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PP12 Lernbereich 2: Grundlagen des Erlebens, Verhaltens und Handelns analysieren, verstehen und anwenden Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Berufsoberschule: Pädagogik/Psychologie 12 (S)

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • sind sich der psychischen Fähigkeiten, Funktionen und Kräfte des Menschen bewusst, um ihr eigenes Erleben und Verhalten zu reflektieren.
  • erläutern den Wahrnehmungsprozess anhand von Beispielen aus verschiedenen Lebensbereichen und begreifen Wahrnehmung als subjektive Konstruktion der Wirklichkeit.
  • verdeutlichen das Mehrspeicher-Modell des Gedächtnisses unter Berücksichtigung der Einflüsse von Kontrollprozessen und relevanter Grundlagen der Neuropsychologie, um Phänomene aus Schule und Beruf zu erklären.
  • entwickeln anhand der Grundlagen der Gedächtnisforschung effektive Lernstrategien, um diese Techniken für ihren eigenen Wissenserwerb zu nutzen.
  • verdeutlichen am Beispiel von Angst Komponenten von Emotion und entwickeln Strategien zur Selbstregulation.
  • zeigen am Beispiel der Leistungsmotivation den Prozesscharakter der Motivation auf und leiten Konsequenzen für ein sinnvolles Selbstmanagement daraus ab.
  • erläutern Wechselwirkungen zwischen Kognition, Emotionen und Motivation im Kontext der Lebensumwelt an konkreten Beispielen. Sie sind sich somit der Bedeutung dieser Prozesse für die Entstehung und Lösung von Problemen bewusst und handeln zielorientiert.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Überblick über psychische Funktionen, Fähigkeiten (Kognition) und Kräfte (Emotion und Motivation)
  • Wahrnehmung: Begriff, dreistufiges Modell des Wahrnehmungsprozesses nach Zimbardo; Wahrnehmung als Konstruktionsprozess: biologische, psychologische und soziokulturelle Einflussfaktoren
  • Gedächtnis: Begriff, Modell nach Markowitsch (Differenzierung des Kurzzeitgedächtnisses und der Langzeitspeicher sowie der Kontrollprozesse unter Berücksichtigung grundlegender neurobiologischer Aussagen)
  • Wissenserwerb, z. B. elaboriertes Lernen, Lernstrategien
  • Emotion: Begriff, Komponenten, Angst als Beispiel für Emotion, Emotionsregulation
  • Motivation: Motive, Motivationsprozess am Beispiel der Leistungsmotivation
  • Wechselwirkungen von Kognition, Emotion und Motivation am Beispiel des Zürcher-Ressourcen-Modells nach Storch/Krause (ZRM)