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Eth5 Lernbereich 1: Meine Wirklichkeit und ich (ca. 16 Std.) Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Realschule: Ethik 5

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen grundlegende Gefühle bei der Bewältigung ihrer neuen Situation an der Realschule wahr, schätzen ihre eigenen Stärken und Schwächen realistisch ein und zeigen kritische Selbstreflexion.
  • begreifen die Bedeutung der Sinne für die Wahrnehmung ihrer Lebenswirklichkeit, gehen verantwortungsvoll mit den Folgen von subjektiver Wahrnehmung um und zeigen Verständnis für fremde Sichtweisen.
  • akzeptieren, dass bestimmte Situationen, Dinge und Sachverhalte aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedlich wahrgenommen werden können, und begegnen anderen achtsam und rücksichtsvoll.
  • geben und empfangen Feedback zu Wahrnehmungen auf respektvolle Art.
  • überwinden Kommunikationsbarrieren, indem sie sich in die Erlebenswelt von Menschen mit Beeinträchtigung einer Sinnesfunktion einfühlen, z. B. durch den Kontakt mit Menschen mit Behinderung.
  • verstehen, dass Menschen mit Sinneseinschränkungen ihre Schwäche durch andere Stärken kompensieren können, und nehmen Vielfalt und unterschiedliche Begabungen als Chance wahr.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Bedürfnisse und Herausforderungen in der neuen Schulsituation, z. B. neue Klassensituation, Stofffülle, Fachlehrerprinzip
  • eigene Stärken und Schwächen, z. B. persönliche Eigenschaften und schulische oder außerschulische Begabungen
  • Möglichkeiten zur Bewältigung der neuen Situation, z. B. Rücksichtnahme, Offenheit, einfache Lernstrategien, Verantwortung für das eigene schulische Handeln, schulische Regeln, Misserfolgstoleranz
  • Goldene Regel als ethischer Maßstab
  • unterschiedliche Leistung der Sinne bei der Wahrnehmung einzelner Bereiche der Lebenswirklichkeit, z. B. Wahrnehmungsspiele
  • Problem der selektiven Wahrnehmung, Sinnestäuschungen
  • Faktoren, die die Wahrnehmung beeinflussen, z. B. Vorwissen, Interessen, Erfahrungen, Einstellungen, Gewohnheiten, Vorurteile, Alter oder Stimmungen
  • Einsatz vielfältiger Sinne, Perspektivwechsel, Offenheit, Neugier, begründete Urteilsfindung
  • Fremd- und Selbstwahrnehmung
  • Feedbackregeln
  • Erlebenswelt von z. B. blinden, gehörlosen oder alten Menschen: Schwierigkeiten im Alltag, z. B. Konfrontation mit Unverständnis und Vorurteilen, mögliche Hilfsbedürftigkeit
  • Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung, z. B. Gebärdensprache, Braille-Schrift
  • literarische Texte zum Thema Inklusion