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GW11 Lernbereich 1: Wissenschaftlich arbeiten Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Fachoberschule: Gesundheitswissenschaften 11 (GH)

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • recherchieren selbständig Informationen aus textlichen, bildlichen und zahlenbasierten Quellen, hinterfragen die gewonnenen Informationen, ordnen sie zielgerichtet in einen vorgegebenen Kontext ein und nutzen sie zur strukturierten Erschließung gesundheitswissenschaftlicher Fragestellungen.
  • wenden vorgegebene Modelle und Theorien zur Veranschaulichung und Vereinfachung gesundheitswissenschaftlicher Sachverhalte zielgerichtet an. Sie leiten davon ausgehend Maßnahmen zur Lösung gesundheitswissenschaftlicher Aufgabenstellungen ab und schätzen deren Wirksamkeit ein.
  • veranschaulichen gesundheitswissenschaftliche Sachverhalte, indem sie unter Verwendung der korrekten Fachsprache verschiedene Darstellungsformen nutzen. Sie wenden dabei Präsentations‑ und Feedbackregeln korrekt an.
  • untersuchen Risikofaktoren und Gesundheitsprobleme hinsichtlich ihrer Verteilung in Deutschland und stellen Zusammenhänge mit der gesellschaftlichen Gesundheitslage dar, indem sie epidemiologische Maßzahlen definieren und interpretieren.
  • zeigen ökonomische Zusammenhänge im deutschen Gesundheitssystem auf, indem sie statistische Darstellungen auswerten.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Kriterien seriöser Quellen
  • Nutzung gesundheitswissenschaftlicher Quellen: Schulbücher, Fachbücher und Fachzeitschriften, Lexika (z. B. Pschyrembel), anatomische Abbildungen, Diagramme, Statistiken, Klassifikationen (z. B. Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme ICD), Internetseiten (z. B. Robert Koch‑Institut, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), Auszüge aus Gesetzen/Verordnungen u. a.
  • strukturelle Anwendung gesundheitswissenschaftlicher Theorien und Modelle: Definition, Begriffsbestimmung, Kernaussagen, Anwendung auf Aufgabenstellung
  • Darstellungsformen, z. B. anatomische Skizzen
  • Präsentationstechniken, z. B. Sprache, Betonung, Körpersprache, freier Vortrag und Einsatz von Hilfsmitteln
  • Regeln des aktiven Zuhörens, Gesprächs‑ und Diskussionsregeln, Feedbackregeln, Umgang mit Einwänden
  • Definition Epidemiologie; Expositionen und Outcomes
  • Definition und Interpretation: Prävalenz, Lebenszeitprävalenz, Inzidenz (Inzidenzrate), Mortalität, Letalität
  • Auswertung von Diagrammen: Einordnen, Kernaussagen beschreiben, Zusammenhänge verdeutlichen