Lehrplan PLUS

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Vergleichsauswahl 2

Wirtschaft und Recht 12

Der angegebene Fachlehrplan wird derzeit überarbeitet; die überarbeitete Fassung wird nach Abschluss der Anpassung des LehrplanPLUS an das neunjährige Gymnasium veröffentlicht.

WR12 1.1 R 3.2 Interessenausgleich durch vertragliche Ansprüche aus Leistungsstörungen beim Kauf (ca. 15 Std.)

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • begründen Ansprüche und Rechte bei Pflichtverletzungen beim Kauf. Dabei greifen sie auf ihre rechtstechnischen Kompetenzen zurück und formulieren geeignete Texte zur Durchsetzung der Ansprüche.
  • analysieren konkrete Fallbeispiele mit Blick auf den Interessenausgleich zwischen Käufer und Verkäufer. Dabei reflektieren sie auch das Spannungsverhältnis zwischen Verbraucherschutz und Vertragsfreiheit.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Übersicht über mögliche Leistungsstörungen beim Kauf
  • Systematik des Rechts der Leistungsstörungen: allgemeine Tatbestandsvoraussetzungen (Pflichtverletzung, Vertretenmüssen, Fristsetzung) und allgemeine Rechtsfolgen (Schadensersatz neben und statt der Leistung, Rücktritt)
  • besondere Voraussetzungen und Rechtsfolgen bei verspäteter Leistung und behebbarem Sachmangel
  • Vertragsfreiheit in der Sozialen Marktwirtschaft
  • Verbraucherschutz beim Verbrauchsgüterkauf: Beweislastumkehr, Einschränkungen beim Haftungsausschluss
Alltagskompetenzen Alltagskompetenzen

WR12 2 R 4 Strafrecht (ca. 6 Std.)

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • überprüfen konkrete Fallbeispiele aus dem Strafrecht im Hinblick auf die Frage der Strafbarkeit. Dabei setzen sie ihre rechtstechnischen Kompetenzen ein.
  • beurteilen Rechtsfolgen von Straftaten vor dem Hintergrund rechtsstaatlicher Prinzipien im Hinblick auf verschiedene Strafzwecktheorien und Grundsätze der Strafzumessung.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Voraussetzungen der Strafbarkeit (Tatbestandsmäßigkeit, Rechtswidrigkeit, Schuld)
  • Überblick über Strafzwecktheorien
  • Grundsätze der Strafzumessung

WR12 3 W 4 Preisniveaustabilität (ca. 11 Std.)

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • beurteilen die Auswirkungen der Entwicklung von Preis- und Zinsniveau auf Haushalte, Unternehmen und die Konjunktur mithilfe des Kreislaufmodells. Dazu informieren sie sich über aktuelle Daten.
  • vollziehen konkrete geldpolitische Maßnahmen nach. Dabei berücksichtigen sie die Ziele und die geldpolitische Strategie des Eurosystems sowie die zugehörige wirtschaftliche Situation.
  • schätzen Grenzen und Risiken konkreter geldpolitischer Maßnahmen ein, auch vor dem Hintergrund möglicher Zielkonflikte.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Ziele und geldpolitische Strategie des Eurosystems
  • Refinanzierungsmöglichkeiten der Banken
  • idealtypische Wirkung (Transmissionsmechanismus) und Wirkungsgrenzen geldpolitischer Maßnahmen
  • mögliche Risiken und Zielkonflikte bei der Geldpolitik, z. B. Zielkonflikt zwischen Wachstum und Preisniveaustabilität

WR12 4 W 5 Außenwirtschaftliche Beziehungen (ca. 10 Std.)

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • interpretieren die Zahlungsbilanz im Hinblick auf die vielfältigen internationalen Verflechtungen eines Landes. Dabei erkennen sie Ungleichgewichte in den Teilbilanzen und leiten daraus mögliche volkswirtschaftliche Probleme ab.
  • stellen die Wirkung von Devisenmarktinterventionen auf den Wechselkurs im Marktmodell dar.
  • analysieren mögliche Auswirkungen wechselkurspolitischer Maßnahmen bzw. von Entwicklungen des Wechselkurses auf die Zahlungsbilanzen der betroffenen Länder.
  • beurteilen nationale wirtschaftspolitische Handlungsmöglichkeiten vor dem Hintergrund ihrer Grenzen in der globalisierten Weltwirtschaft (z. B. in den Bereichen Konjunktur und Beschäftigung).
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Teilbilanzen der Zahlungsbilanz
  • Ursachen und Folgen außenwirtschaftlicher Ungleichgewichte
  • Wechselkursbildung im Marktmodell
  • Wechselkurspolitische Maßnahmen: Fixierung oder Freigabe von Wechselkursen, Devisenmarktinterventionen
  • Grenzen nationaler Wirtschaftspolitik: institutionelle Rahmenbedingungen (z. B. internationale Verträge, fehlende internationale Regelungen, Global Governance), Offenheit der Märkte (z. B. freier Kapitalverkehr, Freizügigkeit, multinationale Unternehmen)
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