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G12 1.1: Herrschaftskonzepte und Kulturräume in Europa von der Antike bis zum Zeitalter der Aufklärung (ca. 12 Std.) Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Gymnasium: Geschichte 12

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erkennen, wie verschiedene Ordnungsvorstellungen seit der Antike die politische und kulturelle Identität Europas geprägt haben. Sie nutzen ihre Erkenntnisse für die Orientierung in Geschichte und Gegenwart, um z. B. unter Berücksichtigung historischer Argumente an europapolitischen Diskussionen zu partizipieren.
  • erfassen zentrale Merkmale der attischen Demokratie, indem sie den Demokratiebegriff vor dem Hintergrund damaliger und gegenwärtiger Wertmaßstäbe diskutieren und dazu differenzierte Argumentationen verfassen.
  • analysieren und interpretieren anspruchsvolle Darstellungen, insbesondere Geschichtskarten, zu Ausbreitung, Struktur und Wirtschaft des Imperium Romanum und erörtern, inwieweit das Imperium Romanum kulturelle und strukturelle Grundlagen für Europa geschaffen hat.
  • entwickeln eigene Fragestellungen zur Herrschaftspraxis und Kulturpolitik Karls des Großen und diskutieren reflektiert, inwieweit sich Karl der Große als Integrationsfigur für das moderne Europa eignet.
  • analysieren komplexe Quellen und anspruchsvolle Darstellungen zum staatspolitischen Denken der Aufklärung, um deren Bedeutung für Politik und Gesellschaft bis in die Gegenwart zu beurteilen.
  • wenden zentrale Daten und Begriffe sicher und reflektiert an und verknüpfen sie mit neuen Kontexten. Einen besonderen Stellenwert haben dabei folgende Grundlegende Daten und Begriffe: 5. Jh. v. Chr. Blütezeit Athens, um Christi Geburt Zeitalter des Augustus, um 500 Reichsbildung der Franken, 800 Kaiserkrönung Karls des Großen; Demokratie, Polis, Monarchie, Republik, Limes, Romanisierung, Christentum, Karl der Große, König, Kaiser, Aufklärung, Volkssouveränität, Gewaltenteilung, Parlament, konstitutionelle Monarchie.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Merkmale und Leistungen der attischen Demokratie zur Zeit des Perikles: exklusive Gleichheit, politische Meinungsbildung, Beschränkung von Herrschaft
  • verbindende Elemente des Imperium Romanum in der Zeit des Prinzipats des Augustus: Verwaltung, Wirtschaft, Kultur
  • Herrschaftsverständnis und Herrschaftspraxis Karls des Großen: konsensuale Herrschaft, Reisekönigtum, Rolle des Christentums, Kaisertum, „karolingische Renaissance“, Eroberungen und Sicherung des Reichs
  • Wandel des staatspolitischen Denkens durch die Aufklärung: Vernunft, Menschenbild, Menschenrechtsvorstellungen, Volkssouveränität, Gewaltenteilung