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Eth6 1.3: Glück und Lebensfreude (ca. 10 Std.) Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Realschule: Ethik 6

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen ausgehend von eigenen Lebenserfahrungen individuelle Quellen des Glücks und die Vielfalt von Glücksvorstellungen für das eigene Leben.
  • nehmen sich selbst als Adressaten vielfältiger Glücksversprechungen wahr und zeigen Bewusstsein für die verhaltensbeeinflussende Wirkung, z. B. der Werbung.
  • schätzen individuelle Glückserlebnisse, bewerten eigene Reaktionen darauf und tragen durch moralisch verantwortbare Handlungen zum Glück anderer bewusst bei.
  • verfügen über einfache Strategien, das persönliche Glück zu finden bzw. mit Frustration umzugehen.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • individuelle Glückserlebnisse, z. B. Geburt eines Geschwisterkindes, Sieg des Sportvereins, Erfolg in der Schule, Erhalten eines Geschenkes
  • Glück als glücklicher Zufall („luck“) und Glückseligkeit („happiness“)
  • persönliche und kulturelle Voraussetzungen für unterschiedliche Glücksvorstellungen: z. B. Leben in Armut bzw. Reichtum, Alter, persönliche Weltanschauung, Religion
  • Glück durch materielle und immaterielle Dinge
  • positive Reaktionen auf Glückserlebnisse: z. B. Energieschub, Motivation zu guten Handlungen, Zufriedenheit
  • negative Reaktionen auf vermeintliche Glückserlebnisse: z. B. Schadenfreude, Selbstüberschätzung, Arroganz, Überheblichkeit
  • Unglück (als Pech, Trauer, Leid) vs. Glück (als Zufriedenheit, Erfolg, Stolz, Chance, Freude, Erfüllung)
  • offene und versteckte Glücksversprechungen der Werbung, z. B. Schönheit, Anerkennung, Spaß
  • Beitrag zum Glück anderer, z. B. durch spontane Hilfe, ehrenamtliches Engagement
  • einfache Glücksstrategien, z. B. Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Glückstagebuch, Glücksbringer