Lehrplan PLUS

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Werken 5

gültig ab Schuljahr 2017/18

We5 Lernbereich 1: Arbeiten mit dem Werkstoff Holz (ca. 28 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen beim Umgang mit Holz Unterschiede von Vollholz und Holzwerkstoffen bewusst wahr und beschreiben diese, um dadurch Sensibilität für deren Einsatz und Bearbeitbarkeit zu gewinnen.
  • erproben elementare Gesetzmäßigkeiten des Bauens einfacher Antriebe oder der Steuerung von Bewegung, um daraus Erkenntnisse über grundlegende Funktionszusammenhänge zu gewinnen und diese bei der Umsetzung der eigenen Werkarbeit zu nutzen.
  • entwickeln gemeinsam Gestaltungsmöglichkeiten für das Werkvorhaben und berücksichtigen diese bei Entwurf und Planung der eigenen Arbeit.
  • nutzen bildnerische Elemente und Farbe gezielt als grundlegendes Gestaltungsmittel und persönliches Ausdrucksmittel für die eigene Werkarbeit.
  • verwenden bei der Umsetzung einfacher Werkvorhaben mit Holz entsprechende Werkzeuge und Hilfsmittel fachgerecht.
  • beachten bei der Organisation ihres Arbeitsplatzes arbeits- und sicherheitstechnische Gesichtspunkte (z. B. Verwendung von Einspannvorrichtungen).
  • berücksichtigen beim Umgang mit Holz selbständig die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgangs mit diesem Werkstoff und den verwendeten Werkzeugen und Werkhilfsmitteln.
  • leiten aus einfachen Aufgabenstellungen mit dem Werkstoff Holz grundlegende Bewertungskriterien für das Arbeitsergebnis ab (z. B. handwerkliche Verarbeitung), um diese bei der Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse für eine respektvolle und wertschätzende Beurteilung zu verwenden.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Werkstoff: Massivholz (Färbung, Maserung/Struktur, Bearbeitbarkeit), Sperrholz (Eigenschaften, Bearbeitbarkeit)
  • Werkverfahren: Messen und Anzeichnen (Stahlmaßstab, Anschlagwinkel), Einspannen (Werkbank mit Vorderzange, Bankhaken, Zwingen), Trennen durch Sägen (Laubsäge, Feinsäge), Spanen (Raspel, Feile, Hand- oder Akkubohrer), Oberflächenbearbeitung (Schleifmittel), Gesundheitsschutz (Schutz vor Holzstaub beim Schleifen, übersichtliche Organisation des Arbeitsplatzes)
  • Funktion, Gestaltung: Antrieb und Bewegung (einfache Gebrauchs- oder Spielgegenstände), stabilisierendes Bauen (z. B. Verspannen oder Verstreben), Farbgestaltung (Farbe als grundlegendes Gestaltungsmittel)
  • Ökologie: Wertstofftrennung, materialsparende Verwendung (z. B. sorgfältige Planung, sparsames Aufzeichnen)

We5 Lernbereich 2: Arbeiten mit Papierwerkstoffen (ca. 28 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • untersuchen Papierwerkstoffe hinsichtlich deren Eigenschaften, um ihre Verwendung für das Werkvorhaben zu begründen.
  • verwenden bei der Umsetzung ihrer Werkvorhaben mit dem Material Papier entsprechend ausgewählte einfache Werkzeuge und Hilfsmittel fachgerecht.
  • wenden materialspezifische Arbeitstechniken beim Trennen, Umformen und Fügen an, um einfache Werkstücke aus Papier (z. B. Leporello) herzustellen.
  • berücksichtigen spezifische Gefahrenquellen im Umgang mit Materialien und Werkzeugen bei der Verarbeitung von Papier und halten die geforderten Sicherheitsmaßnahmen ein.
  • organisieren selbständig ihren Arbeitsplatz entsprechend der besonderen Anforderungen des Werkstoffs Papier (z. B. Sauberkeit, Übersichtlichkeit).
  • bewerten eigene und fremde Arbeitsergebnisse mithilfe sinnvoller Kriterien, die sie selbst aus der spezifischen Aufgabenstellung (z. B. Faltschachtel) abgeleitet haben, auf konstruktive und respektvolle Weise.
  • erkennen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgangs mit Papierwerkstoffen und setzen diese Erkenntnis bei der Herstellung von Werkstücken um, indem sie z. B. Papierreste dem Recycling zuführen und das Material sparsam verwenden (z. B. sorgfältige Planung, sparsames Aufzeichnen).
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Papierwerkstoffe (Papier, Karton, Pappe): Eigenschaften (z. B. Färbung, Stärke bzw. Gewicht, Saugfähigkeit, Oberflächenbeschaffenheit)
  • Werkverfahren: Messen (Stahlmaßstab, Buchbinderwinkel), Trennen durch Schneiden (Schere, Universal- oder Buchbindermesser, Schneideunterlage, Stahlschiene), Umformen durch Falzen (Falzbein), Fügen durch Kleben (Kleister oder Buchbinderleim), Gesundheitsschutz (sicherer Umgang mit Schneidewerkzeugen, sicheres Transportieren von Schneidewerkzeugen)
  • Funktion, Gestaltung: Stabilität und Flexibilität (Faltung, Formung), Flächengestaltung (Herstellung von schmückenden Bezugspapieren)
  • Ökologie: Wertstofftrennung, Resteverwertung

We5 Lernbereich 3: Arbeiten mit plastischen Massen (ca. 28 Std.)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen beim unmittelbaren Umgang mit Ton haptische Erfahrungen bewusst wahr, um dadurch Sensibilität für die spezifischen Eigenschaften des Materials und geeignete Werkverfahren zu gewinnen.
  • erkennen an Tonobjekten (z. B. aus dem Kunsthandwerk) die Wirkung plastischer Gestaltungselemente und nutzen ihre Erkenntnisse für eigene Gestaltungsvorhaben.
  • verwenden bei der Umsetzung ihrer Werkvorhaben entsprechende Werkzeuge und Hilfsmittel zur Tonbearbeitung fachgerecht.
  • organisieren bei der praktischen Arbeit mit dem Werkstoff Ton selbständig ihren Arbeitsplatz und erkennen dabei den Nutzen eines sauberen Arbeitsplatzes.
  • leiten aus grundlegenden Anforderungen an ein Tonwerkstück Beurteilungskriterien (z. B. Gestaltung, Funktionalität) ab und verwenden diese für eine respektvolle und wertschätzende Bewertung von Arbeitsergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Werkstoff: Eigenschaften (Formbarkeit, Schwindungsverhalten)
  • Werkverfahren: Formen aus der Tonkugel, Aufbauen mit Tonwülsten oder Tonrelief, einfache Werkzeuge (Tonmesser, Rundholz, Modellierhölzer und ‑schlingen)
  • Funktion, Gestaltung: funktionale Formgebung (z. B. einfacher Gebrauchsgegenstand), freie Formgebung (z. B. Kleinplastik: geometrisch, organisch), formgebendes Dekor (z. B. durch Applizieren)