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D6 2.2: Literarische Texte verstehen und nutzen Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Realschule: Deutsch 6

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • grenzen kriteriengeleitet pragmatische von literarischen Texten (lyrischen und epischen) ab und unterscheiden Heimatsage, Helden- und Göttersage (germanische, römische und griechische, z. B. Europa-Sage), um sich durch die Einsichten in die Gedankenwelt alter Völker ihre eigene Weltsicht und kulturelle Identität bewusst zu machen.
  • beschreiben die typischen Merkmale des Schwanks und werden durch die heiter-komische Darstellung menschlicher Schwächen dazu veranlasst, über sich selbst nachzudenken und selbstkritisch zu urteilen.
  • beschreiben literarische Figuren und Orte (u. a. anhand von geeigneten Zitaten) in Texten und bewerten, durch geeignete Leitfragen gesteuert, Handlungen und Konflikte.
  • versetzen sich in literarische Figuren, geben deren Gefühle wieder und bringen sie in Beziehung zu ihrer individuellen Erfahrungswelt, um ihr Textverständnis zu vertiefen, Interesse und Neugier bezüglich literarischer Themen zu steigern und die eigene Persönlichkeits- und Wertebildung zu stärken.
  • wenden produktive Methoden an (z. B. Texte fortsetzen oder aus einer anderen Perspektive erzählen), um Freude am individuellen Ausdruck und kreativen Umgang mit Sprache zu erleben.
  • unterscheiden auffällige Gestaltungsmittel (u. a. Reim, lautmalerische Mittel, bildhafte Ausdrücke, Satzformen) epischer, lyrischer und kurzer szenischer Texte und nutzen dieses Wissen zum Erschließen des Textgehalts und zur Gestaltung eigener Texte.
  • wählen geeignete Lektüre aus und nutzen Leseempfehlungen (z. B. in Jugendzeitschriften, Online-Buchhandlungen, Leseforen), um Interesse für Literatur zu entwickeln und sich eigener Lesevorlieben bewusst zu werden. Sie stellen lesenswerte Kinder- und Jugendbücher sach- und adressatengerecht vor und begründen ihre eigenen Vorlieben, um andere an den eigenen Leseerfahrungen teilhaben zu lassen.
  • dokumentieren ihre vielfältigen Leseerfahrungen (darunter mindestens zwei Ganzschriften unterschiedlicher Kinder- und Jugendbuchautorinnen und -autoren), z. B. mittels Wandzeitung, Leserolle, Leseempfehlung).