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Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München

Ergänzende Informationen zum Lernbereich „Im Zahlenraum bis Hundert rechnen und Strukturen nutzen“

Förderschule: Mathematik 1/2

Analoge Aufgaben

Analoge Aufgaben nutzen ähnliche Beziehungen zwischen Zahlen zum vorteilhaften Rechnen. In diesen Aufgaben stecken oft strukturierte Aufgabenformte, mit deren Hilfe die Schülerinnen und Schüler z. B. arithmetische Gesetzmäßigkeiten finden. Beispielaufgabe: 2 + 4 = 6, also auch 12 + 4 = 16; 32 + 4 = 36; 112 + 4 = 116; 20 + 40 = 60; 3200 + 400 = 3600

Rechnen in Schritten

Rechnen kann in verschiedenen Schritten erfolgen, z. B. stellenweise extra (Z + Z, dann E+ E) aber auch vorteilhaft begründet mit Hilfsaufgabe und anschließendem Ausgleich. Beispielaufgabe: 35 + 28 = stellenweise extra: Rechnen in Schritten mithilfe der Strategie Zehner extra, Einer extra: 30 + 20, dann 5 + 8 vorteilhaft begründet mit Hilfsaufgabe: 35 + 30 = 65, dann – 2 = 63

Zeitlich-sukzessiv und räumlich-simultan

zeitlich-sukzessiv: Eine gleiche Handlung wird öfter wiederholt. (Papa greift dreimal in die Apfelkiste und nimmt immer 2 Äpfel heraus.) räumlich–simultan: Gleich große Mengen werden (auf einen Blick) als Teil eines Ganzengesehen (5 Teller mit je 3 Orangen).

Kernaufgaben und Quadratsätze

Kernaufgaben sind die Einmaleinssätze mit 1, 2, 5, 10 und die Quadratsätze. Die Quadratsätze (1•1; 2•2; 3•3; 4•4; 5•5; 6•6; 7•7; 8•8; 9•9; 10•10) gehören zu den Kernaufgaben, da Untersuchungen zu Reaktionszeitenmessungen ergeben haben, dass man sie sich – analog zu den Verdopplungsaufgaben -  sehr gut merken kann.