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Katholische Religionslehre 6

gültig ab Schuljahr 2018/19

KR6 Lernbereich 1: Unser Zusammenleben reflektieren – die Bibel als Richtschnur
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erleben den Wert der Gemeinschaft und des Zusammenhalts und entwickeln so Regeln für ein gelingendes Miteinander und Konfliktlösungsstrategien.
  • thematisieren christliche Werte und Normen für Gemeinschaften, indem sie in biblischen Erzählungen grundlegende Verhaltensregeln für menschliches Zusammenleben entdecken, die in Gott begründet sind.
  • nehmen Stellung zu biblischen Verhaltensnormen und reflektieren sie im Hinblick auf ihre alltäglichen Verhaltensweisen.
  • nehmen unterschiedliche Perspektiven und Meinungen wahr, um einen Perspektivwechsel zu vollziehen, der befähigt, vom anderen her zu denken.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • ich – du – wir (z. B. Familie, Klasse, Verein)
  • Regeln und Konfliktlösungsstrategien
  • Wertvorstellungen und Orientierungshilfen in biblischen Texten (z. B. Mt 7,12a (Goldene Regel), Mt 5,43-48 (Bergpredigt, Nächsten- und Feindesliebe), Lev 19,18; Mk 12,31 (Liebesgebot); Lk 10,25-37 (Barmherziger Samariter))
  • Fall- und Dilemmageschichten
Inklusion Inklusion
Förderschulspezifische
                ErgänzungFörderschulspezif. Ergänzung

KR6 Lernbereich 2: Gott geht mit – Hoffnung und Orientierung finden
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen sich selbst auf der Suche nach Eigenständigkeit und Selbstsicherheit wahr und entdecken, dass Nähe, Zuwendung und Unterstützung dabei hilfreich sein können.
  • nehmen Anteil an Biografien anderer Menschen, um Hoffnung als lebensförderliche Kraft zu verstehen.
  • begegnen biblischen Texten, die von Hoffnung erzählen, und deuten diese Glaubenszeugnisse als Orientierung für das eigene Leben.
  • verstehen und deuten wesentliche Aussagen der alttestamentlichen Josefserzählung als Geschichten der Erfahrungen von Menschen, die auf Begleitung Gottes im Leben vertrauen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • auf der Suche nach Orientierung (z. B. Jugendroman als Ganzschrift, z. B. „Das Buch von allen Dingen“)
  • biblische Texte der Hoffnung (z. B. in Lk 1,46-55 – Magnifikat), Ave Maria; zeitgenössische Beispiele, die die tiefgründige Hoffnung, die Menschen in Gott setzen, zum Ausdruck bringen (z. B. Martin Luther King, Dietrich Bonhoeffer)
  • Hoffnung und Perspektive trotz Krankheit und Hoffnungslosigkeit (z. B. „Oscar und die Dame in Rosa“, „Hechtsommer“)
  • von Gott erwählt und gesegnet: Josef und seine Familie (in Auswahl Gen 37)
  • ein Leben mit Höhen und Tiefen: Josef in Ägypten (in Auswahl Gen 39-41)
  • Hoffnung auch in Leid und Not: Josef vertraut auf Gott (in Auswahl Gen 39-41)

KR6 Lernbereich 3: Jesus begegnet Menschen – die Frohbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • rekapitulieren die religiösen Vorstellungen gläubiger Juden zu Unreinheit und Sünde, um sich in die Situation ausgegrenzter Menschen einfühlen zu können.
  • bringen sprachlich, gestaltend und kreativ zum Ausdruck, wie Menschen sich durch die Begegnung mit Jesus als von Gott angenommen und geheilt erfahren.
  • nehmen die besondere Verbindung und Nähe Jesu zu Gott als Abba wahr, bedenken die Relevanz dieser Frohbotschaft für ihre eigene Gottesbeziehung und tauschen sich darüber aus.
  • verstehen und charakterisieren das Gleichnis vom barmherzigen Vater als modellhafte Erzählung Jesu für die christliche Kernbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • biblische Kontroversen um Sünde, Krankheit, Reinheit, Sabbat etc. zur Zeit Jesu
  • Gemeinschaft – Mahlgemeinschaft: Lk 19,1-10 (Jesus und Zachäus) oder Zurückweisung des Zusammenhangs Strafe – Krankheit: Mk 2,1-12 (Heilung des Gelähmten)
  • Jesu Rede von Gott: Abba, Vater (Mt 6,9-13) oder Vaterunser – Grundgebet (Lk 11,2-4); der barmherzige Vater (Lk 15,11-32)
  • Jesus Christus als Offenbarung von Gottes Liebe zu Mensch und Welt: Mk 12,29-31 (Gottes- und Nächstenliebe); ggf. Joh 3,16 f. (Erlösung durch Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi)

KR6 Lernbereich 4: Gemeinsam erinnernd unterwegs – zentrale Feste des Kirchenjahrs
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erläutern, wie sich die Botschaft von Jesus als Christus nach seiner Auferstehung verbreitet hat, um den Entwicklungsprozess der Kirche zu verstehen.
  • deuten die Kirche als Gemeinschaft von Glaubenden in der Nachfolge Jesu Christi.
  • beschreiben zentrale Feste und Feiern des Kirchenjahrs und deuten diese als Ausdrucksformen des Glaubens an Jesus Christus.
  • verstehen und beschreiben Ostern als wichtigstes Fest des Kirchenjahrs, das Christen im Blick auf Tod und Auferstehung Jesu Christi immer wieder erinnernd und feiernd begehen.
  • vollziehen an gläubigen Menschen nach, wie sie der Heilige Geist inspiriert, am Aufbau einer lebendigen Kirche mitzuwirken.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • das Leben der jungen Gemeinde (z. B. Apg 2,43-47; 1 Kor 1,10-13)
  • Missionsreisen des Paulus in beispielhaften Auszügen
  • Christenverfolgung und Symbole frühchristlicher Glaubenszeugnisse (z. B. Kreuz, ICHTHYS als Glaubensbekenntnis)
  • „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“ – die Feier von Jesu Tod und Auferstehung (z. B. Lk 24,13-35 – Emmaus); Ostern als wichtigstes Fest des Kirchenjahrs; Sakrament der Eucharistie als Zeichen der Gegenwart des auferstandenen Herrn
  • Entwicklung kirchlicher Strukturen (z. B. Mt 16,18-19 – Petrus als erster Bischof von Rom), Papstamt, Ordensgründer, Diözesanheilige
  • Menschen, die Gottes Geist antreibt (z. B. Apg 2,14-36 – Pfingstpredigt), Local heroes, Heldinnen und Helden auf Augenhöhe
  • Sakrament der Firmung als Stärkung im Glauben, Einladung und Ermutigung zu engagiertem Christsein
  • ggf. Firmvorbereitung (Bedeutung, Symbole und Zeichenhandlungen)

KR6 Lernbereich 5: Miteinander zutiefst verbunden – jüdische Wurzeln christlichen Glaubens
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • stellen die Bedeutung der Tora als Grundlage des Judentums, der Synagoge, jüdischer Bräuche und Feste dar und zeigen dabei Verbindungen zum christlichen Glauben auf.
  • erläutern Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Judentum und Christentum vor dem Hintergrund des Glaubens an den einen Gott.
  • nehmen Beispiele jüdischen Lebens aus ihrer näheren Umgebung wahr und begegnen Ausdrucksformen jüdischen Glaubens mit Achtung und Respekt.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Tora als Heilige Schrift (z. B. ehrfurchtsvoller Umgang mit der Tora), Tora als Richtschnur für ein frommes, jüdisches Leben
  • Bedeutung und Ausstattung der Synagoge
  • jüdische Feste und Bräuche (z. B. Sabbat, Pessach-Fest, Chanukka, Beschneidung, Bar Mizwa, Bat Mizwa, Beerdigung und Friedhof)
  • das Judentum als eine Wurzel des Christentums (z. B. Glaube an den einen Gott, Abraham als Vorbild, die Person Jesu)
  • jüdische Glaubenszeugnisse (z. B. Synagoge, jüdischer Friedhof, Museum); Ganzschrift (z. B. „Benjamin und Julius“); Werke jüdischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker; ggf. Brieffreundschaften und Jugendaustausch, Straßennamen, Gedenktafeln und Stolpersteine