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Eth5 Lernbereich 4: Feste und Riten in Religion und Brauchtum (ca. 16 Std.) Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Realschule: Ethik 5

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • sind sich der Anlässe und der Bedeutung von Festen in ihrem Leben bewusst und schätzen diese als Bereicherung ihres Lebens, z. B. bei der Vorbereitung und Feier eines interkulturellen Festes in der Schule.
  • setzen typische Feste des Judentums, Christentums und Islams mit ihrem religiösen Ursprung in Beziehung und respektieren ihre Bedeutsamkeit im Leben der Gläubigen.
  • achten die religiöse Bedeutung eines wöchentlichen Feiertags in Judentum, Christentum und Islam und schätzen ihn als wiederkehrenden Ruhetag.
  • zeigen Verständnis für Rituale und Ordnungen und gestalten dementsprechend ihr Zusammenleben mit anderen, z. B. in ihrem schulischen Umfeld.
  • begreifen und respektieren das Beten im Judentum, Christentum und Islam als eine existenzielle menschliche Äußerungsform gegenüber Gott.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Anlässe zum Feiern im Leben der Schüler: private, kulturelle, religiöse Feste
  • staatliche und religiöse Feiertage
  • je ein bedeutsames Fest im Judentum, Christentum und Islam und dessen Bräuche und Symbolik: z. B. Fastenbrechen, Opferfest, Pessachfest, Laubhüttenfest, Ostern, Weihnachten
  • religiöse Feste als Höhepunkte des Jahrs: Zusammenkunft mit Gleichgesinnten aus Familie und Freundeskreis, gemeinsames Feiern, Konzentration auf Gott
  • Ursprung und religiöse Bedeutung des wöchentlichen Feiertags: Sonntag im Christentum, Sabbat im Judentum, Freitag im Islam
  • weltliche Bedeutung des wöchentlichen Ruhetags für das Zusammenleben, z. B. positive Auswirkungen auf die Gesundheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben, Stärkung des sozialen Zusammenhalts
  • Rituale im Lebensalltag religiöser Menschen (z. B. Gebete, Gottesdienstbesuche, Speisenzubereitung) und deren Bedeutung
  • weltliche, ritualisierte Handlungsweisen (z. B. gemeinsame Mahlzeiten, Rituale beim Zubettgehen) und deren positive und negative Auswirkungen, z. B. Entlastung, Ordnung, Sicherheit bzw. Mangel an Flexibilität
  • Gebetsanlässe und -haltungen
  • drei tägliche Gebete im Judentum, christliches Vaterunser und Familiengebete (z. B. Tischgebet), Salat im Islam