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Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München

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Förderschule: Grundlegende Kompetenzen zum Ende der Jahrgangsstufe 8

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen den Inhalt und viele Einzelheiten längerer, überwiegend einfach gegliederter Hör-/Hörseh- und Lesetexte zu vertrauten Themen aus der Alltags- und Berufswelt Jugendlicher (z. B. Freizeitjobs) mit teilweise unbekanntem, aber aus dem Zusammenhang erschließbarem Wortschatz.
  • Sie verstehen Hör- oder Hörsehtexte, wenn deutlich gesprochen wird und auch wenn störende Neben- oder Hintergrundgeräusche (z. B. Räuspern oder Husten) das Verständnis teilweise erschweren.
  • Sie äußern sich in alltäglichen und beruflichen Gesprächssituationen (z. B. Anfragen) und zu vertrauten Themen aus der Alltags- und Berufswelt Jugendlicher (z. B. Freizeitjobs), indem sie häufig gebrauchte, zum Teil auch spezifische Redemittel und teils komplexe Strukturen verwenden.
  • Sie verfassen adressaten- und formgerechte persönliche und formale Schreiben (z. B. Brief, E‑Mail, Bewerbung), kurze Mitteilungen und einfache Geschichten, indem sie Textbausteine aus Vorlagen verändern. Sie tragen berufsbezogene Angaben in Formulare ein (z. B. Schullaufbahn, Praktikum) und formulieren dazu knappe Erklärungen. Sie notieren stichpunktartig die wichtigsten Aussagen eines einfachen Textes (z. B. Handlungsträger, ‑zeit, ‑ort).
  • Sie übertragen in alltäglichen sowie in vertrauten berufsbezogenen Kommunikationssituationen überwiegend konkrete Informationen in englischer oder deutscher Sprache in die jeweils andere Sprache und fassen sinngemäß auch längere englischsprachige Texte mit weitgehend bekanntem Sprachmaterial auf Deutsch zusammen (z. B. Beschwerden an der Hotelrezeption).
  • Sie verwenden einen hinreichend großen themenbezogenen Wortschatz und ein ausreichend breites Spektrum von einfachen grammatikalischen Strukturen (z. B. beim Beschreiben beruflicher Anforderungen und Tätigkeiten), um sich zu vertrauten Themen aus der Alltags- und Berufswelt Jugendlicher sprachlich ausreichend korrekt zu äußern.
  • Sie bewältigen alltägliche, auch berufsbezogene Begegnungssituationen (z. B. Beschwerde an der Hotelrezeption) mit Englisch sprechenden Personen sprachlich und sozial angemessen. Dazu nutzen sie grundlegende Kenntnisse über kulturspezifische und lebensraumbezogene Merkmale weiterer englischsprachiger Länder. Sie gehen aufgeschlossen und tolerant mit Verschiedenheit um.
  • Sie nutzen inhaltliche, sprachliche und einfache textsortenspezifische Merkmale (z. B. vorkommende Personen, formelhafte Wendungen, Textform) bei der Texterschließung und orientieren sich an Mustertexten (z. B. Lebenslauf, Bewerbung), um eigene Texte zu erstellen. Sie verändern die vorgegebenen Texte (z. B. einfache Geschichten), indem sie Teile ergänzen und teilweise auch ausschmücken. Dabei entwickeln sie Freude am Lesen sowie am kreativen Umgang mit Sprache.
  • Die Schülerinnen und Schüler festigen ihre Englischkenntnisse und bauen diese aus, indem sie den Wortschatz strukturieren (z. B. nach Wortbildungsregeln) und Lernstrategien anwenden. Sie schlagen die Bedeutung und Aussprache unbekannter Wörter und Wendungen in zweisprachigen Wörterbüchern nach und orientieren sich an Beispielen. Beim Lesen und Zuhören wählen sie passende Hör- und Lesetechniken aus, um längere, einfach gegliederte Hör- und Lesetexte global und im Detail zu verstehen. Dazu achten sie auf den Kontext und nutzen ihr thematisches Vorwissen sowie eigene Notizen.
Für den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung

  • Sie befassen sich mit den Themen Praktika, Betriebsbesichtigung, Beschwerden über nicht barrierefreien Zugang, Reisen mit Handicap.
  • Sie nutzen selbständig technische Hilfen, Mittel der Unterstützten Kommunikation sowie digitale Wörterbücher.