Lehrplan PLUS

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Grundlegende Kompetenzen zum Ende der Jahrgangsstufen 11/12

Hinweis: Die aufgeführten Kompetenzen beschreiben das Ergebnis eines zweijährigen Lernprozesses.
Die unten stehenden Ausführungen zu den Grundlegenden Kompetenzen werden derzeit überarbeitet; die überarbeitete Fassung wird nach Abschluss der Anpassung des LehrplanPLUS an das neunjährige Gymnasium veröffentlicht.

Astrophysik Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler orientieren sich am Nachthimmel; insbesondere deuten sie die Sichtbarkeit und die Schleifenbahnen von Planeten im heliozentrischen Weltbild. Ausgehend von Messdaten erdgebundener Beobachtungen schließen sie auf Zustandsgrößen der Sonne.
  • Sie reflektieren Auswirkungen astrophysikalischer Erkenntnisse auf unser Weltbild anhand des historischen Wandels der Beschreibung von Planetenbahnen, der Entdeckung von Exoplaneten sowie grundlegender Aussagen des Urknall-Modells. Vor diesem Hintergrund bewerten sie den Nutzen satellitengestützter physikalischer Forschung und von Raumfahrtmissionen.
  • Sie erfassen den Aufbau des Weltalls sowie die Größenverhältnisse der kosmischen Strukturen, indem sie ausgehend von gegebenen Beobachtungsdaten die Distanz der Erde zur Sonne, zu Planeten unseres Sonnensystems sowie zu Sternen und Galaxien bestimmen. Sie nutzen hierbei unterschiedliche Verfahren der Entfernungsbestimmung und erklären deren physikalische Grundlagen.
  • Mithilfe des Hertzsprung-Russell-Diagramms klassifizieren sie Sterne und diskutieren Zusammenhänge zwischen deren Zustandsgrößen. Sie beschreiben anhand des Diagramms auch die Entwicklung von Sternen und erläutern die zentrale Bedeutung der Masse für die Sternentwicklung, insbesondere für den Endzustand eines Sterns.
  • Sie modellieren astrophysikalische Systeme mit dem Gravitationsgesetz sowie den Kepler´schen Gesetzen. Sie bestimmen die Massen und Bahnparameter von Planeten, die Masse der Sonne sowie die Massen in Doppelsternsystemen. Sie ziehen die Gesetze auch zur Abschätzung der Massenverteilung in unserer Galaxie heran.
  • Sie erklären die Energiefreisetzung im Zentralbereich der Sterne mit Kernfusionsprozessen. Sie stellen Zusammenhänge zwischen dem Strahlungsspektrum, der Oberflächentemperatur, der Leuchtkraft und dem Radius von Sternen her und schätzen die Oberflächentemperatur weiterer Himmelskörper ab, indem sie von einem Strahlungsgleichgewicht ausgehen.
  • Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich zu astrophysikalischen Themen, z. B. der Klassifikation von Planeten, Informationen aus vorgegebenen oder selbständig recherchierten Quellen und nutzen diese für weiterführende Schlussfolgerungen. Auf der Grundlage von Quellenarbeit diskutieren sie auch mögliche Auswirkungen von Oberflächenphänomenen der Sonne auf die Erde.

Biologie Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler erklären, wie Merkmale (z. B. die Blütenfarbe) auf der Basis der gespeicherten Erbinformation in einem Organismus realisiert werden. Dabei beziehen sie mithilfe von Modellen den Bau von Nukleinsäuren und Proteinen auf molekularer Ebene mit ein.
  • Sie erläutern die Bedeutung zentraler biologischer Prozesse (z. B. Genregulation, Weitergabe, Veränderung und Neukombination genetischer Information) für das Überleben, die Entwicklung und die Fortpflanzung eines Individuums sowie für die Evolution. Sie vergleichen dabei die natürlichen Prozesse mit den abgeleiteten Verfahren und Methoden der Biotechnologie, die beispielsweise in der Medizin, Pharmazie und Landwirtschaft eingesetzt werden.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden Gesetzmäßigkeiten der Vererbung u. a. auf Erbgänge beim Menschen an und beurteilen Chancen und Risiken der Gendiagnostik.
  • Ausgehend von der Entstehung erster organischer Moleküle beschreiben sie wesentliche Schritte des stammesgeschichtlichen Entwicklungsprozesses und erklären die daraus resultierende Formenvielfalt und Angepasstheit der Lebewesen mithilfe der erweiterten Evolutionstheorie.
  • Mithilfe von Methoden der Evolutionsforschung (z. B. Vergleich molekularbiologischer Merkmale) ordnen sie Arten in den auf Verwandtschaft beruhenden Stammbaum der Lebewesen (das natürliche System) ein und bewerten die Aussagekraft verschiedener Erklärungsansätze von Evolutionsprozessen.
  • Sie charakterisieren Verhaltensweisen als Merkmale, die ebenfalls der Evolution unterliegen, und nutzen verhaltensbiologische Methoden (u. a. Kosten-Nutzen-Analysen), um die Bedeutung dieser Verhaltensweisen zu beurteilen.
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern mithilfe von Modellvorstellungen, wie innerhalb des Nervensystems auf zellulärer und molekularer Ebene Informationen weitergeleitet und verarbeitet werden. Dabei berücksichtigen sie auch die Beeinflussbarkeit der Informationsweitergabe durch Gifte, Medikamente und Suchtmittel.
  • Am Beispiel der Photosynthese stellen sie dar, wie innerhalb einer Pflanze auf verschiedenen Organisationsebenen (Ebene der Moleküle, Zellen, Gewebe und Organe) Angepasstheiten (z. B. Blattfarbstoffe, Größe der Blattfläche) zur Optimierung des Stoffwechsels führen.
  • Sie erläutern grundlegende Prinzipien des Stoffaufbaus und -umbaus in der Pflanze und sind sich dabei der fundamentalen Bedeutung der Photosynthese für den Aufbau von Biomasse und damit von Nährstoffen und Energieträgern bewusst. Diese grundlegenden Prinzipien übertragen sie auf weitere Stoffwechselwege, z. B. auf die Zellatmung und die alkoholische Gärung.
  • Die Schülerinnen und Schüler charakterisieren Lebensräume und deren biologische Vielfalt. Sie erklären dynamische Prozesse in Ökosystemen als Zusammenspiel von Umweltfaktoren.
  • Sie untersuchen Einflüsse des Menschen auf Ökosysteme und analysieren, welchen Wert Ökosysteme für den Menschen aufweisen.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden Prinzipien der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung an, indem sie Fragestellungen formulieren und zur Beantwortung dieser Fragen hypothesengeleitet vorgehen. Hierzu planen sie für die Teildisziplinen der Biologie typische naturwissenschaftliche Untersuchungen (u. a. Freilandbeobachtungen in der Verhaltensbiologie, Bestandsuntersuchungen in der Ökologie, Modellvorstellungen zu Stoffwechselprozessen) und führen diese exemplarisch auch durch.
  • Sowohl bei der Darstellung als auch der Bewertung von biologischen Sachverhalten berücksichtigen sie unterschiedliche Perspektiven und Dimensionen. Sie reflektieren über die Naturwissenschaft Biologie als einen Weg zur Erschließung der Welt und über Auswirkungen biologisch-technischer Entwicklungen für eine nachhaltige Gestaltung der Zukunft.

Biologisch-chemisches Praktikum Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler wenden unter Beachtung von Verhaltens- und Sicherheitsregeln weitgehend selbständig eine Vielfalt typischer Arbeitsmethoden der Biologie und Chemie an, um naturwissenschaftliche Fragestellungen qualitativ und quantitativ zu beantworten. Dabei erwerben sie zahlreiche praktische Erfahrungen im Umgang mit Materialien, Werkzeugen, Labor- und Messgeräten.
  • Für zunehmend komplexer werdende Problemstellungen aus verschiedenen Forschungs- und Anwendungsbereichen, beispielsweise aus der Pharmazie, der Ökologie und dem Umweltschutz, der Mikrobiologie, der Biotechnologie oder der Chemie im Haus und in der Technik, entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigene Erkenntniswege, um die entsprechenden Fragestellungen aus naturwissenschaftlicher Sicht durch Erhebung von Daten zu beantworten.
  • Sie beurteilen die Gültigkeit selbst erhobener Daten und die Qualität ihrer Erhebungsmethode. Dabei entwickeln sie auch Kompetenzen zur kritischen Beurteilung anderer naturwissenschaftlicher Untersuchungen.
  • Ihre Überlegungen und die Vorgehensweise bei den Untersuchungen dokumentieren sie sach- und adressatengerecht und präsentieren ihre Ergebnisse unter Verwendung fachspezifischer Darstellungsformen.

Biophysik Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Zur selbständigen Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten erschließen sich die Schülerinnen und Schüler aus vorgegebenen oder selbständig recherchierten Quellen notwendige theoretische Grundlagen. Sie erkennen in experimentellen Aufbauten vereinfachte physikalische Modelle komplexer biologischer Systeme und ziehen ausgehend von den Versuchsergebnissen Rückschlüsse auf grundlegende Funktionsweisen dieser Systeme. Im Versuchsprotoll stellen sie selbständig die experimentelle Untersuchung zusammen mit den theoretischen Grundlagen sowie dem betrachteten biologischen System sachgerecht und anschaulich dar.
  • Sie erläutern Aufbau, Durchführung und Auswertung grundlegender physikalischer Experimente zur Modellierung und Untersuchung biologischer Systeme. Sie diskutieren insbesondere auf der Grundlage physikalischer Konzepte und Gesetzmäßigkeiten, wie sich die Variation bestimmter Einflussgrößen bei Experimenten zur Optik, Akustik sowie zur Elektrizitätslehre auswirkt und ziehen hieraus Schlussfolgerungen zur Anpassung biologischer Systeme an physikalische Rahmenbedingungen.
  • Sie bewerten auf physikalischer Grundlage die Leistungsfähigkeit von Auge, Ohr und Nervenleitung im Hinblick auf grundlegende Anforderungen an das jeweilige biologische System. Sie beziehen hierbei den Lebensraum des Menschen bzw. von Tieren ein und reflektieren die in der Natur anzutreffende Optimierung biologischer Systeme.
  • Sie recherchieren aus unterschiedlichen Quellen Aufbau und prinzipielle Funktionsweisen biologischer Systeme (z. B. Subsysteme von Auge, Ohr und Nervenzellen) und präsentieren diese sach- und adressatengerecht in schriftlicher und mündlicher Form. Insbesondere wenden sie zur Erläuterung dieser Systeme physikalische Konzepte, Gesetzmäßigkeiten und Modelle an und wählen selbständig Darstellungsformen und Medien nach fachlichen Gesichtspunkten aus.
  • Mithilfe von physikalischen Modellen zum Linsenauge, die sie auf der Grundlage ihrer Kenntnisse zur geometrischen Optik, zur Wellenoptik sowie zum anatomischen Aufbau des Auges entwickeln, erläutern sie die Entstehung eines scharfen Bildes auf der Netzhaut und diskutieren unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren die Grenzen der Sehleistung. Sie erklären die Entstehung eines elektrischen Signals in den Stäbchenzellen bei Lichteinfall und beschreiben auf dieser Basis Ursachen, die zu optischen Täuschungen führen können.
  • Sie beschreiben die wichtigsten Bestandteile von Außen-, Mittel- und Innenohr sowie deren Funktion und Anpassung an die physikalischen Rahmenbedingungen. Hierbei verwenden sie geeignete Modelle (z. B. Hebel, Masse‑Feder-System), physikalische Konzepte (z. B. Superpositionsprinzip) und Gesetzmäßigkeiten (z. B. Resonanzverhalten). Sie erklären auf dieser Basis, wie Tonhöhen und Lautstärken unterschieden werden können.
  • Sie stellen grundlegende Eigenschaften elektrischer und magnetischer Felder mithilfe feldbeschreibender Größen dar. In biophysikalischen Kontexten und zur Erklärung grundlegender Funktionsweisen medizintechnischer Geräte (z. B. Röntgenröhre, Zyklotron) beschreiben sie die Bewegung geladener Teilchen in elektrischen und magnetischen Feldern.
  • Im Zusammenhang mit diagnostischen und therapeutischen Verfahren der Medizintechnik diskutieren sie Nutzen und Risiken für den Menschen. Hierbei vertreten sie auf der Grundlage erworbener Fachkenntnisse einen eigenen Standpunkt.
  • Ausgehend vom Aufbau einer Zellmembran und von den grundlegenden Eigenschaften der wichtigsten Membranproteine (z. B. Ionenkanäle) erklären sie unter Verwendung physikalischer Gesetzmäßigkeiten die Entstehung von Membranpotentialen sowie die Ausbreitung von Nervensignalen. Mithilfe von Ersatzschaltkreisen modellieren sie verschiedene von der Natur realisierte Arten der Signalleitung, diskutieren Auswirkungen auf den Potentialverlauf bei Variation der wesentlichen Einflussgrößen und führen dazu quantitative Betrachtungen durch. Zur Erklärung bestimmter optischer Täuschungen ziehen sie Verschaltungsprinzipien von Nervenzellen heran.

Chemie Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler begründen, wie bei der Herstellung ausgewählter u. a. im Alltag bedeutsamer organischer Stoffe vorgegangen wird, indem sie die Abläufe bei den jeweiligen chemischen Reaktionen auf der Teilchenebene mithilfe von Reaktionsmechanismen erläutern. Dabei stellen sie die entsprechenden Teilschritte anschaulich dar.
  • Sie beurteilen die Eignung organischer Stoffe (z. B. Erdöl, Erdgas, Cellulose) für die Verwendung in bestimmten Einsatzgebieten, z. B. als Rohstoff für die chemische Industrie oder als Energieträger auf der Grundlage der Bindungsverhältnisse in den Molekülen, indem sie aus den Bindungsverhältnissen Rückschlüsse auf die Reaktivität der Moleküle und den Energiegehalt ziehen (u. a. aromatische Moleküle, Mesomerie).
  • Bestimmte physikalische Eigenschaften von Stoffen (z. B. Farbigkeit, elektrische Leitfähigkeit) erklären sie über die Anregbarkeit von Elektronen und die damit verbundene Veränderung des Energiegehaltes eines Moleküls.
  • Sie treffen Aussagen über die Geschwindigkeit chemischer Reaktionen, indem sie den Einfluss verschiedener Faktoren (z. B. der Temperatur) untersuchen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben den Zustand des chemischen Gleichgewichts und charakterisieren ihn als dynamisches Gleichgewicht. Sie begründen unter Einbeziehung der Faktoren Druck, Temperatur, Stoffmenge und Katalysator, welche Bedeutung das chemische Gleichgewicht bei Vorgängen im Alltag, bei technischen Prozessen und großtechnischen Produktionsverfahren hat.
  • An konkreten Beispielen zur Redox- und Säure-Base-Chemie wenden sie das Gleichgewichtskonzept zur quantitativen Betrachtung chemischer Reaktionen an und berücksichtigen bei der Diskussion, z. B. zu Fragen der zukünftigen Energieversorgung, auch soziale, ökologische und ökonomische Aspekte.
  • Sie erläutern mithilfe des räumlichen Baus sowie der Bindungsverhältnisse das natürliche Vorkommen und die Verwendungsmöglichkeiten makromolekularer Stoffe (Proteine, Kohlenhydrate, Kunststoffe) und beschreiben die Synthese synthetischer makromolekularer Stoffe.
  • Sie recherchieren selbständig in Nachschlagewerken, Sachbüchern und fachwissenschaftlichen Quellen chemische Sachverhalte, interpretieren diese und präsentieren die erfasste Information in Fachsprache.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden Prinzipien der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung an, indem sie Fragestellungen formulieren und zur Beantwortung dieser Fragen hypothesengeleitet vorgehen. Hierzu planen sie naturwissenschaftliche Untersuchungen und führen diese nach Möglichkeit auch durch.
  • Sie reflektieren über die Naturwissenschaft Chemie als einen Weg zur Erschließung der Welt und über Auswirkungen chemisch-technischer Entwicklungen für eine nachhaltige Gestaltung der Zukunft. Sowohl bei der Darstellung als auch der Bewertung von chemischen Sachverhalten berücksichtigen sie unterschiedliche Perspektiven (z. B. als Verbraucher, als Hersteller, als Wissenschaftler) und Dimensionen (z. B. individuell, regional, global).

Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen einfache Hör- und Hörsehtexte und sprechen auch in etwas längeren Sätzen fließend und verständlich.
  • Sie äußern sich in kürzeren Sätzen zu vertrauten Themen und reagieren angemessen auf Fragen.
  • Sie nutzen ihre Kenntnis häufiger Radikale und erweitern ihren grundlegenden Zeichenschatz, um kurze Texte im Zusammenhang mit dem behandelten Wortschatz zu verstehen und zu erstellen.
  • Sie übertragen einfache vertraute Inhalte aus der Alltagskommunikation und aus einfachen Gebrauchstexten sinngemäß sowie zweckdienlich in die jeweils andere Sprache. Sie gehen dabei auch auf einfache Nachfragen ein.
  • Sie nutzen erweiterte sprachliche Mittel, mit denen sie weitere Alltagssituationen bewältigen und Vergleiche zur eigenen Lebenswelt anstellen.
  • Sie setzen individuelle Lern- und Arbeitsstrategien zielgerichtet ein und reflektieren eigene Lernprozesse.
  • Sie erschließen die wesentlichen Inhalte und detaillierte Informationen einfacher, etwas längerer Texte, ggf. mit Anmerkungen, und gestalten adressatengerechte Texte unterschiedlicher Art in der Umschrift Pinyin und in Schriftzeichen. Dabei nutzen sie zum Nachschlagen und zur Informationsbeschaffung neben Wörterbüchern auch digitale Medien und Kommunikationsplattformen.
  • Sie verstehen die Gegenwart aus der Kenntnis der Geschichte und der Traditionen Chinas, um der chinesischen Welt unvoreingenommen und respektvoll zu begegnen. Sie finden sich in der Lebenswelt Gleichaltriger sowie der Alltagskultur Chinas zunehmend sicher zurecht.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A1/A2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen die wesentlichen Zusammenhänge in komplexeren Hör- und Hörsehtexten.
  • Sie beteiligen sich auch an etwas längeren Gesprächen, äußern in einfachen Sätzen eigene Meinungen und präsentieren Informationen zu bekannten Themen in einfacher und strukturierter Form.
  • Sie lesen und erstellen auch etwas längere Texte zu ausgewählten Themen mit Hilfe eines erweiterten Zeichenschatzes.
  • Sie vermitteln in zweisprachiger Alltagskommunikation sinngemäß sowie zweckdienlich. Sie übertragen die Inhalte von einfacheren Texten und gekürzten und vereinfachten Originaltexten in wesentlichen Details in die jeweils andere Sprache. Dabei kompensieren sie Wortschatzlücken durch Umschreibungen.
  • Sie nutzen adäquate sprachliche Mittel, auch komplexe Sätze und Satzkonstruktionen, um sich differenziert und argumentierend zu ausgewählten Themen zu äußern, die auch über den Alltag hinausgehen, z. B. gesellschaftliche, kulturelle oder auch politische Fragen.
  • Sie nutzen anhand von didaktisierten Sachtexten, Dialogen, Hör- und Sehtexten bzw. graphischen Darstellungen geeignete Lesetechniken und Texterschließungsstrategien und bearbeiten komplexere Aufgabenstellungen dazu.
  • Sie analysieren und kommentieren Inhalt, Struktur und Ausdrucksmittel eines didaktisierten literarischen Textes unter Verwendung eines Anmerkungsapparats und greifen dabei gegebenenfalls auf historisches, landeskundliches oder zeitgeschichtliches Wissen zurück. Sie verwenden einfache sprachliche Mittel, schreiben dabei aber weitgehend in Schriftzeichen. Bei komplexeren Sachverhalten greifen sie auf die deutsche Sprache zurück.
  • Sie nehmen bewusst andere Wertvorstellungen und Denkweisen wahr, verhalten sich bei interkulturellen Begegnungen entsprechend und gehen kritisch bzw. differenziert mit politisch sensiblen Themen um.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A2/A2+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Deutsch Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren und reflektieren Kommunikationsprozesse fundiert auf der Basis von Kommunikationstheorien und handeln in persönlichen, fach- bzw. berufsbezogenen und öffentlichen Kommunikationssituationen, u. a. in Prüfungsgesprächen, adressatengerecht und rhetorisch gewandt. Die Schülerinnen und Schüler zeigen ihre Studierfähigkeit, indem sie Referate, Präsentationen oder Vorträge konzentriert verfolgen und diese, z. B. auf der Basis von Mitschriften, zusammenfassen. Sie vermitteln fachlich anspruchsvolle Sachverhalte adressatengerecht sowie unter Verwendung überlegt ausgewählter Präsentationstechniken und stellen, z. B. bei der Erörterung strittiger Fragen, ihre Diskursfähigkeit unter Beweis.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden selbständig und kritisch Strategien und Techniken zur Erschließung bzw. Analyse von linearen und nichtlinearen Texten unterschiedlicher medialer Form an. Sie erschließen sich literarische Texte von der Klassik bis zur Gegenwart, u. a. Goethes Faust I, entwickeln eigene Deutungsansätze und stellen Zusammenhänge zwischen literarischer Tradition und Gegenwartsliteratur her. Sie erkennen dabei, dass z. B. literaturgeschichtliche, biografische, gesellschaftliche, politische oder philosophische Kontextualisierungen zum Verständnis literarischer Texte, Themen und Motive beitragen. Die Lernenden verstehen das Ästhetische als eine spezifische Weise der Wahrnehmung, der Gestaltung und der Erkenntnis. In der Auseinandersetzung mit literarischen und pragmatischen Texten erweitern die Schülerinnen und Schüler ihren Erfahrungsraum und reflektieren eigene und fremde Wert- und Weltvorstellungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler setzen sich differenziert mit ihrer eigenen Mediennutzung und mit der Rolle von Medien in der Informationsgesellschaft auseinander.
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen selbständig und aufgabenbezogen geeignete Schreibstrategien für das Planen, das Verfassen und das Überarbeiten ihrer Texte. Sie verdeutlichen, auch beim Überarbeiten, die gedankliche Struktur ihrer Texte durch sprachliche Mittel sowie durch Gliederungen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich und andere adressatenbezogen, zielorientiert und differenziert über komplexe Sachverhalte und anspruchsvolle literarische und pragmatische Texte. Sie entwickeln und begründen Textdeutungen und erörtern komplexe Sachverhalte, wobei sie auch Bezug nehmen auf literarische oder pragmatische Texte unterschiedlicher medialer Form. Die Schülerinnen und Schüler variieren je nach Textsorte die Wahl der sprachlichen Mittel bzw. ihren Stil. Sie beachten bei der Übernahme von Informationen, Gedanken und Textpassagen wissenschaftliche Standards.
  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen und reflektieren Sprache als System sowie als ein steter Veränderung unterworfenes Kommunikationsmittel. Sie erweitern dadurch ihr Sprachwissen sowie ihr Sprachbewusstsein und wenden beides in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation an. Sie schreiben formal richtig und entwickeln ihren Wortschatz sowie ihren Stil weiter.

Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen inhaltlich und sprachlich anspruchsvollere, in verschiedenen regionalen und sozialen Standardvarietäten und natürlichem Tempo geführte Gespräche sowie authentische Hör- und Hörsehtexte zu einem breiten Themenspektrum (z. B. Reden, panel discussions) unter realistischen Bedingungen.
  • Sie erschließen authentische Texte zu einem breiten Spektrum anspruchsvollerer Themen (z. B. panel discussion zu multikultureller Gesellschaft, Zeitungsartikel über Rolle der Religion) auch mithilfe ein- und zweisprachiger Wörterbücher und geeigneter Lesetechniken selbständig. Sie erkennen ggf. verschiedene Bedeutungsebenen und erfassen dabei neben formalen, sprachlichen, stilistischen und ggf. visuellen Gestaltungsmerkmalen auch implizite Informationen; sie stellen auch komplexere Sachverhalte und Zusammenhänge klar dar und nehmen dazu überzeugend Stellung.
  • Sie äußern sich mündlich und schriftlich zu einem breiten Spektrum inhaltlich anspruchsvoller Themen (z. B. Rolle der Religion in den USA, soziale Identitäten im UK). Dabei achten sie auf eine angemessene sprachlich-stilistische und formale Gestaltung, legen Sachverhalte, Gefühle, Meinungen und Gedanken auch mithilfe von Argumenten und Beispielen differenziert und strukturiert dar und stimmen ihre Texte auf Adressat und Kommunikationssituation ab. Sie sprechen flüssig und gestalten aktiv längere Gespräche in unterschiedlichen Kontexten, wobei sie auch auf unvorhergesehene Wendungen adäquat reagieren.
  • Sie entnehmen längeren, authentischen Texten zu einem breiten Spektrum allgemeiner Themen (z. B. Filmausschnitt über Indien, Rezension einer Shakespeare-Inszenierung) die für die jeweilige Kommunikationssituation relevanten Informationen und geben diese sinngemäß in der jeweils anderen Sprache mündlich bzw. schriftlich wieder. Dabei achten sie auf eine adressatengemäße Gestaltung und berücksichtigen auch interkulturelle Aspekte.
  • Sie äußern sich zur unmittelbaren emotionalen und ästhetischen Wirkung von literarischen Texten (z. B. Romane, Theaterstücke, Literaturverfilmungen) und erschließen und analysieren sie in Bezug auf formale, sprachliche, stilistische sowie ggf. visuelle Gestaltung (z. B. Erzählperspektive, Figurenkonstellation) selbständig, wobei sie auch Inhalt und Wirkungsabsicht kommentieren. Bei ihren kreativen Gestaltungsversuchen (z. B. Verfassen von Kurzgeschichten, Gedichten) setzen sie eigenständig gestalterische Mittel ein, nutzen verschiedene Perspektiven und gestalten Rollen (z. B. bei Diskussionen) entsprechend aus.
  • Auf der Basis von fundierten Kenntnissen zu grundlegenden Gegebenheiten aus wichtigen Bereichen der englischsprachigen Welt setzen sie sich differenziert mit gesellschaftlichen Entwicklungen auseinander. Sie nehmen Perspektivenwechsel vor und hinterfragen, auch in der Begegnung mit komplexen authentischen Texten, eigene und fremde Haltungen und Normen. In interkulturellen Kommunikationssituationen agieren sie bewusst, flexibel und sprachlich-kulturell angemessen.
  • Sie reflektieren ihren individuellen Lernprozess, gestalten ihn gezielt mithilfe eines breiten Spektrums an Lern- und Erschließungsstrategien (z. B. Anlegen von themenorientierten Wortschatzsammlungen, Exzerpieren) und verwenden dabei auch Methoden der Fehleranalyse und ‑vermeidung. Sie stehen Medien aufgeschlossen, aber auch kritisch gegenüber, nutzen Hilfsmittel (z. B. Nachschlagewerke, digitale Medien) zur Informationsbeschaffung, zum Wiederholen und Lernen sowie zur Überarbeitung ihrer eigenen Texte reflektiert und präsentieren im Rahmen von Referaten Informationen auch zu komplexen Themen (z. B. historische Grundlagen von aktuellen Gegebenheiten, Werte und Normen der heutigen Gesellschaft, Literatur) mithilfe geeigneter Präsentationstechniken wirkungsvoll. Sie wenden elementare Techniken wissenschaftlichen Arbeitens an.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen inhaltlich und sprachlich anspruchsvollere, in verschiedenen regionalen und sozialen Standardvarietäten und natürlichem Tempo gesprochene Gespräche sowie authentische Hör- und Hörsehtexte zu einem weit gefassten Themenspektrum (z. B. Reden, panel discussions) unter realistischen Bedingungen.
  • Sie erschließen authentische Texte zu einem breiten Spektrum anspruchsvollerer Themen (z. B. Dokumentarfilm zu neuen Technologien, Beitrag über die Geschichte Irlands) auch mithilfe ein- und zweisprachiger Wörterbücher und geeigneter Lesetechniken selbständig. Sie erfassen dabei neben formalen, sprachlichen, stilistischen und ggf. visuellen Gestaltungsmerkmalen auch implizite Informationen, stellen komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge klar dar und bewerten sie.
  • Sie äußern sich mündlich und schriftlich zu einem breiten Spektrum inhaltlich anspruchsvoller Themen (z. B. Mediennutzung in der Informationsgesellschaft, Beziehung Deutschland – USA). Dabei achten sie auf eine angemessene sprachlich-stilistische und formale Gestaltung, legen Sachverhalte, Gefühle, Meinungen und Gedanken auch mithilfe von Argumenten und Beispielen differenziert und strukturiert dar und stimmen ihre Texte auf Adressat und Kommunikationssituation ab. Sie sprechen flüssig und gestalten aktiv längere Gespräche in unterschiedlichen Kontexten, wobei sie auch auf unvorhergesehene Wendungen spontan adäquat reagieren.
  • Sie entnehmen anspruchsvollen, authentischen Texten zu einem breiten Themenspektrum (z. B. panel discussion zum Thema Einwanderung, Zeitungsartikel zu gesellschaftlichem Engagement) die für die jeweilige Kommunikationssituation relevanten Informationen, geben diese sinngemäß in der jeweils anderen Sprache mündlich bzw. schriftlich wieder, wobei sie auf eine adressatengemäße Gestaltung achten und ggf. interkulturell erforderliche Erläuterungen hinzufügen.
  • Sie äußern sich zur unmittelbaren emotionalen und ästhetischen Wirkung von literarischen Texten (z. B. Romane, Theaterstücke), erschließen und analysieren sie im Bezug auf formale, sprachliche sowie stilistische Gestaltung (z. B. Gattungsmerkmale, Erzähltechnik, ästhetische Merkmale) differenziert und selbständig, wobei sie Inhalt und Wirkungsabsicht des Textes kommentieren und ihre eigene Deutung reflektieren. Bei ihren kreativen Gestaltungsversuchen (z. B. Verfassen von Kurzgeschichten, Gedichten) setzen sie eigenständig und gezielt gestalterische Mittel ein, nutzen verschiedene Perspektiven und gestalten Rollen (z. B. bei Diskussionen) entsprechend aus.
  • Auf der Basis von fundierten Kenntnissen zu grundlegenden Gegebenheiten aus wichtigen Bereichen der englischsprachigen Welt setzen sie sich differenziert mit gesellschaftlichen Entwicklungen auseinander, wobei sie auch ausgewählte Grundsätze international gültiger Konventionen (z. B. aus der UN-Charta der Menschenrechte) berücksichtigen. Sie nehmen Perspektivenwechsel vor und hinterfragen, auch in der Begegnung mit komplexen authentischen Texten, differenziert eigene und fremde Haltungen und Normen. In interkulturellen Kommunikationssituationen agieren sie bewusst, flexibel und sprachlich-kulturell angemessen, wobei sie ggf. sprachlich-kulturell bedingte Konfliktsituationen klären.
  • Sie reflektieren ihren individuellen Lernprozess, optimieren ihn gezielt mithilfe eines breiten Spektrums an Lern- und Erschließungsstrategien (z. B. Anlegen von Dossiers, Exzerpieren) und verwenden dabei Methoden der Fehleranalyse und ‑vermeidung. Sie stehen Medien aufgeschlossen, aber auch kritisch gegenüber, nutzen Hilfsmittel (z. B. Nachschlagewerke, digitale Medien) zur Informationsbeschaffung, zum Wiederholen und Lernen sowie zur Überarbeitung ihrer eigenen Texte reflektiert und präsentieren im Rahmen von Referaten Informationen auch zu komplexen Themen (z. B. Aspekte der Globalisierung, Technologie und Umwelt, Kunst und Kultur), mithilfe geeigneter Präsentationstechniken wirkungsvoll und sicher. Sie wenden grundlegende Techniken wissenschaftlichen Arbeitens an.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B2+/C1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen bei der Bewertung der Moralität von Handlungen u. a. die Maßstäbe verschiedener philosophischer Moraltheorien.
  • Sie vertreten ihre eigene ethische Position im Rahmen wachsender persönlicher Autonomie und entwickeln verantwortbare Handlungsoptionen in verschiedenen Anwendungskontexten.
  • Sie ordnen bedeutende philosophische Moraltheorien in ihre zunehmend differenziertere Vorstellung vom Guten und Gerechten ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden Begriffe präzise und korrekt an, z. B. ethische Fachbegriffe.
  • Die Schülerinnen und Schüler finden im fairen Austausch mit anderen tragfähige Lösungen für Fragen, von denen sie selbst und andere betroffen sind. Dabei respektieren sie andere Sichtweisen.
  • Sie entwickeln und vertreten eine eigene Position in der Frage nach der Freiheit bzw. Determiniertheit des Menschen, auch in Anlehnung oder Abgrenzung zu philosophischen Positionen.
  • Sie beurteilen die Bedeutung der Forschungsergebnisse einzelner Wissenschaften für weltanschauliche Fragen und wägen sie ggf. gegeneinander ab.

Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler entwickeln und vertreten eine eigene Position zu den Fragen nach einer gerechten Strafe und einem menschlichen und effektiven Strafvollzug.
  • Sie entwickeln eine differenzierte Vorstellung vom Gerechten, z. B. indem sie unterschiedliche philosophische Konzepte beurteilen.
  • Die Schülerinnen und Schüler treten für Gerechtigkeit und Frieden ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler gestalten ihr Streben nach Glück verantwortungsbewusst.
  • Sie orientieren sich an einer eigenen Vorstellung vom guten Leben, die sie u. a. auf der Basis philosophischer Gedanken, psychologischer Forschungsergebnisse und utopischer bzw. dystopischer Gesellschaftsentwürfe entwickeln.
  • Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren gewaltfrei und konstruktiv, insbesondere im Rahmen enger zwischenmenschlicher Beziehungen.

Evangelische Religionslehre Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern, welche Rolle ein methodisch reflektierter Umgang mit christlicher Tradition sowie Offenheit für Dialog und kontroverse Diskussion für einen mündigen, erwachsenen Glauben spielen; sie bringen diese Grundlagen in die Auseinandersetzung mit dogmatischen und ethischen Themen ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben den Zusammenhang zwischen Weltanschauung, Menschenbildern und Ethik und nehmen am gesellschaftlichen Diskurs über ethische Fragen mit begründeten eigenen Positionen teil.
  • Sie geben differenziert Auskunft über wesentliche Elemente christlichen Glaubens im Sinne des Credo und formulieren daraus Konsequenzen für Lebensführung und Lebensgestaltung.
  • Sie unterscheiden empirisch-rationale und religiöse Weltdeutungen als jeweils begrenzte Weltzugänge und leiten aus einer christlichen Sicht menschlicher Erkenntnis Möglichkeiten aufgeklärten und mündigen Glaubens ab.
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern das christliche Verständnis Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist unter Bezug auf biblische Grundlagen und bringen es mit eigenen Glaubensfragen sowie mit religiösen und säkularen Sinnkonzepten ins Gespräch.
  • Sie deuten die Spannung zwischen menschlichem Perfektionsstreben und den Erfahrungen von Scheitern und Schuld im Horizont des biblisch-reformatorischen Verständnisses von Sünde und Rechtfertigung und leiten daraus Perspektiven für eine mündige Lebensgestaltung ab.
  • In Auseinandersetzung mit einem biblisch-christlichen Menschenverständnis reflektieren sie den Menschen als aktiv-gestaltendes, aber auch passiv-empfängliches Wesen und formulieren Konsequenzen für die Sicht von Arbeit und Beruf in der Gesellschaft.
  • Sie erläutern am Beispiel das Verflochtensein des Einzelnen in gesellschaftliche Zusammenhänge und nehmen zu einer sozialethischen Problematik unter Einbeziehung theologischer Positionen Stellung.
  • Sie vergleichen eigene, gesellschaftliche und philosophische Vorstellungen von gutem Leben, wenden Grundgedanken christlicher Ethik auf ein konkretes Problemfeld an und vertreten eigene Standpunkte.
  • Sie reflektieren in einer Situation des (biografischen) Übergangs die eigenen Spielräume und Zukunftserwartungen und erörtern Konsequenzen aus christlichen Hoffnungstraditionen für Lebensorientierung und Zukunftsgestaltung.
Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen anspruchsvollere authentische Gespräche sowie ggf. leicht didaktisierte Hör- und Hörsehtexte auch über weniger vertraute Themen (z. B. Fernseh- und Rundfunknachrichten), selbst wenn diese in einem von der Standardsprache abweichenden Akzent, aber deutlich gesprochen werden.
  • Sie verstehen längere, komplexere authentische Texte zu einem breiten Spektrum an Themen (z. B. Umweltprobleme) global und in vielen Details, auch wenn diese unbekannten Wortschatz enthalten.
  • Texte erschließen sie selbständig und analysieren Aussageabsichten und ästhetische Wirkung mithilfe ihres Wissens über Textsorten/Genre, häufige Stilmittel und Personencharakterisierung, wobei sie ihre Ergebnisse an passenden Textstellen belegen und korrekt zitieren.
  • Die Schülerinnen und Schüler führen Gespräche über vielfältige allgemeine Themen sowie Themen aus dem Bereich ihrer Interessen und Erfahrungen, vertreten begründet und strukturiert die eigene Meinung und verfügen dabei über eine gut verständliche und korrekte Aussprache und Intonation.
  • Eine vorbereitete Präsentation zu einem breiteren Spektrum auch weniger vertrauter Themen tragen sie relativ flüssig und frei vor.
  • Sie verfassen klar strukturierte längere und zusammenhängende Texte zu Themen aus ihrer Erfahrungswelt sowie auch zu weniger vertrauten Themen, gestalten sie textsortengerecht, argumentativ überzeugend bzw. kreativ, vermeiden dabei häufige Wiederholungen und verwenden Strukturen der Basisgrammatik korrekt.
  • Die Aussagen längerer Texte zu unterschiedlichen Themen (z. B. Buchrezensionen) übertragen sie adressatengerecht und situationsangemessen in die jeweils andere Sprache und dolmetschen in komplexeren Gesprächen (z. B. Erklärungen von Fremdenführern).
  • Zu den unterschiedlichen Lebensbedingungen, Werten und Einstellungen (z. B. Nationalstolz) in Deutschland, Frankreich sowie anderen frankophonen Ländern bilden sie sich ein fundiertes Urteil und verhalten sich im schulischen und familiären Umfeld situationsangemessen.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Lernstrategien und Methoden der Informationsbeschaffung und -darbietung eigenständig an, organisieren und optimieren Arbeitsprozesse und zeigen ein vertieftes Sprachverständnis.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B1/B1+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen anspruchsvolle authentische Gespräche, Hör- und Hörsehtexte über eine große Bandbreite von Themen (z. B. demografische Entwicklung), selbst wenn die Sprecher einen von der Standardsprache abweichenden Akzent haben, aber relativ deutlich sprechen.
  • Aufgrund eines umfangreichen Lesewortschatzes verstehen sie auch Texte über eine große Bandbreite von allgemeinen Themen (z. B. französische Literatur und Kultur) und eigenen Interessensgebieten im Detail, erschließen selbständig unbekannte Wörter und lesen in hohem Maße autonom längere fiktionale und nicht-fiktionale Texte.
  • Sie analysieren, interpretieren und kommentieren Texte zunehmend differenziert.
  • In Gesprächen über ein breiteres Spektrum von Themen aus allgemeinen und eigenen Interessensgebieten argumentieren sie logisch, gehen flexibel auf den Gesprächspartner ein und vertreten den eigenen Standpunkt ausführlich.
  • Vorbereitete Präsentationen zu einem breiten Spektrum von Themen tragen sie flüssig und frei vor.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfassen kohärente Texte zu einer großen Bandbreite von Themen (z. B. aktuelle Tendenzen der Arbeitswelt), variieren dabei Wortschatz und Formulierungen unter guter Beherrschung der Basisgrammatik.
  • In privaten und beruflichen Situationen wenden sie relevante Schreibformen (z. B. offizieller Brief) an und beachten für die jeweilige Textsorte geltende Konventionen.
  • Sie dolmetschen in komplexeren Gesprächen zu einem breiteren Spektrum von Themen (z. B. Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft, Politik), entnehmen komplexen Texten wichtige Aussagen und übertragen sie adressatengerecht und situationsangemessen vom Deutschen ins Französische und umgekehrt.
  • Wichtige Konventionen und Entwicklungen im deutschen und frankophonen Kulturkreis (z. B. Sprachbewusstsein) betrachten sie kontrastiv, hinterfragen ihre eigenen Werte und Einstellungen und verhalten sich dadurch so situationsangemessen, dass interkulturelle Missverständnisse vermieden werden können.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B2/C1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen Gespräche, Hör- und Hörsehtexte über alltägliche Themen (z. B. zwischenmenschliche Beziehungen) in allmählich gesteigertem Sprechtempo, wenn deutlich gesprochen wird.
  • Sie verstehen relativ einfache, ggf. didaktisierte authentische Texte (z. B. Artikel aus Jugendzeitschriften, Romanauszüge) zu Themen aus vertrauten Bereichen in ihren Hauptaussagen, entnehmen gezielt Informationen und erfassen bei der Texterschließung grundlegende Gestaltungsmerkmale bzw. wesentliche Charakterzüge von Protagonisten.
  • Unter Verwendung relativ einfacher grammatikalischer Strukturen äußern sie sich beschreibend oder erzählend zu Themen aus ihrem Interessens- und Erfahrungsbereich (z. B. Urlaub, Sprachkurs), wobei sie zunehmend sicher in Aussprache und Intonation sind bzw. strukturierte Texte mit bekanntem Wortschatz korrekt schreiben.
  • Etwas längere einfache Texte (z. B. Inhaltsangaben von Filmen) und Gespräche (z. B. in üblichen Situationen, die im Verlauf einer Reise auftreten) übertragen sie vom Deutschen ins Französische und umgekehrt.
  • Für kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland, Frankreich, Belgien und Québec zeigen sie Verständnis und ordnen eigene Beobachtungen richtig ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden individuelle, geeignete Techniken und Strategien des Fremdsprachenlernens (z. B. Wortschatzerweiterung) und verschiedene Methoden der Informationsbeschaffung selbständig an.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A2+/B1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen klar strukturierte authentische Gespräche, Hör- und Hörsehtexte über weitgehend vertraute Themen (z. B. kurze Interviews) von allgemeinem Interesse, wenn diese in deutlich artikulierter Standardsprache gesprochen werden.
  • Sie verstehen längere, klar gegliederte authentische Texte zu einem breiten Spektrum an Themen (z. B. aktuelle Ereignisse und Tendenzen der französischen Gesellschaft, demografische Entwicklung) global und in vielen Details, auch wenn diese unbekannten Wortschatz enthalten, und erschließen sie weitgehend selbständig auch im Hinblick auf Gliederungsstruktur, Aussageabsichten und Wirkung von Gestaltungsmitteln.
  • Sie äußern sich kohärent zu vielfältigen, auch abstrakten und kulturellen, Themen aus dem Bereich ihrer Interessen und Erfahrungen (z. B. Werte und Normen, Spielfilme, kurze Buchkritik) und begründen ihre Meinung, wobei sie über eine im Allgemeinen korrekte Aussprache und Intonation verfügen und Strukturen der Basisgrammatik weitgehend korrekt verwenden.
  • Sie verfassen orthographisch korrekte, strukturierte Texte zur eigenen Lebenswelt und Themen von allgemeinem Interesse, gestalten sie textsortengerecht bzw. kreativ und drücken Gedanken sowie Meinungen logisch nachvollziehbar aus.
  • Aussagen von authentischen Texten (z. B. Artikel aus Jugendzeitschriften) und Gespräche (z. B. Radiobeiträge) übertragen sie situationsangemessen vom Deutschen ins Französische und umgekehrt.
  • Die Unterschiede zwischen Sitten und Gebräuchen, Einstellungen, Werten und Überzeugungen in Deutschland und frankophonen Ländern (z. B. Laizismus, Multikulturelle Gesellschaft) betrachten sie auch aus der Sicht der jeweils anderen, zeigen Toleranz, ordnen neue Erfahrungen richtig ein und achten auf entsprechende Signale.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden ein differenziertes Spektrum an Lernstrategien und Methoden des Fremdsprachenlernens, der Erweiterung und eigenständigen Erschließung des Wortschatzes sowie der Informationsbeschaffung selbständig an und organisieren und optimieren Arbeitsprozesse.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B1/B1+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Geographie Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern Grundlagen der atmosphärischen und ozeanischen Zirkulation, um die Gliederung der Erde in Klima- und Landschaftszonen zu begründen.
  • Sie analysieren selbständig auf verschiedenen Maßstabsebenen komplexe Mensch-Umwelt-Beziehungen in verschiedenen Landschaftszonen.
  • Sie analysieren unter Zuhilfenahme der Theorie der Plattentektonik sowie aktueller Erkenntnisse der Risikoforschung- und des Risikomanagements ein ausgewähltes tektonisch bedingtes Ereignis.
  • Sie erläutern systematisch auf unterschiedlichen Maßstabsebenen Ursachen, Phänomene und Auswirkungen von Globalisierungsprozessen, Ressourcennutzung, Bevölkerungs- sowie Stadtentwicklungen.
  • Sie wenden Regelhaftigkeiten, Theorien und Modelle auf bisher nicht bekannte Sachverhalte und Räume an und analysieren nichtbehandelte Räume anhand unterschiedlicher Materialien.
  • Sie wenden geeignete räumliche Orientierungsraster an, auch im Transfer auf bisher unbekannte Raumbeispiele, überprüfen ihre subjektive Raumwahrnehmung und beurteilen unterschiedliche Darstellungen von Räumen, insbesondere auch im Hinblick auf die Konstruiertheit von Räumen.
  • Sie interpretieren differenziert Karten, Tabellen, Diagramme, Texte, Modelle, Bilder unterschiedlicher Komplexität, überprüfen deren Informationsgehalt und -aufbereitung und verknüpfen Informationen, um Zusammenhänge zu erschließen, Sachverhalte zu bewerten, Folgerungen abzuleiten und Lösungsansätze darzustellen.
  • Sie recherchieren selbständig ausgewählte Aspekte, auch mithilfe von Fachliteratur und erstellen aus Datenmaterial geeignete komplexe Skizzen, Karten, Diagramme und Tabellen.
  • Sie planen und gestalten Teile von mindestens einem Unterrichtsgang und reflektieren dabei gewonnene Erkenntnisse.
  • Sie beurteilen Positionen, Ziele, Handeln und Auswirkungen in verschiedenen Mensch-Umwelt-Systemen.
  • Sie bewerten die Tragweite und Relevanz nachhaltiger Entwicklungskonzepte und Nutzungsalternativen und gelangen so zu fachlich begründeten Sach- und Werturteilen.
  • Sie überprüfen Theorien und Modelle an ausgewählten Beispielen und reflektieren die Verlässlichkeit und Aussagekraft von Quellen und Indexwerten.
  • Sie vertreten differenziert einen eigenen Standpunkt zur Nutzung des Naturraums und bewerten Strategien des Schutzes sowie der Entwicklung und präsentieren geographische Erkenntnisse adressaten- und situationsbezogen, sachlogisch strukturiert und fachsprachlich korrekt im mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch.
  • Sie informieren sich fachlich fundiert über entsprechende geographische Handlungsfelder, auch in ihrem Heimatraum, und sind bereit, an raumpolitischen Entscheidungsprozessen vor dem Hintergrund der Leitbilder der nachhaltigen Entwicklung, der interkulturellen Verständigung und des friedlichen Zusammenlebens in der einen Welt teilzunehmen.

Geologie Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren auf Grundlage ihrer Kenntnisse über erdgeschichtliche und rezente Entstehungsprozesse Landschaften und erläutern deren Genese sowie Wechselbeziehungen zwischen dem Menschen und den geologischen Bedingungen.
  • Sie vergleichen und erklären, ausgehend von Beispielen aus dem Heimatraum, ähnliche Strukturen in ihrer weltweiten Erscheinung.
  • Sie ordnen geologische Prozesse und Strukturen zeitlich und räumlich, insbesondere auch im dreidimensionalen Raum, sicher ein.
  • Sie wenden geologische Arbeitsweisen, u. a. auf Exkursionen, sicher und sachgerecht an.
  • Sie diskutieren und kommunizieren unter Verwendung geologischer Fachbegriffe und präsentieren geologische Erkenntnisse adressaten- und situationsbezogen, sachlogisch strukturiert und fachsprachlich korrekt im mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch.

Geschichte Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler erfassen in Jahrgangsstufe 11 das 19. und 20. Jahrhundert als Zeit gesellschaftlicher und politischer Umbrüche in Deutschland und Europa, ferner als Zeit der Entfaltung demokratischer Ordnungsformen sowie deren Bedrohung durch totalitäre und menschenverachtende Ideologien. Sie beantworten dabei eigene Fragestellungen, indem sie Hypothesen entwickeln und überprüfen.
    Sie nutzen ihre Erkenntnisse für die Orientierung in Geschichte und Gegenwart, um Möglichkeiten und Grenzen der Mitgestaltung des Gemeinwesens zu reflektieren, individuelle Handlungsspielräume vor dem Hintergrund konkreter historischer Beispiele wahrzunehmen und um bei kontroversen Fragen im Umgang mit Geschichtskultur angemessen Stellung zu beziehen.
  • Die Schülerinnen und Schüler erkennen in Jahrgangsstufe 12 bei der Beschäftigung mit Fragestellungen der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte sowie der internationalen Geschichte seit dem 20. Jahrhundert, dass gegenwärtige Denkmuster und Konflikte (z. B. das europäische Selbstverständnis, der Begriff der Nation, USA und China als internationale Akteure, Konfliktsituation im Nahen Osten) geschichtlich bedingt sind. Sie beantworten dabei eigene Fragestellungen, indem sie Hypothesen entwickeln und überprüfen.
    Sie nutzen diese Erkenntnisse zur Orientierung in Geschichte und Gegenwart, um an europa- und weltpolitischen Diskursen unter Berücksichtigung historischer Argumente partizipieren zu können.
  • Die Schülerinnen und Schüler bewerten komplexe historische Quellen sowie Auszüge aus anspruchsvollen fachwissenschaftlichen und journalistischen Darstellungen hinsichtlich ihrer Aussagekraft und -absicht und berücksichtigen die Perspektivität von historischen Narrationen. Sie erstellen zu zentralen Themen des Untersuchungszeitraums eigene komplexe Narrationen und reflektieren diese kritisch.
  • Die Schülerinnen und Schüler erörtern Fragestellungen zu komplexen gesellschaftlichen und politischen Prozessen und Ereignissen multikausal (Sachurteil).
    Sie fällen differenzierte Werturteile, wobei sie die Kriterien ihrer Urteilsbildung reflektieren und sich kritisch mit vergangenen und gegenwärtigen Wertmaßstäben auseinandersetzen.
    Die Schülerinnen und Schüler verfassen schlüssig entfaltete, differenzierte Argumentationen, in denen sie ihre Position vertreten, Argumente überzeugend gewichten und Gegenargumente berücksichtigen. Dabei beachten sie den Adressatenbezug und arbeiten terminologisch angemessen.
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen ihre fachspezifischen Fähigkeiten für die reflektierte Analyse und Interpretation von komplexen Quellen verschiedener Gattungen (z. B. Textquellen, Plakate, Fotografien, Tondokumente, Filme, Denkmäler, Postkarten, Karikaturen, Propagandamedien, politische Lyrik) und anspruchsvollen Darstellungen (z. B. fachwissenschaftliche Texte, Grafiken und Statistiken, Geschichtskarten, journalistische Texte).
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden zentrale Daten und Begriffe, insbesondere die Grundlegenden Daten und Begriffe, sicher und reflektiert an, um komplexe historische und aktuelle Zusammenhänge zu analysieren, darzustellen und zu diskutieren.

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  • Die Schülerinnen und Schüler übersetzen griechische Originaltexte zu verschiedenen Themenbereichen (aus Homers Ilias, der frühgriechischen Lyrik, der vorsokratischen Naturphilosophie, der Sophistik und Platons Apologie des Sokrates) und interpretieren die Texte nach formalen und inhaltlichen Kriterien. Dabei analysieren sie sprachliche, stilistische und ggf. dichterische Gestaltungsmerkmale literarischer Texte und erklären deren Funktion für die Gesamtaussage des Textes. Sie arbeiten die Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Texten unter Berücksichtigung von Gattung (u. a. Epos, Elegie, Lehrgedicht) und geistesgeschichtlichem Kontext (v. a. der Entwicklung des kritischen Bewussteins bei den Griechen) heraus. Ihre Ergebnisse entwickeln sie auf der Grundlage der griechischen Originaltexte und erörtern sie unter Einbindung in größere thematische Zusammenhänge (u. a. Bedeutung der Götter, Veränderung von Wertbegriffen). Sie analysieren griechische Verse und beschreiben die Bedeutung des Versbaus für die Textaussage.
  • Sie erfassen zentrale Inhalte weiterer bedeutender Passagen aus den Werken der Autoren (u. a. Homer, Solon, Sappho, Platon) und ordnen die Autoren und ihre Werke historisch, sozial- und literaturgeschichtlich sowie Einzeltexte in größere Zusammenhänge ein.
  • Bei der Auseinandersetzung mit der Entwicklung des griechischen Denkens erörtern sie die Relevanz einer mythischen, lyrischen, naturwissenschaftlichen und philosophischen Weltsicht für ihre eigene Lebenswelt. Sie untersuchen die unterschiedlichen Ansätze sophistischer und sokratischer Ethik und diskutieren die Folgen für eine entsprechende Lebensgestaltung. Aus Rezeptionsdokumenten arbeiten sie Beispiele für das Fortleben antiker Motive heraus und vergleichen sie mit den antiken Vorlagen.
  • Sie vergleichen verschiedene Übersetzungen eines Textes nach angemessenen, selbst gewählten Kriterien und erörtern Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzung literarischer Texte.
  • Die Schülerinnen und Schüler beherrschen die Bedeutungen lektürebegleitend erworbener Wörter und Wendungen, die v. a. dem episch-homerischen und philosophischen Vokabular entstammen.
  • Mithilfe ihrer Wortschatz- und Grammatikkenntnisse arbeiten sie aus den Texten Besonderheiten des Sprachgebrauchs (u. a. epische Kunstsprache, Dialekte in der Lyrik, philosophischer Fachwortschatz) heraus und interpretieren den Befund.
  • Sie vergleichen an Originaltexten, die in der Jahrgangsstufe gelesen werden, den griechischen und deutschen Sprachgebrauch, übersetzen im Bewusstsein der Unterschiede dieser beiden Sprachen komplexe griechische Strukturen aus den genannten Textsorten und begründen ihre Entscheidungen.

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  • Die Schülerinnen und Schüler übersetzen griechische Originaltexte zu verschiedenen Themenbereichen (v. a. persönliche Überzeugung im Konflikt mit staatlicher Macht, Staatsphilosophie) und interpretieren die Texte nach formalen und inhaltlichen Kriterien. Dabei analysieren sie sprachliche und stilistische Gestaltungsmerkmale und erklären deren Funktion für die Gesamtaussage des Textes. Sie arbeiten die Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Texten unter Berücksichtigung von Gattung (v. a. Tragödie, Geschichtsschreibung, staatsphilosophischer platonischer Dialog) und größerem Kontext (u. a. Klärung von Rechtspositionen, Frage nach der Gerechtigkeit) heraus. Sie erfassen weitere Besonderheiten dichterischer Texte (v. a. Aufbau, Sprache und Metrik der Tragödie) und erklären die Bedeutung des Versbaus für die Gesamtaussage des Textes. Ihre Ergebnisse entwickeln sie auf der Grundlage der griechischen Originaltexte und erörtern sie unter Einbindung in größere thematische Zusammenhänge (u. a. Leben in der staatlichen Gemeinschaft).
  • Sie erfassen zentrale Inhalte weiterer bedeutender Passagen aus den Werken der Autoren (v. a. Sophokles, Thukydides, Platon) und ordnen die Autoren und ihre Werke historisch, philosophie- und literaturgeschichtlich sowie Einzeltexte in größere Zusammenhänge ein.
  • Sie untersuchen die idealisierende Darstellung politischer Verhältnisse und nehmen zum Einsatz rhetorischer Mittel für politische Zwecke kritisch Stellung. Sie erörtern die Problematik des Gehorsams gegenüber der Staatsmacht, die theoretische Konzeption eines Idealstaates sowie die Relevanz diesbezüglicher antiker Gedanken für gegenwärtige Diskussionen. Aus Rezeptionsdokumenten arbeiten sie Beispiele für das Fortleben antiker Motive heraus und vergleichen sie mit antiken Vorlagen.
  • Sie vergleichen verschiedene Übersetzungen eines Textes nach angemessenen, selbst gewählten Kriterien und erörtern Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzung literarischer Texte.
  • Die Schülerinnen und Schüler beherrschen die Bedeutungen lektürebegleitend erworbener Wörter und Wendungen, die v. a. dem historischen und staatsphilosophischen Vokabular entstammen.
  • Mithilfe ihrer Wortschatz- und Grammatikkenntnisse arbeiten sie aus den Texten Besonderheiten des Sprachgebrauchs (u. a. der Tragödie und der Geschichtsschreibung) heraus und interpretieren den Befund.
  • Sie vergleichen an Originaltexten, die in der Jahrgangsstufe gelesen werden, den griechischen und deutschen Sprachgebrauch, übersetzen im Bewusstsein der Unterschiede dieser beiden Sprachen komplexe griechische Strukturen aus den genannten Gattungen und begründen ihre Entscheidungen.

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  • Die Schülerinnen und Schüler strukturieren und klassifizieren Elemente aus ihrer Erfahrungswelt hierarchisch durch Generalisierung (z. B. Klassifizierung von Tieren). Sie modellieren diese Strukturen mithilfe eines Klassendiagramms und setzen das Modell in einer objektorientierten Programmiersprache fachgerecht um.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren Anwendungssituationen aus ihrem Lebensumfeld (z. B. Verwaltung von Artikel-, Kunden- oder Mitarbeiterdaten in Unternehmen) unter dem speziellen Aspekt der Datenhaltung. Sie modellieren die dazu notwendigen Datenstrukturen fachgerecht durch Listen, Bäume und Graphen und entwickeln Lösungsideen für die Operationen, die auf diesen Strukturen ausgeführt werden (z. B. das Einfügen und Suchen von Elementen).
  • Sie implementieren auf geeignete Weise die Datenstrukturen Liste, Binärbaum und Graph bei der Lösung passender Aufgabenstellungen aus der Praxis (z. B. Simulation einer Warteschlange). Bei der Umsetzung der zugehörigen Methoden (z. B. zur Bestimmung der Anzahl der Elemente in der Warteschlange) nutzen sie das zentrale informatische Konzept der Rekursion als Lösungsstrategie.
  • Sie erstellen im Team eine Softwarelösung zu einer umfangreicheren Aufgabenstellung aus der Praxis (z. B. Software zur Inventarverwaltung oder für einen einfachen Routenplaner) und orientieren sich dabei an etablierten Strategien des Projektmanagements. Die damit einhergehende planvolle und strukturierte Gestaltung des Softwareentwicklungsprozesses ermöglicht es ihnen, die Komplexität der Aufgabenstellung beherrschbar zu machen und die Koordination innerhalb des Teams überschaubar zu gestalten.

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  • Die Schülerinnen und Schüler formulieren für einfache Sachverhalte aus dem Alltag (wie Autokennzeichen oder E-Mail-Adressen) formale Sprachen, deren Syntax sie – in Analogie zu natürlichen Sprachen – mithilfe von Grammatiken festlegen. Zur Formulierung der Grammatikregeln nutzen sie textuelle und grafische Notationsformen, die in der Informatik standardisiert sind.
  • Die Schülerinnen und Schüler entwerfen für reguläre Sprachen erkennende endliche Automaten, mit deren Hilfe überprüft werden kann, ob eine vorgegebene Zeichenkette zur jeweiligen Sprache gehört oder nicht; die anschließende Implementierung ermöglicht die automatisierte Überprüfung.
  • Sie strukturieren komplexe Kommunikationsvorgänge, wie sie etwa im Internet auftreten, durch Aufteilung in aufeinander aufbauende Schichten, die jeweils für einen bestimmten Teilaspekt der Kommunikation zuständig sind.
  • Sie analysieren und modellieren mithilfe von Petrinetzen kausal zusammenhängende bzw. nebenläufige Prozesse (z. B. die Regelung des Gegenverkehrs durch eine einspurige Engstelle oder das Erzeuger-Verbraucher-Problem) und simulieren diese. Dabei identifizieren sie mögliche Probleme, z. B. Verklemmungen, und erläutern Lösungsansätze.
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Bedeutung des Von-Neumann-Modells im Hinblick auf den Aufbau und die grundsätzliche Funktionsweise eines Computersystems und setzen insbesondere einfache Algorithmen auf maschinennaher Ebene um. Dadurch erkennen sie die Beziehungen zwischen höheren Programmiersprachen und der vom Rechner zur Verfügung gestellten maschinennahen Sprache sowie Möglichkeiten und Grenzen bei der maschinellen Verarbeitung von Algorithmen.
  • Sie bewerten einfache Algorithmen hinsichtlich ihres Laufzeitverhaltens und beurteilen, ob sich die Ausführung des jeweiligen Algorithmus mit einem vertretbaren Zeitaufwand realisieren lässt. Dadurch erkennen sie praktische Grenzen der Berechenbarkeit. In diesem Zusammenhang wird ihnen bewusst, dass die Sicherheit von Passwörtern durch einfache Kriterien für ihre Zusammensetzung (z. B. ausreichende Länge) ohne großen Aufwand erhöht werden kann.
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  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen auch komplexe authentische Texte im italiano standard, ggf. mit leichten regionalen oder umgangssprachlichen Abweichungen, zu einem breiten Spektrum an abstrakten, aber im Unterricht vorentlasteten Themen gesellschaftlicher, politischer, kultureller und historischer Relevanz.
  • Sie entnehmen Texten relevante Informationen und kombinieren diese ggf. mit textexternem Wissen oder bereitgestellten bzw. selbst recherchierten Zusatzinformationen. Sie setzen sich dabei kritisch mit unterschiedlichen Sichtweisen und Handlungsmustern auseinander. Sie erkennen und analysieren beim Lesen und Hören von Texten überwiegend selbständig inhaltliche Struktur, Gestaltungsmerkmale und Wirkungsabsichten.
  • Sie geben schriftlich Auskunft oder verständigen sich artikulatorisch korrekt und mithilfe passender, typischer Intonationsmuster auch über abstrakte und ggf. weniger vertraute, aber im Unterricht vorentlastete Fragestellungen von allgemeinem, aktuellem oder individuellem Interesse. Mithilfe eines allgemeinen und im Rahmen der Themengebiete spezifischen Wortschatzes und unter Berücksichtigung kulturspezifischer Redemittel auch der non-verbalen Kommunikation diskutieren und erörtern sie adressatengerecht und situationsangemessen, tauschen Meinungen aus und beziehen begründet Stellung.
  • Sie interagieren respektvoll und tolerant in interkulturellen Situationen und erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Stereotype und Vorurteile, die sie in den jeweiligen kulturellen Hintergrund und das jeweilige Wertesystem einordnen. Sie erkennen mögliche sprachlich-kulturell oder historisch bedingte Konfliktsituationen oder Missverständnisse und bemühen sich um Klärung. Sie reflektieren eigene Vorstellungen und bringen die eigene Position unter Anwendung ihres Wissens über Konventionen anderer Kulturen zum Ausdruck.
  • Sie dolmetschen in verschiedenen informellen und im Unterricht vorentlasteten formellen Situationen (z. B. themengebundenes Interview) und übertragen Überblicksinformationen und situationsbezogene Detailinformationen authentischer, auch komplexer Texte zu einem breiten, auf den Unterricht aufbauenden Themenspektrum sinngemäß und adressatengerecht sowie textsortenadäquat und interkulturell angemessen ins Deutsche oder Italienische. Dabei gehen sie ggf. auf Nachfragen ein, fügen interkulturell nötige Erläuterungen an und nutzen gewandt verschiedene Gesprächsstrategien und Hilfsmittel.
  • Sie organisieren und evaluieren selbstkritisch und größtenteils eigenverantwortlich ihren eigenen Lernfortschritt und wenden erste wissenschaftliche Arbeitstechniken an. Durch Nutzung geeigneter Lernstrategien, durch die in anderen Sprachen bereits erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten und die gezielte Verwendung von Hilfsmitteln optimieren und organisieren sie ihren persönlichen Lernprozess reflektiert und weitgehend selbständig und erweitern gezielt ihre kommunikative Kompetenz.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B1+/B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen komplexe authentische Texte im italiano standard, ggf. mit regionalen und umgangssprachlichen Abweichungen, zu einem breiten Spektrum an abstrakten, auch über den Unterricht hinausgehenden Themen gesellschaftlicher, politischer, kultureller und historischer Relevanz.
  • Sie entnehmen Texten alle relevanten Informationen und kombinieren diese ggf. mit text­externem Wissen oder bereitgestellten bzw. selbst recherchierten Zusatzinformationen. Sie setzen sich dabei kritisch mit unterschiedlichen Sichtweisen und Handlungsmustern auseinander und vollziehen ggf. einen Perspektivwechsel. Sie erkennen, analysieren und bewerten beim Lesen und Hören von Texten selbständig inhaltliche Struktur, Gestaltungsmerkmale und Wirkungsabsichten.
  • Sie geben schriftlich Auskunft oder verständigen sich artikulatorisch korrekt und mithilfe eines Repertoires an angemessenen Intonationsvarianten auch über abstrakte Fragestellungen von allgemeinem, aktuellem oder individuellem Interesse. Mithilfe eines allgemeinen und im Rahmen der Themengebiete spezifischen, vielfältigen und nuancierten Wortschatzes und unter Berücksichtigung kulturspezifischer Redemittel auch der nonverbalen Kommunikation diskutieren und erörtern sie adressatenbewusst und situationsangemessen, tauschen Meinungen aus und beziehen differenziert Stellung.
  • Sie interagieren im Bewusstsein kultureller Gemeinsamkeiten und Unterschiede empathisch, respektvoll und tolerant in interkulturellen Situationen und erkennen Stereotype und Vorurteile, die sie mithilfe ihres kulturellen Hintergrundwissens kritisch und verständnisvoll einordnen, um bewusst einen Beitrag zu deren Überwindung zu leisten. Sie erkennen mögliche sprachlich-kulturell oder historisch bedingte Konfliktsituationen oder Missverständnisse und bemühen sich aktiv um Klärung. Sie reflektieren eigene Vorstellungen mithilfe von Perspektivwechsel und -vergleich und bringen die eigene Position unter Anwendung ihres Wissens über anderskulturelle Konventionen differenziert zum Ausdruck.
  • Sie dolmetschen in vielfältigen informellen und häufig auftretenden formellen Situationen (z. B. Erläuterung eines Kinofilms, themengebundene Diskussion) und übertragen Überblicksinformationen und situationsbezogene Detailinformationen authentischer, auch komplexer Texte zu weniger vertrauten Themen sinngemäß und adressatengerecht sowie textsortenadäquat und interkulturell angemessen ins Deutsche oder Italienische. Dabei gehen sie ggf. auf Nachfragen ein, fügen interkulturell nötige Erläuterungen an und nutzen routiniert verschiedene Gesprächsstrategien und Hilfsmittel.
  • Sie dokumentieren und evaluieren eigenverantwortlich und selbstkritisch ihren eigenen Lernfortschritt und wenden grundlegende wissenschaftliche Arbeitstechniken an. Durch Nutzung geeigneter Lernstrategien, durch die in anderen Sprachen bereits erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten und die gezielte und sichere Verwendung von Hilfsmitteln optimieren und organisieren sie ihren persönlichen Lernprozess selbständig und reflektiert und erweitern gezielt ihre kommunikative Kompetenz.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B2/C1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen auch eher komplexe, aber klar strukturierte authentische Texte im italiano standard, ggf. mit geringer, gut verständlicher regionaler bzw. umgangssprachlicher Färbung, zu ausgewählten, im Unterricht behandelten Themen.
  • Sie lesen und hören auch komplexe, aber klar strukturierte Texte und erschließen sich dabei im Kontext relevante Informationen, die sie zusammenfassend darstellen und unter Berücksichtigung inhaltlicher und ggf. grundlegender stilistischer Kriterien analysieren und bewerten.
  • Sie verständigen sich in korrekter Aussprache und mithilfe passender erlernter Intonationsmuster in verschiedenen bekannten bzw. im Unterricht besprochenen Situationen des gesellschaftlichen Lebens, wobei sie mithilfe eines themenspezifischen Repertoires an Wörtern und Redemitteln unter Berücksichtigung der jeweiligen Redesituation mit anderen Menschen diskutieren, Stellung beziehen und Meinungen austauschen.
  • Sie interagieren aufgeschlossen, höflich und situationsgerecht mit ihren Kommunikationspartnern im Bewusstsein kultureller Gemeinsamkeiten und Unterschiede und unter Berücksichtigung der grundlegenden Bedingtheiten der sozialen und kulturellen Handlungsmuster der Gesellschaft, z. B. aufgrund von Traditionen und geschichtlichen Entwicklungen.
  • Sie übertragen und erläutern mündlich und schriftlich zielorientiert und adressatengerecht Inhalte zu im Unterricht vorentlasteten Themen des alltäglichen Lebens und Situationen, die auch über das Alltägliche hinausgehen, z. B. bei einem Arztbesuch. Sie achten dabei möglichst auf eine interkulturell angemessene und textsortenadäquate Übertragung und greifen falls nötig auf verschiedene Gesprächs- bzw. Kompensationsstrategien und geeignete Hilfsmittel zurück.
  • Sie nutzen die ihnen bereits bekannten Fremdsprachen, Hilfsmittel und Lernstrategien (z. B. Beschaffung und Auswertung von Informationen aus unterschiedlichen Quellen, eigenständige Mitschriften), um ihren persönlichen Lernprozess selbständig, effizient und unter kritischer Nutzung verschiedener Ressourcen voranzutreiben.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A2+/B1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen komplexe authentische Texte im italiano standard und ggf. mit regionalen und umgangssprachlichen Färbungen zu einem breiten Spektrum an abstrakten, auch über den Unterricht hinausgehenden Themen gesellschaftlicher, politischer, kultureller und historischer Relevanz.
  • Sie entnehmen den Texten sowohl global als auch im Detail relevante Informationen und kombinieren diese ggf. mit textexternem Wissen oder bereitgestellten bzw. selbst recherchierten Zusatzinformationen. Sie setzen sich dabei kritisch mit unterschiedlichen Sichtweisen und Handlungsmustern auseinander.
  • Sie erkennen, analysieren und bewerten beim Lesen und Hören von Texten die inhaltliche Struktur, klare Gestaltungsmerkmale und Wirkungsabsichten.
  • Sie verständigen sich artikulatorisch korrekt und mithilfe jeweils passender, typischer Intonationsmuster auch über abstrakte Fragestellungen von allgemeinem, aktuellem oder individuellem Interesse. Mithilfe eines allgemeinen und im Rahmen der Themengebiete spezifischen, vielfältigen Wortschatzes und unter Berücksichtigung kulturspezifischer, auch non-verbaler, Kommunikationsmittel diskutieren sie adressatengerecht und situationsangemessen, tauschen Meinungen aus und beziehen differenziert Stellung.
  • Sie interagieren im Bewusstsein kultureller Gemeinsamkeiten und Unterschiede empathisch, respektvoll und tolerant in interkulturellen Situationen und erkennen Stereotype und Vorurteile, die sie mithilfe ihres kulturellen Hintergrundwissens kritisch und verständnisvoll einordnen, um bewusst einen Beitrag zu deren Überwindung zu leisten. Sie erkennen mögliche sprachlich-kulturell oder historisch bedingte Konfliktsituationen oder Missverständnisse und bemühen sich aktiv um Klärung. Sie reflektieren eigene Vorstellungen mithilfe von Perspektivwechsel und -vergleich und bringen die eigene Position unter Anwendung ihres Wissens über anderskulturelle Konventionen differenziert zum Ausdruck.
  • Sie dolmetschen in vielfältigen informellen und häufig auftretenden formellen Situationen (z. B. Erläuterung eines Kinofilms, themengebundene Diskussion) und übertragen Überblicksinformationen und situationsbezogene Detailinformationen authentischer Texte auch zu weniger vertrauten Themen sinngemäß und adressatengerecht sowie textsortenadäquat und interkulturell angemessen ins Deutsche oder Italienische. Dabei gehen sie ggf. auf Nachfragen ein, fügen interkulturell nötige Erläuterungen an und nutzen verschiedene Gesprächsstrategien und Hilfsmittel.
  • Sie dokumentieren und evaluieren eigenverantwortlich und selbstkritisch ihren eigenen Lernfortschritt und wenden grundlegende wissenschaftliche Arbeitstechniken an. Durch Nutzung geeigneter Lernstrategien, durch die in anderen Sprachen bereits erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten und die gezielte und sichere Verwendung von Hilfsmitteln organisieren sie ihren persönlichen Lernprozess selbständig und reflektiert und erweitern gezielt ihre kommunikative Kompetenz.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B1/B1+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen auch etwas längere Sprachäußerungen, die deutlich und in gemäßigtem Tempo vorgetragen sind, äußern sich differenzierter auch zu neuen alltäglichen Themen und sprechen auch unbekannte Wörter phonetisch und intonatorisch weitgehend korrekt und flüssig aus.
  • Sie werden in alltagsbezogenen Kommunikationssituationen sprachmittelnd tätig und übertragen mündlich und schriftlich Inhalte aus bereits behandelten Themengebieten.
  • Sie nutzen ihre Kenntnisse weiterer Kanji und häufiger Katakana zum Lesen und Verstehen zunehmend komplexerer Texte zu alltagsbezogenen und landeskundlichen Themen, erschließen sich unbekanntes Sprachmaterial mithilfe von Wörterbüchern und Zeichenlexika und verfassen selbst einfache Texte.
  • Sie vergleichen zentrale sozioökonomische, kulturelle und historische Gegebenheiten in verschiedenen Lebensbereichen der japanischen Gesellschaft mit denen in Deutschland. Dabei reflektieren sie ihre eigene Lebensweise, begegnen fremden Sichtweisen verständnisvoll und hinterfragen eigene Verhaltensweisen und Wertvorstellungen. Mit ihren Kommunikationspartnern interagieren sie weitgehend sicher, höflich und situationsgerecht.
  • Sie erschließen den Inhalt einfacher Texte und Filmsequenzen, arbeiten erste Gestaltungsmittel heraus und setzen Texte szenisch oder künstlerisch um. Sie verfassen kurze eigene Texte, indem sie die bei der Erschließung gewonnenen Erkenntnisse anwenden.
  • Sie planen ihren Lernprozess zunehmend selbständig und wenden dabei bekannte Strategien zum Erwerb und zur Festigung ihres Wortschatzes und ihrer Grammatikkenntnisse an, wobei sie ihr Wissen über die ihnen bereits bekannten Sprachen nutzen und die zur Verfügung stehenden Hilfsmittel eigenständig verwenden.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A1/A2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere und komplexere Unterhaltungen und Diskussionen zu einem breiteren Spektrum an vorbereiteten Themen. Sie beteiligen sich mit zunehmend differenzierten Ausdrucksmitteln an Gesprächen, wobei sie auch längere Sätze weitgehend flüssig und mit korrekter Intonation gebrauchen.
  • Sie übertragen mündlich und schriftlich Inhalte auch etwas anspruchsvollerer Texte situations- und adressatengerecht in die jeweils andere Sprache und vermitteln dolmetschend in alltagsbezogenen Kommunikationssituationen.
  • Sie nutzen ihre Kenntnisse aller Komponenten des japanischen Schriftsystems zum Lesen und Verstehen zunehmend anspruchsvollerer Texte zu den im Unterricht behandelten Themen, zeigen Sicherheit im Umgang mit Wörterbüchern und Zeichenlexika und verfassen selbst auch längere themenbezogene Texte.
  • Sie interagieren in komplexeren Situationen auch im außerschulischen Bereich respektvoll und tolerant und erkennen Stereotype und Vorurteile, die sie mit Hilfe ihres kulturellen Hintergrundwissens kritisch und verständnisvoll einordnen. Dazu wenden sie der jeweiligen Situation angemessene interkulturelle Handlungskompetenzen sowie ihr Wissen um sprachlich-kulturelle Unterschiede an.
  • Sie erschließen den Inhalt zunehmend komplexer Texte und Filmsequenzen und arbeiten dabei weitere Gestaltungsmittel heraus. Sie erstellen auch längere berichtende, beschreibende und erzählende Texte, indem sie die bei der Texterschließung gewonnenen Erkenntnisse anwenden und zunehmend auch eigene Standpunkte einfließen lassen.
  • Sie planen ihre individuellen Lernprozesse bewusst und selbständig, wobei sie souverän mit Nachschlagewerken und digitalen Hilfsmitteln umgehen, um Texte zu erschließen, für eigene Texte und Referate zu recherchieren sowie ihr individuelles Vokabular auszuweiten und zu festigen.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A2/A2+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen mit Blick auf aktuelle Gegebenheiten die Einflüsse von Religion auf das persönliche Selbstverständnis sowie auf Kultur und Gesellschaft und beschreiben Aspekte eines grundlegenden Religionsverständnisses. Sie identifizieren Problemlagen, die sich aus einer weltanschaulichen und religiösen Pluralisierung ergeben, und erörtern die Rolle der Kirche im ökumenischen Zusammenwirken und interreligiösen Dialog.
  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen begründet Stellung zu unterschiedlichen Arten der Gotteskritik und Gottesbegründung aus Philosophie und Theologie. Sie formulieren eine vernunftgemäße Begründung des Glaubens, indem sie die wechselseitige Bezogenheit von Glaube und Vernunft erkennen und anwenden.
  • Mit geeigneten Methoden bibelwissenschaftlichen Arbeitens untersuchen und erschließen sie ausgewählte Schriftstellen, um als Christen ein vertieftes Schriftverständnis zu erlangen.
  • An ausgewählten Schriftstellen erläutern sie die biblische Grundlegung des trinitarischen Gottesbildes und beziehen dies auf die dreigliedrige Struktur der altkirchlichen Glaubensbekenntnisse; dadurch stellen sie die hinter der Trinitätslehre stehenden Erfahrungen Gottes und die geschichtliche Entfaltung des Trinitätsbegriffes dar und gelangen so zu einem vertieften Glaubensverständnis.

Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Anhand von ausgewählten Bibelstellen entfalten die Schülerinnen und Schüler grundlegende Aussagen des biblisch-christlichen Menschenbildes und setzen diese zu Menschenbildern der Moderne in Beziehung, um die Besonderheit der biblischen Sichtweise zu akzentuieren und auf dieser Grundlage auch ihr eigenes Selbstverständnis zu klären; im kritischen Diskurs mit anderen Positionen und Weltanschauungen vertreten sie ihren Standpunkt in Form einer differenzierten Argumentation.
  • Unter Einbeziehung der in früheren Jahrgangsstufen gewonnenen Erkenntnisse beschreiben die Schülerinnen und Schüler Prinzipien und Strukturen der christlichen Ethik und begründen, inwiefern hier von einer besonderen Form christlicher Verantwortungsethik gesprochen werden kann. Sie reflektieren die Konsequenzen dieses ethischen Ansatzes für die beiden Lebensbereiche Ehe und Familie sowie Staat und Gesellschaft und beziehen bei den sozialpolitischen Fragestellungen auch zentrale Aussagen der Katholischen Soziallehre mit ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler reflektieren über ihre eigenen Zukunfts- und Jenseitsvorstellungen vor dem Hintergrund gängiger Vorstellungen der heutigen Gesellschaft und setzen diese anhand geeigneter Textstellen zu biblischen Bildern einer vollendeten Zukunft im Reich Gottes in Beziehung. Sie begreifen die Hoffnungsperspektive der biblischen Texte als Handlungsimpuls, der sie dazu motivieren kann, ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung mit Blick auf die Leitprinzipien Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung gerecht zu werden.

Kunst Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler entwerfen systematisch komplexe Bildkonzepte für offene und geschlossene Aufgabenstellungen. Gewonnene Bildideen setzen sie über Findungsskizzen, Detailstudien, bewusste Entscheidungen und die Ausführung der Komposition mit selbst gewählten bildnerischen Mitteln wirksam um.
  • Die Schülerinnen und Schüler stellen sich umfassenden Gestaltungsaufgaben und finden zu eigenständigen Lösungen. Sie entscheiden sich dabei für bestimmte Techniken und Mittel, die sie im Hinblick auf zentrale Aspekte der Bildkommunikation begründen.
  • Die Schülerinnen und Schüler entwerfen visuelle Botschaften im Hinblick auf die jeweilige Rezeption, z. B. als Ausstellung.
  • Sie setzen differenzierte Methoden der Werkanalyse gezielt ein, um die historische wie aktuelle Bedeutung von Werken des 19., 20. und 21. Jahrhunderts verschiedener Gattungen zu erfassen sowie ihr Urteil über das jeweilige Werk zu begründen. So entwickeln sie ein Bewusstsein für verschiedene Bildzugänge und aus der Werkanalyse heraus eigene, fundierte Interpretationen zu Bildern.
  • Sie deuten prägende künstlerische Positionen und Gestaltungstendenzen des 20. Jahrhunderts unter Heranziehung von Polaritäten, um die Komplexität symbolischer Formen zu verdeutlichen. Sie prüfen kritisch ihr Geschmacksurteil unter Heranziehung von Analyse und Interpretation.

Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler übersetzen lateinische Originaltexte zu verschiedenen Themenbereichen (Philosophie; römische Gesellschaft in satirischer Darstellung) und interpretieren die Texte nach formalen und inhaltlichen Kriterien. Dabei analysieren sie sprachliche, stilistische und ggf. dichterische Gestaltungsmerkmale literarischer Texte und erklären deren Funktion für die Aussage des Textes. Sie arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Texten unter Berücksichtigung von Gattung (u. a. philosophische Schriften in Form eines Traktats, Dialogs oder Lehrbriefs; Roman; Satire) und größerem historischen Kontext (u. a. beim Vergleich von Republik und Kaiserzeit) heraus. Ihre Ergebnisse entwickeln sie auf der Grundlage der lateinischen Originaltexte und erörtern sie unter Einbindung in größere thematische Zusammenhänge (u. a. Fortwirken bis hin zu ihrer Lebenswelt). Sie analysieren lateinische Verse und beschreiben die Bedeutung des Versbaus für die Textinhalte.
  • Sie erfassen zentrale Inhalte weiterer bedeutender Passagen aus den Werken der Autoren (u. a. Cicero, Seneca, Petron, Horaz) und ordnen die Autoren und ihre Werke historisch, sozial- und literaturgeschichtlich sowie Einzeltexte in größere Zusammenhänge ein.
  • Bei der Auseinandersetzung mit der antiken Philosophie, v. a. der Ethik, erörtern sie die Relevanz philosophischer Gedanken für ihre eigene Lebensgestaltung. Sie untersuchen die satirische Darstellung menschlicher Verhaltensweisen und gesellschaftlicher Zustände und diskutieren Möglichkeiten und Grenzen von Satire. Aus nachantiken Texten arbeiten sie Beispiele für das Fortleben antiker Motive heraus und vergleichen Rezeptionsdokumente mit den antiken Vorlagen.
  • Sie vergleichen verschiedene Übersetzungen eines Textes nach angemessenen, selbst gewählten Kriterien und erörtern Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzung literarischer Texte.
  • Die Schülerinnen und Schüler beherrschen zusätzlich zu ihrem bisherigen Grund- und Aufbauwortschatz die Bedeutungen neu erworbener Wörter eines lektürebegleitenden Wortschatzes.
  • Mithilfe ihrer Wortschatz- und Grammatikkenntnisse arbeiten sie aus den Texten Besonderheiten des Sprachgebrauchs (u. a. Vulgärlatein) heraus und interpretieren den Befund.
  • Sie vergleichen bei Originaltexten, die in der Jahrgangsstufe gelesen werden, den lateinischen und deutschen Sprachgebrauch, übersetzen im Bewusstsein der Unterschiede dieser beiden Sprachen komplexe lateinische Strukturen aus den genannten Textsorten und begründen ihre Entscheidungen.

Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler übersetzen lateinische Originaltexte zu verschiedenen Themenbereichen (Untergang der Republik und Etablierung des Prinzipats; Staatsphilosophie) und interpretieren die Texte nach formalen und inhaltlichen Kriterien. Dabei analysieren sie sprachliche und stilistische Gestaltungsmerkmale sowie weitere sprachliche Besonderheiten literarischer Texte (v. a. bewusst altertümlicher Sprachgebrauch, Dichtersprache) und erklären deren Funktion für die Aussage des Textes. Sie arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Texten unter Berücksichtigung von Gattung (u. a. Geschichtsschreibung, Epos) und größerem historischen Kontext heraus. Ihre Ergebnisse entwickeln sie auf der Grundlage der lateinischen Originaltexte und erörtern sie unter Einbindung in größere thematische Zusammenhänge (u. a. aktuelle weltpolitische Prozesse). Sie analysieren lateinische Verse und arbeiten die Bedeutung des Versbaus für die Textinhalte heraus.
  • Sie erfassen zentrale Inhalte weiterer bedeutender Passagen aus den Werken der Autoren (u. a. Sallust, Livius, Vergil; Cicero) und ordnen die Autoren und ihre Werke historisch, sozial- und literaturgeschichtlich sowie Einzeltexte in größere Zusammenhänge ein.
  • Sie untersuchen literarische Darstellungen politischer Veränderungen (u. a. des Übergangs von der Republik zum Prinzipat) und nehmen zur Funktionalisierung von Literatur für politische Zwecke kritisch Stellung. Sie erörtern Grundfragen staatlicher Organisation und zwischenstaatlicher Beziehungen sowie die Relevanz der antiken Gedanken für gegenwärtige politische Diskussionen. Aus nachantiken Texten arbeiten sie Beispiele für das Fortleben antiker Motive heraus und vergleichen Rezeptionsdokumente mit antiken Vorlagen.
  • Sie vergleichen verschiedene Übersetzungen eines Textes nach angemessenen, selbst gewählten Kriterien und erörtern Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzung literarischer Texte.
  • Die Schülerinnen und Schüler beherrschen zusätzlich zu ihrem bisherigen Grund- und Aufbauwortschatz die Bedeutungen neu erworbener Wörter eines lektürebegleitenden Wortschatzes.
  • Mithilfe ihrer Wortschatz- und Grammatikkenntnisse arbeiten sie aus den Texten Besonderheiten des Sprachgebrauchs (u. a. in Geschichtsschreibung und Epos) heraus und interpretieren den Befund.
  • Sie vergleichen bei Originaltexten, die in der Jahrgangsstufe gelesen werden, den lateinischen und deutschen Sprachgebrauch, übersetzen im Bewusstsein der Unterschiede dieser beiden Sprachen komplexe lateinische Strukturen aus den genannten Gattungen und begründen ihre Entscheidungen.

Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler deuten – auch in unterschiedlich strukturierten Sachkontexten – Differenzen- und Differentialquotienten sowie lokale Ableitungen und Ableitungsfunktionen sowohl geometrisch als auch funktional.
  • Sie differenzieren graphisch und leiten alle bisher bekannten Funktionen einschließlich der natürlichen Exponential- und Logarithmusfunktion sowie Verknüpfungen und Verkettungen dieser Funktionen rechnerisch ab.
  • Sie unterscheiden zwischen notwendigen und hinreichenden Bedingungen für Extrem- und Wendepunkte eines Graphen und begründen dies jeweils.
  • Sie analysieren durch flexible und reflektierte Nutzung insbesondere der Methoden der Differentialrechnung Funktionen aller bekannten Funktionstypen sowie Verkettungen bzw. Verknüpfungen dieser Funktionen hinsichtlich ihrer Eigenschaften sowie der Eigenschaften des jeweiligen Graphen.
  • Sie verstehen das Konzept der Zufallsgrößen und modellieren Sachsituationen mithilfe binomialverteilter Zufallsgrößen, um damit Wahrscheinlichkeiten zu bestimmen.
  • Sie stellen mit den Mitteln der analytischen Geometrie, insbesondere dem Skalar- und dem Vektorprodukt, unter flexibler Einbeziehung grundlegender Konzepte und Strategien aus der Mittelstufe Betrachtungen und Berechnungen an geometrischen Figuren und Körpern an und reflektieren Vor- und Nachteile unterschiedlicher Lösungswege.

Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler interpretieren das bestimmte Integral als Flächenbilanz und im Sachzusammenhang als rekonstruierten Bestand aus einer Änderungsrate.
  • Sie bestimmen mithilfe der Integralrechnung Inhalte von Flächen, die durch Funktionsgraphen begrenzt sind, und Volumina von Rotationskörpern.
  • Sie wenden flexibel und reflektiert die Methoden der Differential- und Integralrechnung im Rahmen der Lösung inner- und außermathematischer Problemstellungen an und argumentieren mit ihnen.
  • Sie stellen Überlegungen und Berechnungen zum einseitigen Signifikanztest an und interpretieren die Aussagekraft von Ergebnissen richtig.
  • Sie verwenden die Normalverteilung zur Beschreibung unterschiedlicher Sachsituationen und berechnen im Sachkontext auftretende Wahrscheinlichkeiten.
  • Sie untersuchen, interpretieren und nutzen – in Sachzusammenhängen auf der Grundlage einer geeigneten Modellierung – die gegenseitige Lage von Punkten, Geraden und Ebenen; sie führen ggf. Berechnungen durch (z. B. zur Ermittlung einer Ebenengleichung, einer Linearkombination von Vektoren oder der relativen Lage zweier Geraden) und wählen dabei situationsgerecht vorteilhafte Darstellungsformen geometrischer Objekte sowie dazu passende Lösungsstrategien.

Musik Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler erklären Entwicklungen in der abendländischen Vokalmusik und geben unter Verwendung von Fachsprache Auskunft über Ansätze der Sprachbehandlung in verschiedenen Stilen und Gattungen.
  • Sie erklären Entwicklungen in der abendländischen Instrumentalmusik und geben unter Verwendung von Fachsprache Auskunft über Kompositionsweisen, instrumentale Formen und Gattungen in verschiedenen Stilen.
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern Musik als Mittel politischer Agitation in verschiedenen zeitlichen Zusammenhängen und beurteilen die Bedeutung von Medien als Instrumente politischer und gesellschaftlicher Einflussnahme.
  • Sie reflektieren und diskutieren Traditionsbezüge in der Musik als Mittel künstlerischer Auseinandersetzung und Weiterentwicklung auf der Suche nach Identität.
  • Kompositorische und musikästhetische Ansätze nach 1950 beschreiben sie als Reaktionen und Beiträge zu politischen und gesellschaftlichen Veränderungen der Zeit.
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Interpretationen von Musik verschiedener Stilrichtungen auch auf Grundlage musikgeschichtlicher und analytischer Untersuchungen und präsentieren eigene Interpretationsversuche.

Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen deutlich gesprochene mündliche Äußerungen (auch von Muttersprachlern) und Hör- und Hörsehtexte (auch authentische) zu weitgehend bekannten Themen (z. B. Hobbys, Kleidung, Orientierung in der Stadt, Verkehrsmittel) und sprechen selbst mit einfachen, aber eigenständigen und auch spontanen Formulierungen.
  • Auf der Basis erweiterter Wortschatz- und Grammatikkenntnisse lesen und verstehen sie umfangreichere, komplexere, bevorzugt authentische Texte sowohl literarischer als auch nichtliterarischer Art zu einem erweiterten Themenspektrum.
  • Sie verfassen, aufbauend auf einem umfangreicheren Vokabular und differenzierteren Grammatikkenntnissen, längere, komplexere Texte zu Themen, die ihr persönliches Umfeld sowie ausgewählte, ihnen bekannte Bereiche der neugriechischen Kultur betreffen.
  • Sie geben in komplexeren, das engere und weitere Lebensumfeld betreffenden Kommunikationssituationen die wesentlichen Inhalte schriftlich, mündlich und medial vermittelter Texte adressatengerecht und situationsangemessen in der jeweils anderen Sprache wieder. Dabei drücken sie sich gemäß den jeweiligen kulturellen und sprachlichen Konventionen weitgehend angemessen, korrekt und gedanklich strukturiert aus.
  • Auf der Grundlage erweiterter lexikalischer und grammatikalischer Kenntnisse kommunizieren die Schülerinnen und Schüler über Personen, Gegenstände und Situationen, sie stellen Ereignisse, Sachverhalte und Zukunftspläne in zeitlichen und logischen Verknüpfungen dar und vertreten ihren Standpunkt zu einem erweiterten Themenspektrum in mündlichen Diskussionen und kurzen schriftlichen Stellungnahmen.
  • Sie sprechen weitgehend flüssig, vermeiden Interferenzen mit der Muttersprache und nutzen die internationale Lautschrift zur Erschließung der Aussprache unbekannter Vokabeln. Ihren aktiven Wortschatz verwenden sie beim Schreiben mit korrekter Orthographie und Zeichensetzung.
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen ihre sprachlichen, kulturellen und historischen Kenntnisse, um die aktuelle soziokulturelle Situation Griechenlands zu verstehen, begegnen Griechen ohne Vorurteile und handeln in interkulturellen Begegnungssituationen angemessen.
  • Sie deuten, erschließen und analysieren einfache (auch bereits längere) in schriftlicher, mündlicher oder medialer Form vermittelte neugriechische Texte zu altersgemäßen Themen. Mit einfachen sprachlichen Mitteln gehen sie gestaltend mit vorgegebenen Texten um und erstellen schlichte (auch bereits längere) eigene, auch kreative neugriechische Texte.
  • Sie nehmen Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie sprachgeschichtliche Entwicklungen in den ihnen bekannten Sprachen bewusst wahr und systematisieren so ihr Wissen. Sie verwenden Hilfsmittel sicher, werten auch authentische griechische Text- und Bildquellen selbständig aus und setzen bewährte Strategien beim Lernen, Erarbeiten und Präsentieren effektiv ein.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A2+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen die wichtigsten Informationen von in authentischem Sprechtempo vorgetragenen Gesprächen bzw. Hör- und Hörsehtexten (z. B. Lieder, Filmszenen). Auch ohne Vorbereitung sprechen sie in zusammenhängender Rede und argumentativ über Ansichten, Erfahrungen und Sachthemen (z. B. Gesellschaft, Politik, Geschichte, Kultur).
  • Sie lesen und durchdringen auf der Grundlage reichhaltiger Wortschatz- und Grammatikkenntnisse umfangreiche, komplexe, überwiegend authentische Texte literarischer und nichtliterarischer Art zu einem breiten Themenspektrum.
  • Sie verfassen umfangreiche, komplex strukturierte Texte sowohl über ihren persönlichen Lebensbereich als auch über Aspekte der neugriechischen Kultur.
  • Sie geben in vielfältigen, ein breiteres und komplexeres Themenspektrum umfassenden Kommunikationssituationen die wesentlichen Inhalte schriftlich, mündlich und medial vermittelter Texte adressatengerecht, situationsangemessen und zweckbestimmt in der jeweils anderen Sprache wieder. Dabei drücken sie sich gemäß den jeweiligen kulturellen und sprachlichen Konventionen angemessen, korrekt und gedanklich strukturiert aus.
  • Auf der Grundlage der Kenntnis aller notwendigen lexikalischen, morphologischen und syntaktischen Ausdrucksmittel kommunizieren die Schülerinnen und Schüler über sich selbst, andere Personen, Gegenstände, Orte, Sachverhalte und Stimmungslagen differenziert. Sie stellen in allen Zeitstufen genaue zeitliche und logische Bezüge her. Sie drücken die eigene Meinung begründet aus und gehen auf die Ansichten und Argumente anderer ein. Sie formulieren Bedingungen, hypothetische Gedanken und Wünsche in allen Tempora und Modi und passen das Sprachniveau an Adressaten, Thema und Situation an.
  • Sie sprechen auch bei freien, zusammenhängenden Äußerungen phonetisch korrekt, mit sinntragender Satzmelodie und in annähernd natürlicher Geschwindigkeit.
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen auf der Grundlage erweiterter sprachlicher und soziokultureller Kenntnisse differenziert die aktuellen Verhältnisse in Griechenland, vertiefen ihr Verständnis der Zielkultur durch Auseinandersetzung mit Werken der Literatur und Kunst und agieren in interkulturellen Begegnungssituationen versiert.
  • Sie erschließen, analysieren und interpretieren auch längere und komplexe in schriftlicher, mündlicher oder medialer Form vermittelte neugriechische Texte zu anspruchsvolleren Themen. Mit angemessenen sprachlichen Mitteln gehen sie gestaltend mit vorgegebenen Texten um und erstellen komplexere (ggf. erörternde) eigene, auch kreative neugriechische Texte.
  • Die Schülerinnen und Schüler erkennen grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Sprachentwicklung und gegenseitigen Beeinflussung der Sprachen und verknüpfen so Bekanntes mit neuem Lernstoff. Sie setzen Lernstrategien, Hilfsmittel (ggf. auch ein einsprachiges Wörterbuch) und Medien eigenverantwortlich und effektiv ein und präsentieren ihre Arbeitsergebnisse adressatenorientiert.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

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  • Zur selbständigen Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten erschließen sich die Schülerinnen und Schüler aus vorgegebenen oder selbständig recherchierten Quellen notwendige theoretische Grundlagen. Im Versuchsprotoll stellen sie die experimentelle Untersuchung zusammen mit den theoretischen Grundlagen dar. Hierbei verwenden sie als fachtypische Darstellungsformen insbesondere Zeichnungen, Diagramme und Größengleichungen und diskutieren auch Abweichungen zwischen experimentellen Ergebnissen und theoretischen Vorhersagen.
  • Sie erläutern Aufbau, Durchführung und Auswertung von Experimenten zu statischen elektrischen und magnetischen Feldern, zur elektromagnetischen Induktion sowie zu elektromagnetischen Schwingungen und Wellen. Sie erkennen, dass Experimente nicht nur die Funktion haben physikalische Gesetze zu überprüfen, sondern z. B. auch zur Bestimmung von Naturkonstanten dienen können.
  • Mithilfe von Feldlinienbildern und feldbeschreibenden Größen stellen sie grundlegende Eigenschaften statischer elektrischer und magnetischer Felder dar. Aufbauend auf diesen Kenntnissen stellen sie die Felder im Nah- und Fernbereich eines Sendedipols dar. Sie wenden das Superpositionsprinzip bei der Überlagerung statischer Felder sowie bei der Interferenz elektromagnetischer Wellen an.
  • In verschiedenen fachlichen Kontexten, z. B. bei der Beschreibung der Bewegung geladener Teilchen in elektrischen und magnetischen Feldern, wählen sie problembezogen geeignete Konzepte (z. B. Energiekonzept) zur theoretischen Modellierung aus und kombinieren Größengleichungen für Herleitungen, Berechnungen und Argumentationen.
  • Mithilfe von Analogiebetrachtungen, die sich auch auf die strukturelle Übereinstimmung von Größengleichungen stützen, stellen sie Zusammenhänge zwischen verschiedenen Themenbereichen der Physik her. Insbesondere nutzen sie Analogien zwischen elektrischen Feldern und Gravitationsfeldern sowie zwischen mechanischen und elektromagnetischen Schwingungen.
  • Sie erstellen und interpretieren Diagramme, insbesondere im Zusammenhang mit Induktionsphänomenen sowie elektromagnetischen Schwingungen. Hierbei stellen sie Zusammenhänge zu Versuchsparametern und Größengleichungen her und bringen ggf. mathematische Kenntnisse zur Ableitungsfunktion ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler erklären technische Anwendungen sach- und adressatengerecht. Insbesondere führen sie, ggf. mithilfe der Auswertung vorgegebener oder selbständig recherchierter Quellen, deren Funktionsprinzipien auf physikalische Gesetzmäßigkeiten zurück. Für quantitative Beschreibungen technischer Anwendungen nutzen sie das Induktionsgesetz sowie Größengleichungen zum Plattenkondensator, zu elektromagnetischen Schwingungen und Wellen.
  • Sie reflektieren Auswirkungen physikalischer Erkenntnisse in der Gesellschaft, z. B. im Zusammenhang mit der Informationsübertragung durch elektromagnetische Wellen. Hierzu wählen sie aus verschiedenen, auch selbständig recherchierten Quellen Informationen aus, die sie ordnen und bewerten.
  • Am Beispiel des Photoeffekts erweitern sie die Beschreibung von Licht durch das Photonenmodell und stellen einen quantitativen Zusammenhang zwischen Lichtwellenlänge und Photonenenergie her. Um die Entstehung von Röntgenstrahlung, die Bestimmung ihrer Wellenlänge sowie die Charakteristika ihres Spektrums zu erklären, nutzen sie sowohl das Photonen- als auch das Wellenmodell.

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  • Die Schülerinnen und Schüler wenden verschiedene Methoden der Erkenntnisgewinnung an. Insbesondere vollziehen sie Gedankenexperimente im Rahmen der speziellen Relativitätstheorie nach, führen Simulationen im Zusammenhang mit Quantenobjekten durch und leiten Größengleichungen auf der Grundlage theoretischer Modelle her.
  • Sie erläutern Aufbau, Durchführung und Auswertung von Experimenten der Atom- und Kernphysik und erkennen, dass Experimente verschiedene Funktionen besitzen, z. B. die Überprüfung der Aussagen theoretischer Modelle oder die induktive Herleitung physikalischer Gesetze. Im Rahmen der Auswertung stellen sie Zusammenhänge zwischen Versuchsparametern, Versuchsergebnissen und Größengleichungen her und diskutieren Abweichungen zwischen experimentellen Ergebnissen und theoretischen Vorhersagen.
  • Sie stellen den Wandel des physikalischen Weltbilds im 20. Jahrhundert dar, indem sie die wesentlichen Auswirkungen der speziellen Relativitätstheorie auf die Vorstellungen von Raum und Zeit, die Bedeutung des Messprozesses im Rahmen der Quantenphysik und den Aufbau der Materie auf der Grundlage des Standardmodells beschreiben. Dabei verdeutlichen sie das Zusammenwirken theoretischer und experimenteller Anteile im Erkenntnisprozess.
  • Sie beschreiben, insbesondere anhand der Ergebnisse von Simulationen und Experimenten, Eigenschaften von Quantenobjekten und verdeutlichen hierbei die Grenzen des klassischen Teilchen- und Bahnbegriffs. Bei der Erläuterung quantenphysikalischer Atom- und Kernmodelle nutzen sie Analogien und beziehen die Eigenschaften der Quantenobjekte Elektron und Nukleon ein.
  • Sie entwickeln mit dem eindimensionalen Potentialtopfmodell ein einfaches quantenphysikalisches Atommodell. Ausgehend von den experimentellen Ergebnissen zum Wasserstoff-Spektrum reflektieren sie Nutzen und Grenzen dieses Modells. Auch in anderen Sachzusammenhängen nutzen sie den Potentialtopf für theoretische Schlussfolgerungen, insbesondere zur Erläuterung der Entstehung radioaktiver Strahlung.
  • Sie wählen zur Problemlösung geeignete fachtypische Darstellungsformen der Atom- und Kernphysik, z. B. Energieniveauschemata und Nuklidkarte, aus und binden diese sachgerecht in Argumentationen und quantitative Betrachtungen ein. In der speziellen Relativitätstheorie und in der Kernphysik verwenden sie in verschiedenen fachlichen Kontexten geeignete Größengleichungen zur theoretischen Modellierung und interpretieren ihre Rechenergebnisse.
  • Auf der Grundlage physikalischer und außerfachlicher Kriterien, die sie selbständig auswählen und gewichten, formulieren sie Bewertungen, z. B. zu radioaktiven Strahlenbelastungen und zur Kernenergienutzung. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher Meinungen in der Gesellschaft über Chancen und Risiken der Kernenergienutzung nehmen sie insbesondere zu diesem Thema einen eigenen begründeten Standpunkt ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler wählen aus verschiedenen, auch selbständig recherchierten Quellen Informationen aus, z. B. zum Standardmodell der Elementarteilchenphysik und zur Kernenergienutzung, die sie ordnen, bewerten und für weiterführende fachliche Schlussfolgerungen und Stellungnahmen nutzen.

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  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen etwas komplexere, zunehmend authentische, gesprochene und geschriebene Texte zu vertrauten, auch über den Alltag hinausgehenden Themen global und in wichtigen Details.
  • Sie äußern sich in Standardsituationen in angemessener Weise zu einem breiteren Themenspektrum und gehen dabei zunehmend flexibel auf Gesprächspartner ein.
  • Sie verfassen komplexere Texte zu den ausgewiesenen Themenbereichen.
  • Sie vermitteln dolmetschend etwas komplexere Inhalte und fassen Informationen aus kurzen Texten zu vertrauten Themengebieten in der jeweils anderen Sprache zusammen.
  • Auf der Grundlage erweiterter Kenntnisse vergleichen sie kulturelle und gesellschaftliche Erscheinungen Polens mit dem eigenen Lebensumfeld.
  • Sie wenden bekannte Strategien zur Texterschließung auf komplexere, auch authentische, Lese-, Hör- und Hörsehtexte selbständig an.
  • Sie greifen im Rahmen weitgehend selbständig organisierter Lern- und Arbeitsprozesse auf Hilfsmittel wie Wörterbücher und Nachschlagewerke zurück und nutzen unterschiedliche Medien zur Informationsbeschaffung; Ergebnisse werden adressatengerecht präsentiert.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A2+ (im Leseverstehen B1) des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

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  • Die Schülerinnen und Schüler folgen differenzierten Meinungsäußerungen und Routinegesprächen im Alltag ohne Mühe sowie standardsprachlichen Rundfunk- und Fernsehsendungen in den wesentlichen Gedankengängen. Dank eines erweiterten Wortschatzes und gefestigter Grammatikkenntnisse verstehen die Schülerinnen und Schüler auch komplexere und differenziertere Texte; sie lesen auch unbekannte Texte mit sicherer Aussprache vor. Sie verstehen Sachtexte, die keine fachspezifischen Vorkenntnisse erfordern, erschließen sich ausgewählte literarische Texte der Gegenwart und nehmen darin Stilunterschiede wahr.
  • Sie verständigen sich auf Reisen im Sprachgebiet auch in unvorhergesehenen Situationen. Sie nehmen an Gesprächen – auch bereits über medial vermittelte Inhalte – teil, steuern den Gesprächsverlauf, bringen in zusammenhängenden Sätzen Gefühle zum Ausdruck und begründen eine Meinung.
  • Sie fassen über die Beschreibung von Gegenständen und das Berichten von Ereignissen hinaus auch subjektive Wahrnehmungen in Worte und begründen eine zustimmende oder ablehnende Position im zusammenhängenden, strukturierten Text, wobei sie ggf. gehörte oder gelesene Inhalte zusammenfassen und die Eigengesetzlichkeit der Schriftsprache berücksichtigen.
  • Sie vermitteln dolmetschend auch komplexere Inhalte und fassen Informationen aus zu erschließenden Themengebieten in der jeweils anderen Sprache zusammen.
  • Sie erschließen auf der Grundlage eines vertieften Verständnisses der kulturellen und sozialen Wirklichkeit Polens, über persönliche Interessensgebiete hinausgehend, anspruchsvolle Themen aus den Bereichen Literatur und Bildung.
  • Sie wenden Strategien zur Texterschließung auf komplexere – auch authentische – Lese-, Hör- und Hörsehtexte selbständig und routiniert an.
  • Sie greifen im Rahmen selbständig organisierter Lern- und Arbeitsprozesse auf Hilfsmittel wie Wörterbücher und Nachschlagewerke zurück und nutzen unterschiedliche Medien routiniert zur Informationsbeschaffung; Ergebnisse werden sachkundig präsentiert.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B1 (im Leseverstehen B1+) des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
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  • Die Schülerinnen und Schüler schreiben erste längere Texte zu bekannten Themen korrekt und schreiben aufgrund ihrer morphologischen Kenntnisse bisweilen auch unbekannte gehörte Wörter weitgehend korrekt auf.
  • Sie lesen weitgehend auch unbekannte akzentuierte Texte recht sicher und flüssig vor und setzen dabei eine angemessene Satzintonation ein. Dabei erschließen sie zunehmend sicher die richtige Aussprache unbekannter Wörter oder entnehmen diese dem Wörterbuch, wenn Betonungszeichen gesetzt sind.
  • Sie verstehen komplexere, deutlich und nicht allzu schnell gesprochene Äußerungen zu gängigen oder behandelten Themen.
  • Sie entnehmen Global- und Detailinformationen aus zunehmend komplexen Texten bei mehrmaliger Wiederholung.
  • Sie bewältigen komplexere Kommunikationssituationen recht sicher, fragen nach und führen zunehmend komplexere Dialoge. Sie reagieren situations- und adressatenangemessen, indem sie sich zu ersten anspruchsvollen, vorbereiteten Themen äußern und argumentieren. Sie reagieren mündlich und schriftlich angemessen auf einige bekannte Operatoren.
  • Sie beschreiben und interpretieren Bilder und Karikaturen zu bekannten Themen und halten kürzere vorbereitete Präsentationen in der Fremdsprache ab.
  • Sie erfüllen weitgehend selbständig Aufgaben der Texterschließung in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit und nehmen dabei zunehmend Unterrichtsmaterialien, Wörterbücher und elektronische Medien zu Hilfe. Sie antworten auf Fragen zu längeren und komplexeren Texten sachlich fundiert und strukturiert und beschreiben den Textaufbau, wichtige Stilmittel sowie die Autorenintention in fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten. Auch charakterisieren sie Personen und Situationen und legen Sachverhalte dar.
  • Sie nehmen in längeren, auch schriftlichen Äußerungen (u. a. Aufsatz, Brief, Karikaturbeschreibung) zu einem Thema oder Problem Stellung.
  • Sie vermitteln bekannte, zunehmend komplexe Inhalte dolmetschend und übertragen ebensolche sinngemäß zusammengefasst ins Russische, wobei sie Adressat und Situation berücksichtigen.
  • Sie verhalten sich gegenüber der Vielfalt des russischen Sprach- und Kulturraums aufgrund ihrer sprachlichen, geschichtlichen und landeskundlichen Kenntnisse respektvoll und in vielen Situationen differenziert. Auch verstehen sie viele landestypische Kernbegriffe, Bezeichnungen und Abkürzungen und meiden immer häufiger Stereotype. Sie erfassen die Lebenswirklichkeit in Russland auch vom geschichtlichen Hintergrund her.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B1+ (im Leseverstehen B2) des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
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  • Die Schülerinnen und Schüler schreiben auch längere und komplexere Texte korrekt und schreiben aufgrund ihrer morphologischen Kenntnisse auch unbekannte gehörte Wörter weitgehend korrekt auf.
  • Sie lesen auch unbekannte Texte recht sicher und flüssig vor und setzen dabei eine angemessene Satzintonation ein. Dabei erschließen sie die richtige Aussprache unbekannter Wörter oder entnehmen diese dem Wörterbuch, wenn Betonungszeichen gesetzt sind.
  • Sie verstehen komplexe und weitgehend deutlich und nicht allzu schnell gesprochene Äußerungen zu gängigen oder behandelten Themen.
  • Sie entnehmen Global- und Detailinformationen bei mehrmaliger Wiederholung.
  • Sie bewältigen alltägliche Kommunikationssituationen sicher, fragen nach und führen komplexere Dialoge. Sie reagieren situations- und adressatenangemessen, indem sie sich zu anspruchsvollen vorbereiteten Themen äußern und argumentieren.
  • Sie beschreiben und interpretieren Bilder und Karikaturen. Sie reagieren mündlich und schriftlich angemessen auf bekannte Operatoren.
  • Sie halten längere vorbereitete Präsentationen in der Fremdsprache ab. Sie beschaffen selbständig russischsprachige Informationen, auch für Präsentationen, z. B. in Bibliotheken und im Internet.
  • Sie erfüllen selbständig Aufgaben der Texterschließung in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit und nehmen dabei Unterrichtsmaterialien, Wörterbücher und elektronische Medien zu Hilfe. Sie antworten auf Fragen zu längeren und komplexeren Texten sachlich fundiert und strukturiert. Auch beschreiben sie den Textaufbau, wichtige Stilmittel sowie die Autorenintention in fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten. Sie charakterisieren Personen und Situationen und legen Sachverhalte dar. Sie nehmen in längeren und schriftlichen Äußerungen (u. a. Aufsatz, Brief, Karikaturbeschreibung) zu einem Thema oder Problem Stellung.
  • Sie vermitteln bekannte, komplexe Inhalte dolmetschend und übertragen ebensolche sinngemäß zusammengefasst ins Russische, wobei sie Adressat und Situation berücksichtigen.
  • Sie verhalten sich gegenüber der Vielfalt des russischen Sprach- und Kulturraums aufgrund ihrer sprachlichen, geschichtlichen und landeskundlichen Kenntnisse respektvoll und differenziert. Sie verstehen landestypische Kernbegriffe, Bezeichnungen und Abkürzungen und meiden Stereotype.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B2 (im Leseverstehen C1) des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
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  • Die Schülerinnen und Schüler schreiben bekannte und unbekannte Wörter weitgehend korrekt.
  • Sie beherrschen Aussprache und Intonation zunehmend sicher und erschließen die richtige Aussprache unbekannter Wörter oder entnehmen diese dem Wörterbuch, wenn Betonungszeichen gesetzt sind. Auch lesen sie akzentuierte Texte zunehmend sicher.
  • Sie entnehmen Global- und Detailinformationen aus Texten zu bekannten Themenbereichen bei mehrmaliger Wiederholung zunehmend sicher.
  • Sie verstehen zunehmend komplexe, deutlich artikulierte und langsam gesprochene Äußerungen zu vertrauten Themenbereichen.
  • Sie bewältigen alltägliche Kommunikationssituationen zunehmend sicher, fragen nach und führen erste Dialoge. Sie reagieren situations- und adressatenangemessen. Auch reagieren sie mündlich und schriftlich angemessen auf bekannte Operatoren.
  • Sie halten vorbereitete Kurzvorträge in der Fremdsprache und beschreiben einfache Bilder und Karikaturen. Sie beschaffen unter Anleitung russischsprachige Informationen, z. B. in Bibliotheken und im Internet.
  • Sie verfassen einfache, auch argumentativ gestaltete Texte, charakterisieren Personen und Situationen und legen Sachverhalte dar.
  • Sie vermitteln einfache bekannte Inhalte dolmetschend und übertragen ebensolche sinngemäß zusammengefasst in die Fremdsprache.
  • Sie erweitern ihr interkulturelles Wissen hinsichtlich landeskundlicher Gegebenheiten Russlands und erhalten punktuell Einblicke in historische Hintergründe. Sie verstehen die wichtigsten landeskundlichen Kernbegriffe und Bezeichnungen und meiden Stereotype. Sie erfassen die Lebenswirklichkeit in Russland auch vom geschichtlichen Hintergrund her.
  • Sie wenden ihr Methodenrepertoire in geübten Aufgabenstellungen selbständig und eigenverantwortlich an.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A2+ (im Leseverstehen B1) des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen
  • Die Schülerinnen und Schüler schreiben auch längere Texte korrekt; sie schreiben aufgrund ihrer sich vervollständigenden morphologischen Kenntnisse auch unbekannte gehörte Wörter weitgehend korrekt auf.
  • Sie lesen auch unbekannte Texte mit Hilfestellung zunehmend sicher und flüssig vor. Sie erschließen die richtige Aussprache unbekannter Wörter oder entnehmen diese dem Wörterbuch, wenn Betonungszeichen gesetzt sind. Auch setzen sie die angemessene Satzintonation ein.
  • Sie verstehen einfache und weitgehend deutlich und in gemäßigtem Tempo gesprochene Äußerungen zu gängigen oder behandelten Themen.
  • Sie entnehmen sicher Global- und Detailinformationen bei mehrmaliger Wiederholung.
  • Sie bewältigen alltägliche Kommunikationssituationen sicher, fragen nach und führen einen Dialog. Sie reagieren situations- und adressatenangemessen, äußern sich zu vorbereiteten Themen und argumentieren. Sie reagieren mündlich und schriftlich angemessen auf bekannte Operatoren.
  • Sie beschreiben Bilder und Karikaturen, interpretieren sie mit einfachen Worten und halten kurze Präsentationen in der Fremdsprache ab. Dabei beschaffen sie selbständig russischsprachige Informationen für Präsentationen, z. B. in Bibliotheken und im Internet.
  • Sie erfüllen selbständig Aufgaben der Texterschließung in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit und nehmen dabei Unterrichtsmaterialien, Wörterbücher und elektronische Medien zu Hilfe. Sie antworten auf Fragen zu längeren Texten sachlich fundiert und strukturiert. Auch erkennen und beschreiben sie den Textaufbau in fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten. Sie charakterisieren Personen und Situationen und legen einfache Sachverhalte dar.
  • Sie nehmen in einfachen längeren Äußerungen zu einem Thema oder Problem Stellung.
  • Sie vermitteln bekannte Inhalte dolmetschend und übertragen ebensolche sinngemäß zusammengefasst ins Russische, wobei sie Adressat und Situation berücksichtigen.
  • Sie begegnen der Vielfalt des russischen Sprach- und Kulturraums aufgrund ihrer sprachlichen, geschichtlichen und landeskundlichen Kenntnisse respektvoll und differenziert. Sie verstehen landestypische Kernbegriffe, Bezeichnungen und Abkürzungen und meiden Stereotype.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B1 (im Leseverstehen B1+) des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Sozialkunde (gemeinsamer Kurs mit dem Fach Geschichte) Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler charakterisieren anhand der Auswertung von Materialien die aktuelle Struktur der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland in ihren Grundzügen und untersuchen Ursachen sowie Folgen sozialen Wandels, um Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Entwicklungen und sozialpolitischen Herausforderungen zu verstehen.
  • Auf der Basis von Grundkenntnissen über den Sozialstaat diskutieren sie an einer aktuellen Thematik über Sozialpolitik und die Weiterentwicklung des Sozialstaats, wobei sie Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, staatlichen Entscheidungen sowie individuellem Verhalten reflektieren und Bereitschaft für sozialverantwortliches Handeln entwickeln.
  • Aus vergleichenden Untersuchungen zu politischen Systemen leiten sie grundsätzliche Unterschiede zwischen Demokratien und Diktaturen ab, beurteilen die Bedeutung demokratischer Grundwerte für den Einzelnen und verstehen so die Schutzwürdigkeit demokratischer Grundprinzipien als Verpflichtung.
  • Die Schülerinnen und Schüler erschließen aus der Beschäftigung mit Aspekten der Weiterentwicklung der Demokratie, wie entscheidend die Problemlösungskompetenz eines Systems für seine Zukunftsfähigkeit ist, und begreifen dadurch ihre Mitverantwortung als Bürgerin bzw. Bürger für eine positive Weiterentwicklung des Gemeinwesens.
  • Auf der Grundlage eines Überblicks über wichtige Akteure und Handlungsfelder der internationalen Politik beziehen sie begründet Position zu aktuellen Fragen der deutschen Außenpolitik, insbesondere zur Verantwortung Deutschlands in der internationalen Staatengemeinschaft.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren das komplexe Zusammenwirken von EU-Organen und schätzen ausgehend vom aktuellen Stand des Integrationsprozesses Perspektiven einer Weiterentwicklung der EU ab.
  • Sie reflektieren Notwendigkeit und Chancen, aber auch Probleme friedenssichernder Maßnahmen, insbesondere indem sie die Bedeutung von UNO und NATO als kollektiven Organisationen mit dem Ziel der Friedenssicherung beurteilen.
  • An Beispielen untersuchen sie ambivalente Auswirkungen von Globalisierung in Politik und Gesellschaft und schätzen deren Folgen für die nationale Politik, aber auch für den Einzelnen realistisch ein.
  • Um Fakten und eigene Positionen sachgerecht und verständlich adressatenbezogen zu vermitteln und am politisch-gesellschaftlichen Diskurs sowohl im innerschulischen wie öffentlichen Bereich kompetent teilzunehmen, wenden sie selbständig angemessene Darstellungsweisen (z. B. Präsentations- und Visualisierungstechniken) an und nutzen unterschiedliche Gesprächsformen (z. B. Debatte, Podiumsdiskussion).
  • Die Schülerinnen und Schüler zeigen ein an demokratischen Grundwerten orientiertes politisches und soziales Urteilsvermögen, das sie befähigt, im privaten Umfeld, in Gesellschaft und Staat als mündige Bürgerinnen und Bürger Verantwortung zu übernehmen.

Sozialkunde (eigenständig, WSG-W, WSG-S) Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Struktur der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland sowie unterschiedliche Ausprägungen des sozialen Wandels (u. a. Familie, Werte), um soziokulturelle Zusammenhänge zu erschließen und Folgen aktueller Entwicklungen für Gesellschaft und Staat und deren Bedeutung für das eigene Handeln abzuschätzen.
  • Bei der Beschäftigung mit neueren Beschreibungsansätzen zur sozialen Differenzierung reflektieren sie Schwierigkeiten bei der Erfassung der modernen Gesellschaft und erkennen die Wechselwirkung zwischen aktuellen Entwicklungen sowie sozialpolitischem Handeln.
  • Auf der Basis gesicherter Kenntnisse zum Sozialstaat diskutieren sie über Chancen und Grenzen von Sozialpolitik und über eine mögliche Weiterentwicklung des Sozialstaats, wobei sie Handlungsanforderungen und Handlungsspielräume für den Einzelnen, die Gesellschaft und den Staat erschließen.
  • Die Schülerinnen und Schüler vergleichen unterschiedliche demokratische und diktatoriale Systeme anhand grundlegender Kategorien wie Legitimation und Partizipation und gewinnen dadurch ein werteorientiertes Urteilsvermögen zur Unterscheidung politischer Ordnungen der Gegenwart.
  • Sie untersuchen Aspekte der Weiterentwicklung der Demokratie und diskutieren Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit unseres politischen Systems; dabei erkennen sie ihre Mitverantwortung für eine positive Weiterentwicklung der politisch-gesellschaftlichen Ordnung.
  • Aus der Beschäftigung mit Demokratisierungsprozessen in der Welt erschließen sie grundlegende Faktoren politischen Wandels, um politische Entwicklungen und Möglichkeiten der Demokratieförderung realistisch zu beurteilen und einzuschätzen.
  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen zentrale Handlungsfelder und das Wirken von Akteuren der internationalen Politik und gewinnen dabei einen Einblick in Möglichkeiten und Grenzen internationaler Zusammenarbeit.
  • Aus Verfassungs- und Völkerrecht sowie weiteren Einflussfaktoren leiten sie den Handlungsrahmen für die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland ab und beziehen begründete Positionen zu aktuellen Fragen der deutschen Außenpolitik, insbesondere zur Verantwortung Deutschlands in der internationalen Staatengemeinschaft.
  • Sie bewerten das komplexe Zusammenwirken von EU-Organen und untersuchen Auswirkungen einer Europäisierung des Rechts.
  • Ausgehend von einer Analyse des Integrationsprozesses seit dem Vertrag von Maastricht schätzen sie Perspektiven einer Weiterentwicklung der EU ab, um den europäischen Einigungsprozess als Chance und Herausforderung für Gegenwart und Zukunft zu begreifen.
  • Die Schülerinnen und Schüler reflektieren unter Einbeziehung von Regimen die Notwendigkeit friedenssichernder Maßnahmen sowie deren Chancen und Probleme als Reaktionen auf weltweite Gefährdungen von Frieden und Sicherheit. In diesem Zusammenhang vollziehen sie die Bedeutung von UN und NATO als kollektiven Organisationen mit dem Ziel der Friedenssicherung nach.
  • An Beispielen untersuchen sie ambivalente Auswirkungen der Globalisierung in Politik und Gesellschaft, um deren Folgen für die nationale Politik und den Einzelnen sowie Gegenbewegungen zu Globalisierungstendenzen realistisch einzuschätzen.
  • Um Fakten und eigene Positionen sachgerecht und verständlich innerhalb der Schule sowie in der Öffentlichkeit adressatenbezogen zu vermitteln und am politisch-gesellschaftlichen Diskurs kompetent teilzunehmen, wenden sie selbständig angemessene Darstellungsweisen (z. B. Präsentations- und Visualisierungstechniken) an und nutzen unterschiedliche Gesprächsformen (z. B. Debatte, Podiumsdiskussion).
  • Die Schülerinnen und Schüler zeigen ein an demokratischen Grundwerten orientiertes politisches und soziales Urteilsvermögen, das sie befähigt, im privaten Umfeld, in Gesellschaft und Staat als mündige Bürgerinnen und Bürger Verantwortung zu übernehmen.

Sozialwissenschaftliche Arbeitsfelder Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler vergleichen wissenschaftlich fundierte Sichtweisen und Erkenntnisse, z. B. zur gesellschaftlichen Vielfalt, mit Alltagsdenken unter Verwendung ihres Wissens von den Besonderheiten der soziologischen Perspektive sowie von grundlegenden Begriffen und Methoden der Sozialwissenschaften.
  • Die Jugendlichen schätzen die Bedeutung von Theorien und Forschungsergebnissen zur Identitätsentwicklung als Basis staatlicher und gesellschaftlicher Maßnahmen ein, die Störungen im Rahmen dieses Prozesses und der Sozialisation mindern oder beheben wollen.
  • Aus Konzepten sozialer Verantwortung in Geschichte und Gegenwart leiten die Schülerinnen und Schüler deren historische Bedingtheit ab und beurteilen sie unter dem Aspekt, in welcher Weise Staat, Gesellschaft und Individuum jeweils aufeinander einwirken.
  • Die in früheren Jahrgangsstufen gewonnenen Kenntnisse und erworbenen Kompetenzen zur Rolle bürgerschaftlichen Engagements ordnen die Jugendlichen in übergreifende soziologische und politische Zusammenhänge ein, um die Bedeutung einer gezielten Engagementpolitik für das Zusammenleben und die Demokratie zu schätzen und eigenes Verhalten daran zu orientieren.
  • Die Schülerinnen und Schüler identifizieren soziale und kulturelle Unterschiede in der Gesellschaft der Bundesrepublik als mögliche Ursachen für Konflikte wie auch als Bereicherung, um damit verbundene Schwierigkeiten (z. B. Aufeinandertreffen von Traditionen und Werten) und Chancen (z. B. neue Potenziale in Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur) realistisch einzuschätzen.
  • Anhand wesentlicher aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und Trends (soziale Dimension von Zeit, Nachhaltigkeit als Handlungsprinzip) erschließen die Schülerinnen und Schüler die damit verbundenen Herausforderungen für Gesellschaft und Politik, um der diesbezüglichen öffentlichen Diskussion zu folgen und ihr eigenes Verhalten zu überprüfen.
  • Sie beurteilen Offenheit und respektvollen Umgang mit kulturellen Unterschieden als Grundlage für ein gemeinschaftsorientiertes Miteinander in Deutschland und für weltweite Kontakte und Kooperationen zwischen Nationen und Kulturen.
  • An einem globalen Problem erschließen die Schülerinnen und Schüler dessen Hintergründe und sozialen Aspekte (z. B. bei Bevölkerungswachstum, Migration), um Lösungsansätze und Gestaltungsmöglichkeiten für die Politik und Handlungsspielräume für den Einzelnen sachgerecht abzuwägen.
  • Die Schülerinnen und Schüler bewerten anhand einer sozialwissenschaftlichen Studie (z. B. zu Bildung, Armut) und eigener Erkenntnisse (u. a. anhand einer eigenen Erhebung) mögliche Auswirkungen der Studiengegenstände auf öffentliche Diskussionen und schätzen dadurch wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse als Entscheidungshilfen für politisches und individuelles Handeln (z. B. als Konsument).
Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen komplexere, authentische Hörtexte und Hörsehtexte (z. B. Nachrichten und Filmsequenzen) global und in wichtigen Details, unter realitätsnahen Bedingungen, darunter auch geläufige regionale Varianten des Standardspanischen.
  • Sie verstehen komplexere, authentische, auch argumentative Lesetexte aus unterschiedlichen Sachgebieten (z. B. Zeitungstexte, erzählende Literatur) und erschließen sie aufgrund der bereits erworbenen Lese- und Methodenkompetenz weitgehend selbständig.
  • Sie erfassen die Inhalte authentischer literarischer Texte verschiedener Genres sowie Film(ausschnitt)e und analysieren deren Aussage und ästhetische Wirkung sowie grundlegende Gestaltungsmittel.
  • Sie argumentieren mündlich und schriftlich überzeugend, gehen auf unterschiedliche Gesprächspartner ein und drücken eigene Haltungen und Emotionen nachvollziehbar aus.
  • Sie erarbeiten unter Einbeziehung von verschiedenen Quellen weitgehend selbständig Sachverhalte aus einem breiteren Themenspektrum und tragen diese flüssig und weitgehend frei vor bzw. fassen sie schriftlich zusammen.
  • Sie geben den Inhalt von längeren, anspruchsvolleren Texten, Gesprächen und Äußerungen aus einem breiteren Spektrum von Themen dolmetschend bzw. zusammenfassend wieder.
  • Sie werden sich durch den Vergleich der unterschiedlichen Kulturräume der Bedingtheit von Haltungen und Einstellungen bewusst und begegnen anderen Verhaltensmustern und Wertesystemen mit Toleranz und Respekt.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B1+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen umfangreiche, authentische Hör- und Hörseh­texte (z. B. Diskussionsrunden, Dokumentarfilme) global und im Detail, unter weitgehend realitätsnahen Bedingungen, darunter auch regionale und soziale Varianten des Standardspanischen.
  • Sie verstehen ein breites Spektrum anspruchsvoller, authentischer Lesetexte, auch in ihrer impliziten Bedeutung, und erschließen sich den Inhalt aufgrund der bereits erworbenen Lese- und Methodenkompetenz selbständig.
  • Sie erfassen die Inhalte authentischer literarischer Texte verschiedener Genres und Epochen sowie Film(ausschnitt)e, verstehen deren Aussage unter Einbeziehung soziokulturellen und historischen Wissens und analysieren detailliert Gestaltungsmittel und ästhetische Wirkung.
  • Sie argumentieren mündlich und schriftlich klar, strukturiert und überzeugend, gehen flexibel und zunehmend spontan auf unterschiedliche Gesprächspartner ein und drücken eigene Haltungen und Emotionen verständlich und situationsangemessen aus.
  • Sie erarbeiten unter Einbeziehung von verschiedenen Quellen selbständig auch komplexere Sachverhalte aus einem breiteren Themenspektrum und tragen diese flüssig und weitgehend frei vor bzw. geben sie adressaten- und textsortengerecht schriftlich wieder.
  • Sie geben den Inhalt von längeren, anspruchsvollen Texten, Gesprächen und Äußerungen aus einem breiteren Spektrum von Themen dolmetschend bzw. zusammenfassend wieder.
  • Sie erweitern durch die Auseinandersetzung mit der Lebenswirklichkeit in Spanien und Lateinamerika – auch unter verstärkter Einbeziehung historischer Gesichtspunkte – systematisch ihren Horizont; sie gelangen so zu einem fundierten Urteil zu exemplarischen Sachverhalten, das ihnen auch ein adäquates Verhalten in interkulturellen Situationen ermöglicht.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B2 (Leseverstehen C1) des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen bereits komplexere und zunehmend authentische Lese- und Hör- und Hörsehtexte (z. B. Interviews) mit teilweise unbekanntem Wortschatz. Sie nutzen zu ihrer Erschließung ggf. das zweisprachige Wörterbuch.
  • Sie führen Gespräche zu altersgemäßen Themen (z. B. Freizeitaktivitäten und Reiseplänen) und verfassen kurze sachliche Schreiben (z. B. einfache Anfragen per E-Mail) sowie längere, auch kreative Texte (z. B. Tagebucheinträge).
  • Sie berichten über Vergangenes, drücken Gefühle aus und vertreten ihre Meinung zu bekannten Themen.
  • Sie dolmetschen in vielfältigen alltagsnahen Situationen (z. B. Nachfragen am Bahnhof) und geben die wesentlichen Informationen auch längerer Texte (z. B. Einträge in Reiseführern) sinngemäß in der jeweils anderen Sprache wieder.
  • Sie begegnen der spanischsprachigen Welt unvoreingenommen und respektvoll und finden sich in der Lebenswelt Gleichaltriger sowie der Alltagskultur Spaniens und Lateinamerikas zunehmend sicher zurecht.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A2+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen umfangreichere, auch authentische sowie regional gefärbte Hör- und Hörsehtexte von Muttersprachlern (z. B. Diskussionen) global und in wichtigen Details.
  • Sie verstehen längere, auch authentische Lesetexte zu einem breiten Themenspektrum global und im Detail und erschließen sie sich ggf. mithilfe des ein- und zweisprachigen Wörterbuchs.
  • Sie lesen einfachere literarische Texte und sehen Filmsequenzen; dabei erfassen sie den Inhalt global und in wichtigen Details.
  • Sie beteiligen sich an Gesprächen und Diskussionen und tragen Sachverhalte aus einem breiteren Themenspektrum flüssig und weitgehend frei vor.
  • Sie beschreiben komplexe Sachverhalte und begründen ihre eigene Meinung stringent, wobei sie auch anspruchsvollere alltägliche Schreibanlässe (z. B. Reiseberichte) bewältigen.
  • Sie geben den Inhalt von anspruchsvolleren Texten (z. B. Kommentaren), Gesprächen und Äußerungen aus einem breiteren Spektrum von Themen dolmetschend bzw. zusammenfassend wieder.
  • Sie erweitern durch die Auseinandersetzung mit der Lebenswirklichkeit in Spanien und Lateinamerika – auch unter Einbeziehung historischer Gesichtspunkte – ihren Horizont; sie gelangen so zu einem fundierten Urteil zu exemplarischen Sachverhalten, das ihnen auch ein adäquates Verhalten in interkulturellen Situationen ermöglicht.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Sport Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Die Schülerinnen und Schüler wählen Sportliche Handlungsfelder entsprechend den Durchführungsbestimmungen für die Jahrgangs­stufen 11 und 12 (siehe Amtsblatt). Die Schülerinnen und Schüler, die das Fach Sport als Abiturfach wählen, belegen zusätzlich das Additum Sporttheorie.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren und bewerten den Gesundheitswert des jeweils gewählten Sportlichen Handlungsfeldes und wenden spezifische Trainingsmethoden und -inhalte im Hinblick auf ein regelmäßiges und selbständiges gesundheitsorientiertes Training auch außerhalb des Sportunterrichts an.
  • Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Regeln des jeweils gewählten Sportlichen Handlungsfeldes an und halten diese ein. Sie gehen partnerschaftlich miteinander um, zeigen faires Verhalten bei Sieg und Niederlage und tragen durch gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfe sowie Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen zu einem freudvollen und positiven sportlichen Erlebnis bei.
  • Auf der Grundlage vertiefter Kenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen dem jeweils gewählten Sportlichen Handlungsfeld und der Umwelt integrieren sie sportliche Aktivitäten in eine umweltorientierte Freizeitgestaltung.
  • Im jeweils gewählten Sportlichen Handlungsfeld erweitern die Schülerinnen und Schüler systematisch in sportartspezifischen Spiel-, Trainings- und Wettkampfformen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Bewegungsabläufe und beschreiben und demonstrieren sie unter Berücksichtigung wesentlicher Technikmerkmale. Sie sind mit den Sicherheitsbestimmungen der jeweiligen Sportart vertraut und wenden ihre Kenntnisse über entsprechende Helfergriffe, Sicherheitsstellungen und ggf. Rettungsmaßnahmen etc. selbständig und verantwortungsvoll in der Praxis an. Gleiches gilt für ihre sportartspezifischen Kenntnisse aus dem Bereich der Fachtheorie und Taktik.
  • Die Schülerinnen und Schüler, die Sport als Abiturprüfungsfach wählen, erweitern im Additum Sporttheorie ihre Kenntnisse in den Bereichen Sportbiologie, Trainingslehre, Bewegungslehre und psychologische, soziale und gesellschaftspolitische Aspekte des Sports und wenden diese bei der Betrachtung und Analyse sportlicher Bewegungen, sportbiologischer Abläufe sowie von Erscheinungsformen des Sports an.

Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen etwas komplexere, zunehmend authentische Lese- sowie Hör- und Hörsehtexte zu alltäglichen, aber auch vertrauten, über den Alltag hinausgehenden Themen global und in wichtigen Details.
  • Sie äußern sich in häufig auftretenden Gesprächssituationen zu altersgemäßen Themen (z. B. Freizeitaktivitäten und Reisepläne) in angemessener Weise und gehen zunehmend flexibel auf ihren Gesprächspartner ein.
  • Sie verfassen unter Verwendung relativ einfacher grammatikalischer Strukturen kurze sachliche Texte (z. B. Anfragen per E-Mail), aber auch etwas längere beschreibende oder erzählende Texte zu den ausgewiesenen Themengebieten.
  • Sie vermitteln dolmetschend in verschiedenen alltagsnahen Situationen (z. B. Gespräche im Hotel) und fassen Informationen aus kurzen Texten zu vertrauten Themengebieten (z. B. Ausschnitte aus Reiseführern) in der jeweils anderen Sprache zusammen.
  • Sie vergleichen auf der Grundlage erweiterter Kenntnisse kulturelle und gesellschaftliche Erscheinungen Tschechiens mit dem eigenen Lebensumfeld und zeigen Verständnis und Respekt für kulturelle Unterschiede.
  • Sie wenden geeignete Techniken und Strategien des Fremdsprachenlernens (z. B. Wortschatzerweiterung) an, nutzen Hilfsmittel (z.  B. Wörterbücher und Nachschlagewerke) und Medien zur Informationsbeschaffung zunehmend selbständig.
  • Sie organisieren Lern- und Arbeitsprozesse zunehmend selbständig und präsentieren ihre Ergebnisse adressatengerecht.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A2+ (im Leseverstehen  B1) des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen komplexere Lese-, Hör- und Hörsehtexte zu gängigen Themen (z. B. Auszüge von Internetseiten, literarische Texte; Filmsequenzen) auch in Details und entnehmen diesen Informationen.
  • Sie analysieren und interpretieren Informationen aus verschiedenen Quellen (z. B. bildliche Darstellungen, fiktionale Texte, audiovisuelle Texte).
  • Sie recherchieren eigenständig auch zu unbekannten Themen in der Erfahrungswelt Jugendlicher, fertigen Notizen und Zusammenfassungen an, präsentieren gesammelte Informationen unter Verwendung verschiedener Medien und vertreten eigene Standpunkte klar und überzeugend.
  • Sie erhalten Gespräche über allgemeine Themen aufrecht, beteiligen sich an Diskussionen und reagieren angemessen auf Bilder und andere Sprechanlässe.
  • Sie verfassen fortlaufende, verständliche nicht-fiktionale und fiktionale Texte zu verschiedenen Themen und nehmen dazu schriftlich Stellung (z. B. Reiseberichte, Tagebucheinträge).
  • Sie vermitteln zusammenfassend oder dolmetschend Inhalte aus einem breiteren mündlich oder schriftlich präsentierten Themenspektrum.
  • Sie nehmen zu kulturellen und gesellschaftlichen Erscheinungen in Tschechien begründet Stellung, vertiefen ihr Verständnis für andere Denkweisen und Wertvorstellungen, gehen behutsam mit Themen, die das Potenzial zu interkulturellen Interferenzen bergen, um und gelangen so zu einer der Situation angemessenen Verhaltensweise.
  • Sie nutzen Nachschlagewerke und weitere Hilfsmittel zum individuellen Lernen und Wiederholen.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe B1 (im Leseverstehen B1+) des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Jahrgangsstufe 11 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen auch anspruchsvollere, aber klar strukturierte Texte zu den im Unterricht behandelten Themen in Standardtürkisch (z. B. Werbefilme zu türkischen Produkten, Reiseblogeinträge), die ggf. vereinzelt gut verständliche regionale bzw. umgangssprachliche Elemente enthalten. Dabei erschließen sie Informationen aus dem Kontext und nutzen ihr Wissen über gängige Wortbildungsmuster.
  • Sie äußern sich mündlich und schriftlich in typischen Alltagssituationen (z. B. Beratungsgespräch beim Einkauf, Beschwerde-Mail an ein Hotel), indem sie den erlernten Wortschatz und gängige idiomatische Wendungen verwenden. Dabei beziehen sie Stellung, begründen ihre Meinung und berücksichtigen die jeweilige Redesituation.
  • Sie übertragen Inhalte zu Alltagsthemen und darüber hinaus gehenden Situationen, die aus dem Unterricht bekannt sind (z. B. Arztbesuch, Webseiten zu historischen Themen), mündlich und schriftlich in die jeweils andere Sprache. Bei der Übertragung achten sie darauf, sowohl kulturelle als auch die Textsorte betreffende Aspekte zu berücksichtigen. Falls nötig, greifen sie auf verschiedene Gesprächs- bzw. Kompensationsstrategien und geeignete Hilfsmittel zurück.
  • Sie erschließen auch literarische Texte, fassen sie inhaltlich zusammen, bewerten und analysieren sie, indem sie grundlegende formale Kriterien (z. B. Textsortenmerkmale, Aufbau) berücksichtigen. Darüber hinaus setzen sie sich kreativ mit Texten auseinander, indem sie sie z. B. szenisch bzw. künstlerisch umsetzen oder Parallel- bzw. Gegentexte verfassen.
  • Sie vergleichen zentrale sozioökonomische, kulturelle und historische Gegebenheiten in verschiedenen Lebensbereichen des türkischsprachigen Raums (z. B. Massentourismus, Auswirkungen des Anwerbeabkommens mit Deutschland, Landflucht) mit denen in Deutschland. Dabei reflektieren sie ihre eigene Lebensweise, begegnen fremden Sichtweisen verständnisvoll und hinterfragen eigene Verhaltensweisen und Wertvorstellungen. Mit ihren Kommunikationspartnern interagieren sie weitgehend sicher, aufgeschlossen, höflich und situationsgerecht.
  • Sie wenden ein breiteres Spektrum an Lern- und Erschließungsstrategien ihren Bedürfnissen entsprechend weitgehend selbständig an (z. B. Anlegen vergleichender Wortschatzlisten, Anfertigen von Unterrichtsnotizen) und orientieren sich bei der Gestaltung ihres Lernprozesses an ihrem individuellen Wissensstand. Sie nutzen Hilfsmittel (z. B. zweisprachige Wörterbücher, Online-Wörterbücher, ausgewählte Internetseiten) zur Informationsbeschaffung und zum weitgehend selbständigen Nachschlagen, Wiederholen und Lernen, wobei sie die Qualität der Informationsquellen bewusst prüfen. Im Rahmen von kurzen Referaten präsentieren sie ggf. Informationen zu Themen, die aus dem eigenen Erfahrungs- und Interessensbereich stammen bzw. die Zielkultur betreffen, z. B. Vorstellung einer Region in der Türkei oder einer Sportart.
  • Die in Jahrgangsstufe 11 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe  A2+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Jahrgangsstufe 12 Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen auch anspruchsvollere, vermehrt authentische Texte zu den im Unterricht behandelten Themen (z. B. Interview mit einem Regisseur, Romanauszug), die ggf. auch leicht von der Standardsprache abweichen können. Dabei erschließen sie Informationen aus dem Kontext und nutzen ihr Wissen über vielfältige Wortbildungsmuster.
  • Sie äußern sich mündlich und schriftlich zu einem breiteren Themenspektrum (z. B. Bewerbungsgespräch, Filmrezension), strukturieren ihre Äußerungen klar und bringen eigene Meinungen zunehmend differenziert zum Ausdruck.
  • Sie übertragen Inhalte zu einem auf dem Unterricht aufbauenden breiteren Themenspektrum (z. B. Diskussion zu den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, Zeitungsartikel zu Migrationsbewegungen) mündlich und schriftlich in die jeweils andere Sprache. Bei der Übertragung geben sie ggf. zusätzliche Erläuterungen zu landesspezifischen Gegebenheiten. Falls nötig, greifen sie auf verschiedene Gesprächs- bzw. Kompensationsstrategien und geeignete Hilfsmittel (z. B. Wörterbücher) zurück.
  • Sie erschließen ein breiteres Spektrum an Textsorten, wobei sie auch textspezifische Gestaltungsmittel (z. B. Motive, Erzähler, Figurencharakterisierung) bewusst wahrnehmen und sich begründet zu Inhalt und Wirkung der Texte äußern. Sie gestalten Texte um und setzen sich dabei mit verschiedenen Perspektiven und Standpunkten auseinander (z. B. Dramatisierung eines Prosatextes, Ausgestaltung einer Rolle).
  • In interkulturellen Situationen interagieren sie respektvoll und tolerant und erkennen Stereotype und Vorurteile, die sie mit Hilfe ihres kulturellen Hintergrundwissens kritisch und verständnisvoll einordnen, um bewusst einen Beitrag zu deren differenzierter Aufarbeitung und Überwindung zu leisten. Sie nehmen mögliche sprachlich-kulturell oder historisch bedingte Konfliktsituationen oder Missverständnisse wahr und tragen aktiv zu einer Klärung bei. Sie reflektieren eigene Vorstellungen mit Hilfe von Perspektivenwechsel und vergleich und bringen die eigene Position unter Anwendung ihres Wissens über anderskulturelle Konventionen differenziert und interkulturell angemessen zum Ausdruck.
  • Mithilfe eines breiten Spektrums an Lern- und Erschließungsstrategien gestalten sie ihren individuellen Lernprozess bewusst (z. B. durch Anlegen eines individuellen Themenwortschatzes) und verwenden dabei auch Methoden der Fehleranalyse und vermeidung. Sie stehen Medien aufgeschlossen, aber auch kritisch gegenüber, nutzen Hilfsmittel (z. B. ein- und zweisprachige Wörterbücher, Grammatiken, Internetquellen) zur gezielten Informationsbeschaffung und zum selbständigen Nachschlagen, Wiederholen und Lernen. Im Rahmen von kurzen Referaten präsentieren sie ggf. Informationen zu einem breiteren Themenspektrum, z. B. Buch- und Filmbesprechung.
  • Die in Jahrgangsstufe 12 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe  B1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Wirtschaftsinformatik (WSG-W) Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Bedeutung eines effizienten Informationsmanagements als Wettbewerbsfaktor für ein Unternehmen. Hierzu bewerten sie auch Entscheidungen für extern verteilte Informationssysteme hinsichtlich möglicher Folgen auf das auslagernde Unternehmen (z. B. Kosten, Datensicherheit und -schutz, technischer und organisatorischer Wandel).
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen ausgewählte technische und organisatorische Maßnahmen (z. B. Datenverschlüsselung, Vergabe von Benutzerrechten) hinsichtlich ihrer Eignung, in Unternehmen Datensicherheit und somit eine Voraussetzung für einen funktionierenden Datenschutz zu schaffen.
  • Die Schülerinnen und Schüler treffen mithilfe aufbereiteter Daten aus der Jahresabschlussanalyse operative und strategische Entscheidungen. Dazu erstellen sie ein einfaches Führungsinformationssystem in einem Tabellenkalkulationsprogramm, in dem die Daten so aufbereitet sind, dass Problembereiche unmittelbar sichtbar werden (z. B. durch Grafiken, Hervorhebungen).
  • Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Lösungsansätze für eine verbesserte Datenintegration im Unternehmen und beurteilen deren Konsequenzen. Dazu identifizieren sie grundlegende Ursachen mangelhafter Informationsflüsse innerhalb und zwischen Unternehmen (z. B. Verwendung unterschiedlicher Datenbanken und Datenformate) und stellen deren wesentlichen Folgen anhand ausgewählter Kriterien dar (z. B. Qualität, Zeit, Kosten).
  • Die Schülerinnen und Schüler wägen die Eignung integrierter Informationssysteme aus Sicht einzelner Unternehmen anhand ausgewählter Kriterien ab. Dafür vollziehen sie bekannte Geschäftsprozesse in ausgewählten Modulen nach und beschreiben ein Verfahren, mit dem die Einführung eines komplexen integrierten Anwendungssystems strukturiert geplant werden kann.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren unterschiedliche Ansätze der Softwarearchitektur hinsichtlich ihrer Eignung, zentrale Anforderungen an die Gestaltung von Anwendungssystemen zu erfüllen.

Wirtschaft und Recht Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren anhand authentischer Quellen (z. B. statistische Daten, Zeitungs- und Geschäftsberichte) die Lage und Entwicklung der Gesamtwirtschaft und einzelner Unternehmen (z. B. Konjunktur, Arbeitsmarkt, Außenhandel, Investitionen).
  • Die Schülerinnen und Schüler entwickeln vor dem Hintergrund volks- und betriebswirtschaftlicher Ziele sowie ökonomischer Grundkonzepte geeignete Lösungsansätze für aktuelle Problemstellungen (z. B. Arbeitslosigkeit, Inflation oder Wettbewerbsnachteile).
  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen aktiv an der politischen Meinungsbildung teil, indem sie unternehmerische Entscheidungen sowie wirtschafts- und geldpolitische Maßnahmen im Hinblick auf ihren Erfolg und vor dem Hintergrund der grundlegenden Merkmale der Sozialen Marktwirtschaft (Subsidiarität, Solidarität, Gewährleistung wirtschaftlicher Freiheit und sozialer Ausgleich) beurteilen.
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen sowohl volks- und betriebswirtschaftliche Kennziffern (z. B. Zielgröße der EZB oder Umsatzrentabilität) als auch ökonomische Modelle (z. B. das Kreislaufmodell, das Marktmodell oder Erlös- und Kostenfunktionen), um die wirtschaftliche Lage sowie wirtschaftspolitische Maßnahmen und unternehmerische Entscheidungen zu beurteilen.
  • Die Schülerinnen und Schüler wägen gegensätzliche Standpunkte gegeneinander ab (z. B. Freiheit auf dem Markt gegenüber staatlichen Eingriffen, Gewinnmaximierung gegenüber sozialer Verantwortung). Dabei wechseln sie in Entscheidungs- und Beurteilungssituationen adäquat die Betrachtungsperspektive, indem sie alternativ zur Verbraucher- oder Arbeitnehmerperspektive auch die Perspektive der Unternehmer oder der Politik einnehmen.
  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen ihre Rolle als mündige Staatsbürger wahr. Dazu beurteilen sie rechtliche Regelungen des öffentlichen Rechts und des Zivilrechts vor dem Hintergrund der Bedeutung des Rechts für Staat und Gesellschaft sowie der Rechtsstaatlichkeit und allgemeiner Gerechtigkeitsvorstellungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler klären rechtliche Sachverhalte und lösen strukturiert Fälle des täglichen Lebens (z. B. Leistungsstörungen beim Kauf, unerlaubte Handlung). Dazu wenden sie grundlegende juristische Arbeitstechniken (z. B. Normenanalyse, Normenverknüpfung und Subsumtion) und Kenntnisse (z. B. zur Systematik des BGB) an.
  • Die Schülerinnen und Schüler machen Ansprüche und Rechte aus dem Zivilrecht geltend (z. B. Nacherfüllung, Rücktritt, Schadensersatz). Dazu formulieren sie situationsgerechte Texte.
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen juristische Ergebnisse von Falllösungen bzw. reale Urteile aus dem Zivil- und dem Strafrecht hinsichtlich Zweckmäßigkeit, Interessenausgleich und Gerechtigkeit (z. B. unter dem Aspekt des Eigentums- und Verbraucherschutzes bzw. der Strafzwecktheorien).
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen