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B Lernbereich 7: Stoffkreisläufe und Bioökonomie (optional) Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Fachoberschule: Aspekte der Biologie 12 oder 13 (erweiterndes Wahlpflichtfach G, T, W, IW)

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • begründen die zentrale Bedeutung von Produzenten, Konsumenten und Destruenten, indem sie Stoffkreisläufe als fundamentale Merkmale verschiedener Ökosysteme beschreiben.
  • ordnen den Biosphärenbereichen das natürliche Vorkommen ausgewählter Elemente (u. a. Kohlenstoff, Stickstoff) zu und diskutieren die Bedeutung dieser für das Leben auf der Erde.
  • erklären die Prozesse des Auf-, Um- und Abbaus von Kohlenstoff- bzw. Stickstoffverbindungen, stellen diese in Form von Stoffkreisläufen dar und benennen die beteiligten Lebewesen und entstehenden Verbindungen.
  • begründen die Notwendigkeit des schonenden Umgangs mit Ressourcen und diskutieren die Rolle des Menschen als Teil von Ökosystemen im Hinblick auf ein ökologisch sinnvolles Verhalten.
  • bewerten unter Einbezug von Daten bisheriger Klimakonferenzen, Vereinbarungen und Konzepte die politischen Beiträge zur ökologisch nachhaltigen Wirtschaft.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Definition von Stoffkreisläufen als offene, dynamische Systeme; Glieder im natürlichen Stoffkreislauf (Produzenten, Konsumenten, Destruenten); Definition Ökosystem
  • Bereiche der Biosphäre als Stoffspeicher für Bioelemente, z. B. Stickstoff und Sauerstoff in der Luft, Kohlenstoff und Phosphor im Boden
  • Stoffkreisläufe, z. B. Stickstoff- oder Kohlenstoffkreislauf (mit grundlegenden chemischen Verbindungen und beteiligten Organismen)
  • Eingriffe des Menschen in die globale Verflechtung von Stoffkreisläufen und deren Folgen, z. B. durch Waldrodungen, Nutzung fossiler Brennstoffe, Massentierhaltung, Düngemitteleinsatz, Klimaänderung (anthropogene Einflüsse vs. natürliche Schwankungen)
  • internationale und globale Lösungsstrategien für die Zukunft (z. B. UN-Klimakonferenzen, drei Säulen der Nachhaltigkeit, also Ökologie, Ökonomie, soziale Gerechtigkeit) und aktuelle Konzepte zur nachhaltigen Wirtschaft, z. B. ökologischer Fußabdruck, Recycling, regenerative Energien, Abwasseraufbereitung