzierenden Studien Mittel der Luft- und Farbperspektive zur Raumdarstellung in der Malerei an, um illusionistische Wirkungen zu erzielen.
  • analysieren und deuten systematisch (in Bezug auf Ikonografie, Form, Funktion, Bedeutung und Rezeption) Gemälde oder Grafiken des Barock und der Epochenwende um 1800. Sie erkennen darin auch die Formulierung gesellschaftspolitischer Intentionen, um Neugierde gegenüber der Dynamik kulturhistorischer Prozesse zu entwickeln.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Proportionsschemata der menschlichen Figur; perspektivische Verkürzungen aufgrund bewegter Haltungen
  • Unschärfe und Verblauen als erweiterte gestalterische Mittel zur Raumillusion
  • exemplarische Werke der Malerei des Barock und Rokoko
  • Werke aus der künstlerischen, politischen und gesellschaftlichen Umbruchsituation um 1800 (u. a. Klassizismus); Beharren und Aufbruch sowie Repräsentation und Propaganda im Absolutismus und in der Revolutionskunst
  • Analyseraster und Bildvergleich, z. B. unter den Aspekten Ikonografie, Form, Funktion, Bedeutung und Rezeption in den Gattungen Historienbild, Portrait, Landschaft oder Bilder mythologischen Inhalts

Ku9 Lernbereich 2: Architektur und Produktdesign
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • setzen über ein städtebauliches Massenmodell – in der Auseinandersetzung mit europäischem wie außereuropäischem Städtebau – verschiedene Ansätze und Möglichkeiten der Organisation von Stadt um, z. B. zentral – dezentral, funktional differenziert – gemischt, gewachsen – geplant.
  • analysieren die den Modellen zugrunde liegenden Konzepte, um sie ihren Mitschülern zu erläutern und mit diesen die Umsetzungen mithilfe von gemeinsam entwickelten Beurteilungskriterien (z. B. Lebensqualität, Nachhaltigkeit, soziale Balance, Kontrolle) zu diskutieren.
  • vergleichen ausgewählte Beispiele städtebaulicher Konzepte und Visionen im Hinblick auf das Zusammenleben (z. B. hierarchisch vs. egalitär; funktional differenziert vs. gemischt) in verschiedenen Regionen und zu verschiedenen Zeiten, reflektieren und bewerten diese nach gemeinsam entwickelten Kriterien.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Entwurf von Städtebau mit Zeichnung, Modell, Fotografie oder Collage
  • Städtebau als Querschnitt unter interkulturellen Aspekten
  • Aspekte: Ordnung und Chaos, geometrisch und organisch
  • Städtebau: z. B. positive und negative Utopien; Idealstadt, gewachsene Stadt, Rasterstadt, funktionale Stadt, Trabantenstadt, Gartenstadt, vertikale Stadt (Le Corbusier), Slum, Megapolis

Ku9 Lernbereich 3: Interaktion, Inszenierung und Kommunikation
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • inszenieren und fotografieren sich selbst unter gezieltem Einsatz spezifischer Gestaltungsmittel der Fotografie, um lustvoll Rollen und Selbstentwürfe zu proben und fotografische Effekte zur Steigerung des Ausdrucks zu nutzen.
  • analysieren, deuten und bewerten Selbstinszenierungen in globalen und lokalen Jugendkulturen, um die eigenen Entwürfe für Selbstkonzepte mit diesen kritisch in Beziehung zu setzen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Inszenierungen in Jugendkulturen und ihre Vermarktung: Konformität und Individualismus, Tradition und Modernität zwischen Idealisierung, Karikatur und Typisierung; globale und lokale Einflüsse; geschlechtsspezifische Rollenbilder
  • Subkulturen und Jugendkulturen seit Beginn des 20. Jahrhunderts (z. B. Wandervogel, Edelweißpiraten, Swing-Jugend, Rockabilly, Skins, Punk, Techno)
  • fotografische Gestaltungsmittel, z. B. Standpunkt, Perspektive, Lichtführung, Bildausschnitt, Tiefenschärfe, Blende, Brennweite, Belichtungszeit, Auflösung
  • Gestaltungsmittel der Inszenierung, z. B. Requisit, Kulisse, Attribut, Statussymbol