Lehrplan PLUS

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Geschichte 10

gültig ab Schuljahr 2022/23

G10 Lernbereich 1: Methoden und Arbeitstechniken
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Die Schülerinnen und Schüler wenden grundlegende Methoden und Arbeitstechniken des Faches Geschichte bei der Umsetzung der Lernbereiche G 10.2 bis G 10.8 an, insbesondere die Grundlegenden Daten und Begriffe zur Geschichte nach 1945 bis zur deutschen Wiedervereinigung, um sich in der Zeit zu orientieren und um eine sinnvolle Narration zur Chronologie der Jahrgangsstufe bilden zu können.
Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • werten Text-, Bild- und Sachquellen selbständig quellenkritisch aus. Insbesondere analysieren sie dazu Form, Inhalt und Perspektivität von Karikaturen, Bildquellen und historisch-politischen Liedern vor dem Hintergrund der ideologischen, sozialen oder politischen Zusammenhänge ihrer Entstehungszeit.
  • diskutieren unterschiedliche historische Wahrnehmungen, Perspektiven und Deutungen in verschiedenen Narrationen zu einem Thema (z. B. USA – UdSSR, Bundesrepublik Deutschland – DDR).
  • fassen die Ergebnisse ihrer eigenständigen Recherchen in Schaubildern zusammen und kombinieren dazu die Aussagen von Quellen und Darstellungen selbständig mit Informationen aus Geschichtskarten, Diagrammen und Statistiken.
  • nutzen die Aussagen von Zeitzeugen und ordnen deren subjektive Erinnerungen quellenkritisch ein. Insbesondere vergleichen sie die Aussagen von Zeitzeugenberichten aus unterschiedlichen Perspektiven (z. B. deutsche Wiedervereinigung aus ost- und westdeutscher Sicht).
  • nutzen sowohl digitale wie auch gedruckte Medien historischen Inhalts (z. B. historische Spiel-/Dokumentarfilme) zielorientiert, selbständig und kritisch. Filme untersuchen sie u. a. unter geschichtskulturellen Aspekten im Hinblick auf Intention, Aufbau und Wirkung.

G10 Lernbereich 2: Nachkriegszeit und politischer Neubeginn in Deutschland (ca. 7 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erkennen, dass weltpolitische Rahmenbedingungen und Weichenstellungen der Siegermächte sich entscheidend auf das Leben der Menschen in der Nachkriegszeit in Deutschland auswirkten.
  • erklären die Situation der Menschen in Deutschland nach dem Kriegsende (z. B. Deutschland-Politik der Siegermächte, Versorgungsproblematik, Wiederaufbau in Ost und West), auch am regionalen Beispiel.
  • erkennen Flucht und Vertreibung während und nach dem Zweiten Weltkrieg als tiefen Einschnitt in die Biografie der Betroffenen, indem sie u. a. die sich nach dem Zweiten Weltkrieg vollziehende Integration der Heimatvertriebenen am Beispiel Bayerns untersuchen und beurteilen. Dabei schätzen sie deren Leistungen als wichtigen Beitrag für den politischen und wirtschaftlichen Aufbau Deutschlands wert.
  • vollziehen an der Verfassung des Freistaats Bayern nach, wie eine moderne demokratische Grundordnung aufgebaut ist und welche Herausforderungen und Chancen damit verbunden sind.
  • diskutieren die deutsche Teilung vor dem Hintergrund der Politik der Alliierten und deren Weltanschauung. Dabei vergleichen sie u. a. die unterschiedlichen Staatsformen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR und arbeiten den sich manifestierenden Ost-West-Konflikt heraus.
  • wenden die Grundlegenden Daten und Begriffe 1946 Verfassung des Freistaats Bayern; 1949 Gründung der beiden deutschen Staaten; Konferenz von Potsdam; Flucht und Vertreibung; Entnazifizierung, Grundgesetz bei der Beschreibung historischer Zusammenhänge gezielt an.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Weichenstellungen durch die Konferenz von Potsdam (Besatzung, Entnazifizierung)
  • Situation im besiegten Deutschland: Flucht und Vertreibung, Versorgungsproblematik, Nürnberger Prozesse, Integration der Heimatvertriebenen
  • politische Neuanfänge (u. a. Gründung des Freistaats Bayern)
  • Teilung Deutschlands und Gründung der beiden deutschen Staaten

G10 Lernbereich 3: Die Teilung Deutschlands (ca. 9 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • vergleichen die ökonomischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in beiden deutschen Staaten und schätzen sie hinsichtlich ihres diktatorischen bzw. freiheitlichen Charakters ein. Dabei erkennen sie den Zusammenhang von Wirtschaftsordnung, Lebensverhältnissen und politisch-gesellschaftlicher Ordnung für die Akzeptanz der staatlichen Systeme in der Bundesrepublik und in der DDR.
  • untersuchen konkrete Fallbeispiele und erkennen, welche unterschiedlichen Konsequenzen der Einzelne zieht, wenn ein politisches System gravierend in sein Leben eingreift (z. B. Rolle der „Stasi“ in der DDR). Dabei fällen sie Sach- und Werturteile zum Stellenwert von bürgerschaftlichem Engagement und Zivilcourage.
  • erfassen die Bedeutung von Heimatvertriebenen, DDR-Flüchtlingen und „Gastarbeitern“ für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik bis Ende der 1960er-Jahre.
  • untersuchen auf der Basis komplexer Quellen und Darstellungen wesentliche Aspekte der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik ab den späten 1960er-Jahren. Sie nutzen ihre Erkenntnisse, um die Bedeutung dieser Prozesse zu erfassen und zu beurteilen.
  • nutzen die Kenntnis wichtiger Entwicklungslinien der deutsch-deutschen Geschichte, um deren Abhängigkeit von der Weltpolitik zu verstehen und um sich dessen bewusst zu werden, dass es keine isolierte deutsche Nationalgeschichte gibt.
  • wenden die Grundlegenden Daten der deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte 17. Juni 1953 Aufstand gegen das DDR-Regime; 1972 Grundlagenvertrag und die Grundlegenden Begriffe „Staatssicherheit“, deutsche Frage, Mauerbau, Planwirtschaft, Adenauer, Westintegration, Soziale Marktwirtschaft, „Gastarbeiter“, 1968er-Bewegung, Reformen der sozial-liberalen Koalition bei der Beschreibung historischer Zusammenhänge gezielt an.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Staat und Gesellschaft in der SED-Diktatur: Formen staatlicher Indoktrination und Lenkung, Lebensalltag und wirtschaftliche Entwicklung
  • staatliche Unterdrückung und Widerstand in der DDR (Beispiele)
  • bundesdeutsche Gesellschaft in der Ära Adenauer: Erfolg der demokratischen Parteien, Ursachen der Systemakzeptanz, Umgang mit der NS-Vergangenheit, Integration der Heimatvertriebenen, Anwerbung von „Gastarbeitern“
  • Aspekte der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung in der Bundesrepublik ab den späten 1960er-Jahren: 68er-Bewegung, Terrorismus, Reformen der sozial-liberalen Koalition
  • die deutsche Frage

G10 Lernbereich 4: Kalter Krieg, Entspannung und Neuorientierung in Europa und der Welt (ca. 11 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erkennen, dass die unterschiedlichen ideologischen, machtpolitischen und ökonomischen Interessen der Supermächte USA und Sowjetunion zu einer Blockbildung führten, welche die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte.
  • analysieren Krisen und Konflikte im Zeitalter des Kalten Krieges (Kuba-Krise, Vietnamkrieg) und erkennen dabei Diplomatie und Kompromissfähigkeit als entscheidende Mittel zur Erhaltung des Friedens. Auf dieser Grundlage bewerten sie Vorgehensweisen zur Entschärfung von aktuellen Krisen.
  • untersuchen an einem Beispiel die nationalen und internationalen Folgen der Entkolonialisierung, um zu erkennen, dass deren Auswirkungen bis heute sichtbar sind.
  • erörtern Voraussetzungen, Ursachen und Folgen der deutschen Wiedervereinigung. Dabei ordnen sie den Umbruch im Ostblock ab 1989/90 als Epochenwende in den historischen Kontext ein.
  • nutzen ihr Wissen über wichtige Etappen im Prozess der deutschen Einigung, um sich der Besonderheiten der friedlichen Revolution in der DDR bewusst zu werden und um die Bedeutung der Wende von 1989 für die deutsche und die europäische Geschichte zu erfassen.
  • diskutieren Erfolge und Probleme der inneren Einheit Deutschlands, u. a. Chancen und Herausforderungen der gesellschaftlichen Dynamik im wiedervereinigten Deutschland seit 1990 (z. B. anhand persönlicher Erfahrungen, Zeitzeugenaussagen, Statistiken). Dabei verstehen sie, dass sich die Rolle Deutschlands in der Welt seit der Wiedervereinigung in mehrfacher Hinsicht verändern musste.
  • erfassen Entwicklung, Zielsetzung und Stand der europäischen Integration. Sie entwickeln eigene Fragestellungen zur aktuellen Europapolitik und diskutieren diese differenziert.
  • gliedern den Zeitraum anhand der Grundlegenden Daten 1961/62 Kuba-Krise; 1963 deutsch-französischer Freundschaftsvertrag; ab 1989/90 Umbruch im Ostblock; 9. November 1989 Öffnung der innerdeutschen Grenze; 3. Oktober 1990 „Tag der Deutschen Einheit“; 1992 Vertrag von Maastricht und wenden die Grundlegenden Begriffe Kalter Krieg, NATO, Entkolonialisierung, Europäische Integration, Ost-Erweiterung der EU bei der Beschreibung historischer Zusammenhänge gezielt an.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Blockbildung (u. a. NATO, Warschauer Pakt), Integration der beiden deutschen Staaten in die Bündnissysteme
  • Krisen und Konflikte zur Zeit des Kalten Krieges (Kuba-Krise, Vietnamkrieg)
  • Entspannungspolitik, Zusammenbruch des Ostblocks und das vorläufige Ende des Ost-West-Konflikts
  • Entkolonialisierung: Auswirkungen auf die betroffenen Länder an einem Beispiel
  • deutsche Wiedervereinigung: internationale und nationale Vorbedingungen, friedliche Revolution von 1989, Öffnung der innerdeutschen Grenze, Zusammenbruch des SED-Staates, Schritte zur staatlichen Einheit
  • zentrale Entwicklungen der europäischen Integration (u. a. Ost-Erweiterung der EU)
  • Rolle des wiedervereinigten Deutschland in Europa und der Welt

G10 Lernbereich 5: Herausforderungen und Chancen globaler Entwicklungen der Gegenwart (ca. 11 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erörtern Ursachen, Verlauf und historischen Hintergrund ausgewählter gegenwärtiger Krisen und Konflikte, um Entwicklungslinien in der Weltgeschichte seit 1945 und globale Machtverschiebungen zu verstehen. Dabei erfassen sie z. B., dass ein friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Ethnien und Religionen eine große Herausforderung für alle Beteiligten darstellt. Die Schülerinnen und Schüler nutzen ihre Erkenntnisse u. a. dazu, politische Strategien internationaler Akteure zu beurteilen und an aktuellen Debatten (z. B. über die außenpolitische Rolle Deutschlands und Europas) teilzunehmen.
  • beurteilen die Auswirkungen einzelner historischer Ereignisse (z. B. „9/11“) auf die weitere globale Entwicklung, indem sie wahrnehmbare Veränderungen im Lebensalltag, auch in ihrem eigenen Erfahrungsbereich, erörtern.
  • nutzen ihr Wissen über die historischen Ursachen, die humanitären Auswirkungen und politischen Folgen ausgewählter Konflikte, um die Herausforderungen, vor denen die betroffenen Staaten und die internationale Staatengemeinschaft stehen, sowie die Möglichkeiten und Grenzen des Einflusses überstaatlicher Organisationen (z. B. UNO) zu begreifen.
  • nutzen ihre Kenntnisse über Erscheinungsformen des modernen Terrorismus, um das Bedrohungspotenzial des Terrors für Staat und Gesellschaft zu diskutieren.
  • wenden die Grundlegenden Daten und Begriffe 11. September 2001 Anschlag auf das World Trade Center in New York, UNO, Globalisierung, Nahostkonflikt, Terrorismus bei der Beschreibung historischer Zusammenhänge gezielt an.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • außenpolitische Grundkonstellationen nach 1990, u. a. Chinas Aufstieg zur Großmacht, Stellung der USA und Russlands, überstaatliche Organisationen (u. a. UNO)
  • Entwicklung des Nahostkonflikts
  • neue politische Herausforderungen: Globalisierung, Terrorismus, Migration
  • aktuelle Krisen und Konflikte der Gegenwart

G10 Lernbereich 6: Migration in der Geschichte (Längsschnitt) (ca. 5 Std.)
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Im Längsschnitt „Migration in der Geschichte“ wiederholen, vernetzen und vertiefen die Schülerinnen und Schüler historische Kenntnisse und Fertigkeiten und wenden insbesondere die Grundlegenden Daten und Begriffe in einem neuen Zusammenhang an.
Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • vergleichen Migrationsbewegungen verschiedener Epochen im Hinblick auf Beweggründe sowie Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft. Dabei erkennen sie, dass Migration ein sich durch die Jahrhunderte ziehendes Phänomen ist, das unterschiedliche Gruppen, Schichten und Ethnien erfasst.
  • untersuchen die Emigration von Deutschen zu verschiedenen Zeiten und erörtern dabei Ursachen und Auswirkungen der Auswanderungen, aber auch Probleme und Chancen der Migranten. Dabei erörtern sie u. a. die gegenwärtige Situation von Migranten.
  • untersuchen die Immigration zu unterschiedlichen Zeiten und arbeiten dabei Chancen und Herausforderungen der Integration für Staat und Gesellschaft heraus. Dabei erörtern sie u. a. Schwierigkeiten und Erfolge der Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen in Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg.
  • verwenden die Grundlegenden Begriffe, wie z. B. Migration, Judentum, Stadtrecht, Absolutismus, Soziale Frage, Flucht und Vertreibung, „Gastarbeiter“, bei der Beschreibung historischer Zusammenhänge.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Auswanderung aus dem deutschen Kulturraum seit dem Mittelalter (z. B. Deutsche Ostsiedlung, deutsche Auswanderer nach Amerika im 19. Jh.)
  • Einwanderung in den deutschen Kulturraum (z. B. Hugenotten, Arbeitsmigranten) und Integration neuer Bevölkerungsgruppen (z. B. Flüchtlinge und Vertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg, „Gastarbeiter“, Spätaussiedler, Asylsuchende)
  • aktuelle Beispiele von Migration weltweit; Deutschland als Einwanderungsland

G10 Lernbereich 7: Geschichtskultur – wie wir mit Geschichte umgehen (Längsschnitt) (ca. 5 Std.)
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Im Längsschnitt „Geschichtskultur – wie wir mit Geschichte umgehen“ wiederholen, vernetzen und vertiefen die Schülerinnen und Schüler historische Kenntnisse und Fertigkeiten und wenden insbesondere die Grundlegenden Daten und Begriffe in einem neuen Zusammenhang an und erreichen dadurch ein Geschichtsbewusstsein.
Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beurteilen, wie Geschichte in einer Gesellschaft wahrgenommen, verarbeitet und ggf. auch instrumentalisiert wird, indem sie sich mit Beispielen des Umgangs mit Geschichte in Vergangenheit und Gegenwart (z. B. Instrumentalisierung von Geschichte in Diktaturen) auseinandersetzen.
  • erkennen v. a. am Beispiel der Geschichtskultur in der Bundesrepublik Deutschland, wie sich in ihr die Interessen, Positionen und Werte der Gegenwart spiegeln.
  • begreifen, dass nicht nur reale, sondern auch imaginative Geschichtsvorstellungen existieren.
  • verwenden Grundlegende Daten und Begriffe, wie z. B. 9. November 1938 Novemberpogrome; 17. Juni 1953 Aufstand gegen das DDR-Regime; 9. November 1989 Öffnung der innerdeutschen Grenze; 3. Oktober 1990 „Tag der Deutschen Einheit“; Demokratie, Diktatur, Mauerbau, Kalter Krieg, bei der Beschreibung historischer Zusammenhänge im Zusammenhang mit der Geschichtskultur.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Umgang mit Geschichte in früheren Epochen (z. B. Alexander der Große im antiken Rom, Denkmäler im Deutschland des 19. Jh.)
  • Instrumentalisierung von Geschichte (z. B. im Nationalsozialismus oder in der DDR)
  • Aspekte heutiger Geschichtskultur im Unterhaltungssektor (z. B. Mittelaltermärkte, Reenactment, historische Spielfilme)
  • Aspekte „offizieller“ Geschichtskultur (z. B. Gedenktage in der Bundesrepublik, UNESCO-Weltkulturerbe in Bayern)

G10 Lernbereich 8: Bilingualer Sachfachunterricht (optional)
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Die Schülerinnen und Schüler erwerben die in den Lernbereichen G 10.1–G 10.7 genannten Kompetenzen, indem sie sich mit dort aufgeführten Inhalten, Daten und Begriffen überwiegend in der Fremdsprache auseinandersetzen und ggf. die genannten Fähigkeiten und Fertigkeiten besonders anhand der im Folgenden aufgeführten Inhalte vertiefen.
Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • setzen die englische Sprache als Mittel zur authentischen Kommunikation ein und nehmen einen sprachlichen und inhaltlichen Perspektivenwechsel vor, indem sie die Fremdsprache als Spiegel kultureller Besonderheiten und Unterschiede begreifen, um historische Phänomene multiperspektivisch zu betrachten und zu erschließen.
  • nutzen ihre historischen Kenntnisse, um faktengestützt Themen der Jahrgangsstufe zu diskutieren, indem sie fachspezifisches Vokabular (Englisch, Deutsch) gezielt und reflektiert einsetzen sowie sprachliche und inhaltliche Phänomene kritisch hinterfragen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • the influence of Great Britain and the USA on post-war Germany (e. g. Potsdam Conference, Berlin blockade and airlift, Berlin crisis, containment policy, Marshall Plan)
  • decolonisation (e. g. India)
  • Cold War (e. g. Vietnam War, Cuba missiles crisis, race to the moon)