Lehrplan PLUS

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Deutsch M8

gültig ab Schuljahr 2020/21

D8 1.1 Verstehend zuhören
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erfassen den Inhalt von Gehörtem und Gesehenem, indem sie ihn zusammenfassen, strukturieren, kommentieren oder ergänzen, auch mithilfe von Aufzeichnungen.
  • erschließen komplexe gesprochene Texte anhand von Verständnisfragen.
  • erkennen Funktionen verschiedener Hörmedien, indem sie unterschiedliche Sende- und Darstellungsformen gegenüberstellen (z. B. Vergleich von Nachrichtensendungen und Hintergrundreportagen zu einem Thema).

D8 1.2 Zu und vor anderen sprechen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erzählen und berichten strukturiert mit den jeweils situationsangemessenen sprachlichen Mitteln, argumentieren sachlogisch und veranschaulichen ihre Argumentation durch Beispiele.
  • bei der Planung von Vorträgen und Präsentationen zu vielfältigen Themen (z. B. Betriebspraktikum, Übungsprojekte) setzen sie Körpersprache, unter Beachtung des Adressatenbezugs, versiert ein und unterstützen differenziertes Sprechverhalten durch informierende, analoge und digitale Medien.
  • reflektieren Vorträge und Präsentationen nach selbst erarbeiteten Kriterien (z. B. in Bezug auf Sprechweise, Körpersprache, Präsenz), um fundiert Feedback zu geben.

D8 1.3 Mit anderen sprechen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • führen situations- und zielorientiert Gespräche, indem sie sich inhaltlich vorbereiten (z. B. Argumentationslinie) sowie während des Gesprächs Techniken des Nachfragens anwenden.
  • reflektieren kritisch eigenes und fremdes Gesprächsverhalten (verbal, nonverbal) in schulischen sowie in außerschulischen Gesprächssituationen und geben in angemessener Form Rückmeldung (z. B. Bewerbungsgespräch, auch für ein Betriebspraktikum).
  • vertreten in Diskussionen, Debatten oder Konfliktgesprächen eigene Standpunkte, gehen auf Gegenargumente in angemessener Form ein und tragen zur Kompromissfindung bei.
  • führen Gespräche auf einer situationsangemessenen und an der jeweiligen Gesprächspartnerin bzw. am jeweiligen Gesprächspartner orientierten Sprachebene.
  • planen und moderieren Gespräche (z. B. Diskussion, Konfliktgespräch), fassen Zwischenergebnisse zusammen, führen Entscheidungen oder Kompromisse herbei und reflektieren im Anschluss die Gespräche.

D8 1.4 Szenisch spielen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • setzen sprechgestaltende Mittel und verschiedene Ausdrucksformen in Gestik, Mimik und Körperhaltung bewusst ein (z. B. nach der Auseinandersetzung mit einer Rollenbiografie, Bewerbungsgespräch) und reflektieren die Wirkung von Sprache und Ausdruck ihrer gewählten Darstellungsform.
  • reflektieren szenische Umsetzungen (z. B. nach einem Theaterbesuch), indem sie konstruktive Kritik in Bezug auf Ausdruck, passende Sprachebene, stimmliche Variation, Mimik, Körperhaltung sowie Gestik einbringen und Handlungsalternativen aufzeigen.
  • adaptieren Texte und setzen im Spiel auch verschiedene nonverbale Ausdrucksformen hinsichtlich Blickaustausch, räumlichem Verhalten oder Körperberührung ein.

D8 2.1 Lesetechniken und -strategien anwenden
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • lesen auch komplexere pragmatische Texte informationsentnehmend, sinnkonstruierend, zügig und exakt.
  • tragen Texte rhythmisch und sinngestaltend unter Verwendung von Gestik, Klanggestaltung oder musikalischer Untermalung auch einer größeren Öffentlichkeit vor (z. B. Vorleseprojekt).
  • verwenden selbständig verschiedene Lesetechniken und ‑strategien zur Erschließung von Inhalt und Intention kontinuierlicher und diskontinuierlicher Texte sowie zum Textvergleich (z. B. diagonales oder reflektierendes Lesen).
  • nutzen zur Textanalyse selbst recherchierte Zusatzinformationen aus unterschiedlichen Medien (z. B. historischer, biografischer oder thematischer Hintergrund).

D8 2.2 Literarische Texte verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • deuten komplexe, altersgemäße Texte, indem sie die zentralen Aussagen und Intentionen der Texte mithilfe analytischer und produktiver Methoden erschließen (z. B. die Charakteristik der Figuren und ihrer Beziehungen herausarbeiten, Deutungen mit Zitaten belegen).
  • unterscheiden eigenständig spezifische Merkmale epischer, lyrischer und dramatischer Texte (z. B. Satire, Kommentar) und nutzen diese sowie Zusammenhänge zwischen Werk, Autorenbiografie und Entstehungszeit zur Reflexion und Interpretation.
  • vergleichen unterschiedliche Darstellungsformen literarischer Werke wie Buch, Film, Hörtext oder Theater, erkennen medienspezifische Besonderheiten, reflektieren deren Wirkung und schätzen den ästhetischen Wert ein.
  • präsentieren ein auf der Basis von Leseempfehlungen (z. B. aus einem abgegrenzten Themenbereich) ausgewähltes Jugendbuch, das sie eigenständig mithilfe produktiver und analytischer Methoden anhand von Leitfragen erschließen und werten (z. B. Handlungsstränge, Motive, Charaktereigenschaften, menschliche Grundstimmungen wie Trauer und Glück).
  • wenden im Rahmen der Erschließung und Interpretation von komplexen literarischen Texten Fachbegriffe sachgerecht an (z. B. Erzählperspektive, Raum- und Zeitgestaltung, Metapher, Symbolik, Hyperbel).

D8 2.3 Pragmatische Texte verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • verwenden lebensrelevante und berufsbezogene Informationen aus komplexen, selbst recherchierten kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten unterschiedlicher Medien zur Betrachtung von Themen aus verschiedenen Blickwinkeln.
  • unterscheiden selbständig journalistische Textsorten (z. B. Leserbrief, Nachricht, Kommentar, Reportage) unter Einbeziehung ihrer Funktionen (z. B. Information, Wertung) und belegen ihre Deutung mit Zitaten.
  • vergleichen komplexere themengleiche Texte und arbeiten mithilfe von Lesestrategien (z. B. selektives, antizipierendes und hypothesenüberprüfendes Lesen) wesentliche Textaussagen aus anspruchsvollen Texten heraus.
  • erkennen und beurteilen kritisch Inhalt, Form und Intention von Texten aus unterschiedlichen Medien (z. B. Kommentare in Fernsehen, Radio, Zeitung, Internet).
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen

D8 2.4 Weitere Medien verstehen und nutzen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erkennen die Wirkungsabsichten unterschiedlicher Medien (z. B. Unterhaltung, Information, Propaganda, Manipulation) durch die Auseinandersetzung mit den jeweils eingesetzten Gestaltungsmitteln (z. B. Sprachebene, Bildauswahl und ‑abfolge, musikalische Hinterlegung).
  • beurteilen die Vermischung von Realität und Fiktion in medialen Darstellungen anhand erarbeiteter Kriterien (z. B. Infotainment, Computerspiele).
  • reflektieren und werten komplexe Darstellungsmittel sowie spezifische sprachliche Mittel in unterschiedlichen medialen Darstellungsformen (z. B. Vergleich von Textvorlage mit verschiedenen auditiven oder filmischen Umsetzungen) und nutzen dies zur eigenen Produktion.
  • nutzen geeignete Medien (z. B. aus Bücherei, Mediathek) zur Freizeitgestaltung sowie zum Mediengenuss.
  • planen ihren Medienkonsum auf der Basis von eigenen Medienprotokollen mithilfe von Programmvorschauen (z. B. Programmzeitschriften, Kino- und Theaterprogramme) und bewussten Zeitfenstern für Internet und soziale Netzwerke und reflektieren die Einhaltung der Planung.
  • erarbeiten, erproben und reflektieren Kriterien einer verantwortungsbewussten Nutzung aktueller digitaler Medien und sozialer Netzwerke und beachten dabei selbständig wesentliche rechtliche und soziale Grundlagen im Umgang mit Medien.
  • nutzen für Präsentationen und zur kreativen Produktion selbständig und zielorientiert technische Hilfsmittel und Programme.
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen

D8 3.1 Über Schreibfertigkeiten bzw. -fähigkeiten verfügen
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • strukturieren und gestalten komplexe Sachverhalte in Form von kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten und nutzen dabei begründet die Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung (z. B. Textverarbeitungs- und Präsentationsprogramme).
  • füllen komplexe Formulare selbständig aus, auch digital.
  • integrieren weitgehend selbständig passende Zitate formgerecht und zweckentsprechend in eigene Texte.
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen

D8 3.2 Texte planen und schreiben
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erstellen Planungsübersichten auch zu komplexeren inhaltlichen Zusammenhängen (z. B. in Form von Mindmaps oder einer numerisch differenzierten Gliederung) und reflektieren über deren Funktionalität.
  • erzählen anschaulich von Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen und Sachverhalten (z. B. Schildern von Wahrnehmungen, Monolog einer literarischen Figur), achten auf die Erzähllogik und setzen dabei stilistische sowie sprachlich gestalterische Mittel bewusst ein (z. B. indirekte Rede, Vergleiche).
  • nutzen kreative und produktive Schreibformen für eigene Erzähltexte (z. B. Wechsel der Erzählperspektive, des historischen Hintergrunds).
  • informieren mit eigenen Texten über komplexere Sachverhalte oder aktuelle Ereignisse und protokollieren Unterrichtsabläufe, Projekte oder Exkursionen (z. B. als Präsentationsportfolio).
  • fassen Inhalte zu kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten zusammen (z. B. als Schaubild, Fließtext mit grafischer Veranschaulichung) und reflektieren dabei die Funktionalität.
  • formulieren und gewichten Argumente zu Sachverhalten, die über den eigenen Erfahrungsbereich hinausgehen, ziehen Schlüsse und verfassen adressatengerechte Texte in Form einer sachlich plausiblen und nachvollziehbaren Stellungnahme (z. B. Kommentar, Kritik).
  • setzen sprachliche Mittel des argumentierenden Schreibens zielgerichtet in eigenen Texten ein (z. B. Adverbialsätze, syntaktische Verknüpfung) und stützen ihre Argumente durch Beispiele und Vergleiche.
  • stellen die Ergebnisse einer Textuntersuchung aufgabenbezogen dar (z. B. Gestaltungsmittel sowie Kernaussagen darlegen, Stellung beziehen). Dabei wenden sie bei literarischen Texten auch Schreibformen des gestaltenden Interpretierens an (z. B. inneren Monolog verfassen).
  • verfassen in Kooperation mit dem Fach Wirtschaft und Beruf und den berufsorientierenden Wahlpflichtfächern formalisierte, berufsorientierende Texte unter Berücksichtigung zeitgemäßer Medien, auch für das Berufswahlportfolio (z. B. Bewerbungsanschreiben, Praktikumsmappe).

D8 3.3 Texte überarbeiten
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • überprüfen fremde und eigene Texte kriterienorientiert nach Form, Inhalt und Sprache entsprechend den selbständig gewählten Überarbeitungszielen (z. B. Adressatenbezug, stilistische Stimmigkeit). Bei Rückmeldungen an Mitschülerinnen und Mitschüler achten sie auf einen respektvollen Umgang miteinander.
  • nutzen zur Überarbeitung eigener Texte situationsangemesssene Überarbeitungsstrategien sowie Hinweise aus Feedbackmethoden selbstverantwortlich (z. B. Expertenteam).
  • gestalten Texte weitgehend fehlerfrei und nutzen neben Nachschlagewerken selbständig Rechtschreibhilfen aus Textverarbeitungsprogrammen sowie online gestellte Wörterbücher oder Grammatiken.
  • dokumentieren und reflektieren den eigenen Schreibprozess (z. B. durch Kommentierungen im individuell angelegten Schreibportfolio) und setzen sich Ziele für weitere Schreibaufgaben.

D8 4.1 Sprachliche Verständigung untersuchen und reflektieren
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erklären Herkunft und Bedeutung ausgewählter fachsprachlicher Begriffe, erkennen Merkmale von Fachsprachen (z. B. aus der Arbeitswelt) und nutzen diese Erkenntnisse für das eigene Sprachhandeln.
  • reflektieren Merkmale von Sprachvarietäten (z. B. Soziolekt, Dialekt oder Regiolekt) und setzen diese bewusst, der Situation angemessen ein.
  • unterscheiden Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache (z. B. situative Kontextbindung und Häufigkeit von Ellipsen in der mündlichen Sprache versus Kontextunabhängigkeit und Bindung an vollständige Sätze der schriftlichen Sprache) und wenden beide Sprachvarianten sachgerecht an.
  • erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im gegenwärtigen und vergangenen Sprachgebrauch des Deutschen (z. B. im Schriftbild, Bedeutungswandel).
  • erklären die Herkunft, Bedeutung und Verwendung gängiger Fremdwörter und Internationalismen (z. B. aus dem Lateinischen oder Französischen), um ihren aktiven und passiven Wortschatz zu erweitern.
  • stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen unterschiedlichen anderen Sprachen (z. B. aus den Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler) und dem Deutschen fest (z. B. anhand des Satzbaus und sprachlicher Bilder).
  • drücken die Wirkung bekannter und neu erworbener rhetorischer Formen des Sprachgebrauchs (z. B. Euphemismus, Hyperbel) aus, um Kommunikationsabsichten zu verstehen und sich selbst anschaulicher zu verständigen.
  • untersuchen die Sprache in digitalen Formaten (z. B. E‑Mail, soziale Netzwerke) und prüfen sie auf ihre Angemessenheit in unterschiedlichen Situationen (z. B. Vergleich von Bewerbungs-E‑Mail und persönlicher E‑Mail).

D8 4.2 Sprachliche Strukturen untersuchen und reflektieren
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • ordnen den erweiterten Fach- und Bildungswortschatz auch mithilfe von Wörterbuch und Thesaurus nach Kategorien oder Begrifflichkeiten (z. B. Ober- und Unterbegriffe, Mehrdeutigkeit), um sich fachspezifisch treffend auszudrücken.
  • analysieren bekannte und neu erworbene Formen der Wortbildung (Änderung des Stammvokals, Kurzwörter) auch in den Fachsprachen (z. B. Nominalisierungen) und bei Fremdwörtern und nutzen diese zur Erweiterung des eigenen Wortschatzes und zum aktiven Sprachhandeln.
  • unterscheiden die bekannten Wortarten (z. B. auch Modalformen des Verbs) sicher und nutzen dies, um sich situationsgerecht auszudrücken.
  • flektieren Wörter der ihnen bekannten Wortarten auch im Konjunktiv I und II sicher und nutzen dies für das eigene Sprachhandeln.
  • wenden die indirekte Rede zur Wiedergabe von Äußerungen eines Dritten sicher an.
  • unterscheiden verschiedene Formen der Satzbildung (z. B. Satzgefüge, Schachtelsatz), erkennen deren unterschiedliche Verwendung und Wirkung und nutzen dies in ihrem Sprachgebrauch.
  • unterscheiden und verwenden bekannte und weitere Satzglieder (Finaladverbiale) sowie Attribute sicher, um variantenreichere Texte zu gestalten.

D8 4.3 Richtig schreiben
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Kompetenzerwartungen und Inhalte

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • halten bekannte und weitere Regelhaftigkeiten der Rechtschreibung sicher ein: Groß- und Kleinschreibung (z. B. Nominalisierungen, Erweiterung des nominalen Kerns), Zusammensetzungen mit Bindestrich, Kurzformen, Abkürzungen, Schreibung mehrteiliger oder inoffizieller Eigennamen, Getrennt- und Zusammenschreibung (z. B. Verb + Verb, Partizip + Verb, Adjektiv + Verb, zusammengesetzte Wörter, nicht steigerungsfähige oder erweiterbare Ausdrücke oder Verbindungen wie mit so-, mit-, ‑einander, ‑wärts).
  • schreiben Wörter mit weiteren rechtschriftlichen Besonderheiten (z. B. Homonyme, Homographe, Homophone) sowie Fremd- und Fachwörter richtig.
  • wenden Rechtschreibstrategien und ‑prinzipien sicher und weitgehend selbständig bei der Überarbeitung von eigenen und fremden Texten an.
  • erlangen orthographische Sicherheit, durch bewusste Arbeit an individuellen Fehlerschwerpunkten (z. B. durch Finden eigener Wortbeispiele).
  • wenden bekannte Regeln der Zeichensetzung, insbesondere der Kommasetzung auch bei längeren Satzfolgen, Infinitivgruppen oder Appositionen an.
  • nutzen erweitertes Regelwissen zur Zeichensetzung (z. B. Ergänzungsstriche, Auslassungspunkte, Semikolon, Gedankenstrich) zur Strukturierung von Texten und Kennzeichnung von Zitaten.