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We7 Lernbereich 3: Arbeiten mit plastischen Massen (ca. 26 Std.) Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Realschule: Werken 7

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • leiten die Bedeutung keramischer Werkstoffe für die eigene Lebenswelt von Beispielen aus den traditionellen Einsatzbereichen Bauwesen und Haushalt ab.
  • nutzen ihr Wissen um die Entstehung und Zusammensetzung des Werkstoffs Ton (Tonminerale, Magerungsmittel), um die Eigenschaften unterschiedlicher Tonsorten (z. B. unterschiedliche Plastizität) herzuleiten und diese in den eigenen Werkvorhaben zu berücksichtigen.
  • untersuchen einfache keramische Gebrauchsgegenstände im Hinblick auf Form und Funktion und berücksichtigen die Erkenntnisse bei der eigenen Werkarbeit.
  • gestalten in additiven Verfahren (z. B. Aufbautechniken, Applizieren) einfache dreidimensionale Objekte oder Gebrauchsgegenstände und orientieren sich dabei unter Zuhilfenahme von erklärenden Zeichnungen (einfache schematische Darstellungen oder räumliche Skizzen).
  • wählen bei der Umsetzung ihrer Werkvorhaben weitgehend selbständig entsprechende Werkzeuge und Hilfsmittel zur Tonbearbeitung aus, verwenden diese fachgerecht und organisieren ihren Arbeitsplatz bedürfnisgerecht.
  • vergleichen verschiedene Möglichkeiten der formgebenden Oberflächengestaltung hinsichtlich der Verwendbarkeit für ihr Werkstück, um diese material- und zweckgemäß anzuwenden.
  • reflektieren und beurteilen unter Verwendung der Fachsprache Arbeitsprozesse und ‑ergebnisse. Sie stellen dabei Kriterien für die Bewertung von Werkstücken auf (Verarbeitung, Funktion, Gestaltung) und äußern sich hierzu konstruktiv.
  • gehen bei der Herstellung von Werkstücken aus Ton selbständig verantwortungsbewusst mit dem Werkstoff um. Sie pflegen Werkzeuge und Werkhilfsmittel sachgemäß.

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Kultureller Kontext: Lehm und Ton als Baumaterial, Töpferhandwerk
  • Werkstoff: Entstehung und Aufbereitung von Ton, Eigenschaften (Plastizität: fett/mager, Färbung, Trockenstufen, Schwindung), Schrüh- und Glasurbrand
  • Werkverfahren: Trennen durch Schneiden (Tonabschneider, Tonmesser), Formen aus der Hand, grundlegende Werkzeuge und Hilfsmittel (Modellierhölzer, Modellierschlingen), Bänder- und Plattentechnik (Rundholz, Abstandsleisten), schematische Darstellung der Aufbautechniken, plastisches Dekor (z. B. Applizieren, Durchbrechen, Ritzen oder Stempeln), Gesundheitsschutz (Schutz vor Glasurstäuben und heißem Brenngut)
  • Funktion, Gestaltung: Größe und Form in Abhängigkeit von der Funktion, Formgebung, Formkontrast, Entwurfszeichnung für Form und Dekor
  • Ökologie: materialsparender Umgang, fachgerechte Wiederaufbereitung