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Ergänzende Informationen zur Fachkompetenz „Geschichte“

Realschule: Grundlegende Kompetenzen zum Ende der Jahrgangsstufe 9
Übergreifende Ziele
Thema Datentyp Zuordnung zum Lehrplan
Politische Bildung HTML
  • Fachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler erkennen bei der Beschäftigung mit dem Zeitalter des Imperialismus, der Weimarer Republik sowie der beiden Weltkriege anhand konkreter Beispiele, wie Obrigkeitsdenken, übersteigerter Nationalismus und menschenverachtende Weltanschauungen die Welt und das Leben der Menschen veränderten und existenziell bedrohten – bis hin zum nationalsozialistischen Völkermord. Sie nutzen ihre Erkenntnisse, um das Fortwirken historischer Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart zu begreifen.
  • Fachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die historische Bedeutung zentraler Ereignisse vom Ende des 19. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts (z. B. Erster Weltkrieg), wobei sie deren kurz- und langfristige Ursachen und Folgen anhand von anschaulichen Beispielen darstellen (Sachurteil).
    Sie gewinnen zu geschichtlichen Sachverhalten einen eigenen Standpunkt, wobei sie eigene Wertvorstellungen als auch andere mögliche Maßstäbe in Gegenwart und Vergangenheit angemessen berücksichtigen. So begreifen sie z. B. angesichts der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus die besondere historische Verantwortung der Deutschen im Einsatz für Menschenrechte und gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus (Werturteil).
  • Fachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler gliedern mithilfe folgender Grundlegender Daten historische Zeiträume, um sich in Zeit und Raum zu orientieren, und erkennen an konkreten Beispielen die Bedeutung von Daten für die Erinnerungskultur: 1914–1918 Erster Weltkrieg; 1917 Kriegseintritt der USA und Russische Revolution; 1918 Novemberrevolution; 1923 Krisenjahr; 1929 Weltwirtschaftskrise; 30. Januar 1933 Hitler Reichskanzler; 9. November 1938 Novemberpogrome; 1939–1945 Zweiter Weltkrieg; 20. Juli 1944 Attentat auf Hitler; 8./9. Mai 1945 bedingungslose Kapitulation Deutschlands.
  • Fachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler verwenden und erläutern bei der Beschreibung historischer Zusammenhänge folgende Grundlegende Begriffe: Imperialismus, Kommunismus, Vertrag von Versailles, Weimarer Verfassung, Nationalsozialismus, Antisemitismus, „Volksgemeinschaft“, „Ermächtigungsgesetz“, „Gleichschaltung“, „Nürnberger Gesetze“, Holocaust bzw. Shoa, Konzentrations- und Vernichtungslager, Münchner Abkommen.
Medienbildung/Digitale Bildung HTML
  • Fachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler nutzen anspruchsvolle Darstellungen und Quellen zum Verständnis geschichtlicher Zusammenhänge. Sie wenden ihre methodischen Fähigkeiten an, um ihre Erkenntnisse zur Perspektivität von Quellen möglichst eigenständig zu formulieren und ggf. den manipulativen Charakter von Darstellungen zu diskutieren, wie z. B. von Propagandamedien aus der Zeit des Ersten Weltkriegs und des Nationalsozialismus.
  • Fachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler werten anspruchsvolle Quellen (z. B. Karikaturen, politische Reden) sowie Schaubilder und Geschichtskarten aus, indem sie wesentliche Kriterien weitgehend eigenständig anwenden und quellenkritische Überlegungen anstellen. Die Qualität digitaler und gedruckter Medien mit historischen oder historisierenden Inhalten bewerten sie anhand selbst gewählter Kriterien.
Sprachliche Bildung HTML
  • Fachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler nutzen anspruchsvolle Darstellungen und Quellen zum Verständnis geschichtlicher Zusammenhänge. Sie wenden ihre methodischen Fähigkeiten an, um ihre Erkenntnisse zur Perspektivität von Quellen möglichst eigenständig zu formulieren und ggf. den manipulativen Charakter von Darstellungen zu diskutieren, wie z. B. von Propagandamedien aus der Zeit des Ersten Weltkriegs und des Nationalsozialismus.
  • Fachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler werten anspruchsvolle Quellen (z. B. Karikaturen, politische Reden) sowie Schaubilder und Geschichtskarten aus, indem sie wesentliche Kriterien weitgehend eigenständig anwenden und quellenkritische Überlegungen anstellen. Die Qualität digitaler und gedruckter Medien mit historischen oder historisierenden Inhalten bewerten sie anhand selbst gewählter Kriterien.
  • Fachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler verwenden und erläutern bei der Beschreibung historischer Zusammenhänge folgende Grundlegende Begriffe: Imperialismus, Kommunismus, Vertrag von Versailles, Weimarer Verfassung, Nationalsozialismus, Antisemitismus, „Volksgemeinschaft“, „Ermächtigungsgesetz“, „Gleichschaltung“, „Nürnberger Gesetze“, Holocaust bzw. Shoa, Konzentrations- und Vernichtungslager, Münchner Abkommen.
Werteerziehung HTML
  • Fachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die historische Bedeutung zentraler Ereignisse vom Ende des 19. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts (z. B. Erster Weltkrieg), wobei sie deren kurz- und langfristige Ursachen und Folgen anhand von anschaulichen Beispielen darstellen (Sachurteil).
    Sie gewinnen zu geschichtlichen Sachverhalten einen eigenen Standpunkt, wobei sie eigene Wertvorstellungen als auch andere mögliche Maßstäbe in Gegenwart und Vergangenheit angemessen berücksichtigen. So begreifen sie z. B. angesichts der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus die besondere historische Verantwortung der Deutschen im Einsatz für Menschenrechte und gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus (Werturteil).

Ergänzende Informationen sind nicht Bestandteil des Lehrplans.