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Heimat- und Sachunterricht Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Förderschule: Grundlegende Kompetenzen zum Ende der Jahrgangsstufe 2

  • In der Auseinandersetzung mit allen Themen des Heimat- und Sachunterrichts wenden die Schülerinnen und Schüler zunehmend Grundsätze naturwissenschaftlichen Denkens und Vorgehens an, um Erkenntnisse zu gewinnen, und machen die Untersuchungsmethoden selbst zum Gegenstand ihrer Überlegungen. Dabei verwenden sie zunehmend Fachbegriffe als gemeinsame Verständigungsgrundlage.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben sich selbst in ihrer jeweiligen Rolle in unterschiedlichen Gemeinschaften: Familie, Klasse und Schule. Die Vielzahl unterschiedlicher Familienformen akzeptieren und schätzen sie als gleichberechtigte Formen der Lebensführung.
  • Sie unterscheiden zwischen menschlichen Grundbedürfnissen und Konsumwünschen, auch indem sie ihre eigenen Erfahrungen bedenken. Die Kinder beschreiben Medien aus ihrer Lebensumwelt und erklären, wofür sie diese nutzen.
  • Einstellungen und Handlungsweisen, die für eine gesunde Lebensweise wichtig sind (z. B. gesunde Ernährung, Hygiene, Freizeitverhalten), erklären sie und handeln entsprechend. Sie beschreiben in Grundzügen Aufbau und Funktionsweise des menschlichen Körpers, schätzen den Wert ihrer Sinne, achten ihre eigene Person und gehen auch mit den Gefühlen anderer sorgsam um.
  • Im heimatlichen Umfeld bestimmen sie Tiere und Pflanzen (in Hecke oder Wiese) und stellen diese in ihren wechselseitigen Beziehungen und in ihrer Angepasstheit an den Lebensraum dar. Die Kinder beschreiben heimische Obst- und Gemüsesorten und ihren Entwicklungszyklus. Anhand konkreter Beispiele stellen sie die Bedeutung von Nutztieren und Nutzpflanzen dar. Beim Umgang mit Haustieren beachten sie Regeln.
  • Sie unterscheiden verschiedene Stoffe nach ihren Eigenschaften und zeigen ein Bewusstsein für einen verantwortlichen und nachhaltigen Umgang mit knappen Ressourcen. Phänomene im Zusammenhang mit Luft erläutern sie und erklären die Bedeutung der Luft als natürliche Lebensgrundlage.
  • Ausgehend vom Tages- und Jahreslauf und ihrer eigenen Lebensgeschichte orientieren sie sich in Gegenwart und Vergangenheit (z. B. anhand einer Zeitleiste). Daran veranschaulichen sie auch den Verlauf ihrer eigenen Lebensgeschichte und nutzen dazu altersgemäße Quellen (z. B. Gegenstände, Fotos, Erzählung der Eltern). Sie unterscheiden zwischen Geschichte und erfundenen Geschichten und hinterfragen deren Gehalt.
  • Die Schülerinnen und Schüler erkunden Räume ihres vertrauten Umfeldes, vergleichen ihre Wahrnehmungen, orientieren sich mithilfe einfacher Pläne und erstellen selbst entwicklungsgemäße Zeichnungen, Grundrisse, Modelle und Pläne. Anhand eines Beispiels beschreiben sie Nutzung, Belastung und Schutz eines schulnahen Raumes (z. B. Spielplatz, Park).
  • Als Fußgänger handeln die Kinder sicherheitsbewusst und nutzen als Roller- und Radfahrer Übungen im Schonraum aktiv zur Erweiterung ihrer Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit.
  • Sie erklären die Bedeutung von Werkzeugen für verschiedene Tätigkeiten des Menschen und unterscheiden Berufe. Indem sie selbst konstruieren und bauen, beschreiben sie Merkmale für Stabilität und Funktionsfähigkeit und nutzen diese Erkenntnisse für ihre eigenen Konstruktionen (z. B. von Türmen oder Fahrzeugen).
Für den Förderschwerpunkt Sehen

  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen zur Erkundung von Räumen sowie zur Orientierung Hilfsmittel und adaptiertes Kartenmaterial
  • Als Fußgänger handeln die Kinder sicherheitsbewusst und nutzen in Abhängigkeit von ihren individuellen visuellen und auditiven Wahrnehmungsfähigkeiten ggf. als Roller- und Radfahrer Übungen im Schonraum aktiv zur Erweiterung ihrer Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit.