Lehrplan PLUS

Direkt zur Hauptnavigation springen, zur Servicenavigation springen, zur Seitennavigation springen, zu den Serviceboxen springen, zum Inhalt springen

A-F

Alltagskompetenz und Lebensökonomie
Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Der Erwerb von Grundfertigkeiten und Grundfähigkeiten, die zur erfolgreichen Bewältigung des Alltags erforderlich sind, sind gemeinsame Aufgabe von Eltern, Schule und Gesellschaft. Kinder und Jugendliche erhalten durch die Schulen Hilfestellungen, um eine im Alltag kompetent handelnde Persönlichkeit zu entwickeln. Sie erfahren, wie sie auf Fragen und allgemeine Anforderungen des alltäglichen Lebens angemessen reagieren können. Diese Alltagskompetenz und Lebensökonomie wird sowohl im Fachunterricht als auch in Projekten und im Schulleben vermittelt. Sie ist Bestandteil der Bildungs- und Erziehungsarbeit aller bayerischen Schulen.

Alltagskompetenz und Lebensökonomie hilft Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Verhalten in Bezug auf die Handlungsfelder Gesundheitsvorsorge, Ernährung, Haushaltsführung, selbstbestimmtes Verbraucherverhaltens und Umweltverhalten zu beobachten und die Wertmaßstäbe für ihr Handeln zu prüfen. Die Kinder und Jugendlichen erweitern dabei ihre Handlungsmöglichkeiten und erkennen die Bedeutung einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Lebensführung. Um in Alltagssituationen erfolgreich und nachhaltig handeln zu können, beschäftigen sie sich mit Themen der Gesundheitsvorsorge, der Ernährung, der Haushaltsführung, des selbstbestimmtes Verbraucherverhaltens und des Umweltverhaltens. Die Verteilung der Themen orientiert sich am jeweiligen Alter der Schülerinnen und Schüler. Eine Tabelle in LehrplanPLUS (http://test.lehrplanplus.bayern.de/uebergreifende-ziele/grundschule#24775) informiert über die Themen in den Jahrgangsstufen 1 bis 10 (Matrix). In LehrplanPLUS sind Hinweise auf Alltagskompetenz und Lebensökonomie mit einem Alltagskompetenzen am rechten Rand gekennzeichnet.

Anforderungsniveau
Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Die in den → Fachlehrplänen formulierten → Kompetenzerwartungen beschreiben für die jeweilige Schulart ein mittleres Anforderungsniveau, das Schüler bewältigen sollen.

Bildungsstandards
Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Die 2003/2004 von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) vereinbarten Bildungsstandards für den Primarbereich, den Hauptschulabschluss und den Mittleren Bildungsabschluss bilden den Ausgangspunkt für die Arbeit an den bayerischen Lehrplänen. 2012 wurden diese Bildungsstandards durch die Bildungsstandards für die Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife ergänzt.

Bildungsstandards

  • greifen die Grundprinzipien des jeweiligen Unterrichtsfaches auf,
  • beschreiben die fachbezogenen Kompetenzen einschließlich zugrunde liegender Wissensbestände, die Schülerinnen und Schüler bis zu einem gewissen Zeitpunkt ihres Bildungsganges erreicht haben sollen,
  • zielen auf systematisches und vernetztes Lernen und folgen so dem Prinzip des kumulativen Kompetenzerwerbs,
  • beschreiben erwartete Leistungen im Rahmen von Anforderungsbereichen,
  • beziehen sich auf den Kernbereich des jeweiligen Faches und geben den Schulen Gestaltungsspielräume für ihre pädagogische Arbeit,
  • weisen ein mittleres Anforderungsniveau aus,
  • werden durch Aufgabenbeispiele veranschaulicht.

Grundlage dieser Standards sind fachspezifisch definierte → Kompetenzstrukturmodelle, die aus den Erfahrungen der Schulpraxis entstanden sind.

(aus: Vereinbarung über Bildungsstandards für den Mittleren Schulabschluss (Jahrgangsstufe 10), Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 04.12.2003)

Bildungs- und Erziehungsauftrag
Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der bayerischen Schulen ergibt sich aus Art. 131 der Verfassung des Freistaates und wird im Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG, Art. 1) konkretisiert. Die Lehrpläne der Schularten beschreiben den sich hieraus ergebenden Auftrag aus ihrer jeweiligen Perspektive in dem gleichnamigen Lehrplanteil „Bildungs- und Erziehungsauftrag“.

Fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsziele
Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

→ Schulart- und Fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsziele

Fachlehrplan
Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Die Fachlehrpläne geben verbindlich vor, welche → Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler im Laufe eines Schuljahres in dem jeweiligen Fach erwerben sollen. Sie sind konkreter und situationsbezogener formuliert als die → Grundlegenden Kompetenzen und zielen, wo möglich, auf die Bewältigung konkreter Anforderungssituationen im Unterricht, in denen die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen und Können und ihre Einstellungen erweitern und unter Beweis stellen können. Die im Fachlehrplan formulierten → Kompetenzerwartungen und die auf diese bezogenen Inhalte werden einem oder mehreren Bereichen des → Kompetenzstrukturmodells des jeweiligen Faches zugeordnet. Zusammen mit den fachlichen Inhalten bilden die Kompetenzerwartungen in den Fachlehrplänen die Grundlage für die Unterrichtsplanung, die Gestaltung von Lehr-/Lernsituationen und Leistungserhebungen sowie für weitere unterrichtsbezogene Maßnahmen (z. B. Zulassung und Auswahl der Schulbücher, Fortbildungen). In der Regel werden Kompetenzerwartungen und Inhalte getrennt ausgewiesen. In einzelnen Fächer werden → Kompetenzerwartungen und → Inhalte integriert ausgewiesen.

Fachprofile
Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Die Fachprofile geben einen Überblick über den Fächerkanon der einzelnen Schularten. Für jedes Fach, das in der jeweiligen Schulart unterrichtet wird, beinhaltet das Fachprofil Informationen zu folgenden Aspekten:

  • Selbstverständnis des Fachs und sein Beitrag zur Bildung
  • Kompetenzorientierung des Fachs
  • Aufbau des Fachlehrplans
  • Zusammenarbeit mit anderen Fächern
  • Beitrag des Fachs zu den Schulart- und fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungszielen

  • PDF erstellen
  • Drucken
  • Weiterempfehlen