Lehrplan PLUS

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Vergleichsauswahl 2

Grundlegende Kompetenzen zum Ende der Jahrgangsstufe 13

Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen (W)

  • Die Schülerinnen und Schüler treffen in der Jahrgangsstufe 13 neben operativen und taktischen auch vermehrt strategische Entscheidungen. Sie nutzen dabei absolute, relative und marginale Entscheidungsgrößen.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Jahresabschluss, beurteilen die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und treffen begründete Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler setzen im Rahmen des operativen Controllings die Plankostenrechnung ein, analysieren Kostenabweichungen und machen Verantwortlichkeiten aus. Im strategischen Bereich beurteilen sie die Unternehmenssituation, erstellen eine Balanced Scorecard und richten so das Unternehmen zukunftsorientiert aus.
  • Sie entscheiden im Bereich Produktion über den optimalen Einsatz der Produktionsfaktoren, reflektieren die Kosteneinflussgrößen und ermitteln bei Beschäftigungsänderungen die optimale Anpassungsform.
  • Die Schülerinnen und Schüler treffen in der Personalwirtschaft Entscheidungen zur Mitarbeitermotivation, zur Mitarbeiterführung und zur Entwicklung der Mitarbeiter. Sie berücksichtigen dabei den Unternehmenszweck sowie die Bedürfnisse der Mitarbeiter.

Biologie (ABU)

  • Die Schülerinnen und Schüler wenden Prinzipien der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung an, indem sie selbständig Fragestellungen formulieren und zur Beantwortung dieser Fragen hypothesengeleitet vorgehen. Hierzu planen sie eigenständig typische naturwissenschaftliche Untersuchungen und führen diese exemplarisch durch.
  • Sowohl bei der Darstellung als auch der Bewertung biologischer Sachverhalte berücksichtigen sie unterschiedliche Perspektiven und Dimensionen. Sie werten vielfältige, selbstrecherchierte Informationsquellen aus und nehmen bei der Beurteilung komplexer Fragestellungen eine differenzierte Haltung ein. Sie reflektieren über die Naturwissenschaft Biologie als einen Weg zur Erschließung der Welt und über Auswirkungen biologisch-technischer Entwicklungen für eine nachhaltige Gestaltung der Zukunft.
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern mithilfe von Modellvorstellungen, wie Umweltreize in für das Nervensystem geeignete Informationen gewandelt und wie diese Informationen innerhalb des Nervensystems auf zellulärer und molekularer Ebene weitergeleitet und verarbeitet werden. Dabei berücksichtigen sie auch die Beeinflussbarkeit der Informationsweitergabe durch Gifte, Medikamente und Suchtmittel.
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Informationsweiterleitung in Organismen als Folge der Wirkung von Hormonen und beschreiben Zusammenhänge mit und Unterschiede zu der neuronalen Informationsübertragung. Dabei erklären sie auch medizinisch relevante Störungen des Hormonsystems.
  • Die Schülerinnen und Schüler erklären die heute existierende Formenvielfalt und Angepasstheit der Lebewesen mithilfe der erweiterten Evolutionstheorie und ordnen die Arten mithilfe von Methoden der Evolutionsforschung (z. B. Vergleich molekularbiologischer Merkmale) in den auf Verwandtschaft beruhenden Stammbaum der Lebewesen ein. Darüber hinaus bewerten sie die Aussagekraft verschiedener Erklärungsansätze von Evolutionsprozessen.
  • Sie charakterisieren insbesondere soziale Verhaltensweisen als Merkmale, die ebenfalls der Evolution unterliegen. Ihre Kenntnisse über soziales Verhalten nutzen sie zur Bewertung von Formen der Tierhaltung.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Methoden der Gentechnik aus den Bereichen Agrarwirtschaft und Medizin. Sie erklären Verfahren wie den genetischen Fingerabdruck und die Pränataldiagnostik, um deren Chancen und Risiken zu beurteilen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben, erklären und bewerten unter Anwendung ökologischer Grundprinzipien die Veränderung von Ökosystemen als Folge menschlicher Einflüsse und veränderter klimatischer Faktoren. Sie leiten daraus Handlungsoptionen für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen aller Lebewesen ab.

Biologie (GH)

  • Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Maßnahmen zur Gesunderhaltung und wenden ihre gewonnenen Erkenntnisse auf gesundheitsspezifische Sachverhalte an. Sie treffen anhand von Problemstellungen eigenverantwortliche Entscheidungen und wägen Lösungen und Handlungsalternativen ab.
  • Die Schülerinnen und Schüler werten vielfältige, selbstrecherchierte Informationsquellen aus und analysieren aktuelle biologische Sachverhalte. Sie nehmen bei der Beurteilung komplexer biologischer Fragestellungen basierend auf ihrem individuellen Wertesystem eine differenzierte Haltung ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern mithilfe von Modellvorstellungen, wie Umweltreize von Sinnesorganen in für das Nervensystem geeignete Informationen umgewandelt, innerhalb des Nervensystems auf zellulärer sowie molekularer Ebene weitergeleitet und verarbeitet werden. Dabei berücksichtigen sie auch die Beeinflussbarkeit der Informationsweitergabe durch Gifte und Medikamente.
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Informationsweiterleitung in Organismen als Folge der Wirkung von Hormonen und beschreiben Zusammenhänge und Unterschiede zur neuronalen Informationsübertragung. Dabei erklären sie auch medizinisch relevante Störungen des Hormonsystems.
  • Die Schülerinnen und Schüler erklären das Grundprinzip der Fotosynthese und stellen die globale Bedeutung dieses Vorgangs für den Aufbau energiereicher Stoffe dar.
  • Die Schülerinnen und Schüler charakterisieren das komplexe Zusammenspiel von Faktoren der belebten und unbelebten Umwelt in Ökosystemen. Sie begründen mithilfe ihrer Kenntnisse über die Gesetzmäßigkeiten von Stoff- und Energiekreisläufen die Notwendigkeit nachhaltigen Handelns und erklären ausgewählte medizinische Zusammenhänge (z. B. Hygiene, Krankheitsursachen).

Biologie (S)

  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben unter Berücksichtigung historischer Erklärungsansätze die Entwicklung des Evolutionsgedankens.
  • Sie ordnen mithilfe von Methoden der Evolutionsforschung (z. B. Vergleich molekularbiologischer Merkmale) Arten in den auf Verwandtschaft beruhenden Stammbaum der Lebewesen ein.
  • Sie erläutern anhand von Modellvorstellungen, wie innerhalb des Nervensystems auf zellulärer und molekularer Ebene Informationen weitergeleitet und verarbeitet werden. Dabei berücksichtigen sie auch die Beeinflussbarkeit der Informationsweitergabe durch Gifte, Medikamente und Suchtmittel.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben physiologische Vorgänge in Skelettmuskeln und erklären damit das Zustandekommen von Bewegungen beim Menschen.
  • Sie erläutern Wechselbeziehungen zwischen dem Menschen und Krankheitserregern und entwickeln daraus Maßnahmen zur Genesung und Gesunderhaltung. Dabei beschreiben sie auch das komplexe Zusammenspiel körpereigener Abwehrmechanismen.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden Prinzipien der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung an, indem sie Fragestellungen formulieren, und zur Beantwortung dieser Fragen hypothesengeleitet vorgehen. Dabei erheben sie eigene Daten und werten diese aus. Darüber hinaus nutzen sie selbst recherchierte Quellen und erstellen daraus selbständig Grafiken bzw. Abbildungen, um Informationen adressatengerecht zu präsentieren.
  • Sie berücksichtigen sowohl bei der Darstellung als auch bei der Bewertung von biologischen Sachverhalten unterschiedliche Perspektiven und Dimensionen. Dabei nutzen und entwickeln sie Modelle und Modellvorstellungen und bewerten diese kritisch.

Aspekte der Biologie (erweiterndes Wahlpflichtfach G, T, W, IW)

Da der Lehrplan modular aufgebaut ist, erwerben die Schülerinnen und Schüler die Grundlegenden Kompetenzen in Abhängigkeit der ausgewählten Module.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden Prinzipien der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung an, indem sie Fragestellungen formulieren, zum Teil selbst recherchierte Quellen nutzen, zunehmend umfangreichere Aufgaben bearbeiten und einfache Grafiken bzw. Abbildungen erstellen, um Informationen adressatengerecht aufzubereiten.
  • Sie bewerten biologische Sachverhalte (z. B. gentechnisch veränderte Organismen, bionische Produkte) aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei nutzen sie Modelle und Modellvorstellungen und bewerten diese kritisch.
  • Die Schülerinnen und Schüler erklären biologische Phänomene des Alltags (z. B. Schlaf-Wach-Rhythmus) und begründen deren Wirkung auf den Menschen.
  • Sie beschreiben unterschiedliche Wege zur Herstellung bionischer Produkte (z. B. Klettverschluss), um die Bedeutung der Natur als Ideengeber aufzuzeigen.
  • Die Schülerinnen und Schüler erklären die heute existierende biologische Vielfalt als Ergebnis von Evolutionsprozessen, bewerten die Aussagekraft verschiedener Erklärungsansätze von Evolutionsprozessen und beurteilen an unterschiedlichen Beispielen die Rolle des Menschen als Evolutionsfaktor.
  • Sie erklären, wie Merkmale und Krankheiten auf der Basis der gespeicherten Erbinformation beim Menschen realisiert werden und erläutern die Bedeutung von Weitergabe, Veränderung und Neukombination genetischer Information für das Überleben, die Entwicklung und die Fortpflanzung eines Individuums sowie für die Evolution.
  • Sie wenden Gesetzmäßigkeiten der Vererbung auf die Erbgänge beim Menschen an und beurteilen Chancen und Risiken der Gentechnik sowie der abgeleiteten Verfahren und Methoden der Biotechnologie.
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern Wechselbeziehungen zwischen dem Menschen und Krankheitserregern und entwickeln daraus Maßnahmen zur Genesung und Gesunderhaltung. Dabei beschreiben sie auch das komplexe Zusammenspiel körpereigener Abwehrmechanismen.
  • Sie erläutern Vorgänge und Störungen bei der menschlichen Aufnahme von Reizen und entwickeln daraus Maßnahmen zur Prävention und Behandlung der Störungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler ordnen Stoffkreisläufen beteiligte Stoffe (z. B. Stickstoff- bzw. Kohlenstoffverbindungen) und Lebewesen (z. B. Bakterien, Pflanzen) zu. Sie berücksichtigen dabei auch den Menschen als Einflussfaktor auf Ökosysteme, diskutieren sich daraus ergebende Folgen und leiten Konsequenzen für einen nachhaltigen Umweltschutz ab.

Biotechnologie (vertiefendes Wahlpflichtfach ABU)

Da der Lehrplan modular aufgebaut ist, erwerben die Schülerinnen und Schüler die Grundlegenden Kompetenzen in Abhängigkeit der ausgewählten Module.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden grundlegende Mikroskopier- und Präparationstechniken an, beschreiben dadurch Aufbau und Struktur verschiedener Organe, Gewebe und Zellstadien und beurteilen die Anwendungsmöglichkeiten von Mikroskopen in der Biotechnologie.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben den Einfluss biotechnologischer Verfahren auf die Medizin und die Arzneimittelentwicklung, geben einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen und beurteilen ethische Aspekte dieser Technologie.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden Methoden der Gentechnik an, um DNA zu untersuchen und Untersuchungsergebnisse zu analysieren. Dabei setzen sie sich kritisch mit der Zuverlässigkeit der Messdaten und deren Schutz vor Missbrauch auseinander.
  • Die Schülerinnen und Schüler zeigen anhand ausgewählter Anwendungsbeispiele die Bedeutung der computergestützten Informationsverarbeitung in der Biologie auf.
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen auf Grundlage ihrer Kenntnisse über Anwendungen und Verfahren Machbarkeit und Grenzen aktueller Entwicklungen in der Biotechnologie.

Chemie (ABU)

  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern das Vorkommen und die Verwendungsmöglichkeiten von Fetten, Proteinen, Kohlenhydraten sowie Kunststoffen und beschreiben deren Aufbau und Synthese.
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Makromoleküle (z. B. Kohlenhydrate) hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Menschen.
  • Sie begründen die Vorgehensweise bei der Herstellung im Alltag bedeutsamer organischer Stoffe (z. B. Kunststoffe und Tenside), indem sie die Abläufe bei den jeweiligen chemischen Reaktionen mithilfe von Reaktionsmechanismen erläutern.
  • Die Schülerinnen und Schüler vergleichen verschiedene Modelle zur Veranschaulichung von Bindungsverhältnissen in aromatischen Molekülen und wählen geeignete Modelle aus, um die Reaktivität der jeweiligen Teilchen und die zugehörigen Stoffeigenschaften zu erklären.
  • Sie kennen das Gefährdungspotenzial von Chemikalien, gehen im Labor und im Alltag sachgerecht mit Gefahrstoffen um, was das Vermeiden und Entsorgen von Schadstoffen einschließt, und entwickeln dadurch Verantwortung für den Schutz der eigenen Gesundheit und der Umwelt.

Chemie (T)

  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern das Vorkommen und die Verwendungsmöglichkeiten von Fetten, Proteinen, Kohlenhydraten sowie Kunststoffen und beschreiben deren Aufbau und Synthese.
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Makromoleküle (z. B. Kohlenhydrate) hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Menschen.
  • Sie begründen die Vorgehensweise bei der Herstellung im Alltag bedeutsamer organischer Stoffe (z. B. Kunststoffe), indem sie die Abläufe bei den jeweiligen chemischen Reaktionen mithilfe von Reaktionsmechanismen erläutern.
  • Die Schülerinnen und Schüler vergleichen verschiedene Modelle zur Veranschaulichung von Bindungsverhältnissen in aromatischen Molekülen und wählen geeignete Modelle aus, um die Reaktivität der jeweiligen Teilchen und die zugehörigen Stoffeigenschaften zu erklären.
  • Sie kennen das Gefährdungspotenzial von Chemikalien, gehen im Labor und im Alltag sachgerecht mit Gefahrstoffen um, was das Vermeiden und Entsorgen von Schadstoffen einschließt, und entwickeln dadurch Verantwortung für den Schutz der eigenen Gesundheit und der Umwelt.

Aspekte der Chemie (erweiterndes Wahlpflichtfach W, S, G, IW)

Da der Lehrplan modular aufgebaut ist, erwerben die Schülerinnen und Schüler die Grundlegenden Kompetenzen in Abhängigkeit der ausgewählten Module.
  • Die Schülerinnen und Schüler kennen das Gefährdungspotenzial von Chemikalien und gehen im Labor sowie im Alltag sachgerecht mit Gefahrstoffen um. Sie entsorgen Schadstoffe fachgerecht und entwickeln dadurch Verantwortung für den Schutz der eigenen Gesundheit und der Umwelt.
  • Sie planen naturwissenschaftliche Untersuchungen und führen diese sicherheitsgerecht durch. Dabei verwenden sie naturwissenschaftliche Arbeitstechniken und nehmen die Dokumentation, Auswertung und Veranschaulichung der erhobenen Daten weitgehend selbständig vor.
  • Die Schülerinnen und Schüler recherchieren mithilfe von fachwissenschaftlichen Quellen (z. B. Nachschlagewerke, Sachbücher, Internet) chemische Sachverhalte, dabei interpretieren sie die dargestellten Inhalte und präsentieren adressatengerecht die erfassten Informationen in korrekter Fachsprache.
  • Sie entscheiden bei lebensweltbezogenen chemischen Sachverhalten zwischen vorgegebenen Handlungsoptionen und geben jeweils an, welche Aspekte (z. B. ökologische, ökonomische) sie bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen.
  • Die Schülerinnen und Schüler verwenden Reaktionsmechanismen, um den Ablauf von Reaktionen schrittweise zu erklären und Vorhersagen über mögliche Reaktionsprodukte zu treffen.

Deutsch

  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren und reflektieren Kommunikationsprozesse auf der Basis von Kommunikationstheorien fundiert und handeln in persönlichen, fach- bzw. berufsbezogenen sowie öffentlichen Kommunikationssituationen adressatengerecht und rhetorisch gewandt. Zudem zeigen sie ihre Studierfähigkeit, indem sie konzentriert anspruchsvolle Sachverhalte erfassen und dabei kritisch die Aussageabsichten und das rhetorische Vorgehen des Redners hinterfragen. Sie präsentieren souverän anspruchsvolle Themen (z. B. in Form einer Rede) und stellen, u. a. bei der Erörterung strittiger Fragen, ihre Diskursfähigkeit unter Beweis.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden selbständig und kritisch Strategien und Techniken zur Erschließung bzw. Analyse von linearen und nichtlinearen Texten unterschiedlicher medialer Form an. Durch die Beschäftigung mit literarischen Texten vom Barock bis ins 21. Jahrhundert entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigene Deutungsansätze und stellen Zusammenhänge zwischen literarischer Tradition und Gegenwartsliteratur her. Sie erkennen dabei, dass z. B. literaturgeschichtliche, biografische, gesellschaftliche, politische oder philosophische Kontextualisierungen zum Verständnis literarischer Texte, Themen und Motive beitragen. Die Schülerinnen und Schüler verstehen das Ästhetische als eine spezifische Weise der Wahrnehmung, der Gestaltung und der Erkenntnis. In der Auseinandersetzung mit literarischen und pragmatischen Texten erweitern die Schülerinnen und Schüler ihren Erfahrungsraum und reflektieren eigene sowie fremde Wert- und Weltvorstellungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler setzen sich differenziert mit ihrer eigenen Mediennutzung und mit der Rolle von Medien in der Informationsgesellschaft auseinander, um geeignete Informationen zu recherchieren und diese zu beurteilen. Sie sind sich dadurch des medialen Einflusses auf verschiedene Bereiche der Gesellschaft bewusst und erkennen Chancen sowie Risiken dieser Beeinflussung.
  • Die Schülerinnen und Schüler regulieren ihren Schreibprozess selbständig, indem sie reflektiert und aufgabenbezogen geeignete Schreibstrategien zum Planen, Verfassen und Überarbeiten ihrer Texte verwenden. Sie achten auf eine geschlossene und sinnvoll gegliederte Darstellung.
  • Die Schülerinnen und Schüler informieren sich und andere adressatenbezogen, zielorientiert und differenziert über komplexe Sachverhalte sowie anspruchsvolle literarische und pragmatische Texte. Sie erschließen dabei tiefgründig Inhalt, Aufbau und Sprache der Texte. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln und begründen Textdeutungen und erörtern komplexe Sachverhalte. Dabei beziehen sie ihr Vorwissen ebenso mit ein wie zusätzliche Informationen, die sie zielorientiert aus unterschiedlichen Medien gewinnen. Sie variieren je nach Textsorte die Wahl der sprachlichen Mittel bzw. ihren Stil. Sie beachten bei der Übernahme von Informationen, Gedanken und Textpassagen wissenschaftliche Standards.
  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen und reflektieren Sprache als System sowie als ein steter Veränderung unterworfenes Kommunikationsmittel. Sie erweitern dadurch ihr Sprachwissen sowie ihr Sprachbewusstsein und wenden beides in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation an. Sie schreiben formal richtig und entwickeln ihren Wortschatz sowie ihren Stil weiter.

Englisch

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen komplexe authentische Hör- und Hörsehtexte zu einem breiten Spektrum inhaltlich anspruchsvoller, teilweise auch abstrakter Themen (z. B. Globalisierung, internationale Beziehungen und Konflikte, Kommunikation, Multikulturalität, gesellschaftlicher und demografischer Wandel, Wertesysteme, Verteilung des Wohlstands), die in repräsentativen Varietäten der Zielsprache gesprochen werden. Sie entnehmen diesen sowohl Hauptaussagen als auch Detailinformationen, um sie in thematische Zusammenhänge einzuordnen.
  • Die Schülerinnen und Schüler lesen komplexe authentische Texte zu einem breiten Spektrum inhaltlich anspruchsvoller, teilweise auch abstrakter Themen, um die wesentlichen Inhalte zu erfassen sowie spezifische Informationen zu selektieren. Dabei bereiten sie die gewonnenen Informationen zur Bewältigung von Fragestellungen und Problemsituationen auf. Des Weiteren setzen sie sich mit einer literarischen Ganzschrift auseinander, um sich einen multiperspektivischen Zugang zu verschiedenen soziokulturellen Aspekten zu eröffnen.
  • Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten selbständig in schriftlicher und mündlicher Form unterschiedliche Positionen zu den genannten, auch abstrakten Themengebieten, um diese vergleichend gegenüberzustellen, voneinander abzugrenzen und eine differenzierte Argumentationsstruktur zu entwickeln.
  • Die Schülerinnen und Schüler diskutieren, auf der Grundlage ihrer Erfahrungswelt und unter Berücksichtigung von Kommunikations- und Interaktionsregeln, sozioökonomische und politische Themen. Sie tragen zum Gesprächsfortschritt bei, indem sie ihren Standpunkt differenziert darlegen und begründen. Dabei übernehmen sie Verantwortung für das Gesprächsergebnis.
  • Die Schülerinnen und Schüler geben relevante Inhalte komplexer authentischer (Hör- und Hörseh-)Texte zu einem breiten Spektrum inhaltlich anspruchsvoller, teilweise auch abstrakter Themen in der jeweils anderen Sprache adressatengerecht und situationsangemessen wieder. Darüber hinaus fassen sie die Kernaussagen eines deutschen Textes in einem zusammenhängenden englischen Text zusammen.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden ein breites Repertoire an differenzierten grammatikalischen Strukturen sicher an, um komplexe authentische Texte und Gesprächsinhalte zu einem breiten Spektrum inhaltlich anspruchsvoller, teilweise auch abstrakter Themen zu verstehen und angemessen zu reagieren sowie um eigene Sprech- und Schreibabsichten intentionsgerecht und differenziert zu verwirklichen.
  • Die Schülerinnen und Schüler greifen in vielfältigen direkten oder medial vermittelten Begegnungssituationen mit Menschen aus den fremdsprachlichen Zielkulturen differenziert auf soziokulturelles Orientierungswissen zurück. Sie verstehen gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt und deren globale Auswirkungen auf das Individuum und die Gesellschaft. Sie diskutieren Gemeinsamkeiten und Unterschiede, stellen ihr Verständnis in interkulturellen Begegnungen fundiert unter Beweis und reflektieren differenziert ihre eigene Identität.
  • Die Schülerinnen und Schüler erlernen und wiederholen selbständig Wortschatz, unter anderem indem sie sich eigenständig unbekannte Lexik aus dem Kontext komplexer authentischer Texte zu einem breiten Spektrum inhaltlich anspruchsvoller, teilweise auch abstrakter Themen erschließen. Dabei erweitern sie ihren vorhandenen Wortschatz und setzen gezielt und reflektiert vornehmlich einsprachige (Online-)Wörterbücher zur Klärung unbekannter Wörter und Ausdrücke ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler organisieren eigenständig ihren Lernprozess und tragen Verantwortung für ihren individuellen Lernfortschritt. Dabei wenden sie reflektiert ein breites Spektrum an Lerntechniken und ausgewählte wissenschaftliche Arbeitstechniken an.
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen verantwortungsbewusst und kritisch verschiedene Medien zur selbständigen Informationsgewinnung und -verarbeitung sozioökonomischer und politischer sowie literarischer Themen. Die differenzierten Ergebnisse tragen sie unter Verwendung angemessener Präsentationstechniken sach- und adressatengerecht vor.

English Book Club (erweiterndes Wahlpflichtfach)

  • Die Schülerinnen und Schüler verwenden verschiedene Lesestrategien, um eine literarische Ganzschrift ganzheitlich zu erfassen.
  • Sie erfassen Handlungsstränge und analysieren und bewerten Situationen, Verhaltensweisen, Beziehungen und Handlungen im literarischen Kontext.
  • Die Schülerinnen und Schüler erkennen und reflektieren die eingesetzten sprachlichen Mittel und deren Funktion und Wirkung im literarischen Werk.
  • Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich, diskutieren und beurteilen Handlungsmotivationen und Entscheidungsfindungsprozesse der Protagonisten.
  • Sie nehmen begründet zu den literarisch thematisierten Herausforderungen und Problemen Stellung.
  • Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren, diskutieren und überprüfen ihre individuellen Deutungsmuster der Literaturgrundlage.
  • Die Schülerinnen und Schüler verarbeiten ihre Erkenntnisse und persönlichen Leseerlebnisse mündlich und schriftlich kreativ.
  • Sie analysieren anhand verschiedener Kriterien die Umsetzung des literarischen Werks in Theater, Film und Hörspiel.

Ethik

  • In der Frage nach der Freiheit bzw. Determiniertheit des Menschen vertreten die Schülerinnen und Schüler einen eigenen Standpunkt, auch in Anlehnung oder Abgrenzung zu philosophischen Positionen und wissenschaftlichen Forschungsergebnissen.
  • Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eine differenzierte Vorstellung vom Gerechten und treten für Gerechtigkeit ein.
  • Sie vertreten eine eigene Position in Bezug auf Strafzwecke und zu der Frage nach einer gerechten Strafe.
  • Die Schülerinnen und Schüler beziehen eine eigene Position zu Glaube und Religion, insbesondere vor dem Hintergrund existenzieller Fragen und Religionskritik.
  • Sie respektieren religiöse und nicht-religiöse Anschauungen, erkennen aber auch die Gefahren von Extremismus.

Evangelische Religionslehre

  • Die Schülerinnen und Schüler erörtern vor dem Hintergrund konkreter Anlässe Anfragen an die Existenz Gottes, erläutern dazu Beiträge aus der Theologie und bringen eigene Einsichten ins Gespräch ein.
  • Sie wenden Grundmodelle ethischen Argumentierens und Grundgedanken christlicher Ethik auf eine konkrete ethische Fragestellung an.
  • Die Schülerinnen und Schüler gehen bewusst mit Fragen nach der Zukunft um und leiten aus christlichen Hoffnungsbildern Konsequenzen für Selbstverständnis und Handeln ab.

Experimentielles Gestalten (vertiefendes Wahlpflichtfach G)

  • Die Schülerinnen und Schüler drücken in Bildern ihre Sicht auf die Wirklichkeit aus. Im Ausprobieren unterschiedlicher, auch ungewohnter Bild- und Formensprachen klären sie gestalterische Anliegen und formen ihre persönliche Haltung.
  • Die Schülerinnen und Schüler visualisieren Ideen und sammeln Materialien zu thematischen Kontexten. Sie wenden dabei vielfältige, experimentelle Methoden der Ideenfindung an, variieren zeichnerisch Gestaltungsideen und entwerfen eigene bildnerische Strategien.
  • Sie recherchieren Werke, Künstler und inhaltliche Hintergründe, die im Zusammenhang mit ihren eigenen Gestaltungsvorhaben stehen, um daraus Impulse für Möglichkeiten des Ausdrucks zu entwickeln.
  • Sie verfügen über ein Repertoire an Kriterien im Umgang mit Form, Farbe, Rhythmus, Material und Raum, um sich diese sowohl zur Realisation eigener Gestaltungsvorhaben als auch zum Verständnis fremder Bildwerke nutzbar zu machen.
  • Die Schülerinnen und Schüler planen ein bildnerisches Projekt und treffen Entscheidungen zur inhaltlichen Präzisierung und zur Steigerung der formalen Spannung. Sie präsentieren unterschiedliche Phasen des Werkprozesses und diskutieren kritisch die Qualität ihrer Arbeit.
  • Sie strukturieren den Gestaltungsprozess und visualisieren in einer Projektmappe oder in einem Skizzenbuch wesentlichen Schritte der Genese. So verdeutlichen sie die Zusammenhänge zwischen bildnerischem Material, Inhalt und gestalteter Form.
  • Die Schülerinnen und Schüler ordnen Werke eines erweiterten Kunstbegriffs bestimmten Gattungen und Stilrichtungen begründet zu. Sie vergleichen unterschiedliche künstlerische Positionen und hinterfragen dabei auch gängige ästhetische Vorstellungen.

Französisch (AHR)

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere, etwas komplexere Äußerungen und Gespräche zu vertrauten Themenbereichen (siehe Themengebiete), wenn deutlich artikulierte Standardsprache gesprochen wird und die Möglichkeit zu wiederholtem Hören bzw. Nachfragen besteht.
  • Sie verstehen längere, etwas komplexere Lesetexte zu vertrauten Themenbereichen (siehe Themengebiete). Dabei entnehmen sie Texten gezielt Informationen, die als Basis für Entscheidungen und Handlungen sowie der eigenen Meinungsbildung dienen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an Gesprächen zu bekannten Themen (siehe Themengebiete), indem sie über Interessen, Sachverhalte und Erfahrungen sprechen, auf Beiträge anderer eingehen sowie ihren eigenen Standpunkt darlegen und begründen. Sie artikulieren und betonen dabei Wörter und Sätze an zielsprachlichen Standards orientiert.
  • Sie tragen kurze, vorbereitete Präsentationen zu einem breiteren Themenspektrum weitgehend frei und adressatengerecht vor.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfassen orthographisch korrekte, strukturierte und zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen (siehe Themengebiete), in denen sie Sachinformationen detailliert darstellen, ihre Gefühle differenziert ausdrücken und ihre eigene Meinung begründen.
  • In Standardsituationen des privaten und beruflichen Alltags vermitteln die Schülerinnen und Schüler, indem sie die relevanten Gesprächsinhalte sinngemäß in der jeweils anderen Sprache mündlich wiedergeben. Dabei kompensieren sie sprachliche Defizite durch Umschreibungen und durch die Verwendung von Synonymen und Antonymen.
  • Sie übertragen je nach Anforderung der Situation mündlich oder schriftlich Inhalte etwas komplexerer Texte sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in die jeweils andere Sprache.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind mit grundlegenden Aspekten der Denkweise und Lebenswelt in französischsprachigen Ländern vertraut und verhalten sich aufgeschlossen und kooperativ. Sie beachten wichtige kulturspezifische Konventionen des gesellschaftlichen Umgangs.
  • Sie erschließen Hör-, Hörseh- und Lesetexte sowie bildgestützte und nichtlineare Texte der alltäglichen sowie beruflichen Lebenswelt und wenden dabei Erschließungstechniken auf Wort- und Inhaltsebene an. Sie nutzen dabei ihre Mutter- und Fremdsprachenkenntnisse, ihr erweitertes Wissen über Wortbildung und Wortfamilien sowie den jeweiligen Kontext. Nach geeigneter Vorbereitung erstellen und gestalten sie selbständig längere und detailliertere Texte und Dokumente zu vertrauten Themen adressaten-, textsorten- und situationsgerecht und ggf. mithilfe verschiedener Medien.
  • Zur Verbesserung ihrer Sprachkompetenz wenden die Schülerinnen und Schüler selbständig geeignete Hilfsmittel, Lerntechniken und ‑strategien an. Sie dokumentieren und reflektieren ihren Lernfortschritt.

Französisch fortgeführt (erweiterndes Wahlpflichtfach)

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere, etwas komplexere Äußerungen und Gespräche zu vertrauten Themenbereichen (siehe Themengebiete), wenn klar artikuliert und in der Standardsprache gesprochen wird und die Möglichkeit zu wiederholtem Hören bzw. Nachfragen besteht.
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere, etwas komplexere Lesetexte auch zu weniger vertrauten Themen (siehe Themengebiete). Dabei entnehmen sie Texten gezielt auch umfangreichere Informationen, die als Basis für Entscheidungen und Handlungen sowie der eigenen Meinungsbildung dienen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich mit einiger Sicherheit an Gesprächen zu bekannten Themen (siehe Themengebiete), indem sie zusammenhängend über Interessen, Sachverhalte und Erfahrungen berichten, auf Beiträge anderer eingehen sowie ihren eigenen Standpunkt darlegen und begründen. Sie artikulieren und betonen dabei Wörter und Sätze an zielsprachlichen Standards orientiert.
  • Sie tragen kurze, vorbereitete Präsentationen zu einem breiteren Themenspektrum weitgehend frei und adressatengerecht vor.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfassen strukturierte, zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen (siehe Themengebiete), in denen sie Sachinformationen detailliert darstellen, ihre Gefühle differenziert ausdrücken und ihre eigene Meinung begründen. Dabei schreiben sie orthographisch korrekt und verwenden ein angemessen breites Repertoire an sprachlichen Mitteln.
  • Sie vermitteln in Standardsituationen des privaten und beruflichen Alltags, indem sie die relevanten Gesprächsinhalte sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in der jeweils anderen Sprache mündlich wiedergeben. Dabei kompensieren sie sprachliche Defizite durch Umschreibungen und durch die Verwendung von Synonymen und Antonymen.
  • Die Schülerinnen und Schüler übertragen je nach Anforderung der Situation mündlich oder schriftlich Inhalte etwas komplexerer Texte sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in die jeweils andere Sprache.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind mit grundlegenden Aspekten der Denkweise und Lebenswelt in französischsprachigen Ländern vertraut und verhalten sich aufgeschlossen und kooperativ. Sie beachten wichtige kulturspezifische Konventionen des gesellschaftlichen Umgangs.
  • Sie erschließen Hör‑, Hörseh‑ und Lesetexte der alltäglichen und beruflichen Lebenswelt und wenden dabei Erschließungstechniken auf Wort‑ und Inhaltsebene an. Bildlichen und grafischen Darstellungen entnehmen sie Informationen, versprachlichen und interpretieren diese. Sie nutzen dabei ihre Mutter‑ und Fremdsprachenkenntnisse, ihr erweitertes Wissen über Wortbildung und Wortfamilien sowie den jeweiligen Kontext. Sie planen, erstellen, gestalten und überarbeiten selbständig längere und detailliertere Texte und Dokumente zu vertrauten Themen adressaten‑, textsorten‑ und situationsgerecht und ggf. mithilfe verschiedener Medien.
  • Zur Erweiterung ihrer Sprachkompetenz wenden die Schülerinnen und Schüler selbständig geeignete Hilfsmittel, Lerntechniken und ‑strategien an. Sie dokumentieren und reflektieren ihren Lernfortschritt.

Französisch Grundkurs (Pflichtfach IW)

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere, etwas komplexere Äußerungen und Gespräche zu vertrauten allgemeinen sowie beruflichen Themenbereichen (siehe Themengebiete), wenn deutlich artikulierte Standardsprache gesprochen wird und die Möglichkeit zu wiederholtem Hören bzw. Nachfragen besteht.
  • Sie verstehen längere, etwas komplexere Lesetexte zu vertrauten allgemeinen sowie beruflichen Themenbereichen (siehe Themengebiete). Dabei entnehmen sie Texten gezielt Informationen, die als Basis für Entscheidungen und Handlungen sowie der eigenen Meinungsbildung dienen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich aktiv an Gesprächen in Situationen des privaten sowie beruflichen Alltags zu bekannten Themen (siehe Themengebiete), indem sie über Interessen, Sachverhalte und Erfahrungen sprechen, auf Beiträge anderer eingehen sowie ihren eigenen Standpunkt darlegen und begründen. Sie artikulieren und betonen dabei Wörter und Sätze an zielsprachlichen Standards orientiert.
  • Sie tragen kurze, vorbereitete Präsentationen zu einem breiteren Themenspektrum weitgehend frei und adressatengerecht vor.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfassen orthographisch korrekte, strukturierte und zusammenhängende Texte für den privaten sowie beruflichen Alltag zu vertrauten Themen (siehe Themengebiete), in denen sie Sachinformationen detailliert darstellen, ihre Gefühle differenziert ausdrücken und ihre eigene Meinung begründen.
  • In Standardsituationen des privaten sowie beruflichen Alltags vermitteln die Schülerinnen und Schüler, indem sie die relevanten Gesprächsinhalte sinngemäß in der jeweils anderen Sprache mündlich wiedergeben. Dabei kompensieren sie sprachliche Defizite durch Umschreibungen und durch die Verwendung von Synonymen und Antonymen.
  • Sie übertragen je nach Anforderung der Situation mündlich oder schriftlich Inhalte etwas komplexerer Texte sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in die jeweils andere Sprache.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind mit grundlegenden Aspekten der Denkweise und Lebenswelt in französischsprachigen Ländern vertraut und verhalten sich aufgeschlossen und kooperativ. Sie beachten wichtige kulturspezifische Konventionen des gesellschaftlichen Umgangs.
  • Sie erschließen Hör-, Hörseh- und Lesetexte sowie bildgestützte und nichtlineare Texte der alltäglichen sowie beruflichen Lebenswelt und wenden dabei Erschließungstechniken auf Wort- und Inhaltsebene an. Sie nutzen dabei ihre Mutter- und Fremdsprachenkenntnisse, ihr erweitertes Wissen über Wortbildung und Wortfamilien sowie den jeweiligen Kontext. Sie planen, erstellen und gestalten selbständig längere und detailliertere Texte und Dokumente zu vertrauten Themen adressaten-, textsorten- und situationsgerecht und ggf. mithilfe verschiedener Medien.
  • Zur Verbesserung ihrer Sprachkompetenz wenden die Schülerinnen und Schüler selbständig geeignete Hilfsmittel, Lerntechniken und ‑strategien an. Sie dokumentieren und reflektieren ihren Lernfortschritt.

Französisch Aufbaukurs (Pflichtfach IW)

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen, je nach Situation und (Hör-)Absicht global und im Detail, längere und komplexere Äußerungen und Gespräche zu einer Vielfalt an gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Themen (siehe Themengebiete) mit stellenweise unbekanntem, aber größtenteils erschließbarem Wortschatz, wenn Standardsprache oder mit leicht regionaler Akzentfärbung gesprochen wird.
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere, komplexere Lesetexte zu einer Vielfalt an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen (siehe Themengebiete). Dabei entnehmen sie Texten gezielt auch umfangreiche Informationen, die als Basis für Entscheidungen und Handlungen sowie der eigenen Meinungsbildung dienen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich spontan und sicher an Gesprächen in Situationen des privaten sowie beruflichen Alltags zu einer Vielfalt an Themen (siehe Themengebiete), indem sie flüssig über Interessen, anspruchsvollere Sachverhalte und Erfahrungen berichten, ihre Ansichten begründen sowie Vor- und Nachteile abwägen.
  • Sie halten auch zu anspruchsvolleren Sachverhalten mithilfe ausgewählter Medien weitgehend frei und sicher adressatengerechte Präsentationen.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfassen auch längere und komplexere Texte für den privaten sowie beruflichen Bereich zu einer Vielfalt an Themen (siehe Themengebiete), in denen sie komplexere Sachinformationen detailliert oder zusammenfassend wiedergeben, ihren Standpunkt ausführlich darlegen und strukturiert Stellung nehmen. Dabei schreiben sie orthographisch korrekt und verwenden ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln.
  • Sie vermitteln in Situationen des privaten sowie beruflichen Alltags, indem sie auch anspruchsvolle Gesprächsinhalte sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in der jeweils anderen Sprache mündlich wiedergeben. Dabei kompensieren sie vereinzelte Wortschatzlücken durch geeignete Umschreibungsstrategien.
  • Sie übertragen je nach Anforderung der Situation mündlich oder schriftlich Inhalte von längeren und komplexeren Texten sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in die jeweils andere Sprache.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind mit unterschiedlichen Aspekten der Denkweise und Lebenswelt in französischsprachigen Ländern vertraut und verhalten sich aufgeschlossen und kooperativ. Sie beachten kulturspezifische Konventionen des gesellschaftlichen Umgangs im privaten und beruflichen Kontext.
  • Sie erschließen längere und komplexere Hör-, Hörseh- und Lesetexte der privaten und beruflichen Lebenswelt und wenden dabei Erschließungstechniken auf Wort-, Inhalts- und Gestaltungsebene an. Komplexeren bildlichen und grafischen Darstellungen entnehmen sie Informationen, versprachlichen und interpretieren diese. Sie nutzen dabei ihre Mutter- und Fremdsprachenkenntnisse, ihr breites Wissen über Wortbildung und Wortfamilien sowie den jeweiligen Kontext. Sie planen, erstellen und gestalten zielgerichtet Texte adressaten-, textsorten- und situationsgerecht und überarbeiten diese bei Bedarf selbständig, ggf. mithilfe verschiedener Medien. Sie arbeiten dazu eigenständig mit authentischen Quellen.
  • Zur Erweiterung ihrer Sprachkompetenz wenden die Schülerinnen und Schüler selbständig geeignete Hilfsmittel, Lerntechniken und -strategien an. Sie dokumentieren, reflektieren und optimieren ihren Lernfortschritt.

Geschichte/Sozialkunde

  • Die Schülerinnen und Schüler erkennen durch die Auseinandersetzung mit historischen Prozessen die Zeitgebundenheit politischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Entwicklungen in verschiedenen historischen Epochen (z. B. Antike, Mittelalter, Neuzeit). Sie beurteilen vor diesem Hintergrund die fortdauernden Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die heutige und zukünftige Lebenswirklichkeit.
  • Die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie komplexe gesellschaftspolitische Strukturen und kulturelle Entwicklungen in verschiedenen historischen Epochen (z. B. Antike, Mittelalter, Neuzeit) zur Entstehung moderner Demokratien und zur die Schaffung eines gemeinsamen Kulturraums beitragen.
  • Die Schülerinnen und Schüler bewerten Bedeutung und Folgen der militärischen, gesellschaftlichen und medialen Auseinandersetzungen im Nahen Osten vor dem Hintergrund historischer und aktueller Entwicklungen der Region, um Auswirkungen auf die eigene Lebenswirklichkeit und die Welt zu beurteilen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Chancen und Herausforderungen in einer Weltregion anhand aktueller politischer und sozialer Gegebenheiten und deren Entstehung bzw. historischer Genese.

Gestaltung

  • Die Schülerinnen und Schüler wenden bei der Untersuchung von Werken bildender Kunst und angewandter Gestaltung eigenständig und flexibel adäquate Methoden der Werkanalyse an. Sie beurteilen die Vorzüge und Grenzen der verschiedenen Zugangsweisen.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren und deuten Werke der Moderne, der Postmoderne und der zeitgenössischen Kunst im Kontext von veränderten Lebenswelten und aktuellen Diskursen und unter Bezug auf vorangegangene Epochen. Sie reflektieren dabei Zusammenhänge und Brüche der kunstgeschichtlichen Entwicklung und begreifen die Auseinandersetzung mit Kunst als ein wesentliches Mittel der Welt- und Selbsterkenntnis.
  • Die Schülerinnen und Schüler konzipieren und gestalten in Malerei, Zeichnung, Mischtechnik und Plastik eigenständige, bildhafte Lösungen und dreidimensionale Objekte. Dabei setzen sie auch ungewöhnliche bildnerische Verfahren, Strategien und Gestaltungsmittel ein und reflektieren Wechselbeziehungen zwischen bildnerischen Mitteln, formalen Wirkungen und Aussageabsichten.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren und bewerten wegweisende Designobjekte und Produkte des alltäglichen Gebrauchs. Dabei verbinden sie eigene Erfahrungen als Benutzer und als Konsument mit Kenntnissen der Designtheorie und Designgeschichte.
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen Einblicke in Designprozesse, um zielführende Lösungen für Produktvarianten zu entwerfen, die sie mit adäquaten Visualisierungstechniken darstellen, präsentieren und im Hinblick auf die Funktionen des Produkts reflektieren.
  • Auf der Basis von Kenntnissen architekturgeschichtlicher Entwicklungen seit der Moderne analysieren die Schülerinnen und Schüler stilbildende und regionale Architekturbeispiele und diskutieren sie kritisch.
  • In Werkbetrachtungen und Exkursionen nehmen die Schülerinnen und Schüler die Bedingungen und Möglichkeiten der Gestaltung bewohnbarer, öffentlicher oder szenischer Räume wahr. Sie nutzen ihre Erkenntnisse für die Planung und Umsetzung eigener raumgestaltender Projekte und für Ausstellungskonzepte.

Gesundheitswirtschaft und Recht (erweiterndes Wahlpflichtfach GH)

Da der Lehrplan des Wahlpflichtfachs modular aufgebaut ist, erwerben die Schülerinnen und Schüler die Grundlegenden Kompetenzen in Abhängigkeit der ausgewählten Module.
  • In ihrer Rolle als Mitarbeiterin und Mitarbeiter in einem Unternehmen des Gesundheitswesens erfassen die Schülerinnen und Schüler dessen Umfeld und die möglichen Rechtsformen sowie die Besonderheiten bei der Erstellung von gesundheitsbezogenen Dienstleistungen und Sachgütern des Gesundheitswesens.
  • Auf Grundlage einer kurzfristigen Finanzplanung finden die Schülerinnen und Schüler für die Deckung des Liquiditätsbedarfs eines Unternehmens im Gesundheitswesen die optimale Finanzierung. Sie wertschätzen dabei die öffentliche Hand als eine Finanzierungsquelle.
  • Mit ausgewählten Hilfsmitteln der Kosten- und Leistungsrechnung ermitteln sie den Erfolg eines Unternehmens im Gesundheitswesen. Sie bewerten den Erfolg auch im Hinblick auf den sozialen Mehrwert.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden Gesetzestexte sicher an und führen strukturierte Diskussionen.
  • Beim Lösen von betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Problemen setzen sie sinnvoll und selbständig geeignete Anwendungssoftware ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Rechten und Pflichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern auseinander und motivieren das Personal, indem sie situativ und sozial angemessen bezogen auf ihre Gesprächspartner handeln. Sie wählen verschiedene Arbeitszeitmodelle hinsichtlich ihres optimalen Einsatzes in einem Unternehmen des Gesundheitswesens aus.
  • Die Schülerinnen und Schüler konzipieren einen geeigneten Marketing-Mix, um die richtigen strategischen Entscheidungen für das Unternehmen im Gesundheitswesen zu treffen.
  • Die Schülerinnen und Schüler unterstützen Familien in Fragen des Betreuungsrechts.
  • Sie handeln als Marktteilnehmer auf freien Märkten, hinterfragen dabei ihre Handlungsmotive und beurteilen ihre Handlungsmöglichkeiten kritisch.
  • Sie analysieren Modelle zur Preisbildung und beurteilen staatliche Eingriffe in das Marktgeschehen.

Gesundheitswissenschaften (GH)

  • Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit individuellen und gesellschaftlichen Aspekten des Alterungsprozesses auseinander und berücksichtigen dabei unterschiedliche gesundheitswissenschaftliche Perspektiven. Hierzu nutzen sie u. a. gerontologisch relevante Modelle, Theorien, Leitlinien, Assessmentinstrumente und Rechtsquellen.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren ausgewählte psychische Störungen hinsichtlich ihrer Entstehung und ihrer Folgen, um die Bedeutung der Prävention und den weiteren Handlungsbedarf zu verdeutlichen.
  • Die Schülerinnen und Schüler begründen die Komplexität onkologischer Erkrankungen und diskutieren präventive und therapeutische Maßnahmen. Dabei beurteilen sie die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen aus unterschiedlichen Sichtweisen.
  • Die Schülerinnen und Schüler diskutieren aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen, indem sie gesellschaftlich relevante gesundheitswissenschaftliche Fragestellungen im internationalen Vergleich gegenüberstellen, um als aktives Mitglied der Gesellschaft reflektiert und verantwortungsbewusst agieren zu können.

Informatik

Die Schülerinnen und Schüler erwerben die Grundlegenden Kompetenzen in Abhängigkeit der ausgewählten Lernbereiche.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren die zentrale Rolle der Informatik für die moderne Gesellschaft, um die Chancen und Risiken der Informationstechnologie zu identifizieren.
  • Bei der Nutzung des Internets verhalten sie sich Dritten gegenüber respektvoll, handeln rechtskonform und schützen ihre privaten Daten.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren informationstechnische Systeme (Hard- bzw. Software) und tauschen Komponenten aus. Dabei entwickeln sie ein technisches Grundverständnis für IT-Systeme.
  • Nach vorausgehender Analyse der Anforderungen und technischen Möglichkeiten planen sie den Aufbau eines einfachen IT-Systems, wobei sie neben technischen beispielsweise auch wirtschaftliche, sicherheitsrelevante oder ökologische Aspekte berücksichtigen.
  • Die Schülerinnen und Schüler bereiten Daten adressatengerecht auf.
  • Sie entwickeln Softwarelösungen zu Problemstellungen aus unterschiedlichen Bereichen, wobei sie Vorgehensmodelle der Softwareentwicklung anwenden.
  • Sie erstellen grafische Oberflächen zur benutzerfreundlichen Verwaltung von Daten, wobei sie ergonomische Aspekte berücksichtigen.
  • Die Schülerinnen und Schüler bilden einfache Vorgänge aus Ökonomie, Ökologie, Verwaltung oder Technik durch geeignete Modelle ab, implementieren diese mithilfe geeigneter Anwendungssoftware und reflektieren ihre Ergebnisse durch Vergleich mit der Realität.
  • Sie modellieren reale Situationen aus objektorientierter Perspektive.
  • Sie analysieren Daten, modellieren und implementieren relationale Datenbanken und berücksichtigen dabei die Grundsätze der Datenverwaltung.
  • Sie analysieren Geschäftsprozesse und bilden diese mithilfe geeigneter Unternehmenssoftware ab.
  • Die Schülerinnen und Schüler planen gemeinsam IT-Projekte, die sie selbständig durchführen und evaluieren.

International Business Studies (erweiterndes Wahlpflichtfach ABU, G, T, W, S, GH)

  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihr individuelles Qualifikationsprofil hinsichtlich der Anforderungen eines internationalisierten Arbeitsmarktes. Auf dieser Grundlage ergreifen sie konkrete Maßnahmen zur Optimierung ihres Qualifikationsportfolios.
  • Die Schülerinnen und Schüler sammeln gezielt Informationen über ein internationales Unternehmen, um sich bei einem potenziellen Arbeitgeber zu bewerben. Sie präsentieren ihre Kompetenzen in einem Auswahlverfahren überzeugend.
  • Die Schülerinnen und Schüler entwerfen adäquate Konzepte zur Mitarbeiterführung und ‑motivation. Dabei berücksichtigen sie auch die kulturelle Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem global operierenden Unternehmen.
  • Die Schülerinnen und Schüler planen die Einführung eines neuen Produkts auf einem internationalen Markt. Dazu gestalten sie ein Marketingkonzept unter Berücksichtigung landes- und kulturspezifischer Besonderheiten und präsentieren dieses situations- und adressatengerecht.

Internationale Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre (IW)

  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Jahresabschluss, beurteilen die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und treffen begründete Investitionsentscheidungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler setzen im Rahmen des operativen Controllings die Plankostenrechnung ein, analysieren Kostenabweichungen und machen Verantwortlichkeiten aus.
  • Die Schülerinnen und Schüler entscheiden im Bereich Produktion über den optimalen Einsatz der Produktionsfaktoren, reflektieren die Kosteneinflussgrößen und ermitteln bei Beschäftigungsänderungen die optimale Anpassungsform.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren monopolistische und oligopolistische Märkte und diskutieren Maßnahmen der Wettbewerbspolitik. Zur Analyse verwenden sie Modelle, mit denen sie auch ihre wissenschaftliche Arbeitsweise und ihre Kompetenzen reflektieren.
  • Die Schülerinnen und Schüler vergleichen unterschiedliche wirtschaftspolitische Grundkonzeptionen hinsichtlich ihrer Eignung zur Erreichung der wirtschaftspolitischen Ziele. Dabei analysieren sie besonders Arbeitsmarkttheorien, die auf die Erreichung eines hohen Beschäftigungsstandes abzielen.
  • Die Schülerinnen und Schüler entscheiden anhand von Kostenvorteilen über wohlfahrtssteigernde Möglichkeiten internationaler Arbeitsteilung und gelangen so zu einer hohen Wertschätzung des freien, internationalen Handels.
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Möglichkeiten der Geldschöpfung und erkennen in einer unabhängigen Zentralbank den Garanten für die Stabilität des Preisniveaus.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Einkommens- und Vermögensverteilung ausgewählter Volkswirtschaften und diskutieren, ob diese dem Ziel einer gerechten Verteilung Rechnung tragen.

Internationale Politik (erweiterndes Wahlpflichtfach, bilingual)

  • Die Schülerinnen und Schüler erkennen anhand von theoretischen Erklärungsmodellen die Komplexität internationaler Politik, um vereinfachenden Erklärungsversuchen fundiert entgegenzutreten.
  • Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Konsequenzen von Interaktionsmöglichkeiten der Akteure innerhalb der internationalen Politik, indem sie diese im Rahmen einer Fallstudie bzw. eines Szenarios analysieren.
  • Die Schülerinnen und Schüler erkennen im Handeln internationaler politischer Akteure und in öffentlichen Debatten über internationale Politik Interessen, Perspektiven und Strategien, um an politischen Diskussionen reflektiert teilzunehmen.

Italienisch (AHR)

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere, etwas komplexere Äußerungen und Gespräche zu vertrauten Themenbereichen (siehe Themengebiete), wenn deutlich artikulierte Standardsprache gesprochen wird und die Möglichkeit zu wiederholtem Hören bzw. Nachfragen besteht.
  • Sie verstehen längere, etwas komplexere Lesetexte zu vertrauten Themenbereichen (siehe Themengebiete). Dabei entnehmen sie Texten gezielt Informationen, die als Basis für Entscheidungen und Handlungen sowie der eigenen Meinungsbildung dienen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an Gesprächen zu bekannten Themen (siehe Themengebiete), indem sie über Interessen, Sachverhalte und Erfahrungen sprechen, auf Beiträge anderer eingehen sowie ihren eigenen Standpunkt darlegen und begründen. Sie artikulieren und betonen dabei Wörter und Sätze an zielsprachlichen Standards orientiert.
  • Sie tragen kurze, vorbereitete Präsentationen zu einem breiteren Themenspektrum weitgehend frei und adressatengerecht vor.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfassen orthographisch korrekte, strukturierte und zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen (siehe Themengebiete), in denen sie Sachinformationen detailliert darstellen, ihre Gefühle differenziert ausdrücken und ihre eigene Meinung begründen.
  • In Standardsituationen des privaten und beruflichen Alltags vermitteln die Schülerinnen und Schüler, indem sie die relevanten Gesprächsinhalte sinngemäß in der jeweils anderen Sprache mündlich wiedergeben. Dabei kompensieren sie sprachliche Defizite durch Umschreibungen und durch die Verwendung von Synonymen und Antonymen.
  • Sie übertragen je nach Anforderung der Situation mündlich oder schriftlich Inhalte etwas komplexerer Texte sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in die jeweils andere Sprache.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind mit grundlegenden Aspekten der Denkweise und Lebenswelt in Italien vertraut und verhalten sich aufgeschlossen und kooperativ. Sie beachten wichtige kulturspezifische Konventionen des gesellschaftlichen Umgangs.
  • Sie erschließen Hör-, Hörseh- und Lesetexte sowie bildgestützte und nichtlineare Texte der alltäglichen sowie beruflichen Lebenswelt und wenden dabei Erschließungstechniken auf Wort- und Inhaltsebene an. Sie nutzen dabei ihre Mutter- und Fremdsprachenkenntnisse, ihr erweitertes Wissen über Wortbildung und Wortfamilien sowie den jeweiligen Kontext. Nach geeigneter Vorbereitung erstellen und gestalten sie selbständig längere und detailliertere Texte und Dokumente zu vertrauten Themen adressaten-, textsorten- und situationsgerecht und ggf. mithilfe verschiedener Medien.
  • Zur Verbesserung ihrer Sprachkompetenz wenden die Schülerinnen und Schüler selbständig geeignete Hilfsmittel, Lerntechniken und ‑strategien an. Sie dokumentieren und reflektieren ihren Lernfortschritt.

Katholische Religionslehre

  • Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Bild von Kirche im Zusammenhang mit dem Selbstverständnis der Kirche. Sie erkennen, wie sich die Kirche im Lauf ihrer Geschichte weiterentwickelt hat, um auch ihren Auftrag in Staat und Gesellschaft zu erfüllen. Sie entdecken Möglichkeiten des Engagements in der Kirche.
  • Die Schülerinnen und Schüler begreifen die Beantwortung der Sinnfrage als lebenslange Aufgabe. Sie nehmen zu verschiedenen Antworten begründet Stellung und beurteilen die Tragfähigkeit der christlichen Antwort angesichts existenzieller Herausforderungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren unterschiedliche Gesellschaftsmodelle und stellen deren Mechanismen des Zusammenlebens auf kollektiver und individueller Ebene dar. Sie beurteilen mithilfe christlich geprägter Wertvorstellungen ausgewählte Modelle und skizzieren Bauprinzipien einer gerechten Gesellschaft.

Kommunikation und Interaktion (GH)

  • Die Schülerinnen und Schüler leiten Gesprächsrunden an und vertreten einen professionellen Standpunkt in Diskussionen.
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen Kenntnisse über verschiedene Führungsstrategien, um deren Auswirkungen auf die Motivation von Kolleginnen und Kollegen einzuschätzen.
  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen Einstellungen und Vorurteile bewusst wahr und identifizieren deren psychische Funktionen.
  • Die Schülerinnen und Schüler begegnen aktiv Vorurteilen und zeigen Möglichkeiten auf, bei anderen eine Einstellungsänderung zu bewirken.
  • Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen kulturell bedingte Unterschiede in ihrem Kommunikationsverhalten.
  • Die Schülerinnen und Schüler würdigen die Chancen interkulturellen Lernens und zeigen eine wertschätzende Haltung in der Interaktion mit Menschen aus anderen Kulturen.

Kunst (erweiterndes Wahlpflichtfach)

  • Die Schülerinnen und Schüler beobachten und diskutieren Kunstwerke und Kultur. Eigene bildnerisch-praktischen Erfahrungen und ihre Reflexion begründen das Interesse für die gestaltete Umwelt und für Phänomene des Alltags. Sie nehmen dabei deren gegenseitige Beeinflussung wahr und initiieren in diesem Kontext auch eigene Gestaltungsvorhaben.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfügen über ein Repertoire an bildnerischen Techniken und Herangehensweisen mit Zeichnung, Malerei, Fotografie und Film, um neben intuitiven auch zielgerichtete Entscheidungen im Werkprozess zu treffen. Dabei sammeln sie z B. Materialien zu einem Thema, skizzieren Ideen und planen eine Arbeit.
  • Sie erschließen sich wesentliche gestalterische Kriterien im Umgang mit Form, Farbe und Komposition, insbesondere ihr Bezug zu den dargestellten Inhalten, um sich diese sowohl zur Realisation eigener Gestaltungsvorhaben als auch zum Verständnis fremder Bildwerke nutzbar zu machen.
  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen den Zusammenhang zwischen formalen und inhaltlichen Aspekten eines Werks. Sie reflektieren ihre eigenen Gestaltungsvorhaben vor diesem Hintergrund, um die Qualität ihrer Arbeiten kritisch einschätzen zu können.
  • Die Schülerinnen und Schüler experimentieren mit visuellen und haptischen Materialeigenschaften im zwei- und dreidimensionalen Bereich. Dabei sammeln sie Ideen und skizzieren mehrere Lösungsmöglichkeiten für ein Gestaltungsvorhaben, um sich für einen vielversprechenden Weg zu entscheiden.
  • Die Schülerinnen und Schüler formulieren Eindrücke und sammeln Informationen zu Kunstwerken und erschließen sich so persönliche Zugänge. Sie nehmen eine reflektierte Haltung zu kulturellen Erzeugnissen ein, vergleichen eigene und fremde Schönheitsbegriffe und hinterfragen dabei auch gängige ästhetische Vorstellungen.

Latein (AHR)

  • Die Schülerinnen und Schüler übersetzen erwachsenengerechte Lehrbuchtexte, (ggf. adaptierte) Originaltexte (u. a. über Rechtsprechung, römische Werte, frühes Christentum und Humanismus) sowie Auszüge aus Originaltexten verschiedener Gattungen von Caesar (commentarii), Cicero (Reden und philosophische Schriften), Seneca (philosophische Schriften), Catull und Martial (Liebes- und satirische Gedichte) und Ovid (Metamorphosen) in angemessenes Deutsch. Sie werten die Texte auch anhand von zweisprachigen Ausgaben formal und inhaltlich aus. Dabei erkennen sie sprachliche, stilistische und ggf. dichterische Gestaltungsmerkmale literarischer Texte und erklären deren Funktion. Sie arbeiten Gedankenführung und zentrale Aussagen von Texten bedeutender Autoren heraus und ordnen ihre Werke historisch, sozial- und literaturgeschichtlich ein.
  • Sie beherrschen den Basiswortschatz und wenden beim Übersetzen die Regeln der Wortbildungslehre an.
  • Sie bestimmen weitere Wortformen von Substantiven, Adjektiven, Adverbien und Verben, analysieren Erscheinungen der Grammatik (u. a. Gerund, Gerundiv, ablativus absolutus und Konjunktiv), benennen sie mit Fachbegriffen und ordnen sie in das grammatikalische Gesamtsystem ein. Sie beschreiben Besonderheiten im Sprachgebrauch (u. a. beim Satzbau). Sie stellen Bezüge zum Deutschen, Englischen und zu anderen Fremdsprachen her.
  • Sie nutzen selbständig Wörterbuch sowie Grammatik und recherchieren zu Begriffen und Themen mithilfe von digitalen Medien sowie Printmedien.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Einflüsse der griechisch-römischen Zivilisation, Sprache und Kultur auf das heutige Europa.
  • Sie erfassen Aspekte römischer Eroberungspolitik und vergleichen sie kritisch mit gegenwärtigen kriegerischen Auseinandersetzungen. Sie erläutern die Bedeutung von Propaganda und Rhetorik zum Erreichen politischer Ziele. Sie beschreiben Strukturen und Institutionen des römischen Staates und diskutieren über verschiedene staatstheoretische Aspekte, z. B. Staatsformen.
  • Sie erläutern römische Wertbegriffe im Zusammenhang mit den Lehren der Stoa und Epikurs. Bei der Auseinandersetzung mit den ethischen Vorstellungen, v. a. aus philosophischen Texten von Cicero und Seneca, erörtern sie die Relevanz dieser Gedanken für ihre eigene Lebensgestaltung.
  • Sie vergleichen verschiedene Übersetzungen von Gedichten Catulls oder Martials nach vorgegebenen Kriterien und erkennen anhand dieser Gedichte zeitlose Aspekte zwischenmenschlicher Beziehungen und menschliche Schwächen (wenn LB 1.4 gewählt wurde).
  • Sie vergleichen verschiedene Übersetzungen von Auszügen aus Ovids Metamorphosen nach vorgegebenen Kriterien und erkennen im Mythos zeitlose Aspekte menschlicher Grunderfahrungen und Handlungsmotive (wenn LB 1.5 gewählt wurde).

Mathematik (ABU, G, S, W, GH, IW)

  • Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die grundlegenden Eigenschaften gebrochen rationaler Funktionen auch unter Anwendung der Differenzialrechnung, skizzieren damit deren Graphen und lösen anwendungsorientierte Probleme.
  • Sie stellen die logarithmische Abhängigkeit zweier Größen grafisch und mithilfe geeigneter Funktionsgleichungen dar. Sie bestimmen besondere Eigenschaften der grafischen Darstellungen.
  • Sie bestimmen Definitionsmengen und Nullstellen von Funktionen, die durch Verkettungen bzw. Verknüpfungen der ln-Funktion mit linearen oder quadratischen Funktionen entstehen. Dabei wenden sie die Ableitungsregeln an, um mittels Kurvendiskussion weitere Eigenschaften der Graphen zu bestimmen.
  • Sie ermitteln von ausgewählten Funktionen Stammfunktionen und berechnen Flächenbilanzen von endlichen Flächenstücken bzw. unendlich ausgedehnten Flächen.
  • Sie modellieren Wachstums- und Zerfallsprozesse mittels geeigneter Funktionen, um z. B. Aussagen über die zeitliche Entwicklung einer Populationsgröße zu treffen.
  • Sie stellen beliebige Vektoren als Linearkombination einer vorgegebenen Menge von Vektoren dar. Dabei entscheiden sie, ob die endliche Menge von Vektoren linear abhängig oder unabhängig ist und eine Basis des zugrunde liegenden Vektorraumes bildet.
  • Sie bestimmen die Lösungsmengen linearer Gleichungssysteme mihilfe des Gaußalgorithmus.
  • Sie berechnen Winkelgrößen, Flächeninhalte spezieller Figuren und Rauminhalte besonderer Körper mithilfe des Skalarprodukts und des Vektorprodukts.
  • Sie beschreiben Geraden und Ebenen mithilfe von vektoriellen Gleichungen und ermitteln für Ebenen auch Gleichungen in Koordinatenform. Sie untersuchen rechnerisch die gegenseitige Lage von Punkten, Geraden und Ebenen. Sie ermitteln deren Abstände, deren Schnittmengen sowie ggf. die Größe von Schnittwinkeln.

Mathematik (T)

  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Umkehrbarkeit einer Funktion, bilden ggf. den Term der Umkehrfunktion und nutzen die Zusammenhänge zwischen Funktion und Umkehrfunktion, um wesentliche Eigenschaften des Graphen der Umkehrfunktion zu folgern. In diesem Zusammenhang schließen sie von den Eigenschaften der Tangensfunktion auf die Eigenschaften der Arcustangensfunktion.
  • Sie schätzen Flächeninhalte mithilfe der Streifenmethode ab und berechnen die Flächeninhalte auch unter Anwendung geeigneter Integrationsverfahren. Dabei ermitteln sie auch den Flächeninhalt unbegrenzter Flächen sowie das Volumen von Rotationskörpern.
  • Sie beschreiben und ermitteln die wesentlichen Eigenschaften von Integralfunktionen.
  • Sie bestimmen besondere Eigenschaften von Funktionen, die durch Verkettung und/oder Verknüpfung bekannter Funktionstypen entstehen. Dabei lösen sie auch Aufgaben, die sich aus idealisierten und modellierten Anwendungssituationen ergeben.
  • Sie bestimmen die Lösungen von Differenzialgleichungen erster Ordnung, also Gleichungen, in denen neben den gesuchten Funktionen als mögliche Lösungen dieser Gleichungen auch Ableitungen dieser Funktionen vorkommen.
  • Sie entscheiden, ob Vorgänge in Alltagssituationen Zufallsexperimente sind und bestimmen für diese geeignete Ergebnisräume. Dabei beschreiben sie verschiedene Ereignisse.
  • Sie verknüpfen Ereignisse und untersuchen besondere Zusammenhänge zwischen diesen, z. B. ob zwei Ereignisse gleichzeitig eintreten können.
  • Sie bestimmen für eine endliche Anzahl von Wiederholungen eines Zufallsexperiments die absoluten und relativen Häufigkeiten von Ereignissen.
  • Sie berechnen Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen. Für die Berechnung von Laplace-Wahrscheinlichkeiten nutzen sie das allgemeine Zählprinzip und grundlegende kombinatorische Verfahren. Bei mehrstufigen Zufallsexperimenten verwenden sie Baumdiagramme.
  • Sie berechnen bei zweistufigen Zufallsexperimenten bedingte Wahrscheinlichkeiten, um diese in Bezug auf den Sachkontext zu interpretieren.
  • Sie entscheiden, ob es sich bei speziellen Zufallsexperimenten um Bernoulli-Ketten handelt, und berechnen Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen, die bei solchen Bernoulli-Ketten auftreten.
  • Sie beschreiben den Zusammenhang zwischen den Ergebnissen eines Zufallsexperiments und geeigneten Zahlenwerten (z. B. Anzahl der gewürfelten Sechser beim dreimaligen Würfeln) als sog. Zufallsgröße. Die zur Zufallsgröße gehörige Wahrscheinlichkeitsverteilung stellen sie tabellarisch und grafisch dar.
  • Sie berechnen charakteristische Maßzahlen von Zufallsgrößen und interpretieren diese im Sachkontext.
  • Sie entwickeln zur Annahme und Ablehnung von zu prüfenden Behauptungen Entscheidungsregeln, die auf statistischen Erhebungen basieren. Sie berechnen hierfür die Wahrscheinlichkeit für mögliche Fehlentscheidungen.

Mathematik Additum

Da der Lehrplan modular aufgebaut ist, erwerben die Schülerinnen und Schüler die Grundlegenden Kompetenzen in Abhängigkeit der ausgewählten Module.
  • Die Schülerinnen und Schüler rechnen mit komplexen Zahlen und stellen die Rechenvorgänge in der Gaußschen Zahlenebene dar.
  • Sie wenden gezielt die Beweisverfahren der Mathematik auf mathematische Behauptungen an, um deren Gültigkeit zu zeigen oder zu widerlegen.
  • Sie entscheiden, ob empirisch erhobene Daten normalverteilt sind und untersuchen mithilfe geeigneter Testverfahren, wie Merkmale (z. B. Wirksamkeit eines neuen Medikamentes) anhand einer Stichprobe miteinander verglichen werden.
  • Sie führen das Gauß'sche Eliminationsverfahren mithilfe geeigneter Matrizenmultiplikationen durch. Sie berechnen Determinanten von quadratischen Matrizen und entscheiden damit über die Lösbarkeit eines Gleichungssystems.
  • Sie beschreiben die Lage von Punkten auf einer Kugeloberfläche mithilfe eines geeigneten Koordinatensystems, und führen Winkel-, Längen- und Flächenberechnungen bei sphärischen Dreiecken durch.
  • Sie beschreiben lokal den Verlauf eines Funktionsgraphen näherungsweise mithilfe eines geeigneten Polynoms.
  • Sie bestimmen Bool'sche Ausdrücke in einfacher Form, vereinfachen digitale Schaltungen und realisieren oder simulieren diese, z. B. mit einer geeigneten Software.
  • Sie stellen Kurven durch eine geeignete Parametrisierung dar und zeichnen zu gegebenen Parametrisierungen die dazugehörigen Kurven.
  • Sie formulieren für eine Projektarbeit Projektziele. Für das Erreichen dieser Ziele organisieren sie sich in Projektteams, erstellen einen Projektablaufplan, setzen diesen um und präsentieren ihre Arbeitsergebnisse. Außerdem reflektieren sie ihre Ergebnisse und ihre eigene Rolle im Projektteam kritisch.

Medien (G)

  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben und analysieren systematisch Bewegtbilder unterschiedlicher Herstellungsverfahren, Funktionen sowie Präsentationsformen und interpretieren deren visuelle bzw. dramaturgische Gestaltung im Hinblick auf Wirkungen und Intentionen.
  • Sie deuten den Zusammenhang von Gestaltung und jeweiligen Intentionen und Funktionen, um deren Einfluss auf den Rezipienten zu verstehen.
  • Sie setzen sich exemplarisch mit filmhistorischen- und medientheoretischen Ansätzen reflektierend auseinander und erkennen die Bedeutung von Bewegtbildern.
  • In der eigenen, praktischen Filmarbeit nutzen die Schülerinnen und Schüler gezielt Konzeptions- und Arbeitstechniken zur Umsetzung ihrer Filmideen.
  • Sie setzen technische Mittel zur Realisierung eines Filmprojekts und zur Optimierung der gewünschten Filmaussage gezielt ein.
  • Sie untersuchen und konzipieren Möglichkeiten der Präsentation von Bewegtbildern und wählen z. B. Ort, Inszenierung und Präsentationsform gezielt aus.

Musik (erweiterndes Wahlpflichtfach)

  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren Merkmale ausgewählter Epochen der klassischen Musik und Stile der Popularmusik und setzen typische Formen und Strukturen in eigenen kreativen Gestaltungsversuchen um.
  • Die eigene musikalische Arbeit und ihr subjektives Erleben reflektieren die Schülerinnen und Schüler und erläutern ihre Eindrücke auch unter Verwendung von Fachvokabular.
  • Sie nehmen Musik in ihrer jeweiligen historischen Situation wahr, reflektieren kritisch ihre Bedeutung für die Identität des Einzelnen und die Zugehörigkeit zu bestimmten gesellschaftlichen Gruppen und präsentieren ihre Ergebnisse.

Naturwissenschaften (W, IW)

Da der Lehrplan modular aufgebaut ist, erwerben die Schülerinnen und Schüler die Grundlegenden Kompetenzen in Abhängigkeit der ausgewählten Module.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren Belastungen sowie Beanspruchungen diverser technischer Produkte und beschreiben mögliche Konstruktionsweisen. Dabei erläutern sie die Notwendigkeit der richtigen Werkstoffwahl auf Basis von Werkstoffeigenschaften (Lernbereich 1).
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen fossile, kernenergetische, regenerative und sonstige Energieträger, indem sie diese in Bezug auf Zusammensetzung, Energiedichte, Verfügbarkeit und Einsatzmöglichkeiten und deren Umweltverträglichkeit miteinander vergleichen (Lernbereich 2).
  • Die Schülerinnen und Schüler stellen auch unter Zuhilfenahme von fachwissenschaftlich geprägter Literatur gestalterische, ökonomische, technologische und ökologische Aspekte von technischen Produkten bzw. von Konstruktionen einander gegenüber und berücksichtigen dabei die Verwendbarkeit unterschiedlicher Materialien für die Bauweise (Lernbereich 3).
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren Zusammenhänge zwischen Form und Funktion einer Konstruktion oder eines Gerätes nach technischen und gestalterischen Prinzipien auf Basis ausgewählter lebensnaher Beispiele (Lernbereich 4).
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Vorgehensweise bei der Modellbildung realer Prozesse aus den Bereichen Technik, Ökonomie bzw. Ökologie und bewerten verschiedene Darstellungsformen von Modellen unter Beachtung gängiger Kriterien (Lernbereich 5).
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Vorgehensweise bei der Modellbildung aus den Bereichen Technik, Ökonomie bzw. Ökologie. Sie bewerten und wählen geeignete Modelltypen in Abhängigkeit vom Verhalten aus. Sie prüfen dabei die Güte eigener Modelle auch mithilfe geeigneter Simulationssoftware (Lernbereich 6).
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern anhand vorgegebener Kriterien die Eigenschaften von technischen Systemen und beurteilen Einflussgrößen anhand realer Systeme fachgerecht (Lernbereich 7).
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren Regelkreise auf Basis alltagsrelevanter Beispiele auch mithilfe von geeigneter Simulationssoftware, optimieren und dokumentieren ihre Ergebnisse. Sie untersuchen dabei mithilfe naturwissenschaftlicher und technologischer Grundlagen mechatronische Systeme, um Bestandteile des Systems fachgerecht hinsichtlich ihrer Aufgabe zu erläutern (Lernbereich 8).
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren unter Verwendung fachbezogener Informationsquellen Aufbau, Funktion, Entwicklungsgeschichte und Innovationskraft komplexer technischer Systeme, dokumentieren ihre Ergebnisse fachgerecht und stellen sie zielgruppenorientiert dar (Lernbereich 9).

Naturwissenschaften (G)

Da der Lehrplan modular aufgebaut ist, erwerben die Schülerinnen und Schüler die Grundlegenden Kompetenzen in Abhängigkeit der ausgewählten Module.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren Belastungen sowie Beanspruchungen diverser technischer Produkte und beschreiben mögliche Konstruktionsweisen. Dabei erläutern sie die Notwendigkeit der richtigen Werkstoffwahl auf Basis von Werkstoffeigenschaften (Lernbereich 1).
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen fossile, kernenergetische, regenerative und sonstige Energieträger, indem sie diese in Bezug auf Zusammensetzung, Energiedichte, Verfügbarkeit und Einsatzmöglichkeiten und deren Umweltverträglichkeit miteinander vergleichen (Lernbereich 2).
  • Die Schülerinnen und Schüler stellen auch unter Zuhilfenahme von fachwissenschaftlich geprägter Literatur gestalterische, ökonomische, technologische und ökologische Aspekte von technischen Produkten bzw. von Konstruktionen einander gegenüber und berücksichtigen dabei die Verwendbarkeit unterschiedlicher Materialien für die Bauweise (Lernbereich 3).
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Aufbau eines idealen Fachwerks, untersuchen die statische Bestimmtheit und analysieren damit Belastungen, die in Fachwerken wirken (Lernbereich 4).
  • Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Baukonstruktionen hinsichtlich bauphysikalischer und gestalterischer Prinzipien, begründen anhand ausgewählter Bauwerke notwendige Konstruktions-, Wartungs- und Instandhaltungskonzepte und beurteilen die verwendeten Baustoffe nach gestalterischen, ökonomischen oder ökologischen Kriterien (Lernbereich 5).
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Vorgehensweise bei der Modellbildung aus den Bereichen Technik, Ökonomie bzw. Ökologie. Sie bewerten und wählen geeignete Modelltypen in Abhängigkeit vom Verhalten aus. Sie prüfen dabei die Güte eigener Modelle auch mithilfe geeigneter Simulationssoftware (Lernbereich 6).
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Vorgehensweise bei der Modellbildung aus den Bereichen Technik, Ökonomie bzw. Ökologie. Sie bewerten und wählen geeignete Modelltypen in Abhängigkeit vom Verhalten aus. Sie prüfen dabei die Güte eigener Modelle auch mithilfe geeigneter Simulationssoftware (Lernbereich 7).
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren Funktionsprinzipien von z. B. mechanischen bzw. elektrisch betriebenen Geräten und Systemen unter Verwendung fachspezifischer physikalischer Einheiten und vergleichen technische Eigenschaften auf Basis von Berechnungen in alltagsrelevanten Kontexten. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Gefahrenpotenziale, die durch die Nutzung von Technologien entstehen können und begründen die Notwendigkeit der Einhaltung von Schutzmaßnahmen (Lernbereich 8).
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren unter Verwendung fachbezogener Informationsquellen Aufbau, Funktion, Entwicklungsgeschichte und Innovationskraft komplexer technischer Systeme, dokumentieren ihre Ergebnisse fachgerecht und stellen sie zielgruppenorientiert dar (Lernbereich 9).

Pädagogik/Psychologie (Pflichtfach S)

  • Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit wissenschaftlichen Grundlagen pädagogisch-psychologischer Forschung auseinander. Sie wenden fundiert die für ein wissenschaftliches Studium relevanten Strategien und Methoden an, wie beispielsweise Teamarbeit, Präsentation, Selbstmanagement, kritisches Hinterfragen und Beurteilen von Lerninhalten.
  • Sie reflektieren ihre Selbststeuerungsfähigkeit, Kompetenzen und Stärken und prüfen sich selbstkritisch hinsichtlich der Eignung für ein erfolgreiches Studium.
  • Sie analysieren pädagogisch-psychologische Problemstellungen wie psychische Störungen und Phänomene in Berufs-, Alltags- und Erziehungssituationen mithilfe wissenschaftlicher Theorien. Sie setzen sich mit Problemen von Ausgrenzung, Vorurteilen sowie Stigmatisierung von Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen kritisch auseinander und beurteilen Chancen und Grenzen von Inklusion.
  • Sie vergleichen und bewerten wissenschaftliche Theorien, Therapien und Konzepte und grenzen diese von alltagspsychologischen ab.
  • Sie wenden naturwissenschaftliche und geisteswissenschaftliche Vorgehensweisen an Problemstellungen aus pädagogisch-psychologischen Handlungsfeldern an.
  • Sie entwickeln unterschiedliche Konzepte zur Unterstützung von Personen, Gruppen und Organisationen. Sie vergleichen und bewerten diese Konzepte.

Aspekte der Psychologie (erweiterndes Wahlpflichtfach T, ABU, G, W, IW, GH)

  • Die Schülerinnen und Schüler wenden Lernstrategien bewusst an und gestalten ihre eigenen Lernprozesse selbstreguliert und effizient. Sie nutzen Lern- und Arbeitsphasen effektiv, vermeiden gesundheitsschädigendes Verhalten und verbessern somit ihre Leistungsfähigkeit. Sie reflektieren ihre Erfolge und Misserfolge vor dem Hintergrund von Ursachenzuschreibungen und nehmen gezielt Einfluss auf ihren zukünftigen Lernerfolg.
  • Sie verdeutlichen Komponenten von Emotionen und das Zusammenwirken von Emotion, Kognition und Verhalten. Sie wenden am Beispiel von Prüfungsangst Maßnahmen zur Angstreduktion an. Sie erklären die Entstehung von Emotionen mithilfe einer Theorie und erläutern anhand eines Modells wie Emotionen (Wut oder Aggression) reguliert werden können. Sie verfügen über Strategien und Techniken, um mit negativen Emotionen angemessen umzugehen und diese zu bewältigen.
  • Kommunikationsstörungen im Alltag nehmen sie bewusst wahr und erklären deren Entstehung mithilfe einer Theorie. Sie wenden in Kommunikationssituationen Techniken gelungener Kommunikation an, um Konfliktgespräche erfolgreich zu führen und mit Kommunikationsstörungen konstruktiv umzugehen. Sie haben eine empathische Grundhaltung und orientieren sich im Umgang mit Konflikten an den Schritten der gewaltfreien Kommunikation.
  • Sie identifizieren Fehler bei der Wahrnehmung anderer Personen und sind in der Lage, ihre eigene Personenwahrnehmung kritisch zu überprüfen. Sie erklären fehlerhafte Zuschreibungen und korrigieren diese. Sie setzen sich mit ausgewählten Vorurteilen reflektiert auseinander und hinterfragen diese kritisch. Dadurch begegnen sie Menschen aus anderen Kulturen offen und verständnisvoll und wirken so einer Diskriminierung von Menschen aktiv entgegen.

Physik (T)

  • Die Schülerinnen und Schüler stellen (Mess-)Größen aus dem Bereich der klassischen und modernen Physik in angemessenen Einheiten dar. Dabei wechseln sie selbständig zwischen verschiedenen Einheiten dieser (Mess-)Größen, falls dies erforderlich und/oder gewinnbringend für Einheitenumrechnungen ist. Weiterhin beachten sie die angegebene Genauigkeit der (Mess-)Größen und verwenden SI-Vorsätze und Zehnerpotenzen.
  • Sie wählen in verschiedenen fachlichen Kontexten, z. B. bei der Beschreibung des Verhaltens geladener Teilchen in elektrischen und magnetischen Feldern oder bei elektromagnetischen Schwingkreisen, problembezogen geeignete Konzepte (z. B. Energiekonzept) zur theoretischen Modellierung aus und kombinieren Größengleichungen für Herleitungen, Berechnungen und Argumentationen. Technische Anwendungen erklären sie dabei sach- und adressatengerecht und nehmen in gesellschaftspolitischen Diskussionen über großtechnische Forschungsanlagen, wie etwa das CERN, einen begründeten Standpunkt ein.
  • Sie beschreiben unter Zuhilfenahme geeigneter Modellvorstellungen das Verhalten elektromagnetischer Strahlung bei ihrer Wechselwirkung mit Materie. Zur Erklärung der Entstehung elektromagnetischer Wellen, z. B. bei Dipol- oder Röntgenstrahlung, wenden sie das Prinzip an, dass beschleunigte elektrische Ladungen zu elektromagnetischen Wechselfeldern führen, die sich mit endlicher Geschwindigkeit in den Raum ausbreiten.
  • Sie stellen mithilfe von Analogiebetrachtungen zwischen mechanischen und elektromagnetischen Schwingungen, die sich auch auf die strukturelle Übereinstimmung von Größengleichungen stützen, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Themenbereichen der Physik her.
  • Sie erstellen und interpretieren Diagramme, insbesondere im Zusammenhang mit elektromagnetischen Schwingungen. Hierbei stellen sie Zusammenhänge zu Versuchsparametern und Größengleichungen her und bringen ggf. mathematische Kenntnisse zur Ableitungsfunktion ein.
  • Sie übertragen ihr Wissen über mechanische Wellen auf die wesentlichen Strahlungsarten aus dem elektromagnetischen Spektrum. Für Mikrowellen, sichtbares Licht oder auch Röntgenstrahlung erläutern sie Aufbau, Durchführung und Auswertung von Experimenten zur qualitativen und quantitativen Wellenlängenmessung, die auf dem Prinzip der Überlagerung (Superpositionsprinzip) von Wellen basieren.
  • Sie erläutern Aufbau, Durchführung und Auswertung von Experimenten zu elektromagnetischen Wellen und elektromagnetischen Schwingungen sowie Experimenten der Atom-, Kern- und Teilchenphysik. Sie erkennen, dass Experimente verschiedene Funktionen besitzen, z. B. die Überprüfung der Aussagen theoretischer Modelle oder die induktive Herleitung physikalischer Gesetze. Im Rahmen der Auswertung stellen sie Zusammenhänge zwischen Versuchsparametern, Versuchsergebnissen und Größengleichungen her und diskutieren Abweichungen zwischen experimentellen Ergebnissen und theoretischen Vorhersagen.
  • Sie beurteilen die Wirkung von Strahlung (z. B. bei Mikrowellengeräten, Lasern oder radioaktiven Substanzen) auf biologisches Gewebe unter gesundheitlichen Gesichtspunkten, bewerten den medizintechnischen Einsatz sowie die Risiken bei der alltäglichen Nutzung in technischen Anwendungen und treffen geeignete Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen.
  • Sie stellen den Wandel des physikalischen Weltbilds im 20. Jahrhundert dar, indem sie die wesentlichen Auswirkungen der speziellen Relativitätstheorie auf die Vorstellungen von Masse, die Bedeutung des Messprozesses im Rahmen der Quantenphysik und den Aufbau der Materie auf subnuklearer Ebene beschreiben. Dabei verdeutlichen sie das Zusammenwirken theoretischer und experimenteller Anteile im Erkenntnisprozess.
  • Sie beschreiben, insbesondere anhand der Ergebnisse von Simulationen und Experimenten, Eigenschaften von Quantenobjekten und verdeutlichen hierbei die Grenzen des klassischen Teilchen- und Bahnbegriffs. Bei der Erläuterung quantenphysikalischer Atom- und Kernmodelle nutzen sie Analogien und beziehen die Eigenschaften der Quantenobjekte Elektron und Nukleon ein.
  • Sie modellieren Zustände gebundener Quantensysteme, auch unter Einsatz von Computersoftware, und treffen damit Aussagen über die Aufenthaltswahrscheinlichkeit von Quantenobjekten. Durch Vergleich theoretisch ermittelter Energiewerte mit experimentell gewonnenen Werten beurteilen sie auch die Gültigkeit und die Grenzen ihrer Modellbildung.
  • Sie verwenden unter Berücksichtigung relativistischer und quantenmechanischer Effekte in der Kern- und Teilchenphysik in verschiedenen fachlichen Kontexten geeignete theoretische Modellierungen und interpretieren ihre Rechenergebnisse bei der Erklärung von Zerfallsprozessen oder der Funktionsweise von Teilchenbeschleunigern aus der Hochenergiephysik. Zu Problemlösungen der Atom- und Kernphysik binden sie beispielsweise Energieniveauschemata und Nuklidkarten sachgerecht in Argumentationen und quantitative Betrachtungen ein.
  • Sie erschließen sich die Sinnhaftigkeit unbekannter, komplexerer Formeln und Gesetzmäßigkeiten, um diese dann fachlich korrekt und dem Kontext entsprechend anzuwenden und zu interpretieren.

Aspekte der Physik (erweiterndes Wahlpflichtfach G, S, W, GH, IW)

Da der Lehrplan modular aufgebaut ist, erwerben die Schülerinnen und Schüler die Grundlegenden Kompetenzen in Abhängigkeit der ausgewählten Module.
  • Die Schülerinnen und Schüler verwenden physikalische Größen wie zum Beispiel Geschwindigkeit, Kraft, Energie, Arbeit und Leistung in fachsprachlich korrekten Formulierungen, die sie bewusst von alltagssprachlichen Formulierungen trennen. Mit Größengleichungen führen sie unter Berücksichtigung von Einheiten und sinnvollen Genauigkeitsangaben Abschätzungen und einfache Berechnungen in alltagsrelevanten Kontexten durch.
  • Sie beschreiben Vorgänge in Alltag, Technik und Natur mithilfe von Kraftwirkungen und Energieumwandlungen. Dabei nutzen sie Kräftepläne und das Energiekonzept.
  • Sie verbinden die modellhafte Vorstellung vom Aufbau der Materie aus Teilchen mit dem Energiekonzept, um unterschiedliche Phänomene der Wärmelehre und Geräte, wie z. B. das Thermometer, zu erklären. Sie unterscheiden hierbei bewusst zwischen Modell und Realität.
  • Sie nutzen unter Anleitung fachtypische Arbeitsweisen, insbesondere experimentelle Methoden, um vorgegebene physikalische Fragestellungen zu beantworten. Sie führen unter Anleitung Experimente in den Bereichen Mechanik und Wärmelehre durch. Insbesondere verwenden sie die dafür notwendigen Messgeräte sicher und beachten die notwendigen Unfallverhütungsmaßnahmen.
  • Sie dokumentieren Versuchsergebnisse in fachlich korrekten Protokollen und präsentieren diese adressatengerecht. Sie formulieren zu einfach strukturierten Problemstellungen kurze Bewertungen auf der Grundlage bereits erworbener Fachkenntnisse sowie unter Anleitung gewonnener Informationen, die sie z. B. durch Auswertung vorgegebener Quellen gewinnen.
  • Sie erschließen sich die Sinnhaftigkeit unbekannter, einfacher Formeln und wenden diese fachlich korrekt und dem Kontext entsprechend an.

Physik Additum (ABU)

  • Die Schülerinnen und Schüler stellen (Mess-)Größen in angemessenen Einheiten dar. Dazu rechnen sie verschiedene Einheiten der betrachteten physikalischen Größen unter Beachtung der angegebenen Genauigkeit der (Mess-)Größen sicher um. Sie nutzen hierbei SI-Vorsätze und Zehnerpotenzen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben mechanische Schwingungsbewegungen und analysieren anschaulich deren Ablauf anhand experimentell gewonnener Daten, um z. B. den Bewegungsablauf von Federschwingungen zu untersuchen oder auch die Funktionsweise eines Schwingungsdämpfers zu erläutern.
  • Sie stellen den zeitlichen Verlauf der Werte von Auslenkung, Geschwindigkeit, Beschleunigung und der Energie harmonisch schwingender Körper dar und berechnen Momentanwerte dieser Größen.
  • Sie führen mechanische Wellen auf sich ausbreitende Schwingungen zurück und nutzen unter anderem die Phänomene der Beugung und Interferenz zur Erklärung von Effekten, z. B. bei der Schallausbreitung.
  • Sie bestimmen anhand eines Interferenzversuches die Wellenlänge von Laserlicht.
  • Sie beurteilen die Wirkung von Strahlung (z. B. bei Mikrowellengeräten, Lasern oder radioaktiven Substanzen) auf biologisches Gewebe unter gesundheitlichen Gesichtspunkten, bewerten den medizintechnischen Einsatz sowie die Risiken bei der alltäglichen Nutzung in technischen Anwendungen und treffen geeignete Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen.
  • Sie erschließen sich die Sinnhaftigkeit unbekannter Formeln und Gesetzmäßigkeiten, um diese dann fachlich korrekt und dem Kontext entsprechend anzuwenden und zu interpretieren.

Russisch (AHR)

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere, etwas komplexere Äußerungen und Gespräche zu vertrauten Themenbereichen (siehe Themengebiete), wenn deutlich artikulierte Standardsprache gesprochen wird und die Möglichkeit zu wiederholtem Hören bzw. Nachfragen besteht.
  • Sie verstehen längere, etwas komplexere Lesetexte zu vertrauten Themenbereichen (siehe Themengebiete). Dabei entnehmen sie Texten gezielt Informationen, die als Basis für Entscheidungen und Handlungen sowie der eigenen Meinungsbildung dienen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an Gesprächen zu bekannten Themen (siehe Themengebiete), indem sie über Interessen, Sachverhalte und Erfahrungen sprechen, auf Beiträge anderer eingehen sowie ihren eigenen Standpunkt darlegen und begründen. Sie artikulieren und betonen dabei Wörter und Sätze an zielsprachlichen Standards orientiert.
  • Sie tragen kurze, vorbereitete Präsentationen zu einem breiteren Themenspektrum weitgehend frei und adressatengerecht vor.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfassen orthographisch korrekte, strukturierte und zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen (siehe Themengebiete), in denen sie Sachinformationen detailliert darstellen, ihre Gefühle differenziert ausdrücken und ihre eigene Meinung begründen.
  • In Standardsituationen des privaten und beruflichen Alltags vermitteln die Schülerinnen und Schüler, indem sie die relevanten Gesprächsinhalte sinngemäß in der jeweils anderen Sprache mündlich wiedergeben. Dabei kompensieren sie sprachliche Defizite durch Umschreibungen und durch die Verwendung von Synonymen und Antonymen.
  • Sie übertragen je nach Anforderung der Situation mündlich oder schriftlich Inhalte etwas komplexerer Texte sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in die jeweils andere Sprache.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind mit grundlegenden Aspekten der Denkweise und Lebenswelt in russischsprachigen Ländern vertraut und verhalten sich aufgeschlossen und kooperativ. Sie beachten wichtige kulturspezifische Konventionen des gesellschaftlichen Umgangs.
  • Sie erschließen Hör-, Hörseh- und Lesetexte sowie bildgestützte und nichtlineare Texte der alltäglichen sowie beruflichen Lebenswelt und wenden dabei Erschließungstechniken auf Wort- und Inhaltsebene an. Sie nutzen dabei ihre Mutter- und Fremdsprachenkenntnisse, ihr erweitertes Wissen über Wortbildung und Wortfamilien sowie den jeweiligen Kontext. Nach geeigneter Vorbereitung erstellen und gestalten sie selbständig längere und detailliertere Texte und Dokumente zu vertrauten Themen adressaten-, textsorten- und situationsgerecht und ggf. mithilfe verschiedener Medien.
  • Zur Verbesserung ihrer Sprachkompetenz wenden die Schülerinnen und Schüler selbständig geeignete Hilfsmittel, Lerntechniken und ‑strategien an. Sie dokumentieren und reflektieren ihren Lernfortschritt.

Sozialpsychologie (vertiefendes Wahlpflichtfach S, profilerweiterndes Wahlpflichtfach GH)

  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen verschiedene Bereiche der Sozialpsychologie reflektiert wahr und erkennen dadurch, wie die reale oder vorgestellte Anwesenheit anderer Personen unser Fühlen, Denken und Verhalten beeinflusst.
  • Sie setzen sich mit dem Phänomen der Konformität in einer Gesellschaft auseinander. Motive von Autoritäten hinterfragen sie kritisch und gehen verantwortungsvoll mit ihren Mitmenschen um. Sie vertreten in sozialen Situationen eigene Überzeugungen und treten aktiv gegen soziale Ungerechtigkeiten und Missstände ein.
  • Sie nehmen grundlegende Motive und Persönlichkeitsmerkmale als Auslöser für prosoziales Verhalten wahr und begreifen auf der Basis von Studien und Experimenten den Einfluss situationsbedingter Faktoren auf die Hilfsbereitschaft. Sie zeigen auf der Basis dieser Erkenntnisse die Bereitschaft, sozial unterstützendes Verhalten im Alltag zu ­ zeigen und Menschen in Notsituationen zu helfen.
  • Sie nehmen Wahrnehmungsfehler in Bezug auf andere Menschen bewusst wahr und überprüfen ihre eigene Personenwahrnehmung kritisch. Sie erklären fehlerhafte Zuschreibungen und korrigieren diese. Sie setzen sich mit Vorurteilen auseinander und hinterfragen diese. Dadurch begegnen sie Menschen aus anderen Kulturen offen und verständnisvoll und wirken einer Diskriminierung aktiv entgegen.
  • Sie reflektieren das eigene Verhalten bei der Wahl sozialer Beziehungen kritisch. Sie nehmen Liebesbeziehungen und Freundschaften als integralen Bestandteil ihres Lebens wahr und nutzen Erkenntnisse über Trennungsstadien, um in solchen Fällen verantwortungsvoll zu handeln. Sie setzen sich kritisch mit Chancen und Problemen sozialer Interaktionen im Internet auseinander.

Soziologie (erweiterndes Wahlpflichtfach ABU, W, T, G, IW, GH)

  • Die Schülerinnen und Schüler leiten die Bedeutung von Sozialisatoren für die Entstehung einer Identität ab. Sie analysieren Wechselwirkungen mit sozialen Rollen, Handlungs- und Interaktionsprozessen.
  • Die Schülerinnen und Schüler bestimmen Gruppen, Netzwerke und Organisationen. Sie analysieren und hinterfragen den Einfluss von Merkmalen, Strukturen und Prozessen in Gruppen auf das Handeln, Erleben und die Entstehung unterschiedlicher Perspektiven.
  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen grundlegende Fragestellungen der Gesellschaft, um gesellschaftliche Strukturen, soziale Ungleichheiten sowie Macht- und Herrschaftsprozesse zu erkennen und zu beurteilen.
  • Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit gesellschaftlichen Veränderungen und Problemen fundiert auseinander, indem sie angebotene Erklärungs- und Lösungsansätze kritisch reflektieren, um eine eigene Position zu entwickeln, zu vertreten und entsprechend verantwortungsbewusst zu handeln.
  • Unter Verwendung sozialwissenschaftlicher Methoden ermitteln die Schülerinnen und Schüler, in welchem Zusammenhang soziales Handeln mit sozialen Systemen steht. Somit sind sie in der Lage, dies bei ihrer eigenen gesellschaftlichen Mitwirkung zu beachten und die Handlungen anderer einzuschätzen und diese zu durchdenken.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren und reflektieren Theorien und Studien der Sozialwissenschaften, um das Zusammenleben in der Gesellschaft zu erfassen, sich Kriterien der Wissenschaftlichkeit bewusst zu werden und eine eigene kritische Position zu entwickeln.

Sozialwirtschaft und Recht

  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren unter Zuhilfenahme von Gesetztestexten und unter Anwendung der Subsumtionstechnik rechtliche Problemsituationen im Sozialrecht und unterstützen so Jugendliche in besonderen Lebensumständen.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren das Zusammenwirken zwischen Grundgesetz und Wirtschaftsordnung und gelangen so zu einer hohen Wertschätzung der Sozialen Marktwirtschaft als einem Ordnungssystem.
  • Sie beurteilen wirtschaftspolitische und sozialpolitische Maßnahmen im Hinblick auf die Erreichung wichtiger, staatlich festgelegter Ziele. Sie gewinnen hierzu Informationen durch regelmäßige Zeitungs- und Internetlektüre.
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen wirtschafts- und sozialpolitische Entscheidungen des Staates als Staatsbürger und Konsument und ziehen Rückschlüsse auf ihr eigenes Handeln (z. B. auf ihr Wahlverhalten, ihr Konsum- und Sparverhalten) sowie auf ihre Bereitschaft für ein freiwilliges soziales Engagement.
  • Sie handeln als Marktteilnehmer auf freien Märkten, hinterfragen dabei ihre Handlungsmotive und beurteilen ihre Handlungsmöglichkeiten kritisch.
  • Sie analysieren Modelle zur Preisbildung und beurteilen staatliche Eingriffe in das Marktgeschehen.
  • In der Auseinandersetzung mit Modellen der Volkswirtschaftslehre reflektieren sie ihre wissenschaftlichen Arbeitsweisen, ihre Kompetenzen und Bereitschaft zur Aufnahme eines Studiums.

Spanisch (AHR)

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere, etwas komplexere Äußerungen und Gespräche zu vertrauten Themenbereichen (siehe Themengebiete), wenn deutlich artikulierte Standardsprache gesprochen wird und die Möglichkeit zu wiederholtem Hören bzw. Nachfragen besteht.
  • Sie verstehen längere, etwas komplexere Lesetexte zu vertrauten Themenbereichen (siehe Themengebiete). Dabei entnehmen sie Texten gezielt Informationen, die als Basis für Entscheidungen und Handlungen sowie der eigenen Meinungsbildung dienen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an Gesprächen zu bekannten Themen (siehe Themengebiete), indem sie über Interessen, Sachverhalte und Erfahrungen sprechen, auf Beiträge anderer eingehen sowie ihren eigenen Standpunkt darlegen und begründen. Sie artikulieren und betonen dabei Wörter und Sätze an zielsprachlichen Standards orientiert.
  • Sie tragen kurze, vorbereitete Präsentationen zu einem breiteren Themenspektrum weitgehend frei und adressatengerecht vor.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfassen orthographisch korrekte, strukturierte und zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen (siehe Themengebiete), in denen sie Sachinformationen detailliert darstellen, ihre Gefühle differenziert ausdrücken und ihre eigene Meinung begründen.
  • In Standardsituationen des privaten und beruflichen Alltags vermitteln die Schülerinnen und Schüler, indem sie die relevanten Gesprächsinhalte sinngemäß in der jeweils anderen Sprache mündlich wiedergeben. Dabei kompensieren sie sprachliche Defizite durch Umschreibungen und durch die Verwendung von Synonymen und Antonymen.
  • Sie übertragen je nach Anforderung der Situation mündlich oder schriftlich Inhalte etwas komplexerer Texte sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in die jeweils andere Sprache.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind mit grundlegenden Aspekten der Denkweise und Lebenswelt in spanischsprachigen Ländern vertraut und verhalten sich aufgeschlossen und kooperativ. Sie beachten wichtige kulturspezifische Konventionen des gesellschaftlichen Umgangs.
  • Sie erschließen Hör-, Hörseh- und Lesetexte sowie bildgestützte und nichtlineare Texte der alltäglichen sowie beruflichen Lebenswelt und wenden dabei Erschließungstechniken auf Wort- und Inhaltsebene an. Sie nutzen dabei ihre Mutter- und Fremdsprachenkenntnisse, ihr erweitertes Wissen über Wortbildung und Wortfamilien sowie den jeweiligen Kontext. Nach geeigneter Vorbereitung erstellen und gestalten sie selbständig längere und detailliertere Texte und Dokumente zu vertrauten Themen adressaten-, textsorten- und situationsgerecht und ggf. mithilfe verschiedener Medien.
  • Zur Verbesserung ihrer Sprachkompetenz wenden die Schülerinnen und Schüler selbständig geeignete Hilfsmittel, Lerntechniken und ‑strategien an. Sie dokumentieren und reflektieren ihren Lernfortschritt.

Spanisch fortgeführt (erweiterndes Wahlpflichtfach)

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere, etwas komplexere Äußerungen und Gespräche zu vertrauten Themenbereichen (siehe Themengebiete), wenn klar artikuliert und in der Standardsprache gesprochen wird und die Möglichkeit zu wiederholtem Hören bzw. Nachfragen besteht.
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere, etwas komplexere Lesetexte auch zu weniger vertrauten Themen (siehe Themengebiete). Dabei entnehmen sie Texten gezielt auch umfangreichere Informationen, die als Basis für Entscheidungen und Handlungen sowie der eigenen Meinungsbildung dienen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich mit einiger Sicherheit an Gesprächen zu bekannten Themen (siehe Themengebiete), indem sie zusammenhängend über Interessen, Sachverhalte und Erfahrungen berichten, auf Beiträge anderer eingehen sowie ihren eigenen Standpunkt darlegen und begründen. Sie artikulieren und betonen dabei Wörter und Sätze an zielsprachlichen Standards orientiert.
  • Sie tragen kurze, vorbereitete Präsentationen zu einem breiteren Themenspektrum weitgehend frei und adressatengerecht vor.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfassen strukturierte, zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen (siehe Themengebiete), in denen sie Sachinformationen detailliert darstellen, ihre Gefühle differenziert ausdrücken und ihre eigene Meinung begründen. Dabei schreiben sie orthographisch korrekt und verwenden ein angemessen breites Repertoire an sprachlichen Mitteln.
  • Sie vermitteln in Standardsituationen des privaten und beruflichen Alltags, indem sie die relevanten Gesprächsinhalte sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in der jeweils anderen Sprache mündlich wiedergeben. Dabei kompensieren sie sprachliche Defizite durch Umschreibungen und durch die Verwendung von Synonymen und Antonymen.
  • Die Schülerinnen und Schüler übertragen je nach Anforderung der Situation mündlich oder schriftlich Inhalte etwas komplexerer Texte sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in die jeweils andere Sprache.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind mit grundlegenden Aspekten der Denkweise und Lebenswelt in spanischsprachigen Ländern vertraut und verhalten sich aufgeschlossen und kooperativ. Sie beachten wichtige kulturspezifische Konventionen des gesellschaftlichen Umgangs.
  • Sie erschließen Hör‑, Hörseh‑ und Lesetexte der alltäglichen und beruflichen Lebenswelt und wenden dabei Erschließungstechniken auf Wort‑ und Inhaltsebene an. Bildlichen und grafischen Darstellungen entnehmen sie Informationen, versprachlichen und interpretieren diese. Sie nutzen dabei ihre Mutter‑ und Fremdsprachenkenntnisse, ihr erweitertes Wissen über Wortbildung und Wortfamilien sowie den jeweiligen Kontext. Sie planen, erstellen, gestalten und überarbeiten selbständig längere und detailliertere Texte und Dokumente zu vertrauten Themen adressaten‑, textsorten‑ und situationsgerecht und ggf. mithilfe verschiedener Medien.
  • Zur Erweiterung ihrer Sprachkompetenz wenden die Schülerinnen und Schüler selbständig geeignete Hilfsmittel, Lerntechniken und ‑strategien an. Sie dokumentieren und reflektieren ihren Lernfortschritt.

Spanisch Grundkurs (Pflichtfach IW)

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere, etwas komplexere Äußerungen und Gespräche zu vertrauten allgemeinen sowie beruflichen Themenbereichen (siehe Themengebiete), wenn deutlich artikulierte Standardsprache gesprochen wird und die Möglichkeit zu wiederholtem Hören bzw. Nachfragen besteht.
  • Sie verstehen längere, etwas komplexere Lesetexte zu vertrauten allgemeinen sowie beruflichen Themenbereichen (siehe Themengebiete). Dabei entnehmen sie Texten gezielt Informationen, die als Basis für Entscheidungen und Handlungen sowie der eigenen Meinungsbildung dienen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich aktiv an Gesprächen in Situationen des privaten sowie beruflichen Alltags zu bekannten Themen (siehe Themengebiete), indem sie über Interessen, Sachverhalte und Erfahrungen sprechen, auf Beiträge anderer eingehen sowie ihren eigenen Standpunkt darlegen und begründen. Sie artikulieren und betonen dabei Wörter und Sätze an zielsprachlichen Standards orientiert.
  • Sie tragen kurze, vorbereitete Präsentationen zu einem breiteren Themenspektrum weitgehend frei und adressatengerecht vor.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfassen orthographisch korrekte, strukturierte und zusammenhängende Texte für den privaten sowie beruflichen Alltag zu vertrauten Themen (siehe Themengebiete), in denen sie Sachinformationen detailliert darstellen, ihre Gefühle differenziert ausdrücken und ihre eigene Meinung begründen.
  • In Standardsituationen des privaten sowie beruflichen Alltags vermitteln die Schülerinnen und Schüler, indem sie die relevanten Gesprächsinhalte sinngemäß in der jeweils anderen Sprache mündlich wiedergeben. Dabei kompensieren sie sprachliche Defizite durch Umschreibungen und durch die Verwendung von Synonymen und Antonymen.
  • Sie übertragen je nach Anforderung der Situation mündlich oder schriftlich Inhalte etwas komplexerer Texte sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in die jeweils andere Sprache.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind mit grundlegenden Aspekten der Denkweise und Lebenswelt in spanischsprachigen Ländern vertraut und verhalten sich aufgeschlossen und kooperativ. Sie beachten wichtige kulturspezifische Konventionen des gesellschaftlichen Umgangs.
  • Sie erschließen Hör-, Hörseh- und Lesetexte sowie bildgestützte und nichtlineare Texte der alltäglichen sowie beruflichen Lebenswelt und wenden dabei Erschließungstechniken auf Wort- und Inhaltsebene an. Sie nutzen dabei ihre Mutter- und Fremdsprachenkenntnisse, ihr erweitertes Wissen über Wortbildung und Wortfamilien sowie den jeweiligen Kontext. Sie planen, erstellen und gestalten selbständig längere und detailliertere Texte und Dokumente zu vertrauten Themen adressaten-, textsorten- und situationsgerecht und ggf. mithilfe verschiedener Medien.
  • Zur Verbesserung ihrer Sprachkompetenz wenden die Schülerinnen und Schüler selbständig geeignete Hilfsmittel, Lerntechniken und ‑strategien an. Sie dokumentieren und reflektieren ihren Lernfortschritt.

Spanisch Aufbaukurs (Pflichtfach IW)

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen, je nach Situation und (Hör-)Absicht global und im Detail, längere und komplexere Äußerungen und Gespräche zu einer Vielfalt an gesellschaftlichen sowie beruflichen Themen (siehe Themengebiete) mit stellenweise unbekanntem, aber größtenteils erschließbarem Wortschatz, wenn Standardsprache oder mit leicht regionaler Akzentfärbung gesprochen wird.
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen längere, komplexere Lesetexte zu einer Vielfalt an gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Themen (siehe Themengebiete). Dabei entnehmen sie Texten gezielt auch umfangreiche Informationen, die als Basis für Entscheidungen und Handlungen sowie der eigenen Meinungsbildung dienen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich spontan und sicher an Gesprächen in Situationen des privaten sowie beruflichen Alltags und zu einer Vielfalt an Themen (siehe Themengebiete), indem sie flüssig über Interessen, anspruchsvollere Sachverhalte und Erfahrungen berichten, ihre Ansichten begründen sowie Vor- und Nachteile abwägen.
  • Sie halten auch zu anspruchsvolleren Sachverhalten mithilfe ausgewählter Medien weitgehend frei und sicher adressatengerechte Präsentationen.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfassen auch längere und komplexere Texte für den privaten sowie beruflichen Bereich zu einer Vielfalt an Themen (siehe Themengebiete), in denen sie komplexere Sachinformationen detailliert oder zusammenfassend wiedergeben, ihren Standpunkt ausführlich darlegen und strukturiert Stellung nehmen. Dabei schreiben sie orthographisch korrekt und verwenden ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln.
  • Sie vermitteln in Situationen des privaten sowie beruflichen Alltags, indem sie auch anspruchsvollere Gesprächsinhalte sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in der jeweils anderen Sprache mündlich wiedergeben. Dabei kompensieren sie vereinzelte Wortschatzlücken durch geeignete Umschreibungsstrategien.
  • Sie übertragen je nach Anforderung der Situation mündlich oder schriftlich Inhalte von längeren und komplexeren Texten sinngemäß, ggf. zusammenfassend, in die jeweils andere Sprache.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind mit unterschiedlichen Aspekten der Denkweise und Lebenswelt in spanischsprachigen Ländern vertraut und verhalten sich aufgeschlossen und kooperativ. Sie beachten kulturspezifische Konventionen des gesellschaftlichen Umgangs im privaten und beruflichen Kontext.
  • Sie erschließen längere und komplexere Hör-, Hörseh- und Lesetexte der privaten und beruflichen Lebenswelt und wenden dabei Erschließungstechniken auf Wort-, Inhalts- und Gestaltungsebene an. Komplexeren bildlichen und grafischen Darstellungen entnehmen sie Informationen, versprachlichen und interpretieren diese. Sie nutzen dabei ihre Mutter- und Fremdsprachenkenntnisse, ihr breites Wissen über Wortbildung und Wortfamilien sowie den jeweiligen Kontext. Sie planen, erstellen und gestalten zielgerichtet Texte adressaten-, textsorten- und situationsgerecht und überarbeiten diese bei Bedarf selbständig, ggf. mithilfe verschiedener Medien. Sie arbeiten dazu eigenständig mit authentischen Quellen.
  • Zur Erweiterung ihrer Sprachkompetenz wenden die Schülerinnen und Schüler selbständig geeignete Hilfsmittel, Lerntechniken und -strategien an. Sie dokumentieren, reflektieren und optimieren ihren Lernfortschritt.

Spektrum der Gesundheit (vertiefendes Wahlpflichtfach GH, profilerweiterndes Wahlpflichtfach S)

Da der Lehrplan modular aufgebaut ist, erwerben die Schülerinnen und Schüler die Grundlegenden Kompetenzen in Abhängigkeit der ausgewählten Module.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Sexualität des Menschen auf anatomischer und physiologischer Grundlage und schätzen dabei das Risiko sexuell übertragbarer Krankheiten ein. Sie reflektieren ihr eigenes Sexualverhalten, um verantwortungsbewusst entsprechende Methoden der Kontrazeption auswählen zu können.
  • Die Schülerinnen und Schüler begründen mithilfe von Fachwissen die Bedeutung der Gesunderhaltung, Gefährdungspotenziale sowie Erkrankungen der Haut und Zähne und bewerten entsprechende Präventions‑ und Pflegemaßnahmen kritisch.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Entwicklung der Professionalisierung im Bereich Pflege und diskutieren davon ausgehend die Bedeutung der Akademisierung im Hinblick auf ihre Berufsperspektiven.
  • Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Darreichungsformen und Applikationsarten von Arzneimitteln, erläutern allgemeine Wirkprinzipien und setzen sich mit den Prozessen, die ein Arzneimittel von seiner Entwicklung bis zu seiner Abgabe durchläuft, kritisch auseinander.
  • Die Schülerinnen und Schüler diskutieren anhand von aktuellen Leitlinien und Standards relevante ethische Aspekte der Notfallmedizin. Sie begründen davon ausgehend ihre Rolle als wichtiges Glied in der Rettungskette und die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit für die Betroffenen und ihre Angehörigen.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren unterschiedliche alternative und komplementäre Heilverfahren und bewerten diese hinsichtlich ihrer ökonomischen und gesellschaftlichen Relevanz. Sie diskutieren Nutzen und Risiken des traditionellen Heilwissens, indem sie die verschiedenen Verfahren von der konventionellen Medizin abgrenzen.
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern anhand verschiedener Umweltprobleme die Bedeutung einer intakten Umwelt für den Menschen. Dazu beschreiben sie CO2‑Emissionen und Schadstoffbelastungen, die sich auf die Gesundheit des Menschen auswirken, um daraus Möglichkeiten zur Schonung natürlicher Ressourcen abzuleiten und das eigene Nutzerverhalten zu reflektieren und entsprechend anzupassen.

Sport (erweiterndes Wahlpflichtfach)

  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren und bewerten den Gesundheitswert des jeweils gewählten Sportlichen Handlungsfeldes und wenden spezifische Trainingsmethoden und -inhalte im Hinblick auf ein regelmäßiges und selbständiges gesundheitsorientiertes Training auch außerhalb des Sportunterrichts an.
  • Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Regeln des jeweils gewählten Sportlichen Handlungsfeldes an und halten diese ein. Sie gehen partnerschaftlich miteinander um, zeigen faires Verhalten bei Sieg und Niederlage und tragen durch gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfe sowie Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen zu einem freudvollen und positiven sportlichen Erlebnis bei.
  • Auf der Grundlage vertiefter Kenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen dem jeweils gewählten Sportlichen Handlungsfeld und der Umwelt integrieren sie sportliche Aktivitäten in eine umweltorientierte Freizeitgestaltung.
  • Im jeweils gewählten Sportlichen Handlungsfeld erweitern die Schülerinnen und Schüler systematisch in sportartspezifischen Spiel-, Trainings- und Wettkampfformen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Bewegungsabläufe und beschreiben und demonstrieren sie unter Berücksichtigung wesentlicher Technikmerkmale. Sie sind mit den Sicherheitsbestimmungen der jeweiligen Sportart vertraut und wenden ihre Kenntnisse über entsprechende Helfergriffe, Sicherheitsstellungen und ggf. Rettungsmaßnahmen etc. selbständig und verantwortungsvoll in der Praxis an. Gleiches gilt für ihre sportartspezifischen Kenntnisse aus dem Bereich der Fachtheorie und Taktik.

Technologie (T)

Da der Lehrplan modular aufgebaut ist, erwerben die Schülerinnen und Schüler die Grundlegenden Kompetenzen in Abhängigkeit der ausgewählten Module.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren anhand charakteristischer Eigenschaften nichtmetallische Werkstoffe und beurteilen auf Basis von Werkstoffeigenschaften von Metallen den Einsatzzweck und die Einsatzgrenzen unter ökologischen, ökonomischen und gestalterischen Merkmalen (Lernbereich 1).
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren Netzwerke und deren Komponenten. Sie erläutern dabei Verfahrensweisen der Verbindung, der Kommunikation und Datenübertragung zwischen Rechnern unter Berücksichtigung von Datensicherheit und Datenintegrität (Lernbereich 2).
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren unter verschiedenen Bedingungen auftretende Belastungsarten technischer Bauteile und Systeme fachgerecht, um die Sicherheit gegen Bauteilversagen zu prüfen (Lernbereich 3).
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Aufbau eines idealen Fachwerks, untersuchen die statische Bestimmtheit und analysieren damit Belastungen, die in Fachwerken wirken (Lernbereich 4).
  • Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Baukonstruktionen hinsichtlich bauphysikalischer und gestalterischer Prinzipien, begründen anhand ausgewählter Bauwerke notwendige Konstruktions-, Wartungs- und Instandhaltungskonzepte und beurteilen die verwendeten Baustoffe nach gestalterischen, ökonomischen oder ökologischen Kriterien (Lernbereich 5).
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Vorgehensweise bei der Modellbildung aus den Bereichen Technik, Ökonomie bzw. Ökologie. Sie bewerten und wählen geeignete Modelltypen in Abhängigkeit vom Verhalten aus. Sie prüfen dabei die Güte eigener Modelle auch mithilfe geeigneter Simulationssoftware (Lernbereich 6).
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern fachgerecht den Aufbau und die Funktionsweise von Steuer- und Regelkreisen und analysieren die Wirkungen verschiedener Regelkreisglieder und ihrer Kombinationen mithilfe geeigneter Simulationssoftware (Lernbereich 7).
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben den Aufbau einfacher mechatronischer Systeme, wie z. B. Sensoren, Aktoren und Verarbeitungseinheiten, erläutern fachgerecht die Aufgabe und die Technik einzelner Bauteile und beurteilen die Möglichkeiten des Austauschs von Informationen zwischen Mensch und Maschine (Lernbereich 8).
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern Signalformen, Funktion und Verwendung von technischen Signalumsetzern und beurteilen technische Einschränkungen. Sie analysieren dabei Informationsübertragungsmöglichkeiten und deren Übertragungssysteme (Lernbereich 9).
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren unter Verwendung fachbezogener Informationsquellen Aufbau, Funktion, Entwicklungsgeschichte und Innovationskraft komplexer technischer Systeme und stellen ihre Ergebnisse fachgerecht dar (Lernbereich 10).

Technologie (ABU)

Da der Lehrplan modular aufgebaut ist, erwerben die Schülerinnen und Schüler die Grundlegenden Kompetenzen in Abhängigkeit der ausgewählten Module.
  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen das Potenzial und die ökologischen Auswirkungen des Energiepflanzenanbaus nach ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten. Sie vergleichen dabei exemplarisch regenerative mit herkömmlichen fossilen Energieträgern (Lernbereich 1).
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren das Fruchtbarkeitsgeschehen am Beispiel des Nutztiers Rind, untersuchen die Entwicklungsprozesse von Empfängnis bis Geburt und erläutern Kriterien für eine erfolgreiche Reproduktion (Lernbereich 2).
  • Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Möglichkeiten und Methoden der gentechnologischen Veränderung von Pflanzen und beurteilen die derzeit rechtlichen Regelungen zur Verwendung gentechnisch veränderter Organismen nach biologischen, gesundheitlichen und ethischen Gesichtspunkten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Grenzen und Möglichkeiten von Züchtungsmethoden und bewerten biotechnologische Verfahren im Hinblick auf die Züchtung und Vermehrung von Pflanzen bzw. auf die Gewinnung von Pflanzeninhaltsstoffen (Lernbereich 3).
  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen konventionelle und biotechnologische Verfahren in der Tierzucht und beurteilen deren Nutzen für den Zuchtfortschritt. Sie vergleichen dabei Methoden, Möglichkeiten der Transgenisierung von Tieren und prüfen Vor- und Nachteile der Gentechnik (Lernbereich 4).
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Zusammenhang zwischen Ernährungsstatus, Nährstoffzufuhr und dem Gesundheitszustand eines Menschen, untersuchen psychogene Essstörungen bzw. Stoffwechselerkrankungen und beurteilen geeignete Maßnahmen zur Prävention und Heilung (Lernbereich 5).
  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Ursachen und gesundheitlichen Folgen beim Konsum mikrobiologisch verdorbener Lebensmittel, erläutern die Bedeutung von Präventions- und Hygienemaßnahmen im Lebensmittelbereich und erläutern diverse Konservierungs- und Haltbarkeitsmaßnahmen. Hierbei beachten sie auch gesetzlich vorgeschriebene Schadstoffgrenzwerte (Lernbereich 6).
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren gängige Getreidearten hinsichtlich fachlicher Kriterien und bewerten dabei deren Bedeutung für die menschliche Ernährung (Lernbereich 7).
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren unter Verwendung fachbezogener Informationsquellen Aufbau, Funktion, Entwicklungsgeschichte und Innovationskraft komplexer technischer Systeme und stellen ihre Ergebnisse fachgerecht dar (Lernbereich 8).

Volkswirtschaftslehre (W)

  • Die Schülerinnen und Schüler wägen bei volkswirtschaftlichen Problemstellungen gegensätzliche Standpunkte gegeneinander ab. Dabei wechseln sie in Entscheidungs- und Beurteilungssituationen adäquat die Betrachtungsperspektive.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren und beurteilen unterschiedliche wirtschaftspolitische Konzeptionen zur Beeinflussung von Wirtschaftswachstum und Konjunktur im Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft unter Verwendung von Modellen mit hohem Abstraktionsniveau.
  • Die Schülerinnen und Schüler bewerten kritisch das Ausmaß und die Struktur der gegenwärtigen Arbeitslosigkeit, die Ursachen der Arbeitslosigkeit und die Instrumente der Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren und beurteilen wirtschaftspolitische Maßnahmen aus den Bereichen der Strukturpolitik, der Wettbewerbspolitik, der Umweltpolitik und der Entwicklungspolitik mit volkswirtschaftlichen Methoden im Hinblick auf Wirkungen, Risiken und Grenzen.

Wirtschaft Aktuell (vertiefendes Wahlpflichtfach W, IW)

Da der Lehrplan des Wahlpflichtfachs Wirtschaft Aktuell modular aufgebaut ist, erwerben die Schülerinnen und Schüler die folgenden Grundlegenden Kompetenzen teilweise in Abhängigkeit der von der Lehrkraft ausgewählten Module in Jahrgangsstufe 12 oder 13.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren und bewerten, u. a. im Rahmen von Fallbearbeitungen, grundlegende Ursachen und Probleme wirtschaftlichen Handelns, indem sie in unterschiedlichen aktuellen wirtschaftlichen Situationen planen, entscheiden und kontrollieren.
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Internationalisierungsmöglichkeiten eines Unternehmens und entwickeln geeignete Internationalisierungsstrategien unter Berücksichtigung eines Marketing- und Personalkonzeptes.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren anhand authentischer Quellen (z. B. statistische Daten, Zeitungsberichte) die Lage und Entwicklung der Gesamtwirtschaft und ziehen daraus adäquate Schlüsse. Dabei beziehen sie ggf. den wirtschaftsgeschichtlichen bzw. wirtschaftsgeographischen Kontext mit ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen zu aktuellen wirtschaftspolitischen Entscheidungen fundiert Stellung, zeigen mehrperspektifisch Konsequenzen auf und finden angemessene Lösungsmöglichkeiten.
  • Die Schülerinnen und Schüler wägen gegensätzliche Standpunkte, z. B. bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen zur Lösung von wirtschaftlichen Problemen, ggf. unter Berücksichtigung rechtlicher Sachverhalte und ethisch‑moralischer Werte, gegeneinander ab. Dabei wechseln sie in Entscheidungs- und Beurteilungssituationen adäquat die Betrachtungsperspektive.
  • Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die personalwirtschaftliche Situation eines Unternehmens und entwickeln Personalstrategie- und Personalentwicklungsmöglichkeiten.
  • Die Schülerinnen und Schüler gestalten einen Qualitätsverbesserungsprozess.
  • Die Schülerinnen und Schüler erstellen vor dem Hintergrund einer Geschäftsidee für ein neu zu gründendes Unternehmen aussagekräftige und aufeinander abgestimmte Unterlagen (z. B. Investitions- und Finanzierungspläne), die sie adressatengerecht präsentieren und selbstsicher vertreten. Dabei berücksichtigen sie stets rechtliche Rahmenbedingungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen gezielt unterschiedliche politische, rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Werte einer Region bzw. eines Landes, um die Interessen und Ziele eines Unternehmens durchzusetzen. Dabei berücksichtigen sie Veränderungen im Zeitablauf im Unternehmen ebenso wie in dessen Umwelt.
  • Die Schülerinnen und Schüler treffen auf der Grundlage individueller Lebensphasen verantwortungsvolle und bedarfsorientierte Entscheidungen in den Bereichen Geld- und Vermögensanlage, Finanzierung und Versicherung. Dabei wägen sie finanzielle und nichtfinanzielle Chancen und Risiken ab und zeigen sich kompromissbereit.

Wirtschaft und Recht (erweiterndes Wahlpflichtfach T, ABU, G, GH)

Da der Lehrplan des Wahlpflichtfachs modular aufgebaut ist, erwerben die Schülerinnen und Schüler die Grundlegenden Kompetenzen in Abhängigkeit der ausgewählten Module.
  • Die Schülerinnen und Schüler schließen als Verkäufer einen Kaufvertrag ab, berücksichtigen die besonderen Rechtsnormen beim Internetkauf und reagieren angemessen auf Störungen sowohl beim Abschluss als auch bei der Erfüllung des Vertrages.
  • Die Schülerinnen und Schüler prüfen Arbeitsverträge, setzen sich kritisch mit den Rechten und Pflichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern auseinander, gestalten Arbeitsabläufe abwechslungsreich und wählen Arbeitszeitmodelle hinsichtlich ihres optimalen Einsatzes aus.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren Ziele und Zielbeziehungen in der Wirtschaftspolitik, beurteilen wirtschaftspolitische Maßnahmen und positionieren sich so als mündige Staatsbürger.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren vor dem Hintergrund eines vollkommenen Marktes ausgewählte reale Märkte und schätzen ihre Handlungsmöglichkeiten auf den Märkten kritisch ein. Sie beurteilen die Leistungsfähigkeit des Marktmechanismus im Hinblick darauf, gesellschaftliche Probleme zu lösen.
  • Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Bedeutung einer möglichen Selbständigkeit für sich und die Gesamtwirtschaft, indem sie sich mit dem Prozess und den grundlegenden Fragen einer Unternehmensgründung auseinandersetzen.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren unterschiedliche Möglichkeiten der Preisbildung, ermitteln mithilfe der Divisionskalkulation die Selbstkosten eines Produktes und präsentieren ihre Ergebnisse zur Preissetzung mit geeigneten Präsentationsformen kreativ, anschaulich und verständlich.
  • Die Schülerinnen und Schüler optimieren den Einsatz der Produktionsfaktoren in der Fertigung, entscheiden sich für ein geeignetes Fertigungsverfahren und ermitteln die optimale Losgröße. Sie stellen die Produktionssteuerung sinnvoll auf bedarfsorientierte Verfahren um und planen den Produktionsablauf.
  • Die Schülerinnen und Schüler entwickeln auf Grundlage von aktuellen Ergebnissen der Marktforschung und der Stellung des Produkts im Produktlebenszyklus einen kreativen Marketingmix und vertreten ihr Marketingkonzept anschaulich und überzeugend.