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KR12 Lernbereich 1: Religion und Vernunft – Herausforderung der Weltdeutung (ca. 10 Std.) Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Fachoberschule: Katholische Religionslehre 12

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen in ihrem Umfeld religiöse und pseudoreligiöse Phänomene wahr, erschließen deren Zusammenhänge und verbinden sie mit menschlichen Grundfragen.
  • unterscheiden verschiedene Zugangsweisen zur Wirklichkeit und begreifen die Rolle von Religion als zentral für die Auseinandersetzung mit menschlichen Grundfragen und die Erfüllung von Hoffnungen.
  • identifizieren Ersatzformen sowie den Missbrauch von Religion beziehungsweise Religiosität und untersuchen Strukturen des religiösen Fundamentalismus.
  • reflektieren das Verhältnis von Glauben und Vernunft in seiner Bedeutung für einen verantworteten christlichen Glauben.
  • analysieren unterschiedliche Sprach- und Ausdrucksformen des Glaubens und tauschen sich über zeitgemäße Formen von Spiritualität aus.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • religiöse und pseudoreligiöse Phänomene (z. B. in Medien, Sport, Musikbusiness)
  • Modi der Weltbegegnung und ihre Bedeutung für das Verstehen und Beurteilen von Wirklichkeit
  • Ersatzformen von Religion (z. B. politische Ideologien, die religiöse Symbolik pervertieren; Kapitalismus oder Sozialismus als vermeintlich heilsbringende Gesellschaftsformen; Inszenierung des Sports als Ersatzreligion); Aberglaube, Esoterik
  • Fundamentalismus in der modernen Gesellschaft: Wesen, Strukturen, Ursachen, Folgen
  • Verhältnis von Vernunft und Glaube; Vernunftgemäßheit von Glaubenssätzen; Glaube als ganzheitlicher Lebensvollzug; positive und negative Religionsfreiheit, z. B. Erbe der Aufklärung und ihr Niederschlag in Menschenrechtskonvention und Verfassungsartikeln; christliche Aussagen dazu wie Dignitatis humanae
  • Sprach- und Ausdrucksformen des Glaubens (z. B. im Leben der Kirche, in Medien, in der Kunst, Literatur und Musik); Spiritualität als Form des gelebten Glaubens in der konkreten Lebensumgebung der Schülerinnen und Schüler