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PP12 Lernbereich 8: In sozialen Beziehungen empathisch und zielführend kommunizieren und interagieren Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Berufsoberschule: Pädagogik/Psychologie 12 (S)

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verdeutlichen zwischenmenschliche Kommunikations- und Interaktionsprozesse anhand alltäglicher, beruflicher und schulischer Situationen. Hierbei verstehen sie Kommunikation als Grundlage menschlicher Kultur und sind sich der Funktionen von Kommunikation bewusst.
  • analysieren Situationen aus unterschiedlichen Lebensbereichen auf der Basis der Kommunikationstheorie nach Paul Watzlawick, um so grundlegende Zusammenhänge kommunikativer Prozesse aufzuzeigen.
  • sind sensibilisiert für die Entstehung von Kommunikationsstörungen und erklären diese an konkreten Situationen im Privatleben sowie in Schule und Beruf mithilfe der Theorie nach Watzlawick.
  • leiten auf der Grundlage dieser Theorie Strategien zur Vermeidung von Kommunikationsstörungen, Konflikten und Missverständnissen ab. Sie zeigen in Kommunikationssituationen Techniken gelungener Kommunikation auf, um Konfliktgespräche erfolgreich zu führen.
  • nehmen eine empathische Grundhaltung ein und gestalten mithilfe von Kommunikationstechniken soziale Beziehungen möglichst störungsfrei. Dabei reflektieren sie das eigene kommunikative Verhalten kritisch vor dem theoretischen Hintergrund.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Begriffe soziale Kommunikation und soziale Interaktion, Organon-Modell nach Bühler
  • Grundlagen der Kommunikationstheorie nach Watzlawick und Mitarbeitern
  • Entstehung von Kommunikationsstörungen beim: 1. Axiom (Abweisung, widerwillige Annahme, Entwertung, Symptom als Kommunikation); 2. Axiom (Uneinigkeit auf der Inhalts-, oder Beziehungsebene, Konfusion zwischen den beiden Aspekten, unterschiedliche Ich- und Du-Definitionen, Beziehungsblindheit); 3. Axiom (widersprüchliche Interpunktion von Ereignisabfolgen, selbsterfüllende Prophezeiung, Ausüben von Druck und Zwang); 4. Axiom (Mehrdeutigkeit von digitaler und analoger Modalität, Überwiegen einer Modalität, Nicht-Übereinstimmung von digitaler und analoger Modalität); 5. Axiom (symmetrische Eskalation, starre Komplementarität)
  • gelungene Kommunikation auf der Grundlage der Kommunikationstheorie nach Watzlawick und Mitarbeitern
  • Kommunikationstechniken: Ich-Botschaften, aktives Zuhören