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G10 Lernbereich 4: Kalter Krieg, Entspannung und Neuorientierung in Europa und der Welt (ca. 11 Std.) Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Realschule: Geschichte 10

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erkennen, dass die unterschiedlichen ideologischen, machtpolitischen und ökonomischen Interessen der Supermächte USA und Sowjetunion zu einer Blockbildung führten, welche die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte.
  • analysieren Krisen und Konflikte im Zeitalter des Kalten Krieges (Kuba-Krise, Vietnamkrieg) und erkennen dabei Diplomatie und Kompromissfähigkeit als entscheidende Mittel zur Erhaltung des Friedens. Auf dieser Grundlage bewerten sie Vorgehensweisen zur Entschärfung von aktuellen Krisen.
  • untersuchen an einem Beispiel die nationalen und internationalen Folgen der Entkolonialisierung, um zu erkennen, dass deren Auswirkungen bis heute sichtbar sind.
  • erörtern Voraussetzungen, Ursachen und Folgen der deutschen Wiedervereinigung. Dabei ordnen sie den Umbruch im Ostblock ab 1989/90 als Epochenwende in den historischen Kontext ein.
  • nutzen ihr Wissen über wichtige Etappen im Prozess der deutschen Einigung, um sich der Besonderheiten der friedlichen Revolution in der DDR bewusst zu werden und um die Bedeutung der Wende von 1989 für die deutsche und die europäische Geschichte zu erfassen.
  • diskutieren Erfolge und Probleme der inneren Einheit Deutschlands, u. a. Chancen und Herausforderungen der gesellschaftlichen Dynamik im wiedervereinigten Deutschland seit 1990 (z. B. anhand persönlicher Erfahrungen, Zeitzeugenaussagen, Statistiken). Dabei verstehen sie, dass sich die Rolle Deutschlands in der Welt seit der Wiedervereinigung in mehrfacher Hinsicht verändern musste.
  • erfassen Entwicklung, Zielsetzung und Stand der europäischen Integration. Sie entwickeln eigene Fragestellungen zur aktuellen Europapolitik und diskutieren diese differenziert.
  • gliedern den Zeitraum anhand der Grundlegenden Daten 1961/62 Kuba-Krise; 1963 deutsch-französischer Freundschaftsvertrag; ab 1989/90 Umbruch im Ostblock; 9. November 1989 Öffnung der innerdeutschen Grenze; 3. Oktober 1990 „Tag der Deutschen Einheit“; 1992 Vertrag von Maastricht und wenden die Grundlegenden Begriffe Kalter Krieg, NATO, Entkolonialisierung, Europäische Integration, Ost-Erweiterung der EU bei der Beschreibung historischer Zusammenhänge gezielt an.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Blockbildung (u. a. NATO, Warschauer Pakt), Integration der beiden deutschen Staaten in die Bündnissysteme
  • Krisen und Konflikte zur Zeit des Kalten Krieges (Kuba-Krise, Vietnamkrieg)
  • Entspannungspolitik, Zusammenbruch des Ostblocks und das vorläufige Ende des Ost-West-Konflikts
  • Entkolonialisierung: Auswirkungen auf die betroffenen Länder an einem Beispiel
  • deutsche Wiedervereinigung: internationale und nationale Vorbedingungen, friedliche Revolution von 1989, Öffnung der innerdeutschen Grenze, Zusammenbruch des SED-Staates, Schritte zur staatlichen Einheit
  • zentrale Entwicklungen der europäischen Integration (u. a. Ost-Erweiterung der EU)
  • Rolle des wiedervereinigten Deutschland in Europa und der Welt