Lehrplan PLUS

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Grundlegende Kompetenzen zum Ende der Jahrgangsstufe 7

Wpfg. II Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler stellen wesentliche Einflussfaktoren auf die finanzielle Situation eines privaten Haushalts dar und beurteilen den Umgang mit dem vorhandenen Einkommen aus Sicht eines verantwortungsbewussten Verbrauchers. Dabei hinterfragen sie auch ihr eigenes Konsumverhalten kritisch.
  • Sie stellen die Produktion von Gütern und ihren Absatz auf dem Markt als zentrale Zielsetzung eines jeden Unternehmens dar. Dabei wägen sie Chancen und Risiken einer Unternehmensgründung gegeneinander ab, indem sie u. a. die Wahl des Standorts und der Rechtsform beurteilen.
  • Sie ermitteln Vermögen und Schulden eines Unternehmens und stellen eine Bilanz auf. Sie eröffnen die Geschäftsbuchführung und erfassen laufende Buchungen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer belegorientiert in Bestands- und Erfolgskonten, um bestandsverändernde und erfolgswirksame Vorgänge ordnungsgemäß abzugrenzen.
  • Entscheidungen zur Beschaffung von Werkstoffen treffen sie unter monetären und nichtmonetären Gesichtspunkten (z. B. Rabatt und Qualität), um im Einklang mit den Unternehmenszielen den betrieblichen Erfolg zu optimieren.
  • Die Schülerinnen und Schüler führen die notwendigen Buchungen zum Abschluss der Erfolgskonten und der Bestandskonten durch. Sie beurteilen die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens durch Vergleich der Schlussbilanz mit der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres.

Wpfg. IIIa Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler stellen wesentliche Einflussfaktoren auf die finanzielle Situation eines privaten Haushalts dar und beurteilen den Umgang mit dem vorhandenen Einkommen aus Sicht eines verantwortungsbewussten Verbrauchers. Dabei hinterfragen sie auch ihr eigenes Konsumverhalten kritisch.
  • Sie stellen wesentliche Aspekte einer Unternehmensgründung dar, reflektieren Unternehmensziele und analysieren den betrieblichen Fertigungsprozess.
  • Die Schülerinnen und Schüler ermitteln Vermögen und Schulden eines Unternehmens und stellen eine Bilanz auf. Sie eröffnen die Geschäftsbuchführung und erfassen laufende Buchungen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer belegorientiert in Bestands- und Erfolgskonten, um bestandsverändernde und erfolgswirksame Vorgänge ordnungsgemäß abzugrenzen.
  • Sie treffen Entscheidungen zur Beschaffung von Werkstoffen unter monetären und nichtmonetären Gesichtspunkten (z. B. Rabatt und Qualität), um im Einklang mit den Unternehmenszielen den betrieblichen Erfolg zu optimieren.

Biologie Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler wählen für naturwissenschaftliche Untersuchungen adäquate Erkenntnismethoden und Arbeitstechniken weitgehend selbständig aus. Sie reflektieren dabei das eigene Tun und erkennen so mögliche Fehler. Bei der Formulierung von Aussagen, bei der Beschreibung von Zusammenhängen sowie bei Präsentationen biologischer Sachverhalte tragen sie zunehmend frei und sachlich richtig vor. Dabei verwenden sie in einem angemessen Umfang biologische Fachbegriffe. Sie bewerten Handlungsoptionen und Entscheidungen zu Fragen der Gesunderhaltung des menschlichen Körpers zunehmend kritisch.
  • Die Schülerinnen und Schüler setzen den Bau von Zellen in Bezug zu deren Funktionen. Ausgehend von Zusammenhängen bei einzelligen Organismen leiten sie ab, dass Zellen als Bausteine für mehrzellige Lebewesen dienen und in diesen arbeitsteilig organisiert sind.
  • Basierend auf ihrer Kenntnis von dem Bau und der Funktion einzelner Pflanzenteile beschreiben die Schülerinnen und Schüler Grundzüge des Ablaufs der Fotosynthese. Sie erläutern und reflektieren die Bedeutung dieses auch für den Menschen lebensnotwendigen Prozesses und treten dadurch im persönlichen Umfeld für den Schutz und den Erhalt von Pflanzen ein.
  • Durch die Auseinandersetzung mit Organen und Organsystemen des menschlichen Körpers stellen die Schülerinnen und Schüler den Zusammenhang zwischen dem Bau und der Funktion ausgewählter Strukturen her und verfügen dadurch über ein ihrem Alter entsprechendes Gesundheitsbewusstsein für einen sorgfältigen und wertschätzenden Umgang mit dem eigenen Körper.
  • Mithilfe der Kenntnis der jeweiligen Organfunktionen stellen die Schülerinnen und Schüler Stoffwechselvorgänge und Zusammenhänge beim Energieumsatz im menschlichen Organismus dar und übertragen dies auf Tiere und Pflanzen.
  • Indem sie einen Bezug zwischen Reizaufnahme aus der Außenwelt und der Weiterverarbeitung im eigenen Körper herstellen, begründen die Schülerinnen und Schüler die Notwendigkeit betroffene Organe vor Drogen- und schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen. Sie beschreiben den Ablauf körpereigener Informationsübertragung und Steuerungsprozesse.

Deutsch Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler entnehmen gesprochenen Texten Informationen (z. B. Hörtexten, Filmsequenzen) und bereiten sie so auf, dass sie diese (z. B. Mitschriften, Stichwortzettel) gezielt für eigene Mitteilungen (z. B. Kurzreferate) nutzen können.
  • Sie lesen flüssig und tragen unter Einsatz passender außersprachlicher Mittel sinngestaltend vor, informieren sachangemessen, schildern ausdrucksstark und setzen bei Bedarf angemessene Präsentationsmedien ein.
  • Gespräche und angeleitete Diskussionen führen die Schülerinnen und Schüler unter Einhaltung wesentlicher Regeln, Strategien und grundlegender Argumentationstechniken sachlich und adressatenbezogen.
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen literarische (v. a. Kurzgeschichten, Balladen sowie ausgewählte Texte aus Mittelalter und Barock, auch Buchempfehlungen) und pragmatische Texte (u. a. einfache Reportagen), um Interesse und Freude am Lesen weiterzuentwickeln und Einsichten und Informationen zu gewinnen.
  • Indem sie eine dem jeweiligen Zweck entsprechende Lesetechnik bzw. -strategie zunehmend selbständig anwenden, erfassen sie v. a. Handlungsverlauf, wesentliche Aussagen und Zusammenhänge in Texten und vertiefen so ihr Leseverstehen.
  • Sie nutzen die Informationsmöglichkeiten von Print- und elektronischen Medien zielgerichtet und sind in der Lage (ggf. angeleitet), sich in der Vielfalt der Kommunikations- und Unterhaltungsangebote (z. B. Werbeclips) zu orientieren.
  • Die Schülerinnen und Schüler erzählen und schildern anschaulich sowie sprachlich abwechslungsreich. Sie informieren sachlich richtig und schlüssig und verfassen einfachere argumentative, adressatenbezogene Schreiben (z. B. Brief an die SMV, ggf. auch in digitaler Form). Durch den kreativen und produktiven Umgang mit Texten, Bildern oder Filmsequenzen entwickeln sie ihr schriftliches Ausdrucksvermögen weiter.
  • Rechtschreibstrategien und Grammatikkenntnisse (auch Konjunktiv für die indirekte Rede sowie Attribute zur genauen Beschreibung) wenden die Schülerinnen und Schüler in passenden sprachlichen Verwendungszusammenhängen an, auch zur Überarbeitung ihrer eigenen Texte. Ihr exemplarisches Wissen bezüglich der historischen Entwicklung der deutschen Sprache (z. B. veränderte Schreibung) nutzen sie, um ihr Sprachbewusstsein zu vertiefen.

Englisch Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen in zunehmend natürlichem Tempo artikulierte Sprachäußerungen und Gespräche, sofern deutlich und in vorwiegend britischer oder amerikanischer Standardsprache gesprochen wird und das Sprachmaterial weitgehend bekannt oder leicht erschließbar ist. Sie entnehmen längeren, klar strukturierten Hör- und Hörsehtexten (z. B. einfachen Interviews, Filmausschnitten) zu alltäglichen und bekannten Themenbereichen gezielt Informationen.
  • Sie verstehen und erschließen auch längere Texte (z. B. Artikel aus Sprachzeitschriften), erfassen die wesentlichen Inhalte altersgemäßer Lektüren und erhalten Einblicke in die englischsprachige Jugendliteratur.
  • Sie kommunizieren in typischen Alltagssituationen (z. B. im Touristeninformationszentrum) verständlich und mit weitgehend richtiger Intonation, wenden dabei grundlegende Gesprächsstrategien an und gehen auf den Gesprächspartner angemessen ein, z. B. durch einfaches Nachfragen. Sie erzählen, berichten oder liefern Beschreibungen zu alltäglichen und bekannten Themenbereichen (z. B. Schulleben) und stellen Arbeitsergebnisse vor, z. B. im Rahmen eines kurzen Vortrags.
  • Sie verfassen auch längere Texte zu vertrauten Themen (z. B. in Form von E-Mails oder Geschichten), verwenden dabei umfangreicheren Wortschatz und achten auf sprachliche Richtigkeit sowie auf eine angemessene Strukturierung.
  • Sie agieren in alltäglichen Kommunikationssituationen (z. B. bei detaillierten Wegbeschreibungen) als Sprachmittler, indem sie die Aussagen sinngemäß ins Deutsche bzw. Englische übertragen. Sie entnehmen auch längeren, klar strukturierten Texten (z. B. Broschüren) zu alltäglichen und bekannten Themen Informationen und geben diese sinngemäß auf Deutsch wieder.
  • Sie reagieren mündlich und schriftlich auf Texte, indem sie persönliche Mitteilungen wie E-Mails verfassen oder Szenen nachspielen und dabei die jeweils geltenden Gestaltungsmerkmale (u. a. Anrede- und Schlussformel, Einsatz der Körpersprache) beachten.
  • Sie zeigen sich auf der Basis grundlegender Kenntnisse über die Lebenswelt ihrer Altersgenossen in den USA, Großbritannien und Irland sowie über geschichtliche Zusammenhänge bzw. gesellschaftspolitische Herausforderungen der Britischen Inseln aufgeschlossen für gesellschaftliche Phänomene und kulturtypische Einstellungen in diesen Ländern. In typischen Alltagssituationen verhalten sie sich angemessen und höflich.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden weitgehend selbständig verschiedene Strategien zum Festigen von Vokabeln an und verwenden teilweise auch ohne Anleitung Hilfsmittel zum Nachschlagen und Lernen. Um Texte zu verstehen und selbst zu erstellen, nutzen sie zunehmend selbständig unterschiedliche Strategien, u. a. das Erschließen oder einfache Umschreiben von Wortschatz. Sie nutzen mit Hilfestellung verschiedene Quellen zur Informationsbeschaffung (z. B. das Internet oder Sprachzeitschriften) und stellen ihre Rechercheergebnisse anschaulich dar. Mit Fehlern gehen sie konstruktiv um, indem sie z. B. einfache Fehlerprotokolle erstellen.
  • Die in der Jahrgangsstufe 7 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen der Stufe A2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Ernährung und Gesundheit Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren und reflektieren die Zusammensetzung und Verwertung der Nahrung durch den menschlichen Körper.
  • Sie nutzen diese Erkenntnisse, um daraus konkrete Schlüsse für ihr eigenes Ernährungsverhalten und eine gesundheitsbewusste Lebensführung (z. B. bedarfsgerechte Auswahl von Lebensmitteln) zu ziehen.
  • Die Schülerinnen und Schüler gestalten die eigene Essbiografie gesundheitsorientiert, um damit ernährungsbedingten Krankheiten entgegenzuwirken und einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zu entwickeln.
  • Sie berücksichtigen neben einer vollwertigen Ernährung die Aspekte von Entspannung (Work-Life-Balance), ausreichend Bewegung sowie die Vermeidung gesundheitsgefährdender Verhaltensweisen, um eine effektive Gesundheitsprophylaxe anzubahnen.
  • Die Schülerinnen und Schüler bewältigen anfallende Arbeiten aus den verschiedenen Aufgabenbereichen des Haushalts durch abgestimmtes teamorientiertes Handeln.
  • Sie reflektieren und nutzen ihre Erkenntnisse über ökonomische und ökologische Grundsätze der Haushaltsführung, handeln im Haushalt nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit, z. B. indem sie Klein- und Großgeräte ressourcenschonend einsetzen und darüber hinaus die Sicherheitsaspekte beachten.
  • Sie bewerten Lebensmittel und Bedarfsgegenstände aufgrund der Warenkennzeichnung (Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch – LFGB) und handeln bei der Auswahl ihrer Produkte verantwortungsbewusst im Sinne der ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit.
  • Sie informieren sich mithilfe unterschiedlicher Medien (z. B. Internet, Zeitschriften, Funk und Fernsehen) über aktuelle Verbraucherfragen und setzen ihre Erkenntnisse bei Einkauf und Zubereitung von Konsumgütern sowie bei der Abfallvermeidung und -trennung bewusst ein, um ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten gerecht zu werden.
  • Die Schülerinnen und Schüler planen und organisieren beim Zubereiten von einfachen Gerichten erforderliche Arbeitsschritte, setzen diese allein oder im Team unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte um und präsentieren die Speisen situationsangemessen. Dabei zeigen sie Verantwortungsgefühl, Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft sowie Rücksichtnahme.
  • Sie führen grundlegende Arbeitstechniken im Haushalt hygienisch, ergonomisch, sicher und rationell aus.
  • Sie gestalten einfache Tischdekorationen und beachten beim Essen zentrale Elemente der Ess- und Tischkultur, um die ästhetische und soziokulturelle Bedeutung der gemeinsamen Mahlzeit wertzuschätzen.

Ethik Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Ausgehend von der Wahrnehmung der eigenen pubertären Veränderungen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit alterstypischen Herausforderungen bei der Suche nach ihrer Identität (z. B. ihrem Selbstbild und ihren Gefühlen) auseinander.
  • Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Bedeutung der Peergroup für ihr Leben und hinterfragen deren Einfluss auf die eigene Person.
  • Sie wenden gewaltfreie Strategien zur Lösung von Konflikten mit Gleichaltrigen an, z. B. Kompromisse.
  • Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich in alltägliche Probleme anderer Menschen ein und zeigen Offenheit, Hilfsbereitschaft und Achtung vor deren Würde.
  • Ausgehend von der Auseinandersetzung mit Vorbildern bzw. sozial engagierten Personen verwirklichen die Schülerinnen und Schüler ein gemeinnütziges Projekt und schätzen den Wert sozialen Engagements.
  • Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre konkrete Rolle und Verantwortung hinsichtlich der Erhaltung einer intakten Umwelt und leisten in ihrem Lebensumfeld Beiträge zum Schutz der Natur.
  • Sie überprüfen ethische Vorstellungen der Weltreligionen und Weltanschauungen von einem verantwortlichen Umgang des Menschen mit Tieren und der Umwelt und integrieren sie ggf. in ihre eigenen ethischen Überzeugungen.
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen

Evangelische Religionslehre Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Menschen als Bereicherung wahr und entwickeln im Horizont des christlichen Glaubens konkrete Ideen für respektvollen und toleranten Umgang mit anderen.
  • Sie erklären, wie der Apostel Paulus bei seiner Verkündigung lokale, gesellschaftliche und religiöse Grenzen überschreitet und erläutern Beispiele zeitgemäßer Mission.
  • Sie setzen sich ausgehend vom Pfingstgeschehen mit der Entwicklung und den Problemen der frühen Kirche auseinander. Sie zeigen an Beispielen, wie sich Kirche nach und nach organisiert, und nehmen diese als Gemeinschaft der Glaubenden wahr, die vom Engagement des Einzelnen lebt.
  • Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr eigenes Erwachsenwerden und die damit verbundenen Probleme und Erwartungen an sich und andere. Sie beschreiben die Konfirmation als Bestärkung im Glauben und Bestätigung der eigenen Taufe und setzen sich in Beziehung zum Zuspruch Gottes, Begleiter auf dem Lebensweg zu sein.
  • Sie erläutern in Grundzügen die islamische Lehre und Glaubenspraxis und unterscheiden Islam von Islamismus; sie diskutieren eigene Vorstellungen und Ideen zu Begegnung und Dialog mit dem Islam.

Französisch Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen einfachste Gespräche sowie Hör- und Hörseh­texte zu Themen aus dem unmittelbaren persönlichen Umfeld, z. B. Gespräche unter Freunden.
  • Sie verstehen den Gesamtzusammenhang von sehr kurzen, einfachsten Texten (z. B. Plakate, E-Mails) und entnehmen diesen einzelne Informationen.
  • Unter Verwendung sehr einfacher grammatikalischer Strukturen äußern sie sich in unmittelbar vertrauten Alltagssituationen (z. B. Schule, Familie), wobei sie bekannte Wörter richtig aussprechen und betonen. Außerdem verfassen sie sehr kurze, einfachste Texte (z. B. Formulare, kurze Nachrichten) und achten dabei auf sprachliche Richtigkeit.
  • Die Schülerinnen und Schüler geben gezielt Einzelinformationen aus sehr kurzen, einfachsten Texten (z. B. Schilder, Kurznachrichten) mit bekanntem Sprachmaterial sinngemäß in der Muttersprache wieder. Sie übersetzen einfachste französische Textvorgaben mit vertrautem Sprachmaterial ins Deutsche.
  • In einfachen typischen Alltagssituationen in Frankreich machen sich die Schülerinnen und Schüler grundlegende kulturelle Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede (z. B.  Begrüßungsrituale) bewusst und verhalten sich situationsangemessen.
  • Sie finden Gefallen am kreativen Umgang mit sehr einfachen altersgemäßen Texten, z. B. Ausgestalten von Sprechblasen, Minidialoge.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Lerntechniken und -strategien an (z. B. Markieren, Online-Wörterbücher), um Wortschatz und intensiv geübte Grammatik eigenständig zu wiederholen.
  • Die in der Jahrgangsstufe 7 erworbenen kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel entsprechen in etwa der Stufe A1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Geographie Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler erklären die Entstehung, die Lage und die Zusammenhänge von Klima- und Vegetationszonen sowie weitere natur- und humangeographische Strukturen in Afrika und Westasien.
  • Zudem vergleichen sie zwei Räume der asiatisch-pazifischen Inselwelt (Japan und Australien) nach ausgewählten natur-, wirtschafts- und bevölkerungspolitischen Gesichtspunkten weitgehend eigenständig.
  • Die Schülerinnen und Schüler orientieren sich mithilfe des grundlegenden Orientierungsrasters Gradnetz. Zudem beschreiben und verbalisieren sie relative Lagebeziehungen zwischen geographischen Objekten und Phänomenen, um diese eigenständig und zielsicher räumlich einzuordnen.
  • Die Schülerinnen und Schüler entnehmen aufgabengeleitet Informationen aus Medien (z. B. Schaubildern zum Passatkreislauf) und werten diese weitgehend selbständig aus, um dabei Zusammenhänge und Entwicklungen zu erkennen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beantworten geographische Fragestellungen strukturiert. Sie vertreten ihre begründete Meinung, weitgehend unter Verwendung von Fachtermini.
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen unter Anwendung ihrer geographischen Kenntnisse und Fertigkeiten ausgewählte soziale, ökonomische und ökologische Sachverhalte, Ereignisse, Probleme und Risiken.
  • Die Schülerinnen und Schüler begegnen Menschen anderer Kulturen offen und vergleichen verschiedene Lebenswelten sowohl untereinander als auch mit ihrem eigenen Leben, um die Notwendigkeit nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit zu begründen.

Geschichte Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen ihre Kenntnisse über zentrale Ereignisse und Entwicklungen vom Mittelalter bis zum Absolutismus, um sich der Zusammenhänge mit der Antike (z. B. Kaisertum) bewusst zu werden. Sie erkennen an anschaulichen Beispielen, dass die Anfänge gegenwärtiger Entwicklungen (z. B. die föderale Struktur Deutschlands) in der damaligen Zeit liegen. Sie begreifen mithilfe konkreter Beispiele (z. B. „Entdeckung" Amerikas, Reformation), dass Jahrhunderte zurückliegende historische Ereignisse auch ihre eigene Lebenswelt beeinflussen.
  • Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einfachen Darstellungen und Quellen zentrale Informationen und nutzen ihre Erkenntnisse, um geschichtliche Zusammenhänge weitgehend eigenständig unter Verwendung von Fachbegriffen schriftlich und mündlich zu formulieren, zu präsentieren und sich anzueignen.
  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen und beurteilen zentrale historische Ereignisse und Prozesse im Zeitraum vom Mittelalter bis zum Absolutismus (z. B. Dreißigjähriger Krieg), indem sie an besonders anschaulichen Beispielen die Zusammenhänge zwischen Ursachen und Folgen herstellen (Sachurteil).
    Sie bewerten einfach zu erfassende historische Sachverhalte auf der Basis eigener Wertvorstellungen, wobei sie auch die Andersartigkeit früherer Wertmaßstäbe angemessen beachten (z. B. Motive für die Kreuzzüge oder die Entdeckungsfahrten). Sie sind sich z. B. dessen bewusst, welch starkes Motiv die Religion für das Denken und Handeln der Menschen im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit darstellt (Werturteil).
  • Die Schülerinnen und Schüler werten einfache schriftliche, bildliche und gegenständliche Quellen sowie Geschichtskarten, Schaubilder, Statistiken und Diagramme anhand vorgegebener Kriterien aus. Dabei verwenden sie sowohl gedruckte als auch ausgewählte digitale Medien, um Antworten auf historische Fragen zu finden. Sie untersuchen u. a. Flugblätter, um die unterschiedlichen Adressatenabsichten von Text- und Bildquellen zu erkennen, und beschreiben ausgewählte Bauwerke in Gestalt und Funktion, um ihre kulturelle und politische Bedeutung zu erfassen.
  • Die Schülerinnen und Schüler gliedern mithilfe folgender Grundlegender Daten historische Zeiträume, um sich in Zeit und Raum zu orientieren: 962 Kaiserkrönung Ottos des Großen; um 1200 kulturelle Blüte zur Zeit der Staufer; 1453 Eroberung Konstantinopels; 1492 „Entdeckung“ Amerikas; 1517 Beginn der Reformation; 1618–1648 Dreißigjähriger Krieg; 17./18. Jh. Absolutismus in Europa.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden folgende Grundlegende Begriffe bei der Beschreibung historischer Zusammenhänge an: Grundherrschaft, Lehnswesen, Adel, Investiturstreit, Kreuzzug, Stadtrecht, Bürger, Ghetto, Kurfürsten, Stände, Kloster, Neuzeit, Renaissance, Luther, Reformation, Westfälischer Friede, Absolutismus, Hegemonie.

Informationstechnologie Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Aufgrund des modularen Aufbaus des IT-Lehrplans sind die Grundlegenden Kompetenzen des Anfangsunterrichts übergreifend unter Jahrgangsstufe 8 zu finden.

Katholische Religionslehre Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler entdecken und präsentieren auf der Suche nach dem eigenen Selbst verschiedene Angebote ihres Umfelds als Orientierungshilfe für ihren persönlichen Lebens- und Glaubensweg. Sie zeigen auf, dass Menschen auf unterschiedlichen Wegen Gott suchen und finden.
  • Die Schülerinnen und Schüler geben zentrale ethische Weisungen der Bibel wieder und beurteilen diese in ihrer Funktion als Orientierungshilfen für ein gelingendes Leben. Sie erkennen in der Liebe zu Gott und den Mitmenschen Grund und Ziel aller ethischen Vorschriften und leiten daraus Handlungsimpulse ab.
  • Die Schülerinnen und Schüler kennen und erläutern Texte und Merkmale der Reich-Gottes-Verkündigung Jesu Christi und zeigen, wie dessen Botschaft von der Liebe und Menschenfreundlichkeit Gottes Menschen verändert hat. Sie benennen das Herausfordernde und Provozierende dieser Botschaft und setzen sie in Beziehung zu ihrem eigenen Leben und zu anderen Biografien.
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern zentrale theologische Anliegen der Reformation, die zur Kirchentrennung geführt haben, und beschreiben deren existenzielle Bedeutung. Sie stellen dar, wie es innerhalb der Kirche zu Differenzierungen kam. Sie verstehen die Forderung Jesu „dass alle eins seien“ (Joh 17,22) als bleibenden Auftrag und zeigen Möglichkeiten zu konkreter Ökumene auf.
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern wichtige Glaubensvollzüge im Islam, einschließlich deren Grundlegung im Leben Muhammads und im Koran, und vergleichen sie mit dem Christentum. Sie beschreiben problembeladene, aber auch gewinnbringende Seiten im christlich-muslimischen Verhältnis und zeigen dadurch Bereitschaft, Andersgläubigen mit Achtung und Wertschätzung zu begegnen.

Kunst Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen ihre Lebenswelt (besondere Ereignisse, Persönliches, Objekte im Raum u. a.) und Bilder bewusst und differenziert unter ästhetischen Gesichtspunkten wahr. Sie beschreiben sie unter Verwendung von Fachbegriffen.
  • Die Schülerinnen und Schüler erfinden eigenständige, persönlich geprägte innere Bilder (z. B. zu Ideen, Wünschen, Träumen) und erkennen, wie die Imaginationskraft Gestaltungsvorhaben und Vorstellungen zum eigenen Leben beeinflussen und bereichern kann.
  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen in Bildern (Bildwerke des Mittelalters bis zur Gegenwart) einzelne Aspekte der Bildanalyse (Form, Farbe, Raum), erkennen Ähnlichkeiten und Unterschiede im Vergleich und beschreiben diese mit Fachbegriffen.
  • Die Schülerinnen und Schüler deuten Bilder im Hinblick auf Absicht, Gestaltungsprozess und Wirkung und beziehen dabei den Entstehungshintergrund mit ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler bewerten eigene und fremde Bilder in Hinblick auf bekannte Kriterien aus der Gestaltungslehre, indem sie sich wertschätzend und konstruktiv äußern. Sie begründen ihre Aussagen und verwenden dabei die erarbeiteten Fachbegriffe.
  • Das Repertoire bildnerischer Verfahren und Techniken wird gefestigt, erweitert und kombiniert. Die Schülerinnen und Schüler bewältigen Gestaltungsaufgaben und erzielen eine gewünschte Bildwirkung. Dabei nutzen sie ihre Kenntnisse für Bildlösungen im Bereich Farbe, Form und Raum. Durch genaues Beobachten, Erfassen und Beschreiben stellen sie einfache Objekte wirklichkeitsnah dar. Sie entwickeln unter Anleitung ein gemeinsames Konzept für eine Dokumentation mit Präsentation (z. B. zur Erkundung eines Bauwerks).
  • Anhand von eigenem und fremdem Bildmaterial begreifen die Schülerinnen und Schüler das Bild als Mittel der Kommunikation, welches sie verantwortungsbewusst und strukturiert nutzen.

Wpfg. I Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler berechnen Potenzwerte, indem sie auch negative ganzzahlige Exponenten verwenden und Potenzgesetze zum vorteilhaften Rechnen anwenden.
  • Die Schülerinnen und Schüler führen die Parallelverschiebung durch und berechnen im Koordinatensystem mithilfe von Vektoren die Koordinaten von Punkten sowie den Flächeninhalt ebener Figuren. Sie bestimmen Winkelmaße, indem sie die Besonderheiten von Winkeln an parallelen Geraden sowie die Winkelsummensätze für Dreiecke und Vielecke anwenden.
  • Die Schülerinnen und Schüler konstruieren Dreiecke, wenden die Kongruenzsätze an, um Aussagen über die Kongruenz und die Eindeutigkeit der Konstruktion von Dreiecken zu treffen. Sie nutzen den Kongruenzbeweis, um einfache geometrische Sachverhalte folgerichtig zu begründen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Lage von Geraden und Ebenen im Raum, zeichnen Schrägbilder von Prismen und Pyramiden und ermitteln Strecken und Winkel aus Schrägbildern in wahrer Größe.
  • Aufbauend auf ihren geometrischen Grundvorstellungen beschreiben und zeichnen die Schülerinnen und Schüler Ortslinien bzw. Ortsbereiche aufgrund gemeinsamer Eigenschaften von Punkten.
  • Sie stellen Gleichungen bzw. Ungleichungen auf und lösen diese mithilfe von Term- und Äquivalenzumformungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden das um den verminderten und vermehrten Grundwert vertiefte Wissen der Prozentrechnung auch in komplexeren Aufgabenstellungen an. Sie zeigen sicheren Umgang mit der Zinsrechnung auch in Sachsituationen.
  • Sie wenden die indirekte Proportionalität (Verhältnisgleichung und Tabelle) entsprechend der Sachsituation an und führen Berechnungen mithilfe des Dreisatzes durch.
  • Die Schülerinnen und Schüler interpretieren Daten unter Zuhilfenahme statistischer Kenngrößen und beurteilen dabei die Aussagekraft der verschiedenen Kenngrößen.

Wpfg. II/III Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler berechnen Potenzwerte, indem sie auch negative ganzzahlige Exponenten verwenden und Potenzgesetze zum vorteilhaften Rechnen anwenden.
  • Die Schülerinnen und Schüler führen die Parallelverschiebung durch und berechnen im Koordinatensystem mithilfe von Vektoren die Koordinaten von Punkten sowie den Flächeninhalt ebener Figuren. Sie bestimmen Winkelmaße, indem sie die Besonderheiten von Winkeln an parallelen Geraden sowie die Winkelsummensätze für Dreiecke und Vielecke anwenden.
  • Aufbauend auf ihren geometrischen Grundvorstellungen beschreiben und zeichnen die Schülerinnen und Schüler Ortslinien bzw. Ortsbereiche aufgrund gemeinsamer Eigenschaften von Punkten.
  • Sie stellen Gleichungen bzw. Ungleichungen auf und lösen diese mithilfe von Term- und Äquivalenzumformungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden das um den verminderten und vermehrten Grundwert vertiefte Wissen der Prozentrechnung auch in komplexeren Aufgabenstellungen an. Sie zeigen sicheren Umgang mit der Zinsrechnung auch in Sachsituationen.
  • Die indirekte Proportionalität (Verhältnisgleichung und Tabelle) wenden sie entsprechend der Sachsituation an und führen Berechnungen mithilfe des Dreisatzes durch.
  • Die Schülerinnen und Schüler interpretieren Daten unter Zuhilfenahme statistischer Kenngrößen und beurteilen dabei die Aussagekraft der verschiedenen Kenngrößen.

Musik Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Zusätzliche Grundlegende Kompetenzen für Musische Realschulen sind durch (MuRS) am Ende gekennzeichnet.
  • Die Schülerinnen und Schüler singen in der Gruppe auch zweistimmig, achten dabei auf genaue Artikulation sowie Dynamik und verwenden beim Musizieren notierte Vorlagen mit Akkordsymbolen.
  • Sie begleiten einfache Lieder mit Instrumenten und präsentieren kurze Choreografien, um ihre instrumentalen und rhythmisch-koordinativen Fähigkeiten zu verbessern und Verantwortung in der Gruppe zu übernehmen.
  • Unter Verwendung von Fachvokabular tauschen sie sich über die Musik und bedeutende Komponisten der Wiener Klassik aus, betten ihre Erkenntnisse in den bereits angelegten musikgeschichtlichen Überblick ein und stellen Zusammenhänge zwischen Musik und ihrer geschichtlichen Entwicklung her.
  • Mithilfe geeigneter Hörbeispiele beschreiben die Schülerinnen und Schüler wesentliche Merkmale der Populären Musik der 1950er- und 1960er-Jahre und musizieren mit frei gewählten Instrumenten unter besonderer Berücksichtigung des damaligen Sounds Songs aus Stilrichtungen dieser Zeit.
  • Das Erleben eines professionellen Konzerts nutzen die Schülerinnen und Schüler, um anhand ihrer reflektierten Eindrücke charakteristische Merkmale von Szenen Populärer Musik zu beschreiben und sich respektvoll und tolerant darüber auszutauschen.
  • Anhand von Tänzen vergleichen die Schülerinnen und Schüler Traditionen in unterschiedlichen Kulturkreisen, um dabei die eigene und andere kulturelle Identitäten als wertvoll wahrnehmen zu können.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben gängige Zupf-, Streich- und Schlaginstrumente sowie Aspekte ihrer Spieltechnik und unterscheiden die Instrumente nach dem Höreindruck.
  • Beim Musizieren mit einem selbst gewählten Hauptfachinstrument setzen sie Notationen um, üben mit dem Instrument selbständig und bewältigen erste Auftrittssituationen vor Mitschülern. (MuRS)
  • Sie unterscheiden hörend Intervalle, um ihr Gehör zu schulen und bewusster auf die Intonation zu achten. (MuRS)
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen Experimente mit einfachen, selbst erfundenen Rhythmen, um ihre Rhythmik zu schulen. (MuRS)
  • Ausgewählte Gattungen Klassischer Musik (mit Schwerpunkt auf Barock und Wiener Klassik) und ausgewählte Stilrichtungen Populärer Musik (mit Schwerpunkt auf die 1950/60er-Jahre) unterscheiden sie mithilfe geeigneter Kriterien, um eine Grundlage zur differenzierteren Auseinandersetzung mit Musik zu schaffen. (MuRS)
  • Sie nutzen ihre Kenntnisse über die Partitur als Notenvorlage für Dirigenten, um – als erste Grundlage für die spätere Anleitung musizierender Ensembles – selbst Schlagfiguren zur Musik umzusetzen. (MuRS)

Physik (Wpfg.I) Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Zur Beschreibung physikalischer Sachverhalte benutzen die Schülerinnen und Schüler physikalische Größen. Dabei wissen sie, wie eine Grundgröße festgelegt wird und unterscheiden diese von abgeleiteten Größen. Sie geben Größen richtig an und wandeln Größenangaben korrekt um. Mit Messinstrumenten und deren Genauigkeit gehen sie unter Anleitung fachgerecht um und begründen, warum Messwerte nicht mit beliebiger Genauigkeit angegeben werden können.
  • Ausgehend von ihren Beobachtungen und Vorerfahrungen formulieren die Schülerinnen und Schüler Hypothesen zur Erklärung einfacher physikalischer Phänomene der Mechanik, der Optik, des Magnetismus und der Elektrizitätslehre. Sie führen angeleitet und begleitet größtenteils qualitative Experimente unter Berücksichtigung der Sicherheitshinweise durch und werten diese aus. Physikalische Zusammenhänge untersuchen sie unter Anleitung grafisch und numerisch.
  • Insbesondere im Teilbereich Mechanik verwenden die Schülerinnen und Schüler Definitionsgleichungen der Größen Geschwindigkeit, Gewichtskraft und Dichte, um unter Beachtung der Messgenauigkeit einfache Berechnungen durchzuführen. Dabei gehen sie sicher mit den dazugehörigen Einheiten um.
  • Sie argumentieren mithilfe einfacher Modelle zum Aufbau der Materie und zur Ausbreitung von Licht bei der Erklärung einfacher Phänomene und technischer Anwendungen aus dem Alltag und sind sich der Grenzen der jeweiligen Modellvorstellungen bewusst.
  • Die Schülerinnen und Schüler fassen Informationen aus passgenauen Quellen zusammen und präsentieren diese unter Verwendung fachsprachlich korrekter Formulierungen adressatengerecht. Unter Anleitung beschreiben sie Aufbau, Durchführung und Ergebnis von Versuchen sowie Aufbau und Funktionsweise von einfachen technischen Geräten. Schaltbilder, Strahlengänge und Diagramme fertigen sie mit der notwendigen Genauigkeit an.
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen ihre Kenntnisse aus der Mechanik, der Optik und der Elektrizitätslehre, um in Alltagssituationen, beispielsweise im Straßenverkehr oder im Umgang mit elektrischem Strom, Gefahren sinnvoll einzuschätzen und ihr Handeln entsprechend anzupassen.

Sozialwesen Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen verschiedene Faktoren gelingender Kommunikation und Interaktion, um diese als wichtige Voraussetzung für ein geregeltes Miteinander und eine gelingende Sozialisation zu begreifen. Dabei erfassen sie die Bedeutung der Sozialisation eines jungen Menschen in Familie, Kindertagesstätte (Kinderkrippe, Kindergarten) und Schule, sowohl für jeden Einzelnen als auch für die gesamte Gesellschaft.
  • Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Familienstrukturen und Schulbildung in Deutschland mit denen in anderen Ländern (u. a. Entwicklungs-/Schwellenländern) anhand sinnvoller Kriterien. Indem sie die Gründe für die Verschiedenartigkeit erkennen, entwickeln sie Empathie, Verständnis und Hilfsbereitschaft für alle Menschen in schwierigen Lebenssituationen/-verhältnissen.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden im täglichen Umgang miteinander und zur Konfliktlösung grundlegende Regeln der Kommunikation an (z. B. Ich-Botschaften), um ein friedvolles Miteinander zu fördern.
  • Sie nutzen eigene Erfahrungen mit den modernen Medien und die Analyse von Fallbeispielen, um ihr individuelles Medienverhalten kritisch zu hinterfragen. Dabei entsteht bei den Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit allen Medien.
  • Indem die Schülerinnen und Schüler Berufsbilder aus dem Bereich von Familienhilfe (Haus- und Familienpfleger/in, mobile Hebamme bzw. Entbindungspfleger) und Schulberatung (Schulpsychologe/in) analysieren, begreifen sie diese Berufe als Entlastung und Beistand für Familien und als mögliche Unterstützung für sich selbst.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden bei der Behandlung aktueller Themenstellungen im Bereich von Familie, Schule und Kommunikation fachspezifische Arbeitsweisen an (z. B. einfache Schaubilder und Fallbeispiele analysieren, Rollenspiele entwerfen, Interviews durchführen), um sachlich fundierte Informationen herauszuarbeiten, Problemstellungen altersgemäß zu diskutieren und Ergebnisse zu dokumentieren.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden die Grundlegenden Begriffe Aktives Zuhören, Erziehungsstile, Familie, Faires Streiten, Gruppe (Primärgruppe, Sekundärgruppe, informelle Gruppe, formelle Gruppe, Großgruppe, Kleingruppe), Ich-Botschaft, Klassenklima, Kommunikation, Konflikt, Medien, Normen, Primäre Sozialisation, Rolle, Rollenwandel, Sanktion, Sekundäre Sozialisation, Werte und ihre Kenntnisse über rechtliche Bestimmungen der Bayerischen Verfassung (Art. 124–126, 129–131 BV), des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (Art. 10f Bay KibiG), der Bayerischen Schulordnung (§ 8-10, 12, 17 BaySchO) und die Hausordnung ihrer Schule bei der Beschreibung einfacher fachspezifischer Sachverhalte und sozialwissenschaftlicher Prozesse sicher an.

Sport Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler stellen vertiefte Zusammenhänge von sportlicher Betätigung und körperlichem Wohlbefinden in Theorie und Praxis her (z. B. Ausdauertraining, funktionelles Kraft- und Beweglichkeitstraining) und berücksichtigen diese auch in ihrem Alltag.
  • Auch unter Wettbewerbsbedingungen respektieren sie die Bedürfnisse ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler, arbeiten konstruktiv bei Konfliktlösungen mit und schätzen Fairplay.
  • Bei sportlichen Schulveranstaltungen auch außerhalb der Schule achten die Schülerinnen und Schüler Natur und Umwelt.
  • Sie erweitern zunehmend systematisch ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten in den verschiedenen Bereichen der Leichtathletik, z. B. Weitwurf, Anlauf- und Absprungschulung beim Hoch- und Weitsprung.
  • Im Bewegungsraum Wasser erweitern die Schülerinnen und Schüler gezielt ihre Bewegungserfahrungen (z. B. um Elemente des Synchronschwimmens), bewältigen kurze Strecken in hohem Tempo und erfüllen weitgehend Bedingungen von Schwimmabzeichen.
  • Im Fußball und Handball wenden die Schülerinnen und Schüler spezifische Techniken in spielnahen Situationen an (z. B. Kurzpass mit der Innenseite, Torwurf aus unterschiedlichen Positionen) und zeigen einfache individualtaktische sowie gruppentaktische Verhaltensweisen, z. B. Doppelpass, einfache Finten.
  • Sie schätzen Risiken selbständig ein, bewältigen und lösen kreative Aufgabenstellungen verantwortungsbewusst und zuverlässig und demonstrieren eine mindestens dreiteilige Übungsverbindung an einem Turngerät.
  • Die Schülerinnen und Schüler führen Grundschritte aus der Fitnessgymnastik mit Armbewegungen und choreografischen Elementen in einfachen Kombinationen aus. Schülerinnen kombinieren zudem tänzerische Grundformen mit einem weiteren Handgerät oder mit Alltagsobjekten zu einer einfachen Choreografie.
  • Im sportlichen Handlungsfeld Sich auf Eis und Schnee bewegen / Wintersport bewegen sich die Schülerinnen und Schüler mit mindestens einem Gleitgerät sicher, gewandt und geländeangepasst auf Schnee und Eis und kontrollieren Gleichgewicht und Geschwindigkeit. Das sportliche Handlungsfeld wird aus organisatorischen Gründen meist in Schulskikursen oder Projekten unterrichtet.

Textiles Gestalten Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schülerinnen und Schüler wenden ihr Wissen über die internationale Textilkennzeichnung (z. B. Pflegekennzeichen, Bio-Label, Öko-Label) gezielt an, um Kleidung und Wohntextilien sachgemäß zu pflegen, den Gebrauchswert dadurch zu erhöhen und nachhaltiges Verbraucherverhalten anzubahnen.
  • Sie führen unter Verwendung von Anleitungen (z. B. Stickschrift) flächengestaltende (Sticken, Applikation) und flächenverarbeitende (Nähen mit der Nähmaschine) Arbeitstechniken sachgerecht und materialgerecht durch.
  • Die Schülerinnen und Schüler setzen unterschiedliche technische Geräte (z. B. Nähmaschine, Overlockmaschine) und geeignetes Zubehör (z. B. Knopflochfuß, Reißverschlussfuß) selbständig und adäquat ein und nutzen sie, um Gebrauchsgegenstände und einfache Kleidungsstücke sach- und materialgerecht anfertigen zu können.
  • Sie kombinieren gezielt Gestaltungsmittel (z. B. Schnitt-, Farbwahl) mit unterschiedlichen Arbeitstechniken (z. B. Applikation, Sticken), um individuelle und kreativ gestaltete Gegenstände und Kleidungsstücke zu erhalten.
  • Sie planen und strukturieren unter Anleitung den Herstellungsprozess eines einfachen Kleidungsstückes oder textiler Gegenstände weitgehend selbständig. Sie stimmen dabei den Arbeitsablauf im Team mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern ab (z. B. Geräte- und Werkzeugeinsatz), um ein rationelles Arbeiten zu gewährleisten.
  • Die Schülerinnen und Schüler recherchieren die charakteristischen Merkmale einer erlernten Textiltechnik aus anderen Kulturkreisen gezielt mithilfe verschiedener Informationsquellen (z. B. Internet, Fachbücher). Dabei erleben sie die textile Vielfalt fremder Kulturen in ihrer Abhängigkeit von Klima, Religion und Gesellschaft und vertiefen somit Verständnis und Toleranz gegenüber anderen Kulturen.
  • Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre selbst genähten Kleidungsstücke oder andere textile Gegenstände in einer altersgemäßen Form (z. B. Modenschau mit Moderation, Referat) der Schulfamilie (z. B. bei einem Schulfest), um den Wert des Selbsthergestellten zu unterstreichen.
  • Sie beurteilen ihre Entwurfs- und Arbeitsergebnisse nach festgelegten technischen und gestalterischen Kriterien und beziehen dabei auch subjektive Eindrücke mit ein. Sie formulieren Kritik positiver und negativer Art wertschätzend, um beides als konstruktive Aussage zu erleben.
  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen und bewerten Modeerscheinungen und Schönheitsideale der aktuellen und einer vergangenen Zeit (z. B. 50er-Jahre), um die Mode im Wandel der Zeit wahrzunehmen.

Werken Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

  • Die Schüler und Schülerinnen leiten aus dem Rückblick auf traditionelle Einsatzbereiche von Werkstoffen deren historische Bedeutung ab, um traditionelle handwerkliche Leistungen entsprechend zu würdigen.
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen ihre vertieften Materialkenntnisse für eine begründete Werkstoffauswahl und materialgerechte Verarbeitung.
  • Sie analysieren Gebrauchsgegenstände nach ästhetischen und funktionalen Gesichtspunkten und leiten daraus Anregungen für die Umsetzung ihrer Werkvorhaben ab.
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen einfache technische Dokumentationenn (z. B. Arbeitspläne) von Arbeitsprozessen für die Planung und Herstellung des eigenen Werkvorhabens.
  • Die Schülerinnen und Schüler planen ausgehend von selbst entwickelten Entwürfen und einfachen schematischen Zeichnungen die Arbeitsprozesse systematisch.
  • Sie wählen weitgehend selbständig Werkzeuge, Maschinen und Hilfsmittel zweckentsprechend aus und berücksichtigen damit ihre praktischen Erfahrungen bei der Umsetzung ihrer Werkvorhaben.
  • Sie schätzen Gefahrenquellen im Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Werkzeugen richtig ein und beachten die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen anhand eines gemeinsam entwickelten Kriterienkatalogs ihre Arbeitsprozesse und ‑ergebnisse und äußern sich dazu fachsprachlich korrekt.