Lehrplan PLUS

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Schulartübergreifende FAQ

1 Was ist das Service-PLUS am LehrplanPLUS?
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  • Schneller Zugriff: Wenige „Klicks“ führen zu den Lehrplänen, zu einzelnen Lehrplankapiteln und zum Serviceteil.
  • Direkte Verknüpfung des Lehrplans mit einem Serviceteil, der vielfältige Materialien, Aufgabenbeispiele und Informationen enthält und der kontinuierlich weitergepflegt wird.
  • Zugang zu den vielfältigen Angeboten der mebis-Datenbank für registrierte Nutzer
  • Suchroutinen: Zielgenaue Suche nach Inhalten/Themen in den Lehrplänen und im Serviceteil, nutzerfreundliche Darstellung der Suchergebnisse.
  • Vergleichsansicht: Nutzer haben die Möglichkeit, verschiedene Lehrplanausschnitte auf dem Bildschirm sichtbar zu machen und zu vergleichen.
  • Newsletter: Nutzer können sich für einen Newsletter registrieren und erhalten per Mail Informationen zu Änderungen.

2 Wo wird Kompetenzorientierung im Lehrplan sichtbar?
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Die Lehrpläne des jeweiligen Fachs basieren auf einem sog. Kompetenzstrukturmodell, das die zentralen Gegenstandsbereiche und prozessbezogenen Kompetenzen und damit den didaktischen Kern des Faches abbildet.

Die Grundlegenden Kompetenzen weisen die bleibenden, nachhaltigen und für nachfolgende Lernprozesse benötigten Kompetenzen innerhalb einer Jahrgangsstufe aus.

In den Fachlehrplänen wird der Anspruch der Kompetenzorientierung am deutlichsten sichtbar. Dort werden die zu erwerbenden Kompetenzen in Verbindung mit verbindlichen Inhalten ausgewiesen.

3 Was bedeutet Kompetenzorientierung für den Unterricht?
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Kompetenzorientierter Unterricht verbindet Wissen und Können in vielfältigen Anwendungssituationen und orientiert sich an den beim Schüler/bei der Schülerin erwarteten Kompetenzen – dem Lernergebnis. Kompetenzen in diesem Verständnis sind fächerspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten, die zusätzlich zu Wissen und Können auch Werthaltungen und motivationale Aspekte berücksichtigen.

Den kompetenzorientierten Unterricht kennzeichnen vor allem solche Lehr-Lern-Arrangements, die den Kompetenzerwerb in altersangemessene fach- und/oder alltagsbezogene Problemstellungen einbinden. Hierzu werden Aufgaben benötigt,

  • die ein höheres Maß an Lebensweltbezug aufweisen,
  • die Schülerselbsttätigkeit verlangen,
  • die verschiedene Wege der Problemlösung eröffnen,
  • die Phasen der Reflexion und des Übens enthalten
  • und die im Sinne eines weiteren Kompetenzaufbaus anschlussfähig sind.

Exemplarische Aufgaben, die diese Anforderungen erfüllen, werden von Beginn an im Serviceteil bereitgestellt. Daran wird auch nach der Inkraftsetzung des Lehrplans kontinuierlich weitergearbeitet.

4 Wann werden die neuen Lehrpläne eingeführt?
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Der Lehrplan der Grundschule für die Jahrgangsstufen 1 und 2 trat zum Schuljahr 2014/2015 in Kraft, für die Jahrgangstufen 3 und 4 zum Schuljahr 2015/16 bzw. 2016/17. Die weiterführenden Schulen beginnen 2017/18 und schließen an die Grundschule an. LehrplanPLUS wird in den Schularten aufsteigend nach Jahrgangsstufen in Kraft gesetzt.

5 Wie werden die Lehrerinnen und Lehrer vorbereitet?
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Für die einzelnen Schularten sind mehrstufige Fortbildungssequenzen konzipiert, diese finden bei einigen Schularten an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung statt und haben bereits begonnen. Experten, die von Beginn an in die Lehrplanerarbeitung eingebunden waren, gestalten die Fortbildungen gemeinsam mit Verantwortlichen des ISB, der ALP und der regionalen Lehrerfortbildung.

Die Fortbildungssequenzen für die Grundschulen sind bereits abgeschlossen.

6 Wie kommt Unterrichtspraxis in den neuen Lehrplan?
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In die Entwicklung der Lehrpläne im Projekt LehrplanPLUS sind mehr als 400 Lehrkräfte als „Anwälte der Praxis“ eingebunden. Zusammen mit den Kommissionsleitungen bieten sie die Gewähr dafür, dass pädagogische, didaktische sowie schul- und unterrichtspraktische Gesichtspunkte gleichermaßen berücksichtigt werden.

Die Erkenntnisse der Fachdisziplinen und der Fachdidaktik wurden durch die Einbindung von Hochschulexperten berücksichtigt. Eine fundierte Evaluation der Lehrpläne unterstützt diesen professionellen Entwicklungsprozess. Nach der Fertigstellung der Lehrplanentwürfe wurden diese den Verbänden zur Stellungnahme vorgelegt und deren Rückmeldungen sorgfältig ausgewertet.

7 Berücksichtigen die neuen Lehrpläne die Bildungsstandards der KMK?
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Ja! Die Bildungsstandards für die Primarstufe (Jahrgangsstufe 4) sowie die für den Hauptschulabschluss und den Mittleren Schulabschluss haben für alle Länder der Bundesrepublik Deutschland eine wichtige Orientierungsfunktion und werden in den neuen Lehrplänen entsprechend berücksichtigt. Das Gleiche gilt für die Abiturstandards.

Durch die deutschlandweite Geltung der Bildungsstandards wird auch ein Schulwechsel zwischen den Ländern erleichtert.

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