Lehrplan PLUS

Direkt zur Hauptnavigation springen, zur Seitennavigation springen, zum Inhalt springen
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München

Eth6 Lernbereich 2: Elektronische Medien im eigenen Leben Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Förderschule: Ethik 6

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • sind sich persönlicher Vorlieben und Gewohnheiten ihres Medienkonsums (z. B. hinsichtlich der Bevorzugung bestimmter Medien) bewusst und begründen sie.
  • nutzen in ihrem schulischen und privaten Alltag Medien überlegt und bewusst, indem sie Nutzen und Risiken abwägen.
  • erkennen Unterschiede zwischen sozialen Kontakten durch digitale Medien und persönlichen Kontakten und Gesprächen.
  • wenden einfache ethische Kriterien für eine kritische Wertung von medialen Darstellungsformen und Botschaften im Hinblick auf Vertrauenswürdigkeit und den Umgang miteinander an und berücksichtigen diese bei ihrer eigenen digitalen Kommunikation (z. B. durch respektvolle Ausdrucksweise).
  • achten im Umgang mit digitalen Medien die Würde und Persönlichkeitsrechte anderer.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • eigene Mediennutzung
  • Nutzen und Risiken elektronischer Medien
  • Voraussetzungen eines verantwortungswussten Medienkonsums (z. B. selbstkritisches Hinterfragen von Gewohnheiten, Selbstbeschränkung und Verzicht, Nutzung von Alternativen, bewusste Auswahl aus dem medialen Angebot)
  • Nutzen und Risiken sozialer Kontakte über das Internet; Qualität persönlicher sozialer Kontakte
  • Manipulation in den Medien; Unterscheidung von Werbung oder Information
  • ethische Kriterien für die Verwendung digitaler Kommunikationsmedien: Schutz der Privatsphäre, respektvolle und höfliche Umgangsformen, Vermeidung indirekter oder direkter Diffamierung und Angriffe (Cybermobbing)
Für den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • besondere Vorteile elektronischer Medien für Menschen mit Behinderung (Barrierefreiheit, Kommunikation ohne sichtbares Handicap, Alternative zu eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten, größere Distanz zwischen den Wohnorten von Freunden) und daraus resultierende Risiken (Abhängigkeit, Leben in einer Parallelwelt)