Lehrplan PLUS

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Grundlegende Kompetenzen zum Ende der Jahrgangsstufe 8 (dreistufige Wirtschaftsschule)

Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle

  • Die Schülerinnen und Schüler wenden grundlegende Lern- und Arbeitstechniken auch zur Lösung einfacher wirtschaftlicher Problemstellungen an. Kurze, übersichtliche Präsentationen erstellen sie auch computergestützt und tragen ihre Ergebnisse flüssig vor.
  • Sie treffen überlegte Kaufentscheidungen und schließen im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten Kaufverträge ab. Dabei erfüllen die Schülerinnen und Schüler ihre Pflichten und nehmen ihre Rechte aktiv wahr.
  • Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Einblick in die Arbeitswelt und informieren sich über verschiedene Berufsfelder.
  • Von den Schülerinnen und Schülern wird ein einfaches Veranstaltungskonzept erstellt. Zudem führen sie die Veranstaltung durch. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen den Erfolg der Veranstaltung.
  • Die Schülerinnen und Schüler planen und organisieren die Beschaffung von Waren und Materialien in einem kleinen, regional agierenden Unternehmen. Sie überwachen den ordnungsgemäßen Ablauf der Prozesse.
  • Sie verkaufen Waren und Dienstleistungen in einem regional tätigen Unternehmen. Zur Förderung des Verkaufs entwickeln die Schülerinnen und Schüler anlassbezogene einfache Werbemaßnahmen.
  • Die Schülerinnen und Schüler bestimmen Anforderungen an neue Mitarbeiter. Sie nutzen unterschiedliche Möglichkeiten der Rekrutierung von Mitarbeitern und treffen durch eine Analyse von Bewerbungsunterlagen eine Vorauswahl.
  • Die Wertströme in einem Unternehmen werden von den Schülerinnen und Schülern erfasst. Dazu sortieren und buchen sie gängige Belege gemäß den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung.
  • Sie stellen Aufwände und Erträge gegenüber, um das Betriebsergebnis zu ermitteln. Die Schülerinnen und Schüler stellen die Vermögens- und Kapitallage des Unternehmens in Form einer Bilanz dar.
  • Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren weitgehend sicher und nutzen unterschiedliche Kommunikationsmittel, z. B. Telefon, E-Mail und Fax.

Deutsch

  • Die Schülerinnen und Schüler wenden kommunikative Verhaltensregeln an und nehmen verschiedene Rollen in unterschiedlichen Kommunikationssituationen ein. Dadurch stellen sie ihre Empathiefähigkeit unter Beweis.
  • Sie tragen Arbeitsergebnisse vor und halten Kurzreferate, wobei sie ihre Informationsquellen angeben.
  • Pragmatische sowie literarische Texte verstehen sie auch dadurch, dass sie beim Lesen verschiedene Strategien und Lesestile (flüssig, sinnbezogen, überfliegend) anwenden, die es ihnen ermöglichen, Aufbau und Inhalt der Texte zu durchdringen.
  • Die Schülerinnen und Schüler fassen den Inhalt kurzer Texte mündlich und schriftlich zusammen, analysieren ihren Inhalt anhand vorgegebener Leitfragen und stellen ihren Standpunkt zu den behandelten Themen dar.
  • Ferner beschreiben und deuten sie bildliche Darstellungen (z. B. Karikaturen, Schaubilder, Plakate) mündlich wie schriftlich.
  • Gesprächsverlauf und -inhalte halten sie in Form eines Protokolls fest.
  • Sie setzen unterschiedliche Medien gezielt und reflektiert zur Informationsbeschaffung ein und benennen sowohl in den Massenmedien als auch in anderen Kommunikationssituationen (z. B. in Werbetexten, Verkaufsgesprächen) manipulativen Sprachgebrauch.
  • Die Schülerinnen und Schüler erfassen grundlegende Textfunktionen (informativ, argumentativ, normativ, ästhetisch) und belegen sie an ausgewählten stilistischen Besonderheiten im Bereich von Sprachebene, Satzbau und Wortwahl.
  • Rechtschreibstrategien (z. B. Karteikarten oder ein individuelles Fehlerverzeichnis) wenden sie selbständig an und schlagen in Wörterbüchern nach, um sprachlich und formal richtige Texte zu verfassen.

Englisch

  • Die Schülerinnen und Schüler erfassen langsam und deutlich gesprochene Hörtexte (z. B. Gespräche, Ansagen), die Themen wie Reisen, Medien, Umweltschutz im eigenen Lebensbereich und die amerikanische Lebensweise betreffen, und reagieren entsprechend.
  • Einfache Lesetexte (z. B. Comics, Reisebeschreibungen), die Themen wie Reisen, Medien, Umweltschutz im eigenen Lebensbereich und die amerikanische Lebensweise betreffen, erschließen sie. Sie entnehmen diesen Lesetexten weitgehend selbständig Informationen als Grundlage für eigene Aufzeichnungen.
  • Sie teilen sich englischsprachigen Partnern zu Themen wie Reisen, Medien, Umweltschutz im eigenen Lebensbereich und der amerikanischen Lebensweise in unterschiedlichen Kommunikationssituationen und unter Verwendung einfacher Satzkonstruktionen schriftlich mit, indem sie einfache Texte (z. B. Anfragen nach Reiseprogrammen, Beschreibungen) verfassen. Hierbei nutzen sie zum Teil selbständig grundlegende Techniken zur Informationsbeschaffung.
  • Mittels einfacher Fragen, Antworten und Aussagen beteiligen sie sich an Kommunikationssituationen (z. B. Urlaubsplanung, Schulpartnerschaften), die deutlich formuliert sind und die Themen wie Reisen, Medien, Umweltschutz im eigenen Lebensbereich und die amerikanische Lebensweise in unterschiedlichen Kommunikationssituationen sowie die Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler einschließen.
  • Sie tragen in kurzen Sprechpassagen vorbereitete Präsentationen passend zu einem im Unterricht erarbeiteten Thema adressatengerecht vor und nutzen dazu unter Anleitung einfache, auch computergestützte Visualisierungstechniken.
  • In bekannten Alltagssituationen treten sie in Grundzügen sprachmittelnd auf (z. B. Informationen einholen) und übertragen die Aussagen einfach strukturierter Texte (z. B. Hotelangebot) oder Sprechpassagen in die jeweils andere Sprache.
  • Sie wenden ein erweitertes Repertoire an Lernstrategien und Arbeitstechniken zum Erwerb einer Fremdsprache an und gestalten weitgehend selbständig Lern- und Arbeitsbedingungen, die dem individuellen Lernen förderlich sind, z. B. Mindmaps, Wortfamilien.
  • Gegenüber der Lebensweise englischsprachiger Länder, vornehmlich den USA, zeigen sie sich aufgeschlossen und sie verfügen über entsprechendes Grundlagenwissen. Sie setzen sich mit deren kulturellen Werten und Lebensweisen auseinander und meistern bekannte Alltagssituationen.

Ethik

  • Die Schülerinnen und Schüler gestalten ihre altersbedingt größer werdenden Freiräume (z. B. bei Mode, Freizeitgestaltung und Jugendkultur) selbstbestimmt und verantwortungsvoll und setzen sich, z. B. im Umgang mit Autoritäten, mit ihren Möglichkeiten und Grenzen als Heranwachsende auseinander.
  • Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen die Sinnfrage als ein wesentliches Kriterium der Gestaltung ihres eigenen Lebens und prüfen verschiedene Antworten.
  • Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich in die Lage von Menschen ein, die mit Grenzsituationen, z. B. Krankheit oder Tod, konfrontiert sind, und sind sich des Zusammenhangs zwischen der Begrenztheit des Lebens und der Sinnorientierung des Menschen bewusst.
  • Die Schülerinnen und Schüler machen sich Gedanken darüber, was für sie persönlich ein glückliches Leben ausmacht und erkennen, dass sie altersbedingt in zunehmendem Maße für ihr persönliches Glück verantwortlich sind.
  • Anhand ökologischer und ethischer Kriterien wie z. B. Mitverantwortung und Solidarität zeigen die Schülerinnen und Schüler Bewusstsein für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit alltagstypischen Konsumgütern.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind sich der Bedeutung des Internets in ihrem alltäglichen Leben bewusst, beurteilen dessen Nutzung auf der Grundlage ethischer und einfacher rechtlicher Maßstäbe und berücksichtigen Strategien und Regeln für einen verträglichen und rücksichtsvollen Gebrauch.

Evangelische Religionslehre

  • Die Schülerinnen und Schüler erklären vor dem Hintergrund des Lebens und Wirkens von Martin Luther wichtige theologische Einsichten und Anliegen des Reformators und beschreiben deren bleibende Auswirkungen für die Gesellschaft und den christlichen Glauben.
  • Sie geben Auskunft über Begriff und Ziel der Ökumene im Allgemeinen und erklären charakteristische Merkmale, insbesondere der evangelisch-lutherischen und der römisch-katholischen Konfession; sie diskutieren Chancen und Grenzen des ökumenischen Miteinanders.
  • Die Schülerinnen und Schüler zeigen die konfliktträchtige Rolle der Propheten als Mahner in deren jeweiliger geschichtlichen, gesellschaftlichen und religiösen Situation auf. Sie diskutieren Wege, wie man sich auch heute als mutiger Querdenker für die Beseitigung von Missständen einsetzen kann.
  • Sie nehmen Menschen in Not wahr und reflektieren eigene Möglichkeiten des Handelns. Ausgehend vom biblisch-christlichen Auftrag der Nächstenliebe erklären sie anhand konkreter Beispiele die Bedeutung der Diakonie.
  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen Erscheinungsformen fernöstlicher Religionen in unserer Gesellschaft wahr. Unter Einbeziehung grundlegender Aspekte des Hinduismus erklären sie zentrale Grundzüge der buddhistischen Lehre und setzen diese an geeigneter Stelle mit ausgewählten Glaubensaussagen des Christentums in Beziehung.

Geschichte/Sozialkunde

  • Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, Bezüge zwischen historischen Wertvorstellungen und der Entwicklung unseres heutigen Wertesystems herzustellen.
  • Sie zeichnen anhand ausgewählter Aspekte (z. B. Arbeits- und Lebenswelt) die Entwicklung Europas vom Absolutismus bis zur Industrialisierung nach.
  • Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über gesellschaftliche, politische, soziale und ökonomische Missstände (z. B. im 18. und 19. Jahrhundert), um nachzuvollziehen, warum diese zu Revolutionen führen können.
  • Sie erklären mit aktuellen und historischen Bezügen, dass instabile Verhältnisse im politischen, sozialen und ökonomischen Bereich den Wunsch nach Stabilität (z. B. Napoleonische Ära) hervorrufen.
  • Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit politischen und sozialen Entwicklungen auseinander, um zu bewerten, warum diese in der Geschichte nicht nur linear verlaufen und weshalb politisches Engagement (z. B. Revolution 1848) nicht unmittelbar zum Erfolg führt.
  • Sie nutzen ihr Wissen um die Möglichkeiten der politischen Mitwirkung in einer Demokratie, um sich verantwortungsvoll als Einzelne oder als Mitglieder einer Bewegung gesellschaftlich, sozial und politisch zu engagieren.
  • Die Schülerinnen und Schüler ordnen die Bedeutung der Verfassungstradition seit dem 18. Jahrhundert für das Grundgesetz ein und beurteilen die vom Grundgesetz garantierten Rechte und Freiheiten.
  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen ihre Kenntnisse der Auswirkungen der industriellen Revolution, um deren Chancen und Risiken bis in unsere Gegenwart einzuschätzen.
  • Die Schülerinnen und Schüler recherchieren anhand vorgegebener Methoden zu historischen und aktuellen Fragestellungen. Dabei beurteilen sie die genutzten Informationsquellen nach der Wirkungsabsicht ihrer Urheber.

Informationsverarbeitung

  • Die Schülerinnen und Schüler setzen moderne, digitale Kommunikationsmittel (z. B. Laptop, Netbook) für einfache Routineaufgaben des privaten und beruflichen Lebens sicher und rationell ein.
  • Sie erarbeiten sich gängige Softwareprogramme für Berufs- und Privatleben weitestgehend selbständig. Dabei greifen sie auf Hilfefunktionen der jeweiligen Programme und Lernplattformen zurück.
  • Techniken zur Verbesserung der Schreibsicherheit und Schreibfertigkeit wenden sie selbständig und zielorientiert an.
  • Sie setzen Dienste des Internets (z. B. soziale Netzwerke, Suchmaschinen) zielgerichtet ein, um zu kommunizieren und Informationen sicher und schnell zu finden. Sie prüfen die Seriosität, Richtigkeit und Aktualität der gefundenen Ergebnisse und vermeiden die Gefahren des Internets in ihren Lebensbereichen.
  • Beim Umgang mit Daten beachten sie grundlegende Urheber- und Persönlichkeitsrechte (z. B. Recht am eigenen Bild) und fordern auch Dritte zur Einhaltung dieser Regeln auf.
  • Die Schülerinnen und Schüler lösen einfache Aufgaben (z. B. Einnahmen- und Ausgabenrechnung) mit einem Tabellenkalkulationsprogramm, erledigen Korrespondenz normgerecht, erstellen einfache Dokumente (z. B. Handzettel) mithilfe eines Textverarbeitungsprogrammes und bereiten Ergebnisse übersichtlich mit den Grundfunktionen eines Präsentationsprogramms auf.

Katholische Religionslehre

  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen in der Auseinandersetzung mit der christlichen Auffassung von Liebe und Sexualität wahr, dass beide nach dem Schöpfungswillen Gottes fundamental zum menschlichen Leben gehören. Sie verstehen und begründen, dass Sexualität aus christlicher Perspektive eines geschützten Raums der Treue und Verantwortung bedarf.
  • Sie beschreiben in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Gottesbildern aus Gegenwart und Vergangenheit die Möglichkeiten und Grenzen, sich Gott vorzustellen und ein Bild von ihm zu machen. Sie verstehen den Glauben, dass Gott in Jesus Christus Mensch geworden und in seinem Geist gegenwärtig ist, und gestalten dies in eigenen Ausdrucksweisen.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Merkmale der biblischen Propheten, einschließlich des jeweiligen geschichtlichen Hintergrunds, und verstehen prophetisches Reden als Gotteswort in Menschenwort. Sie beurteilen heutige Verhältnisse, in denen die Grundwerte der Gerechtigkeit, des Friedens und der Bewahrung der Schöpfung bedroht sind, und begründen die Notwendigkeit prophetischen Eingreifens damals wie heute.
  • Sie stellen die Bedeutung der Sakramente der katholischen Kirche in ihren wesentlichen Zügen dar und erklären die Unterschiede von Zeichen, Symbol und Sakrament. Sie verstehen und erläutern, dass sich in Jesu Christi Handeln die Zuwendung Gottes zu den Menschen zeigt und deshalb alle Sakramente ihren Grund in ihm haben. Sie entdecken und beschreiben Spuren des Göttlichen in ihrem Alltag und sind bereit, ihre Wirklichkeit in diesem Sinne wahrzunehmen.
  • Die Schülerinnen und Schüler stellen hinduistische und buddhistische Denk- und Lebensformen dar. Sie vergleichen diese mit der christlichen Sicht. Vor diesem Hintergrund setzen sich mit ihrem eigenen Glauben in Bezug auf Gott und Erlösung auseinander.

Mathematik

  • Die Schülerinnen und Schüler übersetzen ausgehend von konkreten Beispielen (z. B. Bakterienwachstum, Entfernungen, Längen) große und kleine Zahlen in die verkürzende Potenzschreibweise und wenden bei der Berechnung von Termen die Potenzgesetze an.
  • Die Schülerinnen und Schüler verwenden für Sachverhalte unterschiedliche Darstellungsformen wie absolute Werte, relative Werte (Prozentangaben), Kreisdiagramm und lösen mithilfe der Prozentrechnung alltags- und wirtschaftsbezogene Aufgaben.
  • Sie vergleichen mithilfe der Zinsrechnung ausgewählte Finanzprodukte, um erste Einblicke in die Bedeutung von Sparguthaben und Darlehen zu erhalten.
  • Die Schülerinnen und Schüler konstruieren Kreislinien und beschreiben kreisförmige Figuren. Sie führen Längen- und Flächenberechnungen am Kreis sicher durch, vergleichen und berechnen Größe und Umfang realer, kreisförmiger Flächen.
  • Sie skizzieren Schrägbilder und Netze von Prismen und Kreiszylindern, führen Flächen- bzw. Volumenberechnungen an diesen Körpern durch und erläutern ihre Vorstellungen von Flächen- und Rauminhalten und deren perspektivische Darstellung.
  • Sie beschreiben funktionale Zusammenhänge und stellen diese in unterschiedlichen Formen (Text, Tabelle und Graph) dar. Sie erläutern Beziehungen zwischen den Darstellungsformen und ordnen sie einander zu. Bei der Lösung alltagsnaher Aufgaben wählen sie eine geeignete Darstellungsform aus.
  • Die Schülerinnen und Schüler analysieren, interpretieren und vergleichen unterschiedliche Darstellungen von Funktionen (z. B. Kosten- und Preisfunktionen, Weg-Zeit-Funktionen, Handytarife) und nutzen dies bei der Lösung realitätsnaher Probleme im Zusammenhang mit linearen und proportionalen Zuordnungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler modellieren reale Situationen mithilfe linearer Funktionen und ihrer Sonderfälle.
  • Sie modellieren verschiedene Sachkontexte mithilfe linearer Gleichungssysteme und reflektieren die Lösung auf die reale Ausgangssituation.
  • Sie veranschaulichen Umfragedaten durch geeignete Darstellungsformen (z. B. Tabelle, Diagramme) und präsentieren diese.
  • Sie werten statistische Daten aus und hinterfragen den Zusammenhang mit der Realität.

Mensch und Umwelt

  • Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen ihr individuelles Nutzerverhalten von Elektrogeräten im Haushalt und ziehen Konsequenzen für einen sicherheitsbewussten Umgang sowie für eine kosten- und umweltbewusste Nutzung energieeffizienter Haushaltsgeräte.
  • Sie unterscheiden wichtige Verwendungsmöglichkeiten von Holz und erkennen dadurch den Konflikt zwischen wirtschaftlicher Nutzung und globaler Bedeutung des Ökosystems Wald in Hinblick auf biologische Vielfalt und Klimaregulation.
  • Sie erkennen Wald als schutzwürdigen und schutzbedürftigen Lebensraum und leiten daraus Konsequenzen für ihr eigenes Verhalten hinsichtlich der Nutzung des Waldes als Erholungsraum ab.
  • Sie beurteilen Vor- und Nachteile verschiedener Verhütungsmethoden für ihre zukünftige Familienplanung und übernehmen dadurch Verantwortung für ihre eigene Gesundheit, die ihrer Partnerin bzw. ihres Partners sowie des ungeborenen Lebens.

Musisch-ästhetische Bildung

  • Im Lernbereich Kunst nehmen die Schülerinnen und Schüler Plakate und andere Werbeträger, Animationsfilme, künstlerische Darstellungen und Druckgrafiken bewusst wahr. Dadurch sind sie vertraut mit aktuellen ästhetischen Sichtweisen und Zusammenhängen und nehmen ihre Wirklichkeit aus einer veränderten Perspektive wahr.
  • Sie bewerten Plakate, Animationsfilme oder andere Werbemittel anhand eines Kriterienkatalogs. Sie analysieren die Werbeträger hinsichtlich ihrer Wirkung auf verschiedene Zielgruppen und benützen dabei Fachbegriffe.
  • Sie gestalten und präsentieren eigene Ideen zu einem Thema. Sie wenden verschiedene gestalterische Verfahren experimentell an und erweitern so ihre Ausdrucksmöglichkeiten bei der Erstellung von Werbemitteln und Drucken. Sie präsentieren ihre Ergebnisse, erläutern ihre Gestaltungsabsicht sowie die beabsichtigte Bildwirkung. Die Zusammenarbeit im Team ist wesentlicher Bestandteil der Arbeitsformen. Sie übernehmen dadurch Verantwortung für sich, die Gruppe und das gemeinsame Ergebnis.
  • Sie reflektieren ihren Arbeitsprozess von der Gestaltung bis zur Umsetzung und setzen sich eigene künstlerische Ziele. Sie äußern sich konstruktiv zu den Bildern und Animationsfilmen ihrer Mitschüler und beurteilen deren Ergebnisse nach einem selbst gewählten Kriterienkatalog.
  • Im Lernbereich Musik nehmen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Formen von Musik differenziert wahr und entwickeln Vorstellungen für eigene Gestaltungsabsichten.
  • Sie sind in der Lage, Musik einzuordnen und zu bewerten. Die Schülerinnen und Schüler schätzen Musik als wertvoll und bereichernd für ihr Leben. Sie erkennen, dass gesellschaftliche und künstlerische Prozesse sehr oft zusammenwirken und sich wechselseitig bedingen und unterstützen.
  • Sie singen, bearbeiten, gestalten und begleiten Lieder und Stücke aus dem Bereich der Rock- und Popmusik. Dabei zeigen sie Mut zu kreativen und ungewöhnlichen Lösungen und lassen zeitgemäße Medien zum Einsatz kommen. Sie arbeiten teamorientiert, unterstützen sich gegenseitig und bringen ihre individuellen Stärken ein.
  • Sie setzen sich musikalische Ziele und gehen in der Diskussion mit anderen kritisch und selbstbewusst mit ihren eigenen und den Leistungen anderer um.

Sport

  • Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen den Zusammenhang zwischen Energiebereitstellung und Belastungsintensität bei sportlichen Aktivitäten und wenden Grundkenntnisse über die Muskulatur und deren funktionelles Training an, z. B. gesundheitsorientierte Kräftigung der Muskulatur in verschiedenen Variationen.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfolgen ausdauernd und leistungsbereit selbstgesteckte Ziele, reflektieren ihr eigenes Verhalten und das ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und entwickeln daraus Strategien zur Vermeidung von Konflikten.
  • In Schule und Natur verhalten sich die Schülerinnen und Schüler rücksichtsvoll, um Umweltbelastungen zu vermeiden.
  • Die Schülerinnen und Schüler erweitern zunehmend systematisch ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten in den verschiedenen Bereichen der Leichtathletik, z. B. Schritt-Weitsprung, Standstoß beim Kugelstoß.
  • Sie bewältigen die Gesamtkoordination von mindestens zwei Schwimmarten, wenden einfache Techniken des Wasserballspiels an und setzen Basiselemente des Wasserspringens um sowie Rettungshilfen unter Anleitung fachgerecht ein.
  • Im Basketball und Volleyball wenden die Schülerinnen und Schüler spezifische Techniken in spielnahen Situationen an (z. B. Korbleger, Angabe von unten) und zeigen einfache individualtaktische und gruppentaktische Maßnahmen, z. B. Give and Go, Annahme.
  • Sie gestalten und präsentieren Bewegungen und Bewegungskombinationen an verschiedenen Turngeräten mit Partner oder in der Gruppe und demonstrieren eine mindestens dreiteilige Übungsverbindung an einem Gerät.
  • Die Schülerinnen und Schüler verbinden Schritte aus der Fitnessgymnastik mit Armbewegungen und choreographischen Elementen zu Kombinationen. Mädchen erarbeiten zudem systematisch einen in Teilen selbst gestalteten Tanz und präsentieren ihn.
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