Lehrplan PLUS

Direkt zur Hauptnavigation springen, zur Servicenavigation springen, zur Seitennavigation springen, zu den Serviceboxen springen, zum Inhalt springen

Deutsch als Zweitsprache (DaZ) Abschnitt zur PDF-Sammlung hinzufügen

Grundschule: Sich funktionsangemessen ausdrücken

Erläuterung zur Kompetenzerwartung: Die Schülerinnen und Schüler ... „überwinden sprachliche Probleme (z. B. fehlender Wortschatz, Tempus) durch geeignete Strategien (z. B. Umschreiben, nonverbales Untermalen, Code-Switching, Pausen, die den Gesprächspartner zu Hilfestellung auffordern). “

  • Code-Switching (Kodewechsel oder Umschalten)

    Mit dem Begriff Code-Switching wird ein Wechseln zwischen Sprachen bezeichnet, das sich auf ein einzelnes Wort, eine Phrase oder auf einen bzw. mehrere Sätze bezieht. Code-Switching kann im mündlichen oder auch schriftlichen Sprachgebrauch auftreten. Die Äußerungen sind im Mündlichen nicht durch Pausen oder Stocken unterbrochen. aber man kann die Sequenzen in der jeweiligen Sprache klar voneinander unterscheiden. Meistens werden während des Code-Switching auch die Prosodie, Redegeschwindigkeit, die Mimik und die Gestik an die gerade benützte Sprache angepasst (z. B. "Mum, I bet you're finished und, Bert, wenn du fertig bist, and when you're finished, Frankie, then I'll still have some juice left."). Das Code-Switching wird als eine hohe kommunikative Leistung gewertet. Sie stellt eine besondere Fähigkeit der mehrsprachigen Person dar, durch die sie zwischen zei oder mehreren Sprachen in einer Kommunikationssituation je nach Bedarf wechseln kann. Gründe für das Code-Switching können Wortschatzlücken in einer der Sprachen sein, oder das Wort ist in einer Sprache schneller verfügbar. Manchmal können sie auch sozialer Natur sein. Beispiel hierfür ist die Situation, in der die mehrsprachige Person durch das Umschalten Gruppensolidarität beweisen will, indem sie kurz in die Sprache der Minderheiten umschaltet.

Ergänzende Informationen sind nicht Bestandteil des Lehrplans.