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Sozialkunde 10 (zweistufige Wirtschaftsschule)

Sk10 Lernbereich 1: Lebenswelt und Mitgestaltung
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • analysieren und bewerten verschiedene politische Partizipationsmöglichkeiten aus ihrem Umfeld (z. B. Bürgerinitiativen, Jugendforen in Vereinen und Kommunen, Parteien) hinsichtlich der Möglichkeiten und Grenzen, sich als junge Mitbürgerinnen und Mitbürger aktiv einzubringen.
  • nutzen die Analyse der Parteienlandschaft in Deutschland (z. B. Medienberichte, Parteiprogramme) als Vorbereitung für eine begründete Wahlentscheidung.
  • beurteilen Chancen und Grenzen der direkten politischen Mitsprache, die die bayerische Verfassung ermöglicht, um daraus Schlüsse für ihr persönliches politisches Engagement ziehen zu können.
  • bewerten den Einfluss organisierter Interessenvertreter (Lobbyisten) auf politische Entscheidungsprozesse vor dem Hintergrund des Auftrags von Politikern in einer repräsentativen Demokratie.
  • beurteilen die Funktion von Massenmedien in politischen Systemen und gehen dabei auch auf die Probleme der gezielten Beeinflussung des politischen Meinungsbildungsprozesses ein.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Partizipationsmöglichkeiten, z. B. Mitwirkungsmöglichkeiten von Bürgerinitiativen
  • Stellung von parteipolitischen Jugendorganisationen und Jugendvertretungen in Vereinen
  • Vertreten eigener Standpunkte in Diskussionen mit gegensätzlichen Meinungen
  • Parteien und Verbände als Interessenorganisationen
  • plebiszitäre Elemente der bayerischen Verfassung
  • Rolle von Lobbyisten und externen Beratern bei der Gesetzgebung
  • Funktion von Massenmedien im Rahmen der politischen Meinungsbildung

Sk10 Lernbereich 2: Zusammenleben in der Gesellschaft
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • begründen vor dem Hintergrund von unterschiedlichen Werthaltungen und Einstellungen die Verantwortung des Einzelnen zur Wahrung von Menschenwürde und Menschenrechten in einer demokratischen Gesellschaft.
  • beurteilen Art, Umfang und Notwendigkeit des Schutzes von Grundrechten und Demokratie in der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland.
  • wenden auf Kompromissbereitschaft, Respekt und Toleranz basierende demokratische Verhaltensweisen an, um ein friedliches und respektvolles Zusammenleben in Familie, Schule und Gesellschaft zu ermöglichen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Menschenwürde und Menschenrechte als Basis für das friedliche Zusammenleben in einer Demokratie
  • Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit in einer Demokratie, Möglichkeiten einer wehrhaften Demokratie
  • soziale Teilhabe und soziale Sicherung in einer Demokratie
  • respektvoller Umgang: Kompromissbereitschaft, Respekt und Toleranz in Hinblick auf die Vielfalt heutiger Familienkonstellationen und gesellschaftlicher Gruppierungen

Sk10 Lernbereich 3: Politische Strukturen der Bundesrepublik Deutschland
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • bewerten das Agieren der politischen Akteure unter Berücksichtigung der Funktionsweise der politischen Organe der Bundesrepublik, um beurteilen zu können, inwieweit das politische System in der Lage ist, auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren.
  • nutzen ihre Kenntnisse des Wahlsystems der Bundesrepublik Deutschland, um einen Zusammenhang zwischen Wahlverhalten und sich daraus ergebenden politischen Machtverhältnissen herzustellen.
  • beurteilen die Vor- und Nachteile des bundesdeutschen Gesetzgebungsverfahrens.
  • bewerten vor dem Hintergrund historischer Erfahrungen (z. B. Weimarer Republik) Zielsetzungen und Wirkungen der Mechanismen zur Begrenzung politischer Macht in der Bundesrepublik Deutschland.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • politische Organe der Bundesrepublik, Gewaltenteilung und Gewaltenverschränkung
  • Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland
  • Stationen des Gesetzgebungsprozesses in Deutschland
  • Begrenzung der Macht der Bundesregierung: z. B. Föderalismus,(gegebenenfalls Verfassung und Wahlsystem Bayerns, Elemente direkter Demokratie in Bayern), Bundesrat, Grundgesetz, Bundesgerichtshof, öffentliche Meinung und Medien, Opposition im Parlament, EU-Gesetzgebung
  • frühere deutsche Verfassungen, z. B. Verfassung der Weimarer Republik

Sk10 Lernbereich 4: Herausforderungen der internationalen Politik
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nutzen ihre Kenntnisse über Entstehung und Struktur der EU, um anhand aktueller politischer Entwicklungen heutige Herausforderungen beurteilen zu können, mit denen sie konfrontiert ist.
  • bewerten den Nutzen der Einbindung der Bundesrepublik in internationale Organisationen und beurteilen die Einflussmöglichkeiten auf internationale politische Entwicklungen, die sich daraus ergeben.
  • analysieren die Auswirkungen globaler gesellschaftlicher, wirtschaftlicher, politischer sowie ökologischer Herausforderungen und beurteilen die Wirksamkeit weltweiter Organisationen.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • einheitlicher europäischer Kulturraum
  • europäische Organisationen, Deutschlands Einbindung in eine internationale Organisation, gemeinsame Wirtschaftspolitik, Rolle Deutschlands und Europas für die globale Friedenssicherung, aktuelle Herausforderungen der EU
  • globale Herausforderungen: gesellschaftlich (z. B. Bevölkerungsexplosion, Migrationsbewegungen), wirtschaftlich (z. B. Auswirkungen der Globalisierung), politisch (z. B. Entwicklungshilfe, weltweite Konfliktherde) und ökologisch (z. B. Erderwärmung, Umweltverschmutzung)
  • internationale Organisationen: staatliche (z. B. Nato, UN) und NGOs, z. B. Amnesty International, Greenpeace

Sk10 Lernbereich 5: Methodenkompetenzen (in die Lernbereiche 1 bis 4 zu integrieren)
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Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beurteilen aktuelle Nachrichtenformate, Zeitungstexte und Bilddokumente (z. B. Karikaturen) in Hinblick auf ihre Wirkungsabsichten.
  • werten Grafiken, Diagramme, Statistiken, Schaubilder (z. B. Verfassungsschemata) und Tabellen aus.
  • analysieren ausgewählte Passagen von Gesetzestexten (z. B. Grundgesetz), um deren Bedeutung für ihr eigenes Leben zu erschließen.
  • wenden die Regeln der demokratischen Diskussionskultur sicher an.