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Vergleichsauswahl 2

Katholische Religionslehre 11 (zweistufige Wirtschaftsschule)

KR11 Lernbereich 1: Jesus Christus – Fragen und Bekenntnis

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erläutern außerbiblische Zeugnisse über Jesus und schätzen deren historischen Stellenwert ein.
  • skizzieren und diskutieren das Jesusbild im Islam und im Judentum, setzen dieses in Beziehung mit dem christlichen Zeugnis, um das Unterscheidende zu würdigen.
  • interpretieren und vergleichen unterschiedliche Christusdarstellungen aus der christlichen und profanen Kultur und nehmen Stellung dazu.
  • entfalten auf der Grundlage einer Relektüre biblischer Zeugnisse ein vielschichtiges Bild von Jesus Christus, reflektieren ihr eigenes Jesusbild neu und bringen es auf vielfältige Art und Weise zum Ausdruck.
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • historische Zeugnisse und ihre Deutung, z. B. Sueton-Notiz, Tacitus (Annalen), Lucian von Samosata, babylonischer Talmud (Sanhedrin 43a), Flavius Josephus (Jüdische Altertümer)
  • Jesusbild im Judentum und Islam, Hoheitstitel Jesu im Christentum: Messias/Christus (z. B. Mt 16,13-17), Kyrios/Herr (z. B. 1 Kor 16,22), Menschensohn (z. B. Mk 10,42-45), Sohn Gottes (z. B. Mt 3,13-17), Sohn Davids (z. B. Mt 20,29-34)
  • Christus-Zeugnisse und Erlösergestalten, z. B. in Kunst, Musik, Literatur, Film, Videoclips, Werbung, Popkultur
  • überraschende Züge der Persönlichkeit Jesu, z. B. Wahrhaftigkeit (Joh 2,13-22), Radikalität der Nachfolge (Lk 14,25-33), Mitleid (Mk 6,30-34), Zorn und Trauer (Mk 3,4-6), Zärtlichkeit (Mk 10,15-16)
  • persönliches Jesusbild bzw. eigenes Credo

KR11 Lernbereich 2: Kirche in der Welt – Christsein heute

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • erläutern anhand theologischer Bilder das Selbstverständnis von Kirche, stellen die Dimensionen ihres Handelns dar, erkennen, dass sie stets der Erneuerung bedarf, und setzen diese Einsichten mit ihren eigenen Visionen von Kirche in Beziehung.
  • erörtern ausgehend von eigenen Vorstellungen die Relevanz des katholischen Eheverständnisses für ein gelingendes Zusammenleben.
  • stellen das caritative Engagement der Kirche an lokalen und globalen Beispielen dar, um zu erkennen, wie das Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe in der Gesellschaft umgesetzt wird.
  • beschreiben die Prinzipien der kirchlichen Soziallehre und beurteilen ihre Bedeutung für die heutige Gesellschaft.
  • nehmen die unterschiedliche Situation von Christen in der Welt wahr, um zu verstehen, welche Herausforderung es sein kann, sich zu seinem Glauben zu bekennen, und diskutieren Möglichkeiten des eigenen religiösen Engagements in einer säkularen Welt.
  • erklären die Notwendigkeit eines Dialogs der Religionen aus christlicher Perspektive und bewerten Bemühungen und Konzepte für ein besseres Zusammenleben in der "Einen Welt".
Inhalte zu den Kompetenzen:
  • Kirchenmodelle (z. B. Kirche als Communio, als Volk Gottes, als Leib Christi, als Grundsakrament, als Ecclesia semper reformanda, als Tempel des Heiligen Geistes (1 Petr 2,5); Grundvollzüge, z. B. Liturgie (Lk 22,19-20), Zeugnis (1 Petr 3,15), Diakonie (Mt 25,31-46), Koinonia (Apg 2,43-47)
  • katholisches Eheverständnis (Treue, Unauflöslichkeit, Ja zum Kind, Sakramentalität), Pluralität von Lebensformen in der offenen Gesellschaft, Anfragen an das katholische Eheverständnis, Umgang mit Partnerschaftskonflikten und Scheitern
  • kirchliche Projekte, z. B. bischöfliche Hilfswerke, Bahnhofsmission, Caritas), Doppelgebot der Liebe (Mt 22,34-40)
  • Personalität, Subsidiarität, Solidarität, Gemeinwohl, Nachhaltigkeit; Herausforderungen (z. B. Ökonomisierung der Lebensbereiche, Belastungen in der Arbeitswelt, Entsolidarisierung der Gesellschaft), Kirche als Arbeitgeber
  • bedrohte Religionsfreiheit heute, Bedeutung der Religionsfreiheit für die Gesellschaft; Christsein heute in Kirche und Gesellschaft
  • Religionskonflikte im Zeitalter der Globalisierung und Lösungswege, z. B. Konzepte eines Weltethos, Konziliarer Prozess, Ökumene, das Zweite Vatikanische Konzil (Nostra Aetate)
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